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6 Kommentare

  1. 1

    Erdbeerschorsch

    Ich bin begeistert, das ist genau mein Ding. Dieser Film weckt Sehnsüchte. Und man sieht, daß diese Sehnsüchte nicht unbedingt welche bleiben müssen. Großartig!

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  2. 2

    Annegret Briesemeister

    Was für ein erfrischendes Beispiel für die Rückkehr und die Wiederbelebung des längst vergessen Scheinenden.
    Am vergangenen Wochenende hatte ich, leider etwas spät, die Möglichkeit dann nur noch einen Teil einer Dokumentation zu sehen, in der diese Form der Wiederbelebung in einem kleinen fast vollständig verlassenen Dorf in Deutschland unternommen wird. Leider, aufgrund des zu späten Entdeckens dieser Dokumentation, weiß ich nicht in welchem Teil Deutschlands es ist. So hat ein junges Elternpaar mit zwei noch kleinen Kindern und einer Gruppe von Freunden mehrere Häuser in diesem kleinen Dorf reaktiviert.
    Das wirklich wundervolle daran ist, sie unterbrachen die alten ehrwürdigen Häuser nicht dabei ihre Geschichte zu erzählen, will heißen, sie erhielten bewusst die alte Substanz überall dort, wo es nur möglich war und schmiegten sich so mit ihrem eigenen zukünftigen Leben ein in das Vergangene. So kann auf wunderbare Weise eine Geschichte weiter erzählt werden, ohne dabei die alte zu unterbrechen, bei der es nicht darum geht, der Geschichte andere fremde Züge zu verleihen, sondern das anzunehmen und weiterzuführen was ist.
    Noch können die jungen Menschen ihre Häuser nur am Wochenende oder in den Urlauben nutzen, denn sie arbeiten alle in weiter entfernten Städten, aber auch dafür haben sie bald eine Lösung gefunden, so die Aussage. Diese jungen Menschen wirkten reifer als so mancher es jungen Menschen zutraut und vor allem wahren sie mit dem was sie taten zufrieden und glücklich.
    Es gibt sie, diese Beispiele für ein anderes wahres Leben, fernab allem heutigen Tand, der nichts weiter ist als eine Seifenblase, die bei nächster Gelegenheit eher zerplatzt als sich erneuert.

    Ich möchte mich auch für die Quelle des obigen Beitrags bedanken.
    Fand ich dort auch :

    60 Years of Donald Trump
    Predictive Programming

    und darunter den Kommentar von einem

    ricck lineheart mit der Aussage :

    Trump, Americas first Jew President

    Heil und Segen
    Annegret

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    1. 2.1

      Annegret Briesemeister

      Nachtrag

      Aktuell wurde das Neue Museum Regensburg eröffnet, es soll 2000 Jahre bayrische Geschichte abbilden, wie gewohnt mit gehörig Tamtam, Selbstbeweihräucherung und den üblichen Verdächtigen als Anwesende und Festredner. Das Gebäude klotzig, protzig und dunkelgrau, wie alle Theorie. Mut zur Hässlichkeit die Zweite?
      Dazu gab es heute Mittag ein Tagesgespräch bei BR- alpha und ich bin ob der anrufenden Zuhörer dort wirklich hocherfreut und beinahe aus dem Häuschen gewesen.
      Der Moderator und einige geladene Experten versuchten verzweifelt das Museum mit seinen Vorzügen, seinen Exponaten, seiner Kompetenz und Eloquenz, seiner sicher als künftige Stätte des Kulturerbes darstellenden Umfang anzupreisen. Doch beinahe alle Anrufer, Männer und Weiber ließen sich nicht beirren und hatten eine so ganz und gar nicht wohlgesonnene Meinung bezüglich dieses Gebäudes. Eine ältere Dame musste dann natürlich auch einen Wermutstropfen einbringen, sie verlangte, das Dritte Reich solle als Diktatur benannt werden, denn ein Reich sähe anders aus. Während der Moderator noch von einer Konservierung bayrischer Kultur und Geschichte faselte, verlangten die Anrufer man solle lieber aufhören die Denkmäler abzureißen und die schönen wirklich geschichtsträchtigen und obendrein ansehnlichen Häuser allerorten, denn diese seien viel mehr Ausdruck der Geschichte, als immer noch weitere Museen, die man irgendwann nicht mehr füllen könne, weil keine bayrische Kunst und Kultur zum ausstellen mehr vorhanden wäre. Nicht in unförmigen dunklen fensterlosen Räumen solle man zum Teil tote Gegenstände konservieren, sondern hinaus gehen in die Natur und Umgebung, da wäre alles zu erkennen, was nötig sei. Auch wurde verlangt, das bayrische Brauchtum zu leben und neu zu aktivieren, statt einzumotten in Museen. Da aber zunehmend alles zerstört und aufgelöst werde, Burschenschaften und Mädchenschaften aufgrund von fragwürdigen Unterstellungen verboten würden, wären auch die Museen überflüssig, denn, wenn keiner mehr seine Tradition leben darf, braucht er auch kein Museum um anzuschauen, wie Tradition und Brauchtum ausschaut.
      Die Menschen waren richtig aufgebracht und sehr deutlich in ihrer Aussage. Sie bekommen also durchaus mit, dass ihnen bewusst ihre Wurzeln gekappt werden sollen.

