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11 Kommentare

    1. 1.1

      Bernwart

      Unseren Toten (Ursel Peter)

      Wind!

      Kommst Du nach Osten in Steppe und Sumpf

      und weiter zum Wolgastrand;

      So grüß unsre Toten dort,

      die Helden im fernen Land.

      Sag‘:In der Heimat da blüht jetzt der erste Mohn,

      und die Stare im Apfelbaum brüten schon;

      Kräftig und hoch steht im Felde der junge Klee

      Und die Lerchen steigen und singen wie eh’ und je

      Wind, sag es den Toten, sag’ es behutsam und leis;

      Wind, vergiß es nicht –

      sie liebten Deutschland so heiß!

      Sterne!

      Seht Ihr im Norden das eisige Land

      und spürt ihr sein tiefes Weh,

      so grüßt unsre Toten dort,

      die Helden in Nordlands Schnee.

      Sagt: In der Heimat da spielt jetzt so manches Kind

      Und in goldene Haare greift leiser Wind

      Korn wogt im Felde und duftet im ersten blüh’n

      Und die Erde steht leuchtend im Maiengrün.

      Sterne, sagt es den Toten, sie ruhen in Nordlands Eis;

      Sterne, vergeßt es nicht –

      sie liebten Deutschland so heiß!

      Sonne!

      Kommst Du nach Westen zum Dünenrand

      und weiter zum grauen Meer,

      so grüß’ unsre Toten dort,

      die Helden vom deutschen Heer.

      Sag‘: In der Heimat beginnt jetzt die schönste Zeit,

      wo in schattigen Wäldern der Kuckuck schreit,

      Trollblumen leuchten und Löwenzahnflocken weh´n

      Und in hellen Farben die Wiesen in Blüte steh´n.

      Sonne, sag’ es den Toten, sie ruhen in Düne und Meer;

      Sie liebten Deutschland so sehr!

      Mond!

      Kommst Du nach Libyen und siehst Du den Nil

      und Afrikas heißes Land,

      so grüß’ unsre Toten dort,

      die Helden im Wüstensand.

      Sag‘: daß zu Hause noch immer der Brunnen klingt,

      der von uralten traulichen Dingen singt;

      Pfingstrosen stehen am sonnigen Gartenzaun

      Und dahinter – Frauen, die still in die Ferne schau´n.

      Mond, sag’ es den Toten, die Wüste ist stumm und leer;

      Mond, vergiß es nicht – sie liebten Deutschland so sehr!

      Eines nur, Mond und liebes Sonnenlicht,

      eines nur sagt unseren Toten nicht,

      verschweigt es tief, Sterne und leiser Wind,

      sagt ihnen nicht —daß wir verraten sind

      MdG.
      Bernwart

      Antworten
      1. 1.1.1

        Albert Leo Schlageter

        Heil Kamerad, Heil Kurzer,

        Einst wurde dieses Gedicht wunderbar von Frank Rennicke vertont.
        Danke, dass Du es mir mal wieder ins Gedächnis gerufen hast.

        Es lebe unser geliebtes Vaterland. A1H8

  1. 3

    Der Kräftige Apfel

    Heil Euch!

    Auch wenn die diesbezüglichen Bestrebungen schon sehr alt sind, werde ich das Gefühl nicht los, daß erst nach dem Krieg mit der wirklichen Planung begonnen wurde, wie und was man nun aus der Situation machen kann, um das deutsche Volk möglichst nachhaltig geistig zu versklaven.

    Während des Krieges waren die Gegner vielleicht zu sehr eingebunden in das aktuelle Geschehen und oftmals auch planungsmäßig in der Defensive. Zudem stand der Ausgang ja noch nicht fest. Auch drängt sich auf, daß gewisse Erfahrungen in der Antarktis zu unvorhergesehenen Planänderungen führten.
    Ganz zweifellos war vieles von langer Hand vorbereitet und wurde immer im Sinne der Agenda vorangetrieben. Das Prinzip, dem anderen die eigenen Verbrechen in die Schuhe zu schieben, ist dabei mindestens so alt wie das Alte Testament und wird seit Jahrtausenden verfeinert.
    Dennoch vermute ich, daß nach dem Krieg zunächst eine Art Vakuum entstanden war, aus dem heraus der teuflische Plan der Umerziehung dann immer mehr Gestalt annahm.

