Narzissenfest im Salzkammergut
Externsteine
Leuchtturm
Festung Kufstein bei Nacht
Burschenschank Oststeiermark
Licht und Schatten am Untersberg

Über den Autor

Artikel zu vergleichbaren Themen

7 Kommentare

  1. 1

    Der Wolf

    Man vergleiche diese Aussagen mit der Begeisterung und Dankbarkeit, in denen die übergroße Mehrheit der Deutschen Adolf Hitler folgten. Meine Eltern, die dem Nationalsozialismus durchaus distanziert gegenüberstanden, haben mir nie etwas wirklich Schreckliches aus dieser Zeit berichtet. Ich hörte dagegen immer nur: „Im Frieden“ war dies gut oder das besser; jedenfalls schien dieser in den Erzählungen meiner Eltern stets mit positiven Erlebnissen besetzt. Thüringen – die Heimat meiner Großeltern mütterlicherseits – war wunderschön, meine Mutter hatte dort in erster Ehe sogar eine kleine Landwirtschaft. Als meine Mutter meinen Vater 1937 in zweiter Ehe heiratete, ging es ihnen sichtbar gut; ihr Hochzeitsfoto zeigt ein sehr glückliches und elegantes Paar. Deutschland war ein schönes Land, und die Menschen waren nicht nur glücklich und zufrieden, sondern zu Recht stolz auf die Leistungen unserer Erfinder, unserer Wirtschaft, unserer Kultur sowie die wieder wachsende Bedeutung und Stellung unseres Landes. Man konnte überall hinreisen, auch ins Ausland. Die Deutschen waren allgemein angesehen. Und wer tüchtig war, brachte es auch zu was. Doch man wußte auch, wie sehr die Welt uns unser Glück neidete.

    Mit den Methoden und auch der Politik des Systems waren sie dagegen nicht immer einverstanden. Aber es gab Arbeit, und wer fleißig und tüchtig war, konnte gut leben. Eine Teuerung – heute nennt man das Inflation – gab es in den ganzen 12 Jahren nicht. Den Josef Goebbels mochte meine Mutter nicht, der war ihr wohl zu scharf; den Hermann Göring fand sie dagegen sympathisch, trotz seiner eher weniger soldatischen Figur. „Der Göring war bei den Leuten beliebt, besonders bei den Fliegern“, sagte sie immer. Über Hitler hat sie sich wenig ausgelassen. Arbeitslager gab es, und wer nicht richtig spurte, – vor allem sog. Sozialschmarotzer, aber auch Kriminelle – machte Bekanntschaft damit. Auf den Straßen war es jedenfalls sicher, und es gab nur wenige Verbrechen.

    Ein Teil meiner Familie mütterlicherseits war bei den Kommunisten, aber im allgemeinen ließ man diese in Ruhe, sofern sie sich ruhig verhielten. Einer meiner Onkel war in seinem Dorf in Thüringen sogar kommmunistischer Bürgermeister, aber man hat ihm nichts getan. Otto hatte seine Gemeinde immer gut verwaltet, da hat man ihn weitermachen lassen, weil es keinen besseren gab.

    Und dann kam der Krieg und hat alles zerstört. „Der Hitler hat uns ja die Wunderwaffen versprochen, aber die kamen nicht.“ Dieser Satz aus den Erzählungen meiner Mutter ist bei mir haften geblieben. Wir wissen natürlich, daß Hitlers Versprechungen keine Propagandaphrasen waren, doch kamen diese Waffen leider zu spät. Dennoch spricht dieser Satz Bände. Denn er benennt die Hoffnung der Menschen damals auf einen glücklichen Ausgang des Krieges für uns, das heißt für Deutschland.

    Man messe daran die Behauptung von unserer sogenannten Befreiung.

    Dies habe ich mal bewußt aus der Perspektive von Menschen erzählt, die damals die Ereignisse aus nächster Nähe erlebt haben, ohne daß sie unbedingt begeisterte Anhänger des Systems waren oder den totalen Durchblick hatten. Wirklich schrecklich war eigentlich nur der Krieg und was dann vor allem die Rote Armee für Verbrechen an den Deutschen Frauen begangen hat, und keineswegs nur in Ospreußen. Auch das weiß ich aus den Erzählungen meiner Mutter, ganz zu schweigen natürlich von den schrecklichen Tagen und Nächten des Bombenterrors. Oft ist meine Mutter nur um ein Haar dem Tode entronnen. Phosphorbomben, nicht nur in Dresden, auch in Wuppertal und woanders. Und Tieffliegerangriffe und Maschinengewehrfeuer auf wehrlose Frauen und Kinder. Von wegen, daß es die nicht gegeben hat! Diese Tieffliegerangriffe hat meine Mutter als Augenzeugin selber erlebt.

