Narzissenfest im Salzkammergut
Externsteine
Leuchtturm
Festung Kufstein bei Nacht
Burschenschank Oststeiermark
Licht und Schatten am Untersberg

Über den Autor

Artikel zu vergleichbaren Themen

34 Kommentare

  1. 2

    Lüne

    Meine lieben Zeitgenossen . . .

    Ich finde es sehr gut, daß hier, an dieser Stelle, einmal ein solcher Zeitzeuge mit seinem ganz persönlichen Erleben zu Wort kommt . . .

    Sicher ist es auch so, daß es verschiedene Zeitgenossen anders sehen, vor allem im Bezug auf das Argument, daß solcherlei Beiträge wohl eher rückwärts gewand seien.

    Dieser Auffassung widerspreche ich in so fern, daß, wenn wir das uns indoktrinierte Schuld-Trauma überwinden wollen, wir uns erst einmal darüber im Klaren sein sollten, wie das uns implizierte Schuld-Trauma strukturiert wurde, um dieses wirksam aufzulösen zu können . . .

    Und dazu sind eben solche Zeitzeugen-Berichte nicht nur notwendig, sondern auch sehr hilfreich, weil es uns argumentativ dabei unterstützt, die uns als Volk insgesamt übergestülpte Schuld nicht nur allein von uns zu weisen, sondern jene, welche die uns aufgebürdete Schuld tatsächlich zu verantworten haben, klar und deutlich vor unseren Kindern und Enkel-Kindern und überhaupt vor unseren Nächsten zu benennen.

    Wenn wir diese Richtigstellungen unterlassen, wird unser Volk daran zu Grunde gehen, genau so, wie es unsere Widersacher für uns vorgesehen haben . . .

    Natürlich ist es auch so, daß wir die Pflicht haben diese Richtigstellungen unserer Jugend so zu vermitteln, daß diese jungen Menschen es nur zur Kenntnisnahme und zum besseren Verständnis der gesamten deutschen Geschichte zu verstehen haben und dieses Wissen um diese Dinge nicht dafür gedacht oder geeignet ist, erneut Hass und Zwietracht zwischen den Völkern zu schüren. Denn solches würde unserem Verständnis, für eine zukünftige Co-Existenz der Völker dieser Welt, ethisch, moralisch, als auch sittlich widersprechen . . .

    Die wahrhaftige Kenntnis unserer deutschen Geschichte und das klare, objektive Verständnis, für die gesamten Geschehnisse und der daran Beteiligten aller Nationen, ist nach meinem Dafürhalten überhaupt die Grundlage dafür, eine wirkliche, co-existentielle und friedliche Zukunft für alle Völker dieser Welt zu errichten . . .

    Es geht hier auch nicht um irgendwelche Schuldzuweisungen, sondern es geht um das Verständnis füreinander und um die Aufklärung darüber, in welchen geschichtlichen Ereignissen solche vergangenen Geschehnisse ihre Ursache haben und wie es möglich wurde, daß sich diese Dinge überhaupt so entwickeln konnten, wie sie sich dann tatsächlich entwickelt haben.

    Denkt immer daran, meine lieben Zeitgenossen; Größe hat nichts mit körperlichem Wuchs zu tun und Verständnis, als auch Vergebung, sind der wahrhaftige Schlüssel der Herzens-Liebe, in Achtung und Respekt vor der allumfassenden Schöpfung Astragaards.

    Wie sollten wir sonst unsere Heimat finden, um dann tatsächlich „HEIMKEHREN“ zu können, wenn wir gar nicht wissen, woher wir überhaupt abstammen . . .

    Nicht nur allein im physischen Sinne, sondern und im Besonderen im geistigen Sinne.

    Accon und Beverina, zuversichtlichst, meine lieben Zeitgenossen, Euer Z. B.

    Antworten
    1. 2.1

      Der Kräftige Apfel

      Heil Dir, Lüne!

      Ein wundervoller Kommentar, den ich Wort für Wort unterstreichen möchte!

      Heil und Segen!

      Der Kräftige Apfel

      Antworten
  2. 3

    Till

    Werter Lüne,

    wer an dem großen Plan der Vernichtung und Vergiftung von ganzen Völkern beteiligt war und ist verdient dafür bestraft zu werden. Wir können nicht schon wieder mit Erduldungen (Toleranz) glänzen, in dem wir Ihnen alles vergeben und verzeihen, damit sie in 100 Jahren wieder Ihr Zins-System aufbauen können und die Welt wieder für 300-500Jahre versklaven. An dem Punkt waren die Deutschen schon öfter. Dreihundert glückliche Jahre 1100-1400 zeugen davon. Dann kamen wieder der Zins zum Geld und es war vorbei.
    Nein, dieses Mal muss bis in die letzte Ecke aufgeräumt werden und es darf keine Restbestände an menschenverachtenden Kreaturen mehr auf diesem Planeten geben. Ja, den Völkern müssen wir vergeben, denn sie waren so leichtgläubig wie unsere Ahnen und wir es waren. Aber den Verurachern und Unterstützern dieser Sklaverei dürfen wir nicht wieder mit Milde kommen. Diesen Fehler der Barmherzigkeit ist Nebukadnezar auch erlegen und die Menschen haben es über tausende von Jahren zu spüren bekommen. Ich meine auch keine Exekutionen …..Parasiten werden im Körper von den gesunden Zellen isoliert bis die Seuche überstanden ist und vergehen und so kann mit Jenen verfahren werden bis diese friedlich und unter menschenwürdigen Bedingungen , allerdings ohne Populationsmöglichkeit das Zeitliche segnen und Ihre Ideologie keinen reinen Menschen mehr erreichen kann. Dafür muss die Menschheit zugegeben eine kleine hübsche Insel opfern. Nur so kann die Welt gesunden, denke ich. Evtl. Bin ich auch zu radikal ….aber einfach nur Vergebung und hoffen das sie sich ändern wäre zu milde. Mag sein, dass der sanftmütige Weg auch funktioniert aber dann laborieren wir noch Jahrhunderte daran rum bis es alle verstanden haben, dass Zins Gift ist und Gemeinwohl vor Eigenwohl gilt. Danke Kurzer für den Artikel…ich hatten diesen bei TB schon mal gelesen , mir den Text nicht abgespeichert und dann war die Kiste plötzlich verschlossen…

    Gruss Till

    Antworten
    1. 3.1

      Frigga

      Heil Dir, Till, da kann ich nur zustimmen. Irgendwo hoert’s mit der Liebe auf, naemlich da, wo es um DIE oder uns geht. Sie wissen schon, dass die Menschen , vor Allem die Deutschen , gutmuetig sind. Jetzt muss dann mal ‚Naegel mit Koepfen‘ gemacht werden, ein grosses Reinemachen und ab durch die Mitte, sonst haben unsere Nachkommen wieder dasselbe Problem . Und dafuer sind auch unsere Ahnen nicht gefallen, dass wir jetzt wieder gutmuetig, lieb, barmherzig und verstaendisvoll alles entschuldigen und verstehen und vielleicht sogar noch vergeben und auf einen Sinneswandel oder Lernprozess warten, der vielleicht nur wieder vorgetaeuscht wird.

