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7 Kommentare

  1. 1

    Annegret Briesemeister

    Liebe Clara

    Fichte zu lesen, und hier immer noch gottlob nicht nur Fichte, ist wie seinen Durst direkt aus dem Born reiner Weisheit zu löschen, vielmehr noch den brennenden Durst unser ALL er Seelen nach Natürlichkeit, die ja ihre ureigenste ursprüngliche Prägung ist.
    Und so hast du dich ebenso weise, fein – und tiefsinnig diesem Thema genähert und Arhegerichs Wunsch aufgenommen.
    Wunderbar! Danke liebe Clara!
    So lasst uns also darüber sprechen was natürlich ist und was widernatürlich.
    Aber vor allem lasst es uns fühlen, denn das ist was wir können und worüber wir die Natürlichkeit und die natürlichen Abläufe sicher wahrnehmen.
    Ein Gewissen haben, das als Impulsgeber uns den Weg weist und uns dessen gewiss werden lässt, uns also wissen lässt, wohin und warum wir unseren Weg gehen, ist hier unerlässlich und natürlich.
    Mit diesem Seismographen erspüren wir jede noch so kleine Unwucht und Unnatürlichkeit und entlarven sie, zuallererst für uns selbst, um sie dann für alle sichtbar zu machen und anzuprangern, wie wir über Jahrhunderte für unserem Wunsch nach Rückkehr zur Natürlichkeit verspottet und angeprangert wurden und bis heute werden.

    Zum Kommentar : Transformation stoppen und natürlich bleiben, möchte ich zu bedenken geben :
    Transformation ist nicht widernatürlich und muss somit nicht gestoppt werden, bedeutet sie doch Umformung und beschreibt das natürliche Prinzip des Entstehen – Werden – Vergehen um Wiederzuentstehen.
    Hier ist genau zu analysieren was worin zu welchem Zwecke transformiert werden soll. Das nicht zu erkennen und zu begreifen birgt Gefahr.
    Unsere Seele sehnt sich nach den Traditionen die ihr Sein zum Ausdruck bringen, individuell und in der gesamten Volksseele.
    Traditionen werden heute gleichbedeutend mit Gewohnheiten gesetzt und diese als überholt unmodern und verderblich rückwärtsgewandt assoziiert.
    Das aber was heute zur Gewohnheit geworden ist an Unnatürlichkeit ist der wahre Killer einer jeden Seele und das eiternde wuchernde Krebsgeschwür der gesamten Mutter Erde.
    Also einmal mehr :
    CHARAKTER HABEN UND DEUTSCH SEIN IST OHNE ZWEIFEL GLEICHBEDEUTEND.
    Und unser Sinn ist in und durch uns selbst begründet.

    “ Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen. “

    “ Es ist kein Zeichen von geistiger Gesundheit an eine zutiefst kranke und verdorbene Gesellschaft gut angepasst zu sein. “

    Ein Beispiel für Widernatürlichkeit :

    Vor einigen Tagen sah ich eine Dokumentation über einen Biobauern der seine Rinder laut eigener Aussage ganz natürlich und artgerecht hält.
    Nun wurde ebenfalls nach seiner Ausführung artgerecht eine Schlachtung vorgenommen und der Bauer wurde sichtlich wehmütig weil er, wie er sagte das Tier über Monate! !!??? kannte.
    Aber, so meinte er, jetzt bekäme das Tier in alle seine Einzelteile zerlegt zu Schinken Wurst und Braten endlich BEDEUTUNG. 😲😲😲
    Das hat der Bauer EINDEUTIG falsch GEDEUTET.
    Denn wenn das Tier nur noch tot zu Bedeutung gelangt und das lebendige Tier nur noch Mittel zum Zweck und dieser Zweck das Töten mit anschließender Verwertbarkeit für den lebendigen Menschen ist, dann ist bei gleichzeitiger Benennung des TOTEN TIERES ALS LEBENSMITTEL die UNNATÜRLICHKEIT bedeutender als die Natürlichkeit, die das Leben selbst ist.