    Das nur mal zum Systemvergleich aus der Alltagsperspektive. Damit will ich keineswegs behaupten, daß damals überall nur eitel Sonnenschein geherrscht hat. Dennoch ist der Unterschied des NS zum bolschewistischen Arbeiter- und Bauernparadies überdeutlich, insbesondere, was die Lage der Bauern angeht. In der Tat kann man Stalins Herrschaft nicht mit der von Hitler vergleichen. Dieser Standardsatz der Linkspropaganda ist durchaus zutreffend, jedoch in vollständig anderem Sinne als von den marxistischen Ideologen beabsichtigt.

    Den Sozialismus hat es tatsächlich gegeben. Aber nicht in Form von bolschewistischer Gleichmacherei, sondern in der vom NS geprägten Form der nationalen und zugleich sozialen Volksgemeinschaft.

    MdG

    Antworten
  2. 2

    Die Volksschau

    Werter ‚Der Wolf‘,

    links und rechts bzw. deren Aspekte müssen in der Balance sein.
    Eine Eiche kann sich nur zum Himmel strecken, wenn sie tief und fest im Erdreich verwurzelt ist. Erst dann kann ihr soziales Wesen zur Geltung kommen, aus dem heraus sie uns mit ihren Früchten und vor allem mit dem von ihr ausgeatmeten Sauerstoff zum Leben reichlich beschenkt.

    M. E. wurde dieses Prinzip im Nationalsozialismus bestmöglich verkörpert. Nur ist Hitler viel zu wenig Zeit verblieben, dieses göttliche Prinzip im Herzen der Deutschen tief und fest einzubrennen, zu verankern. Unter dem Aspekt ist es für mich auch nachvollziehbar, warum er einen Krieg unbedingt vermeiden wollte, ungeachtet, daß er die Wehrmacht in Bezug auf die anderen Staaten auf ein angemessenes Maß aufgerüstet hat. – Jene ohne Schwerter können durch jene mit Schwertern leicht getötet werden. (Herr der Ringe) –

    Sowohl im Kapitalismus als auch im Sozialismus oder Kommunismus darf das gemeine Volk sich nur um die von der Tafel der Herrschenden herabfallenden Knochen balgen, was ihm dann als die Errungenschaften der Demokratie verkauft wird.

    Wir erziehen einen neuen Menschen, war das Credo Hitlers.
    Auch das war anscheinend nicht im Interesse des int. J£dentums.

    HerzLicht

    Antworten
  3. 3

    Bernwart

    Vor einigen Jahren hörte ich folgende verkürzte Erklärung des Sozialismus:

    Was dein ist, ist auch mein –
    aber was mein ist, geht dir nichts an!

    Diese Erklärung hat aber nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, höchstens mit dem Realsozialismus der SPD!

    MdG.

    Bernwart

    Antworten
  4. 4

    Jürgen

    Um es mit Wilhelm Busch zu sagen:
    „Also lautet der Beschluß, daß ein Volk vernichtet werden muß!“
    Wenn dem so ist, hat es entweder alles falsch oder alles richtig gemacht! 🙂

    Antworten
    1. 4.1

      Annegret Briesemeister

      Aber nein…nicht so pessimistisch : Also …schloß er messerscharf… das nicht sein kann …was nicht sein darf …und so lautet der Beschluss : alles gut nun ENDLICH WIEDER !!! werden muss …😉😉😉 auch FREI nach Busch
      Da man aber bis dato alles steigern wollte und somit aus dem was von Beginn an gut war, das “ es muss besser werden “ entgegensetzte, konnte nur alles schlechter werden, denn besser als gut ist möglicherweise schlecht. Der ALL es umfassende PLAN beinhaltete bereits das besser im gut, das wollte nicht gesehen werden und so geschah was geschehen musste.

      Mein Papa sagte oft zu mir : mache deine Augen zu …alles was du dann siehst, ist deines 😉 ein versteckter Hinweis? !

      Herzliche Grüße
      Heil und Segen
      Annegret

      Antworten
  5. 5

    Bernwart

    Der ehemalige deutsche Kommunist Wolfgang Leonhard, schrieb nach seiner Flucht von Moskau über die DDR in die BRD, ein ähnliches Buch:
    “ Die Revolution entlässt ihre Kinder “ Er gehörte ursprünglich zur Gruppe um Piek und Ulbricht.

    Die Revolution entläßt ihre Kinder ist der Buchtitel einer autobiografischen Erzählung von Wolfgang Leonhard. Er beschreibt darin seinen politischen Weg von Moskau im Jahr 1935 bis zu seiner Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands im März 1949. Wikipedia
    Datum der Erstveröffentlichung: 1955
    Autor: Wolfgang Leonhard

    Quelle HIER

    Antworten

Ihre Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: