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10 Kommentare

  1. 2

    soliperez

    Danke für die kritische Durchleuchtung des „Tages der Artenvielfalt“ und danke auch für das wunderbare Foto eines germanisch-blonden Mädels (gebe ja zu, kann gar nicht genug hinsehen).

    So ein „Tag der Artenvielfalt“ klingt ja erst mal richtig schön, erweckt Zustimmung. Ich bin in meinem Leben schon öfter auf solche „Honigtöpfe“ reingefallen. So dachte ich vor Zeiten, die von den üblichen Verdächtigen geforderte Gleichberechtigung von Mann und Frau sei in unserer Gesellschaft notwendig und mußte danach mit Entsetzen feststellen, daß diese Forderung immer mehr pervertiert wurde wie man jetzt sowohl bei den „Femen“ als auch bei „Me too“ und noch schlimmer bei den regierungsbestimmenden Weibern (auch in der Schweiz und noch schlimmer in Schweden) sieht.

    Was soll ich dazu sagen, das spricht ja für sich selbst: „Aus Artenschutzgründen sei es notwendig, die Tiere zu töten, da die Vermischung der Gene von Wolf und Hund die Wolfspopulation gefährden würde …“ Ja, beispielsweise Israel wehrt sich ja auch standhaft gegen die Vermischung der Gene bei den Menschen während die BRiD genau dieses präferiert (aber nicht bei den Wölfen sondern nur bei den naiven Gutmenschen).

    Noch etwas außerhalb der Diskussionslinie: Der Tatort-Film „Sonnenwende“ wurde ja zu Recht von durchschauenden Netzseiten kritisiert. Ich habe mich daher schwer getan, diesen Film anzusehen, aber meine Frau hat noch einen Fernseher den ich eigentlich nicht brauche, na ja… Was mir auffiel, eine ziemlich gut versteckte Verschwörungstheorie im Film. Als der V-Mann Torsten Schmidt in die Enge gedrängt wurde und flüchtete vor der herannahenden Polizei rief er seinen Handler (Betreuer) beim BND an „Du musst mir jetzt helfen“. Nach seiner Flucht durch den Wald strahlt sein Gesicht plötzlich, sein Helfer ist da. Danach wird er von den Kommissaren sterbend aufgefunden, daneben eine Giftampulle wie er sie bei seinen vorherigen Morden verwendet hatte. „Er hat sich selbst gerichtet“ schlussfolgeren die Kommissare. Hier wird jedoch (unabhängig von dem verquasten anderen Teil des Tatorts) eine Spur gelegt. So sterben im unsäglichen NSU-Prozess massenhaft Zeugen. Insbesondere der V-Mann Thomas Richter alias Corelli starb an einer unerkannten Diabetis (sic).

    Gruss und Heil und Segen

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  2. 3

    Annegret Briesemeister

    Heil euch Allen

    Für mich und wohl für jeden wahrhaftigen Menschen braucht es keine UNO zum Schutz der Artenvielfalt. Ganz im Gegenteil, ist mir doch aufgefallen ( im privaten Bereich ) , daß sich viele sogenannte Tier – oder Artenschützer völlig blind verhalten. So wird eine bestimmte Population geschützt, dafür alle anderen überhaupt nicht beachtet oder bekämpft. Das Zusammenspiel, die natürliche Notwendigkeit zu erkennen, daß Eines das Andere bedingt, daß alles mit allem verbunden ist und ausschließlich dieses Verhalten alle Arten miteinbezieht und somit eine Überpopulation einer Art garnicht erst zustande kommt, macht jegliche Form von Artenschutz überflüssig. Die Schöpfung ist perfekt, ausgeglichen und natürlich intelligent und genial einfach. Diese unsägliche Aussage, Macht euch die Erde Untertan „, die dem Schöpfer unterstellt wird, und wenn es wirklich seine Worte gewesen wären, so dermaßen falsch ausgelegt wurde, zeigt wie einige Menschen im Sinne des Profits die Mutter Erde ausbeuten. Dieses ganze merkwürdige und fragwürdige Geschwafel von Evolution, von der Aussage, der Mensch stamme vom Affen ab oder die Wiege der Menschheit liege in Afrika, sind hilflose Versuche von sogenannten Wissenschaftlern, uns Dinge zu erklären, die man offensichtlich nicht erklären kann. Denn sie sind nur über die Weisheit des Herzens zu erfahren. ( Siehe Manfred Kyber / Nachruhm ). Da versucht ein selbsternannter Wissenschaftsjournalist leutselig nachzuweisen, daß jeder, auch er also, irgendwo Vorfahren in Afrika hat. Da erzählt uns ein Ranga Yogeshwar von Dingen und Vorgängen, die er überhaupt nicht begriffen hat und demonstriert für den Erhalt der Wissenschaft.
    Jemand sagte, die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. Das war glaube ich Gandhi. Aber hat Gandhi nicht auch nur Wasser gepredigt und selber Wein getrunken? Schon als junger Mensch erkannte ich, daß wer mit der Natur in Augenhöhe und Achtsamkeit umgeht, von der Natur nicht nur einigermaßen leben kann, sondern überreich von ihr beschenkt wird. Warum muss ich ausbeuten? Warum benötige ich tonnenweise Obst und Gemüse, wenn ich sie weder verzehren noch verarbeiten kann? Warum gefällt mir eine krumme Möhre, ein kleinerer Apfel, eine Tomate mit einem Fleck nicht? Bin ich nicht auch ein wenig krumm und hab den einen oder anderen Fleck? Vor allem vielleicht auf der Seele? Das bräuchte ich nicht, wenn ich meinem Herzen folgend, allem mit gleicher Achtung begegnen würde, was auf der Erde wächst, kreucht und fleucht. Auch im Verhalten der Natur gegenüber zeigt sich die Reife unserer Seele oder eben nicht. Ich mag ein Zitat von Kästner gerne : Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. In diesem Sinne wünsche ich mir gerade klare Menschen, die mit offenen Augen und Ohren und einem fühlenden Herzen durch die Natur gehen und ihre Weisheit erkennen, die es ihnen ganz selbstverständlich untersagt beständig einzugreifen, sondern im Einklang mit ihr zusammen zu leben. Dann ersparen wir uns jegliche Wissenschaft, denn die Natur wäre unser Lehrer.