    Die Anmerkung im Text, daß der Gedenktag in der DDR „gegen Faschismus und Imperialismus“ gerichtet war, betrachte ich als Indiz, daß die „Verbrecherrolle“ der Deutschen hier IMMER NOCH in der Vorbereitung war. Die Massen – vor allem die heranwachsende Generation – mußte mit „guten und moralischen“ Argumenten überzeugt und langfristig dahinein gebunden werden.
    Soweit ich erzählt bekommen habe, wurde nach dem Krieg in den Schulen viele Jahre gar nicht über das ganze Thema gesprochen.
    Erst mit dem US-amerikanischen Spielfilm „Holocaust“ von 1978 wurde dieser Begriff in Europa breitflächig ins öffentlichere Bewußtsein geholt und mit dem Nationalsozialismus verknüpft (Film in Deutschland: 1979; 1980 wurde „Holocaust“ zum Unwort des Jahres.)
    Beachtenswert in diesem Zusammenhang der Buchtitel „Das Lehrstück „Holocaust“: Zur Wirkungspsychologie eines Medienereignisses“ von Yizhak Ahren, Springer-Verlag, 2013.
    Ursprünglich bezeichnet Holocaust ein rituelles Brandopfer (Tier bzw. andeutungsweise Mensch) aus dem Tanach, der hebräischen Bibel.
    Im August 1939 kommentierte die „London Times“: „Das ansteckende Fieber (rassische Verfolgung), das Deutschland in den letzten Jahren verzehrt hat, deutet einen Holocaust an, eine vollständige Verbrennung.“
    Die wurde dann ja in Dresden und allen anderen deutschen Städten ab 10.000 Einwohnern auch durchgeführt. Die passenden Zitate von Churchill habe ich gerade nicht parat. Wollte er die Deutschen nicht „braten“, so viele wie möglich?
    Da hat der Teufel also schon ausgiebig getanzt.
    Jetzt soll er nochmal ums neue Denkmal für 6.000.000 Polen tanzen, unseren Toten zum Spott.
    Wird es die Form eines Obelisken haben?
    Anscheinend müssen die Dunklen sich beeilen, neue Energiepunkte zu setzen bzw. alte „aufzufrischen“.
    Daß das Gedenken an unsere Toten in Verbindung mit Zeit, Tod und Ewigkeit gebracht wird, zeigt in meinen Augen auf, wie symbolisch-energetisch versucht wurde und wird, deren Seelenkraft zu binden.
    Doch die Ausführenden sind im Anwenden der göttlichen Gesetze anmaßende Laien. Meine Überzeugung, daß sie sich damit selbst ihre Grube graben, ist mittlerweile unumstößlich – zumal wenn deutlich wird, daß für uns der NEUBEGINN im Dunkelwerden liegt, wo Ruhe, Regeneraton, Ordnung und das unsichtbare Potential ihren Platz haben, um dann in gesammelter und strukturierter Form wieder ins Licht hervorzubrechen.

    Heil und Segen!

    Der Kräftige Apfel

    Antworten
    1. 3.1

      Der Kräftige Apfel

      Nachtrag:
      Ob dieses jüdische Buch beachtenswert ist, weiß ich nicht (zumindest hab ich es nicht gelesen), sondern alleine der Titel ist sehr aufschlußreich.

      Heil und Segen!

      Antworten
    2. 3.2

      Nitham

      Vielen Dank für den wundervollen Kommentar, kräftiger Apfel.

      Antworten
  2. 4

    Lüne

    Ja, so ist das mit dem Volks-Trauer-Tag, meine lieben Zeitgenossen . . .

    Mein Vater stammt von Bromberg und am 25. diesen Monat hat er wieder Geburtstag . . .

    Nach dem Essen geht es mit Sicherheit wieder um die damaligen Geschehnisse und dann weint der alte Mann wieder bitterlich, so wie immer, wenn es um diese Zeit geht.

    Er erwähnt zudem aber auch jedes mal, daß sich diese Progrome der Polen nicht allein gegen die Deutschen, sondern eben auch und im Besonderen gegen die dort lebenden Juden richteten.