      Antworten
    2. 3.2

      Der Wolf

      @ Till u. Frigga

      Dem kann ich nur zustimmen. Darüber hinaus muß auch den anderen Beteiligten in diesem Konflikt klargemacht werden, daß zuerst die Gerechtigkeit kommt, d.h. die Wiedergutmachung, und auf dieser Grundlage erst kann sich der wahre Völkerfriede gründen. Zwar werden wir nicht mit gleicher Münze heimzahlen, das heißt, mit Rauben, Morden, Vergewaltigen und Plündern, doch müssen wir darauf bestehen, daß wir ein ebensolches Existenzrecht besitzen wie andere Völker, und daß wir entschlossen sind, dieses Existenzrecht auch gegenüber denen durchzusetzen, die in der Vergangenheit glaubten, sich über jedes Völkerrecht und jeden Grundsatz der Menschlichkeit uns gegenüber hinwegsetzen zu können. Nur so können die Lehren aus der Geschichte gezogen werden, ob es sich hierbei um „Verführte“ gehandelt hat oder nicht.
      Rache und Haß lehnen wir ab, doch auf die Gerechtigkeit im Sinne eines gerechten Ausgleiches (mindestens!) können wir nicht verzichten – und dürfen es auch nicht, weil wir damit nur Grausamkeit und Unrecht belohnen würden. Und das kann und darf es nicht geben.

      Antworten
    3. 3.3

      Kurzer

      Heil Euch, Kameraden,

      Ihr kennt meine Einstellung und Ihr wißt: Wenn wir dieses dunkle Zeitalter endgültig überwinden wollen, können wir das keinesfalls mit den Methoden der Dunklen, also auf die alttestamentarische Art und Weise realisieren.

      Es geht um Wahrhaftigkeit und um wirkliche Gerechtigkeit. Dazu gehört zuerst einmal, die Geschichte wieder auf die Füße zu stellen und aufzuzeigen, daß das Gegenteil von dem, was man uns erzählt, wahr ist. So erschütternd das auch für manchen „Gläubigen“ sein mag: Viele Verbrechen, welche unseren Ahnen vorgeworfen werden, wurden AN IHNEN begangen.

      Von denen, die daran beteiligt waren, dürften nur noch die Allerwenigsten am Leben sein.

      Die andere Frage ist, wie mit denen umgegangen wird, die in unserer Gegenwart aktiv und wissentlich diese Lügen mit tragen, um dafür für sich Vorteile zu erhalten. Die also ein privilegiertes Leben führen, um den Preis der Aufrechterhaltung der Versklavung unseres Volkes.

      Und jenen, die über die Aufrechterhaltung und weitere Verstärkung dieser Lügen, unser Volk weiter gnadenlos ausplündern und in die Auflösung führen wollen.

      Für mich ist es absolute Gewißheit, daß all diese Dinge vollkommen aufgedeckt werden und danach ein „Rückfall“ in diese Zustände nicht wieder möglich sein wird.

      Ich maße mir keinesfalls an, dann Richter sein zu wollen, stimme aber diesen Gedanken von Steffen (Kommentar weiter unten) zu:

      „Parasiten haben in einem gesunden Organismus keinen Lebensraum. Haben sie trotzdem Existenzrecht, bzw. gibt es einen Schöpfungsplan/Kosmos in dem alles was existiert auch notwendig ist? Für jemanden der absteigt, der freiwillig grausam ist und lieber das Unrecht wählt ist das Leben am Rande einer gerechten Kultur, ohne mehr etwas daran ändern zu können, Strafe genug …“

      Desweiterne möchte ich darauf hinweisen, daß wir uns immer wieder die Gebote der Isais vor Augen halten sollten.

      Accon und Beverina
      Der Kurze

      Antworten
      1. 3.3.1

        Albert Leo Schlageter

        Heil Kurzer, Heil Kameraden,

        war dies nicht schon seit allen Zeiten so?
        Nehmen wir die Eroberung Südamerikas als Beispiel. Dort fielen fast alle indigenen Völker dem Vernichtungsfeldzug zum Opfer. Übrig blieb ein Seelenloser, weil Kulturverlorener Kontinent. Alle teuflischen Dinge wurden getan um die Ureinwohner zu besiegen. Am Ende wurde alles damit gerechtfertigt, dass Sie ja ab und zu mal Menschen Opfer schlachteten. Das dort allerdings im Gegenzug Millionen an Frauen, Kinder usw. wie Tiere geschlachtet wurden, geht in der Märchengeschichte unter.

        Nehmen wir Nordamerika und das Unheil was den dort lebenden Indianern wieder fahren ist. Mit einem Beispiellosen Vernichtungswillen, gegenüber den „Untermenschen“ Indianer, wurde alles an Niedertracht und Todesmethode in Erwägung gezogen, was diese Kranken Hirne ausspuckten. Indianer mit Alkohol verführen, mit verseuchten Decken töten, mit gezielten Überfällen auf Dörfer, in denen nur Frauen und Kinder waren. Am Ende wurde die Lebensgrundlage der Indianer, die Büffelherden quasi innerhalb von 10 Jahren ausgerottet. Von ehemals Ca. 60 Millionen, waren nach 10 Jahren noch eine Handvoll im Yellowstone übrig geblieben.
        Erklärt hat man diesen Vernichtungswillen mit der angeblichen Skalp Geschichte der Indianer. Dazu muss man wissen, dass dies ein Ritual zwischen Kriegern war, niemals zwischen Kindern, Alten und Frauen. Die Teufel allerdings, drehten den Spieß bald um und zahlten ein Kopfgeld für jeden Indianer Sklap. Was den Indianern vorgeworfen wurde, tat man Ihnen selber an.

        So und jetzt sind wir bei unserem Land. Was wurde hier im Land nicht alles als Begründung geliefert,warum 1/3 aller Länder dieser Erde unserem Land den Krieg erklärt haben. Und am Ende der Recherchen steht, dass all das was man uns nachsagt, der Feind mit uns Deutschen gemacht hat. Rheinwiesen, Gulags, Bomben und Feuerstürme über Deutsche Frauen, Alte und Kinder, Verfolgung und Tötung der Deutschen Bürger im Sudetenland und in Ostpreussen. Die Liste ist unendlich erweiterbar.

        Aber der Schleier der Lüge senkt sich gerade und zum Vorschein kommt das strahlende Antlitz des Lichts und der göttlichen Wahrheit. Sie ist wie ein Vogel der auf unser Schulter sitzt und ob wir es wollen oder nicht, Tag ein, Tag aus das wunderbare Lied singt, welches wir wahrnehmen können um uns daran zu erfreuen, oder wir können es nur als Hintergrund Geräusch ausmachen, welches keinerlei Wirkung auf uns hat. Es liegt an uns selber, nur wir entscheiden, ob der Gesang uns geistig befreit, oder ob wir weiterhin in der Matrix bleiben wollen. Mein Weg geht nur in eine Richtung!!!

        Erkrankung:

        A1H8 im absoluten Endstadium.

        Für unser geliebtes Vaterland.

    4. 3.4

      Thor

      Heil Dir Till,

      auch wenn ich im Großen und Ganzen deiner Meinung bin, möchte ich daran erinnern, dass wir nur in eine Revision gehen können über die Lügen die über uns ausgeschüttet wurden. Ansonsten, kann nur im völkerrechtlichen Sinne über Die die noch leben und Unrecht getan haben gerichtet werden.
      Die nicht mehr unter uns weilen, haben sicher schon selbst Rechenschaft abgelegt.
      Bestimmt dürfen wir nicht alles über einen Kamm scheren, auch wenn unserem Volk übergroßes Unrecht zugefügt wurde, es sind nur wenige die das organisiert haben, viele sind ihnen gefolgt, oft auch im „guten Glauben“.