    Heil und Segen
    Annegret

    Antworten
    1. 1.1

      Clara Schumann

      Liebe Annegret,

      vielen Dank für Deine – wie immer – herzerwärmenden Worte!

      Zum Kommentar: „Transformation stoppen und natürlich bleiben!“

      Du hast natürlich Recht, daß man den Begriff Transformation grundsätzlich auch positiv verstehen kann, wenn eine positive, natürliche Entwicklung damit gemeint ist. Leben bedeutet immer auch Veränderung!

      Der Begriff „Transformation“ ist allerdings aktuell ein beliebtes Schlagwort des gegenwärtig geförderten „Zeitgeistes“. Er wird im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur gefühlt genauso häufig verwendet wie das Modewort „Nachhaltigkeit“ (vgl. Digitale Transformation). Er hängt unmittelbar mit der „Digitalisierung“ zusammen, die inzwischen nahezu alle Lebensbereiche betrifft (vgl. Digitale Revolution). Bücher, Geschäftsprozesse, Daten, „Big Data“ sollen vom „Analogen“ in die digitale Welt „transformiert“ werden. Die transformierten Prozesse sind in der Bedienung meistens sehr einfach und beschleunigen die zu erledigenden Aufgaben. Was sich verändert, sind unsere Verhaltensweisen. Unverbindlichkeiten nehmen zu. Informationsflut überfordert uns. Die totale Kontrolle ist das Ziel. Mit einer digitalen Transformation sind wir noch weiter entfernt von unserer Natürlichkeit. Wir nähern uns der Künstlichen Intelligenz (KI), eine Technik, die gerade wie eine Riesenwelle ins öffentliche Bewußtsein gespült wird.

      Da der Begriff „Transformation“ im zitierten Kommentar als Gegenpol zu „natürlich“ verwendet wurde, verstand ich ihn eher im oben, kurz skizzierten negativen Sinne.

      Gruß,
      Clara

      Antworten
      1. 1.1.1

        Annegret Briesemeister

        Liebe Clara

        Just heute vormittag wurde ich daran erinnert, daß ich dir bezüglich der Bezeichnung Transformation antworten wollte.
        Eine Gesprächsrunde zwischen einer Philosophin, einem Ökonom und einem Politikwissenschaftlicher griff genau das Thema digitale Transformation auf.
        Und einmal mehr bestätigte sich, was ich schon vor Tagen schreiben wollte. Sie verwenden den Begriff inzwischen inflationär. Genauso, wie die von dir erwähnte Nachhaltigkeit oder das leidige immer wieder gepredigte Wort Fortschritt.
        Klimawandel, Multilateralismus, Memorandum und Agenda sind ähnlich abgenutzte Begriffe, die oft von denen, die sie benutzen auch nur gedeutet aber nicht verstanden und daher auch nicht schlüssig erklärt werden können.
        Um aber beim Wort Transformation zu bleiben; ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß besonders die Worte, die auch häufig in den alternativen Medien verwendet werden, und Transformation gehört seit Jahren zum besonders beliebten Vokabular, ganz gezielt vom Mainstream übernommen und eingesetzt werden. Entweder aus Unvermögen, sich eigene Worte zu ersinnen oder, und das scheint mir eher der Fall zu sein, um gezielte Provokation und Verwirrung zu stiften.
        Besonders fiel es mir auf bei Herrn Altmaier.
        Er, der zwar einigermaßen freundlich aber doch nie verbindlich und eher dumpf tönend auf Grund von Hohlheit daherkam, äußert sich neuerdings geradezu poetisch und das ausgiebig.
        Teilweise meine ich sogar einzelne Passagen zuvor gelesener Kommentare wiederzuerkennen und daß die Herrschaften breitgefächert mitlesen, ist kein Geheimnis mehr.