    Heil und Segen uns allen

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    1. 3.1

      Irma

      Ich kann nur vollen Herzens den Ausführungen in deinem Kommentar zustimmen.
      Du hast mit deinen Worten beschrieben, was wirklich wichtig und richtig ist.
      Denn die Natur ist wie sie ist und der Mensch sollte das auch erkennen und nicht ständig versuchen, sie zu ändern!!
      Alles hat seinen Sinn!!
      Wir können es nicht besser als die Natur!!

      MdG
      Irmchen

      Antworten
    2. 3.2

      soliperez

      Liebe Annegret

      deine Meinung zum Thema habe ich mit Freude und Zustimmung gelesen.

      Deinem Satz „Das Zusammenspiel, die natürliche Notwendigkeit zu erkennen, daß Eines das Andere bedingt, daß alles mit allem verbunden ist und ausschließlich dieses Verhalten alle Arten miteinbezieht und somit eine Überpopulation einer Art garnicht erst zustande kommt, macht jegliche Form von Artenschutz überflüssig. finde ich besonders treffend in Anbetracht beispielsweise der Abholzung der einzigartigen Regenwälder mit puren Gewinnabsichten ohne an die schrecklichen Sofortfolgen (aussterbende Tierarten und auch dort lebende Menschen) und die irreversiblen Sschäden für die nachfolgenden Generationen zu denken.