      Das Zinseszinssystem muss abgeschafft werden, daran gibt es keinen Zweifel!
      Dazu bedarf es jedoch keiner physischen Beseitigung von Personen, sondern einer Umgestaltung des Finanzsystems, das haben die Nationalsozialisten ab 1933 bewiesen.
      Da das alte System sowieso im Eimer ist, wird es sich alsbald selbst vorführen und somit obsolet sein.
      Ich bin für vollständige Enteignung derer die sich auf Kosten der Menschheit bereichert haben, um es dann an die Völker zurückzugeben. Damit ist ihre Macht gebrochen und ihr Stolz auch.

      Das es Strafe geben muss, für das Unrecht egal gegen wen auch immer, das steht unzweifelhaft fest.
      Wer einmal dem Gremium beiwohnt und darüber zu entscheiden hat, muss selbst reinen Gewissens sein, denn nur so kann sicher Recht gesprochen werden.

      Die Wahrheit wird uns frei machen, nicht der Hass, das neue Zeitalter kann nur im klaren Bewusstsein für eine Welt ohne Mord und Totschlag stehen.
      Dies fängt bei den eigenen Gedanken an und erwirkt durch die Fähigkeit danach zu handeln, die schöpferische Gestaltung der Zukunft, denn wir sind Teil der Schöpfung.
      Wenn die Schöpfung selbst eingreift, um eine Bereinigung herbeizuführen, so obliegt ihr das alleine, wir sind nicht befugt solche „Eingriffe“ vorzunehmen.

      Was die Toleranz angeht, so meine ich, das dies die Ursache allen Übels ist, auch hier hat man kläglich versagt und alles was den Untergang der Menschheit verursacht einfach hingenommen.
      Wenn jeder, im Kleinen bei sich und seinen Nächsten wieder damit anfängt Zucht und Ordnung wieder herzustellen, lernt alles an seinem natürlichen Platz zu belassen und dadurch das Chaos beseitigt wird, dann wird sich das Bewusstsein aller umfassend ändern und die Welt wieder gesunden.
      Doch zu aller erst muss die Wahrheit ans Licht!

      SH Thor

      Antworten
      1. 3.4.1

        Der Wolf

        @ Thor

        „Die Wahrheit wird uns frei machen, nicht der Hass, das neue Zeitalter kann nur im klaren Bewusstsein für eine Welt ohne Mord und Totschlag stehen.“
        Danke Thor! Denn genauso ist es.

        Heil Dir!

    5. 3.5

      Trojanischer Esel

      Die Menschen müssen gar nichts opfern, Werter Till.
      Das Opfer hat der Genosse Stalin bereits erbracht, als der die jüdische Republik (Oblast) Birobidschan errichten lies. Dort werden die Berechtigten verbracht werden, dort dürfen sie zukünftig ihr jüdisches Leben leben. Unter strenger Aufsicht. Arbeiten dürfen sie, bis dass die Schwarte kracht. Ist alles bereits festgelegt. Kann man nachlesen.

      Antworten
  3. 4

    Andy

    Hallo Kurzer,

    es freut mich, dass Du wieder eine Seite aufgemacht hast. Ich wuensche Dir Erfolg und alles Gute fuer die Zukunft. Mich wuerde interessieren, ob der obige Artikel im Original auf englisch war und erhaeltlich ist.

    Gruesse aus Oz

    Andy

    Antworten
    1. 4.1

      Kurzer

      Heil Dir, Andy,

      und mich freut es, daß Du wieder zu mir gefunden hast.

      Dein Wunsch ist mir Befehl. Hier gibt es das von Dir Gewünschte:

      Heinz Weichardt ‘Nazi’ Terror: Autobiography of a Jewish National Socialist

      Und HIER geht es direkt zur PDF.

      Das stelle ich nun gleich noch direkt unter den Beitrag.

      Gruß aus dem Trutzgau in Richtung des antarktischen Eisgürtels

      Accon und Beverina
      Der Kurze

      Antworten
  4. 5

    Steffen

    Viele sind noch sehr verstrickt in der erfundenen Geschichte. Über die tatsächliche Geschichte vor mehr als fünf Generationen lässt sich wenig beweisen. Die Gegenwart und Zukunft ist formbar aus der Wahrheit unserer Existenz heraus. Ist das Leben Aufstieg aus der Materie oder Abstieg in die Materie?

    Nur ein paar Punkte zum Überdenken:
    Parasiten haben in einem gesunden Organismus keinen Lebensraum. Haben sie trotzdem Existenzrecht, bzw. gibt es einen Schöpfungsplan/Kosmos in dem alles was existiert auch notwendig ist? Für jemanden der absteigt, der freiwillig grausam ist und lieber das Unrecht wählt ist das Leben am Rande einer gerechten Kultur, ohne mehr etwas daran ändern zu können, Strafe genug.

    Antworten
    1. 5.1

      Der Wolf

      @ Steffen
      Die Parasiten bzw. das Negative sind Teil des Widerstands, der notwendig ist, damit Geist und Materie stärker werden können. Sie decken die vorhandenen Schwächen auf, dadurch, daß sie sie ausnutzen. Ohne Widerstand würde das Leben flacher und vor allen Dingen schwächer. Das Negative stellt für uns eine Herausforderung dar, die wir annehmen müssen, damit wir das Schwache und Negative in uns selbst überwinden können. Auf diese Weise werden wir stärker und am Ende unbesiegbar. Das Schwache und Unbrauchbare allerdings fällt der Vernichtung anheim. So lautet das Gesetz des Lebens.

      Müssen wir daher den Part des Negativen übernehmen, denn einer muß es ja schließlich machen? Nein, das wäre ein Irrtum. Denn das Negative folgt ja nur seiner eigenen Natur, bzw. dem, was in ihm selbst ist, und muß ja ebenfalls lernen, das Negative in sich selbst zu überwinden.
      Daher ist das Gute der Lehrer des Schlechten, ebenso wie das Schlechte der Lehrer des Guten ist, indem es ihn auf das hinweist, was an dem Guten noch der Vollkommenheit entbehrt.

      Antworten
      1. 5.1.1

        Thor

        Heil Dir Der Wolf,

        es ist so wie du es sagst!

        Ich möchte hinzufügen, dass wir uns dessen bewusst sein müssen, dass alles Negative, also die dunkle Macht, durch uns genährt wird WEIL WIR ES ZULASSEN.

        Alles ist Licht und alles wird vom Licht genährt, die Dunkelmacht nährt sich von den Lichtwesen, kann also selbst nicht ohne Lichtwesen existieren.

        Die Dunkelmacht bekommt die Energie von den Lichtwesen, wenn diese es zulassen.
        Wir müssen sehr genau überlegen,
        WEM WIR UNSERE ENERGIE geben.
        Dabei ist es so einfach.
        Jeder weiß:

        Wenn etwas nicht mehr beachtet wird verliert es seine Kraft.

        Accon und Beverina
        Thor

      2. 5.1.2

        Der Wolf

        Heil Dir, Thor!