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  3. 3

    WaWanda Sakrotzki/Edith Schmidt

    Solche verlassenen Dörfer, in denen jedoch die leeren Häuser noch besser „in Schuß“** sind, findet man auch in Spanien und Südfrankreich – dies für den Fall, daß Deutsche eine abgelegene Zuflucht suchen, wenn die Zustände in Deutschland bzw. in Mitteleuropa absolut lebensbedrohlich werden.
    ** Viele hatten, als sie verlassen wurden, immerhin noch Wasseranschluß (sehr wichtig) und Stromanschluß (es geht auch ohne).

    Ich habe selbst vor 5 Jahren eine Freundin in ihrem einsamen Heimatdorf hoch oben in den Felsen des Aveyron besucht. Außer ihr lebte dort nur noch ein alter Mann und – in den Urlaubswochen – ein Ehepaar aus Münster, welches sich eines der alten Häuser als Ferienhaus eingerichtet hatte. Meine Freundin hat ihren festen Wohnsitz in der nächstgelegenen Stadt, im Felsendorf weilt sie nur während der Sommermonate.

    Wenn ich jünger wäre und das nötige Geld hätte, würde ich mir eines oder auch zwei der Häuser kaufen oder zumindest pachten und diese so nach und nach für mich und meine Familie einrichten und natürlich auch haltbare Vorräte anlegen.

    Aber leider bin ich alt und arm …

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  4. 4

    Ulrich von Hutten

    Heil !
    Es ist schade, daß nicht an die 2 Ereignisse des 4. Juni gedacht wurde:
    Tod des letzten Deutschen Kaisers und die Ermordung Reinhard Heydrichs.

    Ulrich von Hutten

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  5. 5

    Annegret Briesemeister

    Eine wahre Begebenheit …

    Ich bin ursprünglich beheimatet in einem kleinen und beschaulichen Ort.
    Hier gibt es Dank des Engagements einiger Bürger des Ortes nun schon viele Jahre ein Ortsblättchen, dass einmal im Monat allen Haushalten zugänglich gemacht wird.
    Verschiedene Themen werden aufgegriffen, wobei es leider auch eine Tatsache ist, dass die Autoren und Herausgeber des Heftchens vorrangig die Themen bestimmen.
    In dem so eben erhaltenen Heft, dass auch hier in einem der Orststeile meiner Heimatstadt verteilt wird, geht es um das Thema Ahnenforschung, Stammbaum etc, dessen sich einer der männlichen Autoren angenommen hat.
    Quintessenz seiner Kolumne … unglaublich, aber wahr, aufgrund dessen, dass die Zeit vorbei ist, in der man zum Beispiel einen Ariernachweis benötigte, und ohne ihn unter, so meint der Autor zu wissen,
    hochtnotpeinlichen Torturen zu leiden hätte, bis hin zur Aberkennung der Bürgerrechte und im schlimmsten Fall dem unfreiwilligen Aufenthalt in einem KZ, wäre alle Ahnenforschung unwichtig, denn Namen und Vorfahren wären doch eh nichts weiter als Schall und Rauch.
    Dann aber, und das erstaunt mich aufgrund des vorangegangenen Textes doch etwas, wird zumindest anerkennend erwähnt, dass es unsere Ahnen waren, die uns und unsere Heimat zu dem machten was wir heute sind, was sie heute ist.
    Für ihn ist also, so lese ich es, die Forschung nach unseren Vorfahren lediglich damit verbunden, nach Namen und Geburtsdatum zu suchen, die letztlich aber überhaupt nicht ausschlaggebend sind für die eigene Vergangenheit.
    Was dem Ganzen dann aber noch einen mich durchschüttelnden I- Tupfen aufsetzte und dem eh schon schalen Geschmack der Vorrede in nichts nachstehet, ist der Hinweis auf den Klimawandel 😝 … und die holde Einfalt hat ihn erwischt … unseren kleinen Heimatort jetzt FREY Days for Future zu nennen … ( der Ortsname beginnt mit Frey … da blieb dem armen Poeten wohl gar keine andere Wahl …)

    Kopfschüttelnd ob dieser geistigen Ergüsse … uns allen Heil und Segen wünschend
    Annegret

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