    Mein Großvater sagte manches Mal; „Das Warschauer Ghetto war doch keine Erfindung der Nationalsozialisten, denn es hat schon sehr lange vorher existiert . . .

    Die katholischen Polen hatten doch mit den Juden nichts am Hut, außer, daß sie diese drangsaliert und schikaniert haben wo es nur ging . . .

    Der Durchschnitts-Jude wurde in Polen wie ein Aussätziger behandelt, genau so wie später die Deutschen nach dem 1. WK., in den Gebieten unter polnischer Verwaltung.

    Kurz um, meine lieben Zeitgenossen, meine Familie väterlicher Seite hat unter den Progromen sehr gelitten und es sind auch Todes-Opfer zu beklagen und es hat überhaupt sehr lange gedauert, ehe mein Vater mit uns darüber gesprochen hat . . .

    Nun wird er 81 Jahre alt und ich hoffe, daß wir uns, auch wenn es ihm schwer fällt, dennoch darüber austauschen können, einmal deshalb, daß er dieses Trauma überwinden kann und zum Anderen, daß wir und unsere Enkel-Kinder die Möglichkeit haben, diese Zeit und ihre Geschehnisse besser zu verstehen.

    Dennoch zuversichtlichst, meine lieben Zeitgenossen und Euch allen ein besinnliches Wochenende, Accon Sal Beverina, Euer Z.B.

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  3. 5

    Ohne Unterschrift gültig

    Danke Bernwart für die heilige Erinnerung und Danke für die alle vorherigen Kommentare,

    Leider war mein Wachwerden so sehr spät, dass ich weder mit meinem geschätzten Vater (das Stief- mochte ich nicht davor schreiben, er war wie ein wirklicher echter Vater, leider verstorben), noch mit dem späteren Lebenskameraden meiner Mutter (leider auch verstorben, U-Boot Einsätze) je richtig tief und ausführlich darüber gesprochen habe.

    Es ist meine Schuld sie viel zuwenig gefragt zu haben.

    Sie haben sich bescheiden niemals aufgedrängt darüber zu sprechen, obwohl doch angesichts der ganzen Lügen und Falschdarstellungen und ungerechten Darstellung manchmal die Worte regelrecht auf ihrer Zunge explodieren mussten.

    Wer noch die Möglichkeit hat, er möge den alten Menschen jener Zeit unbedingt selber zuhören.

    Einige Sachen jedoch sind mir noch noch deutlich erinnerlich, wie die Geschichte, dass an der holländischen Grenze die Motoren der Lastwagen aus holländischer Richtung am Panzerwall ausgingen, wenn sie abseits vorgesehener Routen fuhren und sich anschließend nicht mehr starten ließen.

    Das habe ich so um 1984 herum von ihm gehört, damals wußte jedoch kaum jemand von der Möglichkeit mittels elektromagnetischer Felder so etwas zu bewerkstelligen.

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  4. 6

    Bernwart

    Nachtrag zum Volkstrauertag:

    Volkstrauertag: Stadt Heidelberg konfisziert Trauerkränze von AfD und „Rechten“ am Ehrenmal für Gefallene
    Montag, 27. November 2017

    Eigentlich sollte der Volkstrauertag ein Tag des friedlichen Gedenkens sein. Spätestens seitdem die ARD auch die übelste Pietätlosigkeit nicht scheute, um angesichts dieses Gedenkens politische Zwietracht zu säen, ist es allerdings auch damit vorbei. Ein besonders krasses Beispiel für einen pietätlosen Umgang mit dem Volkstrauertag durch offizielle Stellen mussten jetzt Heidelberger Bürger erleben. Ich habe […]

    https://dieunbestechlichen.com/2017/11/volkstrauertag-stadt-heidelberg-konfisziert-trauerkraenze-von-afd-und-rechten-am-ehrenmal-fuer-gefallene/

    Diesen Lumpen ist nichts zu schäbig. Deshalb muss man diese BRiD-Veranstaltungen boykottieren. Denen geben wir nicht noch unsere Aufmerksamkeit!

    Heil und Segen

    Bernwart

    Antworten

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