        Kann Dir nur zustimmen. Die Frage ist, WIE wir es schaffen können, dem Negativen unsere Aufmerksamkeit zu entziehen. Die Schwierigkeit im praktischen Leben besteht darin, einerseits uns des Negativen, seiner Ziele und Methoden bewußt zu sein und vor allen Dingen auch die Quelle zu kennen aus der es sich speist, andererseits unsere Aufmerksamkeit auf das Positive zu richten, oder besser gesagt, im Positiven zu verweilen.
        Was machst Du denn z.B., wenn Du weißt, das jemand plant einen anderen zu berauben oder gar zu ermorden? Ignorierst Du das dann? Mit Sicherheit nicht! Selbstverständlich wirst Du die gefährdete Person informieren oder ihr wenigstens einen Wink geben. Oder Du verständigst die Polizei, oder was weiß ich.
        Auch dem besten Menschen nahen Gefahren, gegen die er sich wappnen muß. Es läßt sich in dieser Welt nicht vermeiden, daß wir uns auch mit dem Negativen beschäftigen müssen. Tun wir es nicht, ignorieren wir es, d.h. schauen wir bloß weg, ist die böse Absicht noch lange nicht aus der Welt und wird uns trotzdem verfolgen, schon allein, weil bei den Guten etwas zu holen ist, wie Du ganz richtig sagst.
        Die Wegschauer haben wir doch in unserem Lande zur Genüge, und wir beten nicht ohne Grund täglich darum, daß sie endlich mal ihre Augen aufmachen.

        Um diese Frage zu lösen, fallen mir immer die Gebote der Isais ein, der Rat, den sie den Kämpfern gibt, und der heißt, sich mit dem Negativen nicht zu verwickeln, innerlich frei zu bleiben von Haß und Rachsucht, und sich dennoch entschlossen dem Negativen entgegenzustellen, wo es sich zeigt.
        Es geht also darum, den Focus, den Bezug, auf das eigene innere Licht nicht zu verlieren, auch dann wenn wir das Böse konfrontieren müssen.

        Ich mache es mir gelegentlich zur Übung an Orten, wo besonders chaotische, mitunter auch negative Energien vorherrschen, mich selbst in einen möglichst positiven inneren Zustand zu versetzen, in mir selbst einen Ort des Friedens, des Glücks und der Freude oder auch der Akzeptanz zu schaffen. Dies schafft um einen selbst nicht nur ein wirksames Schutzschild, an dem negative Energien einfach abprallen, sondern erzeugt auch starke Wellen der Resonanz bei all denen, die trotz des Chaos dafür empfänglich sind, und so läßt sich mitunter ein starkes positives Enbergiefeld aufbauen; hab damit manche interessante Erfahrung gemacht, z.B. in meiner Schule, wenn die Kinder zu unaufmerksam waren oder die Situation zu entgleiten drohte. Meist hat es gewirkt, und wenn nicht, dann war ich selber innerlich nicht stark genug oder zu abgelenkt.
        Im übrigen heißt das nicht, daß man nicht auch gelegentlich hart durchgreifen muß, aber es geschieht dann immer ohne Angriff auf die seelische Essenz des anderen, die ja trotz aller Negativität, immer auch einen Kern des Göttlichen in sich trägt.

        Unser Alltag kann uns viel lehren. Vor allem eben auch, wie wir unsere innere Balance aufrechterhalten können, selbst wenn wir gezwungen sind, das Negative wahrzunehmen und uns mit ihm auseinanderzusetzen.

        Hilfreich ist es natürlich auch, bei allem Negativen, was uns umgibt, immer auch wieder unsere Aufmerksamkeit bewußt auf das Wahre, Schöne und Gut zu richten. Dadurch stärken wir uns nicht nur selbst, sondern entziehen gleichzeitig dem Negativen Kraft, und sei es auch noch so geringfügig. Wenn viele dies tun, wird dies zur unüberwindlichen Macht, und es kann uns gelingen, selbst die geballte Finsternis zu stürzen. In letzter Konsequenz wird sie an sich selbst zugrundegehen.

        Stärke aufzubauen im Bereich der Materie allein genügt nicht, wir müssen auch innerlich stark werden, denn nur so können wir das Übel mit der Wurzel ausrotten.

      3. 5.1.3

        Clara Schumann

        Heil Dir, der Wolf und Thor!

        Vielen Dank für Eure erhellenden Kommentare zum Umgang mit dem Negativen! Dennoch bin ich bei folgendem Gedanken vom Wolf hängen geblieben:

        „Die Parasiten bzw. das Negative sind Teil des Widerstands, der notwendig ist, damit Geist und Materie stärker werden können. Sie decken die vorhandenen Schwächen auf, dadurch, daß sie sie ausnutzen. Ohne Widerstand würde das Leben flacher und vor allen Dingen schwächer … Gesetz des Lebens.“

        Warum wird das Leben schwächer ohne Widerstand? Liegt es an den lichten Wesen, die mit der Zeit nachlässig werden, wenn es ihnen lange Zeit zu gut geht – wie der Esel, der im Volksmund aufs Eis geht, wenn es ihm zu geht? Hat Gott deshalb Gut und Böse erschaffen, damit das Gute gefordert ist, Gutes von Bösem zu trennen, achtsam zu bleiben, weil das Gute zwar gut ist, aber eben nicht so gut ist wie Gott? Ist das Böse nötig wegen unserer Schwächen?

        Warum hat also Gott Gut und Böse erschaffen? Ist das eine Frage, die wir nicht beantwortet bekommen, weil es einfach eine Naturgesetzmäßigkeit ist, ebenso wie es Plus- und Minuspole in der Elektrizität geben muss, weil Elektrizität ohne diese gegensätzlichen Pole/Kräfte gar nicht funktionieren kann? Gibt es deshalb immer wieder ein dunkles und ein helles Zeitalter, weil der Mensch göttliche Fülle eben nur zu Zeiten erträgt (Hölderlin)?

        Fragen über Fragen. Ich freue mich über jeden Gedanken, der wieder etwas mehr Licht ins Dunkle bringt.

        GruSS
        Clara

      4. 5.1.4

        Der Wolf

        Liebe Clara,

        so viele Fragen, und obwohl wir sie an diesem Ort kaum jemals ausdiskutieren können, dennoch grundlegend für unsere menschliche Existenz!
        Die Natur und damit auch die Rolle des Bösen in der Welt, wie wir sie kennen, ist nicht einfach zu erfassen, und ich behaupte nicht, daß ich die Lösung dieser Frage wüßte. Doch können wir nicht umhin, uns Gedanken darüber zu machen. Wir sollten es zumindest versuchen, denn dafür ward uns der Verstand. Und die Kraft des Erkennens und damit die Erkenntnis, das ist gewiß, wächst an den Aufgaben, die sie sich stellt. Daher betrachte das Folgende bitte als Versuch, sich einer Antwort anzunähern.

        Zu DeinenFragen fiel mir als erstes die bekannte Erkenntnis des Volksmundes ein, der – sehr zutreffend – feststellt: „Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen.“ Übersättigung macht die Menschen träge und schlaff. Wir sind jedoch auf Herausforderungen hin konstruiert. Das hält uns auf der Höhe. Dies entspricht auch unserem Volkscharakter, der den Fleiß hochhält und die Faulheit verachtet – siehe hier z.B. das bekannte Märchen von Frau Holle. Anklänge an diesen Gedanken finden wir auch in der Geschichte vom Aschenputtel, obwohl hinter diesem Märchen ein noch bei weitem tieferer Sinn steckt, der sich unmittelbar auf unser Schicksal als Volk bezieht.