      Du sagst es: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

      Heil und Segen Dir und uns allen

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  3. 4

    Annegret Briesemeister

    Liebe Irma, lieber Soliperez

    Danke für eure lieben Worte. Aber all das was ich schrieb, fühle und lebe ich schon so lange. Es ist somit nur meine Erfahrung die ich mit euch teile. Es gibt in all den Jahren so viele Beispiele und schöne Erlebnisse. Schon immer lebten wir mit Bedacht in ländlicher Umgebung, nahe an und in der Natur. Pflanzen, Bäume und Tiere kannten die Kinder nicht nur aus Büchern, sondern hautnah. Die Zeit, die ich mit meinen Kindern auf einem Bauernhof lebte, war davon die intensivste. Ich könnte beinahe sagen, Igel, Salamander, Eichhörnchen, Dachse und so manches andere Tier gehörte zur Familie. Solange es das Wetter zuließ waren wir draußen, einen Fernseher besaßen wir zwar, aber im Frühling und Sommer hatte er Schonzeit. Und der Herbst mit seinen so leuchtenden Farben und dem Duft von reifen roten Äpfeln und Quitten oder der Geruch eines Kartoffelfeuers nach der Ernte ist ungleich schöner, als ein Film der darüber nur berichtet, je sein könnte. Bevor ich morgens zur Arbeit fuhr, saß ich im Sommer mit dem frischgebrühten Kaffee auf der Treppe zum Hof, Stockrosen die dicht am Geländer wuchsen, streichelten mich und die Katzen umspielten meine Beine. Aufgetankt mit dieser Energie konnte ich den behinderten Menschen unserer Wohngruppe alle Aufmerksamkeit und Ruhe entgegenbringen. Und wenn es mal einen langen und mühseligen Arbeitstag gab, konnte allein schon die Freude auf das schöne Zuhause allen Kummer vergessen lassen. Schon wenn ich ins Dorf hineinkam liefen die Eichhörnchen wie zur Begrüßung die Straße entgegen. Manchmal nahm ich vom Obst und Gemüse den Bewohnern unserer WG mit, einer der Lieben wünschte sich, daß ich ihm immer erzähle, wie es in unserem Dorf aussieht, konnte er sich doch daran erinnern, selbst auf dem Land inmitten der Natur aufgewachsen zu sein. Ich machte ihm Fotos und die sah er sich dann an. Im Herbst hatte er so eine Angewohnheit, die nicht alle Kollegen tolerieren mochten. Er sammelte soviel buntes Laub wie er in seinen Taschen unterbringen konnte, um es später auf dem Boden seines Zimmers zu verteilen. Er mochte den herrlichen Geruch und das Rascheln so sehr. Ich konnte ihn so gut verstehen. Bevor ich noch mehr ins Schwärmen gerate, beende ich meine Ausführungen. Ich denke jetzt könnt ihr euch sicher noch viel besser vorstellen, warum ich meinen ersten Kommentar so schrieb, wie ich ihn schrieb.

    Heil und Segen uns allen

    PS schon als Kind war ich beinahe nur draußen und meine Mutti hatte es nicht immer leicht mich davon zu überzeugen, nicht auch noch draußen zu übernachten

    Antworten
    1. 4.1

      Der Wolf

      Liebe Annegret,

      Deine Geschichte ist nicht nur sehr berührend wegen Deiner liebevollen Art, die Dinge zu beschreiben, sondern sie ist zugleich von einer sehr feinen Poesie.
      Hab Dank!

      Antworten
      1. 4.1.1

        Annegret Briesemeister

        Lieber Wolf

        Hab Dank für deine lieben Worte. Während ich schrieb, spürte ich plötzlich wieder die alte Heimat und konnte die vertrauten Gerüche erinnern. Da flossen die Worte wie von selbst aus mir heraus. Und auch ein paar Tränen waren dabei. Auch wenn ich nicht sowieso der Poesie so sehr zugeneigt wäre, kann ich sagen, der alte Ort mit nur wenigen Einwohnern, inmitten von Wald und Feld, macht jede Seele poetisch. Dieses winzige Dörflein war so versteckt in der Natur, daß es immer wie Ferien vom Alltag waren, dort zu leben. Anfangs fanden Freunde diesen Ort nicht einmal, so eingebettet in Wald und Flur, wie er war. Wieder andere konnten garnicht glauben, daß wir wirklich dorthin ziehen würden und das freiwillig und von Herzen gern, unserer Sehnsucht folgend. Dafür musste ich dann relativ weit zur Arbeit fahren, aber das war es wert. Es waren die schönsten Jahre meines Lebens und noch heute zehre ich von der Erinnerung, gewinne auch daraus Kraft und Zuversicht und Vertrauen in das Gute.

        Heil und Segen allen
        Annegret

  4. 5

    Annegret Briesemeister

    Kleiner Nachtrag

    Vor dem alten Haus standen zwei noch ältere Lindenbäume. Man sagte, sie wären um die einhundertsechzig Jahre alt. Zumindest waren sie auch auf alten Bildern des kleinen Dörfchens zu sehen. Wenn wir dann Abends unter den blühenden Linden auf der großen Eingangstreppe saßen und dem Rauschen der Blätter im Abendwind lauschten, konnten wir für eine Weile die Sorgen der Welt vergessen. Es gibt sie, diese zauberhaft schönen Orte auf der Mutter Erde. Wer einmal diesen Schatz gesehen und erkannt und in sein Herz gelassen, der trägt ihn durch ein ganzes Leben fort.

    Es gibt da ein schönes Lied : Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde …vor meinem Vaterhaus steht eine Bank ….

    Und auch wenn es nicht meines Vaters Haus gewesen, so waren Linde und Bank dort und auch meine ganze Seele.

    Annegret

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  5. 6

    Annegret Briesemeister

    Noch ein kleiner Nachtrag

    Soeben fand ich folgendes Zitat von Jean Paul. Zu – Fall oder Geschenk?

    “ Unter den Menschen und den Borsdorfer Äpfeln sind nicht die glatten die besten, sondern die rauen mit einigen Warzen. “

    H & S

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