        Ich entnahm also der heutigen philosophischen Runde das auch sonst ohnehin Übliche.
        Den Menschen wird vermittelt, daß es unter keinen Umständen ausreichend ist, sollte es uns gut gehen. Das Credo ist: ALLES muss und kann besser werden. Da war doch schon mal was …höher, schneller, weiter …Zufriedenheit, Genügsamkeit, Gelassenheit sind Fehlanzeige.
        Das erwächst sich zum Teufelskreis. Die Menschen, die sich in diesen Irrsinn glaubend an beständigen Fortschritt hineinbegeben, sind wirklich gefährdet. Sie haben nicht verstanden, daß einzig ihre Energie es ist, die wirklich VERBRAUCHT wird.

        Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen, mich mit Lukrez und seinem Kompendium de rerum natura zu beschäftigen.
        Darin wird dem Menschen, schon damals religionskritisch, vermittelt, wie zur Gemütsruhe und Gelassenheit gefunden werden und die Angst vor den Göttern und dem Tod überwunden werden kann.
        Sehr aufschlussreich, besonders im Hinblick auf das jetzt vor unser aller Augen abzulaufen scheinende Szenario.

        Mein jüngster Sohn ließ mich an folgendem teilhaben:
        Zum Thema Fortschritt

        GLÜCKWUNSCH!

        Nach 1000 Jahren FORTSCHRITT habt ihr es tatsächlich geschafft, daß ihr nach Hause kommt, Fenster und Türen eurer Luxusherberge verriegelt und die Alarmanlage einschaltet,
        während die Dschungelbewohner friedlich in ihren OFFENEN Hütten schlafen.

        Heil und Segen
        Annegret

  2. 2

    Volker Brückmann

    Liebe Annegret!

    In aller Kürze:
    Ich danke Dir von Herzen für Deinen wundervollen, hochschwingenden Kommentar, der vollkommen mit mir in Resonanz geht!

    Heil und Segen!
    Volker

    Antworten
  3. 3

    Gunnar von Groppenbruch

    Ist es nicht ziemlich gewagt,in dieser Zeit der gänzlichen Hirn- und Geistlosigkeit von einem „Zeitgeiste“ reden zu wollen?!
    Ist denn nicht gerade die vollkommene Abwesenheit jeder Art von Geist DAS Kennzeichen der heutigen Zeit gemeinhin?
    Nach meiner Meinung reicht es heute mal gerade noch für irgendwelche Gespenster, die, vom $¥$t€m€ heraufbeschworen, uns entweder eine heile Welt vorgauckeln oder Angst machen und dafür sorgen, daß immer wieder mal, immer gerade rechtzeitig, eine andere arme Sau durchs Dorf getrieben wird!

    Was zwingend hierher gehört, ist das Kapitel 4 „Volk- Sitte – Brauchtum – Ordnung“ aus meinem Buche „Das Reich aus dem Lichte“, veröffentlicht auf meiner Seite „Hüttendorfer Ansichten“.

    Heil und Segen!

    Antworten
  4. 4

    moi

    Lieber Gunnar,

    vielen Dank für Deinen Hinweis.
    Bei „Zerstörung des Erbgutes“ tak tak tak
    Impfpflicht
    Amerikanisierung / Umerziehung
    Morallosigkeit
    Verfall der Sitten
    Schädigungen der Natur /Erbgut/ Zellgut
    WLAN 5G
    Vernichtung jeglichen Zusammenhaltes

    Ich mag die klare und verständliche Sprache deines Artikels. Auch das Wort „gedeihen“ / „gedeihlich“ ist vielleicht eine Gleichsetzung zu „natürlich“?

    Gruß

    Antworten
    1. 4.1

      Gunnar von Groppenbruch

      Dank Dir, Moi!

      Ein wirkliches Gedeihen ist nur im Einklange mit der Natur überhaupt möglich!
      Alles andere ist lediglich eine Krebsgeschwulst!

      Heil und Segen!

      Antworten

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