        Wegweisend in diesem Zusammenhang ist der (sinngemäße) Satz des Lao-Tse, daß jedes Übermaß des Guten sein Gegenteil erzeugt. Auch wir kennen die Redewendung: „Das ist zuviel des Guten!“
        Nebenbei darf hier vermerkt werden, daß es gerade der Wohlstand in der BRD war, der den Negativen DAS Mittel war, um unsere Menschen zu domestizieren und ihrem Willen gefügig zu machen. Wir sehen doch alle die Wohlstandsbesoffenen in unserem Lande, die glauben, die Party ginge ewig so weiter, und die nicht zuletzt aus diesem Grunde ihren Schlächtern hinterherlaufen. Allerdings ist für die meisten die Party ohnehin schon längst vorbei; dennoch bewegen sie sich in dieser Illusion vom ewigen Weiterso. Ähnliches blüht den gegenwärtigen Bereicherern, denn es geht den Puppenspielern durchaus nicht um deren Wohlergehen, sondern sie dienen lediglich als Mittel, bzw. Werkzeug zum bösen Zweck.

        Das Erzeugen endloser materieller Bedürfnisse ist die Honigfalle, mit der die Menschen von ihrem wahren Weg weggelockt werden, hinein in Abhängigkeit und Dekadenz. Als Ludwig Ehrhard Mitte der 60er der Gesellschaft das Maßhalten anempfahl, wurde er verlacht. Aber er hatte Recht. Wobei sich sein Blickwinkel ja lediglich auf die Ökonomie bezog. Doch dem Gesetz von Maß und Mitte können wir nirgends entfliehen. Denken wir an Geri und Freki, die beiden mythologischen Wölfe der Gier und Gefräßigkeit und Odins Begleiter, die erst gezähmt werden müssen, damit sie dem göttlichen Menschen dienstbar sind.

        Maß und Mitte wurden verlacht, und die Reue wird folgen. Denn die Gesetze des Lebens lassen sich nicht beugen.
        Das Böse sind einerseits die Folgen der Zuwiderhandlungen gegen die göttlichen Gesetze der Natur, andererseits dient es der Korrektur der Haltungen, die das Böse hervorrufen. In diesem Sinne kann Goethe den Mephisto im Faust sagen lassen: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“
        In letzter Konsequenz existiert das Böse in der materiellen Welt als Ausdruck des ewigen Kampfes zwischen Sein und Nichtsein, zwischen Substanz und Nichtsubstanz, oder, bildlich gesprochen, zwischen Finsternis und Licht.
        In der Illu-Lehre ist es Gott, der sich u.a. in der Materie inkarniert und entwickelt. Es ist dieser Entwicklungsprozeß, in welchem er sich selbst erkennt. Das ist ein bißchen verschieden von dem Bild des absoluten Gottes, wie er beispielsweise im Christentum oder anderen Religionen existiert.
        Das Bild des absoluten oft auch absolutistischen Gottes wirft selbstverständlich sofort die Frage auf, warum das Böse überhaupt erschaffen wurde, wenn es in der Allmacht läge, es zu vermeiden.
        Doch wäre dies so, gäbe es auch keine Freiheit.
        Du siehst, wie verwickelt das Ganze ist, und vielleicht werden wir diese Frage auch niemals lösen. Doch können wir jenseits von Theorien uns praktisch entscheiden – und wir müssen es sogar tun: Zwischen dem, was in Harmonie steht mit dem Schöpfungsganzen oder dem, was ihm zuwiderläuft. Dies entscheidet über die Teilnahme am wirklichen Leben, einem Leben, das erfüllt ist von Lebendigkeit und einer ungeheuren Kraft. Doch erfordert dies die Meisterschaft über die Materie, die allerdings von uns das Opfer unseres Einsatzes und Willens verlangt. Mit Faulheit und Dekadenz und zügellosem Wohlleben läßt sich dies sowenig erreichen wie mit grenzenloser Gier und Unersättlichkeit. Das wirkliche Leben ist anders und weit jenseits des Linsengerichtes flüchtiger Genüsse, die weder ausfüllen noch aufbauen und nach kurzem Wahn nur vernichten und zerstören können.

      5. 5.1.5

        Clara Schumann

        Lieber Wolf,

        ganz großen Dank für diese vielen Gedanken, über die ich sicher noch mehrmals nachdenken werde! Schwierig ist für mich noch die Vorstellung, daß Gott nicht absolut ist, sondern ebenfalls in Entwicklung, also im Werden und Vergehen. Dann können wir ihn wohl dabei unterstützen – gedanklich wenigstens! Er braucht uns wie wir ihn brauchen. Wie oben, so unten oder wie im Kleinen, so im Großen. Wir mit ihm und durch ihn, gemeinsam an einem Strang.

        Accon und Beverina
        Clara

      6. 5.1.6

        Der Wolf

        Liebe Clara,

        hab Dank für Deine Worte. Die Frage des Absoluten im Verhältnis zur Materie ist wahrhaft nicht leicht, und für uns – von unserem begrenzten Erkennen her – vielleicht auch nicht zu beantworten. Das Absolute Göttliche muß nicht notwendig dem Gedanken seiner Entwicklung entgegenstehen, wenn wir bedenken, daß Zeit und Raum auf einer bestimmten Ebene gar nicht existieren. Johann Wolfgang v. Goethe gab uns folgendes Rätsel mit auf den Weg:

        „Wollet beim Naturbetrachten,
        Eines für das Andere achten:
        Nichts ist drinnen, nichts ist draußen,
        denn was innen ist, ist außen.“

        Während die Materie sich vor unseren Augen buchstäblich in „Nichts“ auflöst, je tiefer wir in ihre Strukturen eindringen und damit ihr geistiges Wesen offenbart, zeigt sich doch ihr Inhalt (also das, was im Innen ist) im Außen, in unserer Welt der mehr oder weniger verdichteten Bilder. So sind die Bilder einerseits „Illusion“ und doch sind sie es wieder nicht, denn wir erleben unsere Welt ja als wahr und wirklich.

        Ein anderer Spruch lautet sinngemäß (ganz habe ich ihn nicht mehr parat) ungefähr so:

        „Gott schläft in den Steinen, träumt in den Pflanzen, erwacht in den Tieren und wird sich bewußt im Menschen.“

        Dies zeichnet die Stufen des göttlichen Selbsterkenntnisprozesses nach. Wobei das Absolute und der PROZESS des Sichselbsterkennens in Form eines mehrstufigen Entwicklungsganges – siehe oben – gleichzeitig existieren können. Einerseits könnte man die einzelnen Menschen, ebenso wie die einzelnen Völker, als Gedanken Gottes bezeichnen, als Samen göttlichen Bewußtseins, die sich Schritt für Schritt durch die Materie hindurch entfalten, bis sie die absolute Stufe des Bewußtseins und des sich Selbsterkennens erreicht haben. Mit Fug und Recht können wir uns daher als Söhne und Töchter Gottes bezeichnen (was sich übrigens auch in unserem Volksnamen niederschlägt, denn wir sind die „Tiutisken“ > die Deutschen; hier gibt es eine sprachliche Verwandtschaft zu Namen wie Ziu [vgl. unseren Dienstag] und Zeus; oder Begriffen wie divus [hell, strahlend, glänzend], deus, theós [lat. und altgr. für Gott] usw. Daher sollten wir nicht nur stolz auf unseren Namen sein, sondern dies auch gleichzeitig als Verpflichtung betrachten).

        Ein anderer Gedanke ergibt sich daraus, daß letzten Endes alle Schöpfung eine lebendige Einheit bildet, ein riesiger Organismus, beseelt von Geist und Gefühl, auf allen Ebenen sich selbst erzeugend und vervielfältigend, jedoch nicht allein im Sinne einer identischen Reproduktion, sondern in einer multiversionellen Ausfaltung aller in ihm enthaltenen Möglichkeiten. Eines und doch vielfältig zugleich.

        Man denkt dabei an den Schöpfungsmythos der Edda, wo aus dem Urriesen, Ymir genannt, die ganze Welt erschaffen wird.

        Vielleicht können wir uns auch nur in Gestalt des Mythos dem großen Weltengeheimnis der Schöpfung und des Lebens annähern. Doch muß es Schöpfung sein, denn wie könnte sonst aus dem Urchaos sinnhafte Gestaltung entstehen? Wo Sinn existiert, muß ein Plan bestehen. Der Zufall als Prinzip scheidet aus.

        In diesem Sinne kann ich Deinem Gedanken nur beipflichten, wenn Du schreibst:

        „Wie oben, so unten oder wie im Kleinen, so im Großen. Wir mit ihm und durch ihn, gemeinsam an einem Strang.“
        Ja, liebe Clara, so ist es! Hab Dank für diesen Satz. Er faßt zusammen, worin unsere Aufgabe in diesem göttlichen Spiel besteht.

        Accon und Beverina

  5. 6

    Till

    Steffen,

    sicher wird unsere wahre Geschichte, auch die der gesamten Menschheit, noch ganz andere Wege gegangen sein als wir uns heute wirklich vorstellen können. Die beschriebene Zeit des Brakteatengeldes war nur ein Beispiel des deutschen Kampfes gegen die Kurie, welches zudem auch offiziell in der Historie verankert ist und die Kirche in keinem besonders guten Licht stehen lässt. Sie war es, die diese deutsche Blütezeit, in welcher die meisten deutschen Städte gegründet worden sind und das „Blau machen“ her kommt mit der Einfuhr des „ewigen Pfennig“ wieder beendete. Ob es tatsächlich früher oder später datiert ist weil die Zeitrechnung der Jahrhunderte nicht korrekt ist, weiß bis heute keiner. Es sollte nur deutlich machen, die Wurzellosen wirklich wurzellos zu machen oder zu endlich erden, sonst bricht es wieder hervor. Ja, alles hat seine Existenzberechtigung, Schatten und Licht, Leid und Freude, Hass und Liebe und Finsternis und Licht. Diese dunklen Jahrhunderte und auch die letzten 27 Jahre sind erforderlich gewesen, damit die Menschheit begreift, wo die Fehler in der Vergangenheit lagen und wer dafür verantwortlich war und zu vertsehen, warum wir so leichtgläubig waren. Frei nach dem Motto meines Bio-Lehrers

    “ Diese Kröte mußte geschluckt werden“.

    Antworten
  6. 7

    Der Kräftige Apfel

    Heil Euch!

    Till, Frigga und Wolf, selbstverständlich müssen und werden die Dunklen dieses Mal endgültig entlarvt und unschädlich gemacht werden. Dazu müssen wir, wie Ihr schreibt, aus den Fehlern der Vergangenheit (Gutgläubigkeit, zu große Milde) lernen. Dennoch steht die Anwendung von Strenge und Gerechtigkeit nicht im Gegensatz dazu, die Verworfenheit dieser Geschöpfe mit Mitleid zu betrachten und im eigenen Herzen mit dem Schatten ins Reine zu kommen, was m.M.n. nur über die Annahme des großen Schöpferplans und Vergebung = Transformation funktioniert.
    Das Thema, wie mit den Verantwortlichen umgegangen werden soll, hatten wir seinerzeit auf dem TB schon kontrovers und ausgiebig diskutiert, aber Ihr habt völlig recht, daß da eine umfassendere Draufschau nötig ist – zumal diese Episode ja noch VOR uns liegt.
    Erstens sollten wir uns m.M.n. nicht anmaßen, diejenigen zu sein, bei denen die letzte Entscheidung liegt. Da dürften sowohl auf irdischer als auch auf göttlicher Ebene noch diverse Instanzen dazwischenliegen.
    Gleichzeitig dürfen wir uns aber nicht scheuen/drücken wollen, diese Entscheidungen zu treffen, wenn sie uns durch göttliche Fügung zufallen sollten – zumal wir Erben und Träger dessen sind, um was es in dieser Schlacht geht.
    Nach wie vor bin ich der Ansicht, daß es für uns nicht um Vergeltung und Strafe gehen kann, um die alten destruktiven Muster nicht fortzuführen. Das Unschädlichmachen ist aber heilige Pflicht, wobei meiner Wahrnehmung nach die Isolation (auf einer Insel oder einem kleinen Planeten (c;) bei den Debatten seinerzeit Konsens war.
    Kein Entscheidungsträger sollte Maßnahmen veranlassen dürfen, die er nicht eigenhändig umsetzen würde und die nicht im Thing mit allen Entscheidungsträgern im Einvernehmen beschlossen wurden.
    Daß die Dunklen „nicht ungeschoren davongekommen“ und in jedem Fall vor einem höheren Gericht verantwortlich zeichnen werden, bezweifle ich nicht.
    Ob sie dann „bestraft“, aufgelöst oder recycelt werden, oder ob sie, konfrontiert mit sich selbst, weitere Entwicklungschancen bekommen, liegt bei Allvater selbst.
    Ob wir sie töten sollten?
    Meinem Verständnis nach: Ja – im direkten Kampf auf Leben und Tod; Nein – bei Gefangennahme. Warum? Vielleicht inkarnieren sie einfach unerkannt wieder.
    Sie selbst wissen darum genau, deshalb ließen sie Kaspar Hauser so lange am Leben.
    Im Schweiße ihres Angesichtes, ganz ohne Wirt, ihre Scholle zu beackern und ihr Brot zu verdienen, dürfte unangenehm bis unmöglich genug für sie sein – im besten Falle sogar lehrreich.

    Ganz besonders WENN wir Verantwortung für größere Entscheidungen zugewiesen bekommen sollten, müssen wir strengstens darauf achten, IMMER im Einklang mit den Schöpfungsgesetzen zu stehen. Fehlendes Wissen wird sich dann, so Gott will, einstellen.

    Heil und Segen!

    Der Kräftige Apfel

    Antworten
    1. 7.1

      Der Wolf

      Heil Dir, lieber Kräftiger Apfel!

      Das richtige Gleichgewicht zwischen Milde und Strenge zu finden nach all dem, was geschehen ist, ist weiß Gott nicht einfach, und daher kann ich alles unterschreiben, was Du sagst. Ja, es ist ungeheuer wichtig, daß wir uns nicht erneut verwickeln lassen, denn es gilt, aus dem Teufelskreis auszusteigen, und zwar für immer. Keinesfalls können wir daher so agieren wie die Negativen. Gleichzeitig dürfen wir nicht zulassen, daß sie – unter Ausnutzung unserer Großzügigkeit und Milde – ihr Spiel heimlich wieder von vorn beginnen. Diesmal muß es beendet werden, und zwar radikal, d.h. bis zur Wurzel. Und es wird beendet werden, soviel ist sicher.

      Wie wir im einzelnen zu verfahren haben, hängt allerdings von den jeweiligen Umständen ab. Weiterhin gilt es zu unterscheiden zwischen den Hauptverantwortlichen und den Mitläufern. Auch zwischen den Haupt- bzw. Mitverantwortlichen muß unterschieden werden. Die gefährlichsten Elemente müssen zumindest isoliert werden, andere, weniger Gefährliche, aber Mitverantwortliche könnten und werden vermutlich das Schicksal teilen, wie der Kurze und Steffen es oben beschrieben haben. Rache ist dabei jedenfalls nicht unser Prinzip. Doch dürfen wir uns unsere Festigkeit in dieser Angelegenheit nicht rauben lassen, auch wenn wir aus der höheren Perspektive die Täter eher bemitleiden müssen.

      Was das Reich und seinen territorialen Bestand sowie die enormen sachlichen Schäden angeht, die uns zugefügt wurden, gilt das Prinzip der Wiedergutmachung – soweit dies überhaupt möglich ist. Eine vollständige Wiedergutmachung kann es nach menschlichem Ermessen ohnehin nicht geben.
      Doch sind wir auch uns selbst gegenüber verpflichtet, wenigstens unseren traditionellen Lebensraum – soweit es möglich ist – zurückzufordern. Darauf bezog sich mein erster Beitrag.

      WIE die Rückholung und Wiederangliederung unserer geraubten Gebiete im einzelnen zu bewerkstelligen ist, ist keine einfache Frage. Ganz sicher werden wir dabei komplett anders verfahren, als unsere Feinde 1945.

      Aber dies ist Angelegenheit des Reiches und kann und muß an dieser Stelle nicht entschieden werden. Ich denke, daß die Dritte Macht, d.h. unsere reichsdeutschen Kameraden, in dieser Frage zu gegebener Zeit auch ihren Standpunkt einbringen werden. Und ich bin mir sicher, daß dies im Geist der Wahrheit und Gerechtigkeit geschehen wird.

      Heil und Segen, Dir und allen anderen Kameraden!

      Antworten
  7. 8

    Der Kräftige Apfel

    Heil Dir, lieber Wolf!

    Herzlichen Dank für Deine weiteren Ausführungen, die ich voll und ganz unterschreibe. Oft sind es die Feinheiten in der Sprache, an der sich die Geister (vermeintlich) scheiden, weshalb es so wichtig ist, sich so klar wie möglich auszudrücken – was mir nicht so gut gelungen war. Bei meinen Gedankengängen hatte ich ungeschrieben vorausgesetzt, daß es auch in meinen Augen Wiedergutmachung geben muß (Gerechtigkeit), nur eben nicht in Form von „Zahn um Zahn…“.
    Daß unser ursprünglicher Lebensraum wiederhergestellt wird, gehört für mich dazu. Sicherlich sollte zumindest teilweise auch der Wunsch und Willen der dort lebenden Menschen berücksichtigt werden, aber ich glaube, daß dies keine große Frage sein wird, wenn die Wiedererstehung des Reiches endlich ermöglicht ist.
    Auch all die zu Unrecht und mit Blutgeld erworbenen Reichtümer müssen enteignet und gerecht verteilt werden (nach Bedarf/Befähigung/Verantwortung). Meiner Meinung nach sollten die Knechte der Dunkelheit nur das Lebensnotwendige behalten/erhalten und auch das nur, um sich die weitere Existenzgrundlage mit ihrer Hände Arbeit, im Schweiße ihres Angesichts, zu erarbeiten. Keine Tyrannei, kein Sadismus, aber ganz klar die Notwendigkeit, mit den Schöpfungsgesetzen IM EINKLANG zu arbeiten.

    Ich glaube, bei allen Worten, sind wir uns im Grunde einig – aber es ist wichtig, sich diese Gedanken zu machen und gemeinsam daran zu feilen, damit unsere Gedanken- und Herzensenergie möglichst klar und rein in die ätherische Matrix eingespeist wird.

    Alles angetane Leid und alle Entbehrungen aus allen Zeiten wieder gutzumachen, ist unmöglich.
    Hier müssen wir aus unserer eigenen Quelle schöpfen, und daß das unser Vermögen ist, haben unsere Ahnen immer wieder für uns unter Beweis gestellt.

    Dem Himmel sei Dank!

    Heil und Segen!

    Der Kräftige Apfel

    Antworten
  8. 9

    Thor

    Heil Euch,

    danke für die aufschlussreichen Ausführungen von Euch,
    ich möchte dennoch einige Aspekte hinzufügen.

    Natürlich haben wir die Pflicht, unmittelbares Unheil welches im Zusammenhang mit negativen Kräften steht abzuwenden.
    Verbrechen abzuwenden ist unsere Pflicht.
    Hier gilt aber auch die Definition Verbrechen neu zu bewerten, denn das was heute alles dem Strafgesetzbuch untergeordnet ist und danach beurteilt wird, ist fadenscheinig weil man sich die Frage stellen muss, Wer ist den oder Was ist den tatsächlich geschädigt worden.
    Wer hat den tatsächlich Interesse an einer Verfolgung?
    Damit will ich keinesfalls Anarchie herstellen oder überhaupt eine Grundordnung abschaffen, nein es geht um Selbstverantwortung im Sinne von Verantwortung der Schöpfung gegenüber.

    Ich habe mir oft schon die Frage gestellt, warum hat man die Todesstrafe abgeschafft?
    Diese Frage habe ich für mich so beantwortet, es dient der negativen Macht zum Selbsterhalt, warum soll sie sich selbst schaden und negative Kräfte beseitigen?
    Die Todesstrafe wäre für Kreaturen, welche anderen auf niederträchtigste Art und Weise das Leben nahmen nur die logische Konsequenz aus Ihrem Handeln und die einzige richtige Entscheidung dem Negativen die Energie zu entziehen.
    Was ist also menschlicher den Mörder nicht zu töten oder sich auf die Seite der Schöpfung zu stellen und reines Leben zu schützen?

    Kindern wird das negative unverblümt gelernt, sie bekommen „Böse Mann“- oder „Spinnenmann“ -Kostüme als Tageskleidung übergezogen, verhalten sich auch so, spielen Kriegsspiele, kämpfen mit „Pokémons“, bekommen negative Verhaltensweisen täglich beigebracht, mit nur einem Ziel dem Dunklen Energie zu liefern.

    Hitler hat es doch richtig festgestellt, die Jugend ist die Zukunft, sie zu formen, dass genau diese negativen Kräfte nicht mehr entstehen, ist der Sinn.
    In der Wurzel liegt die Kraft, wenn es erst mal verdorben ist, kann man es kaum mehr reparieren.

    Wir sind das Vorbild und haben die Verantwortung, wir können uns darauf einlassen oder auch nicht, wem nützt es?… diese Frage ist die wichtigste.

    Accon und Beverina
    Thor

    Antworten
  9. 10

    Der Wolf

    Lieber Kräftiger Apfel, lieber Thor,

    Danke für Eure Ausführungen und wertvollen Ergänzungen.
    Ja, wir wollen nicht Rache nach dem Prinzip, Auge um Auge, Zahn um Zahn, und dementsprechend lehnen wir auch Sadismus in allen seinen Formen ab, denn wir können keine Genugtuung in den Qualen anderer finden, selbst wenn man uns Unvorstellbares angetan hat. Die Unbelehrbaren werden ohnehin ihr göttliches Gericht finden. Und es findet jeder das Lehrmittel, was ihn heilt.

    Die Frage der Todesstrafe muß dabei nicht unbedingt verneint werden, in den noch gültigen Reichsgesetzen ist sie ohnehin vorhanden. Sie kann notwendig werden, um uferloser Gewalt die notwendigen Grenzen zu ziehen (Stichwort: Kriegsrecht) oder um es zu vermeiden, daß bestimmte Täter die Gemeinschaft lebenslänglich belasten – doch bezogen auf Letzteres gibt es auch noch andere Möglichkeiten. In der Frühzeit mußten Mörder z.B. die Familie des Getöteten materiell entschädigen, ferner gibt es die Möglichkeit der Verbannung an entsprechende Orte (Stichwort: Sträflingsinseln) usw. Aber das muß jetzt nicht weiter debattiert oder gar entschieden werden, da anderes Vorrrang hat.
    Die international Hauptverantwortlichen werden sich jedenfalls dem Gericht stellen müssen, das ist sicher. Konsequenzenlos wird ihr Tun und Handeln ganz gewiß nicht sein, diese Hoffnung brauchen sie sich erst gar nicht zu machen. Aber noch ist der Tag X nicht da, und dann werden die Mächte sprechen und urteilen, die dazu den Auftrag und die Macht besitzen.

    Unsere Kinder werden wahrhaftig in einem ungeheuren Ausmaß negativ beeinflußt und beschädigt, doch weiß ich aus eigener Erfahrung, daß es möglich ist, unserer Jugend zu helfen, und vieles läßt sich auch wieder heilen. Doch was wir brauchen – Thor hat es klar benannt – sind Vorbilder; Vorbilder, die fähig sind, Verantwortung zu tragen und zu führen.
    Was Führer und Vorbilder angeht, wäre an anderer Stelle noch viel zu sagen, doch das Wichtigste ist, daß wir – besonders bei der Jugend – bei aller notwendigen Strenge im einzelnen – Verständis und Liebe nicht vergessen dürfen. Wenn wir das beherzigen und darüber hinaus der Jugend ihre natürlichen Entwicklungsbedingungen – die man ihnen jetzt vorenthält – wieder geben, dann wird es gelingen, und wir werden das Wunder der Heilung unserer Jugend erleben.

    Heil und Segen Euch Beiden und Heil und Segen allen anderen Kameraden!

    Antworten
  10. 11

    Nitham

    Danke Euch allen, es war sehr lehrreich hier zu lesen.
    Heil und Segen Euch allen.

    Antworten
  11. 12

    Irma

    Heil dir Kurzer

    Diese Autobiographie ist sehr umfassend verfaßt und beinhaltet einen sehr wichtigen und langen Zeitraum.
    Es ist ja nicht so, daß uns hier der Inhalt und die Aussagen völlig neu sind, im Gegenteil.
    Aber es ist wichtig, daß diese Biographie von einem Zeitzeugen wahrheitsgetreu geschrieben ist.
    Diese Biographie wäre es wert, in einem Büchlein zu erscheinen und verbreitet zu werden.
    Das wäre Geschichts-Revisionismus pur!

    MdG
    Irmchen

    Antworten
    1. 12.1

      Kurzer

      Heil Dir, Irmchen,

      nun, die PDF-Datei steht unter dem Beitrag als Quelle.
      Ein jeder kann diese selbst ausdrucken oder als Kleinauflage drucken lassen.
      Und dann unters Volk damit!

      Accon und Beverina
      Der Kurze

      Antworten
  12. 13

    Morgenrot

    Ich kenne dieses Büchlein vom englischen Original her, es ist auch auf englisch als Neudruck zu erwerben. Es ist immer wieder erstaunlich, daß es trotz millionenfachen Erlebens einer Wirklichkeit, wie sie sich einem Heinz Weichardt darbot, gelungen ist, diese tatsächliche Wirklichkeit durch eine an Schreibtischen erdichtete zu ersetzen- und von vielen mit fanatischer Wut geglaubt wird. Da kommen einem schon gewisse Zweifel am Menschen auf. Böse wird es enden, was uns die ach-so-schlauen Propagandisten zum Zwecke ihres Endsieges aufzwangen. Jetzt ist alles futsch, die Alliierten haben mit ihrem Endsieg nur ihre eigene Niederlage besiegelt, denn alles, wofür sie zu kämpfen glaubten, war sowieso niemals wahr und ihre Herren und Meister wähnten sicherlich auch etwas anderes zu erobern, als eine immer schneller verfaulende Welt.

    Antworten
  13. 14

    Nuels88

    Habe diese Seite heute erst entdeckt und den oben genannten Artikel förmlich verschlungen. Genial, danke für eure Arbeit.

    Antworten
    1. 14.1

      Kurzer

      Heil Dir, Nuels88,

      dann lies mal noch die anderen Beiträge, welche auf der Startseite herausgestellt sind und empfehle die Heimkehr weiter. Wenn Du keinen neuen Beitrag verpassen möchtest, kannst Du diese Seite auch abonnieren.

      GruSS vom Kurzen

      Antworten
  14. 15

    Holle

    Danke für die Veröffentlichung dieses Berichtes. Er hätte meinem Grossonkel sehr gut gefallen. Er war Jude und verliess das Deutsche Reich schweren Herzens Anfang der 30er Jahre. Er ging nach England.

    Sein Bruder, mein Opa, konnte seine Frau nicht überzeugen, dem Schwager und dessen Familie zu folgen und hoffte selbst auf einen positiven, nein, eher einen „glimpflichen“ Ausgang der politischen und gesellschaftlichen Situation. Er diente in der Wehrmacht. 1943 starb er leider an einer Blutvergiftung – im Dienst. Mein Vater war noch nicht einmal 4 Jahre alt.

    Mein Grossonkel kehrte nach Kriegs“ende“ sofort in die Heimat zurück. Seine Frau war mittlerweile verstorben, also war er allein mit seinen 2 Söhnen und das fiel ihm nicht leicht. Ich habe ihn geliebt, diesen humorvollen Mann, der phantastisch Zeichnen konnte und eine Aversion gegen den Sozialismus hegte. Er kaufte mir bei jedem seiner Besuche Lackschuhe, die meine Mutter verabscheute, ich jedoch – aus mir heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen – jahrelang als modisches Non plus ultra empfand.

    Onkel Ernst heiratete später eine Heimatvertriebene aus Schlesien. Eine ganz, ganz liebe Frau, deren gesamte Familie auf unvorstellbar grausame Art umgebracht worden war. Sie hatte sich seinerzeit zu Nachbarn flüchten können und diese nahmen sie mit auf die Flucht gen Westen. Die körperlichen und seelischen Folgen der damaligen Strapazen hat sie nie überwunden und starb an den langfristigen Konsequenzen, noch bevor sie 60 war. Sowohl mein Grossonkel, als auch seine Söhne und unsere ganze Familie haben sie von ganzem Herzen geliebt.

    Ich weiss heute, auch Dank dieser Seite, warum mein Grossonkel nie den geringsten Groll gegen seine Heimat hegte. Warum er schon Ende 1945 nach Hause zurückkehrte und – für mich seinerzeit schwer nachvollziehbar – mit meinem Grossvater, der unter Rommel gedient hatte, gar eine herzliche Freundschaft pflegte. Mein Wunsch ist, dass mehr und mehr Menschen die Gründe dafür auch erkennen und endlich Frieden finden können.

    Mit Sonne,

    Holle

    Antworten

Ihre Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: