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43 Kommentare

  1. 1

    Thor

    Heil Dir Der Wolf,

    Deine Worte sind wieder sehr zutreffend und weise gewählt.

    Noch ein paar Gedanken von mir.
    Wer kann Selbstreflexion üben, wenn er niemals dazu angehalten wurde, es auch zu tun?
    Wer kann die Lüge erkennen, wenn er niemals dazu angehalten wurde, selbst zu prüfen?
    Wer geht den schweren Weg, wo es doch so viele leichte Wege gibt.
    Wer nimmt schweres Gepäck bereitwillig auf, wo man doch ohne reisen kann?

    Wer nicht willens ist Selbstreflexion zu üben, wer niemals angehalten wurde, die „Wahrheit“ zu hinterfragen, wer nicht gelernt hat die richtigen Fragen zu stellen, wer immer nur den leichtesten Weg nimmt und nicht bereit ist, eine Bürde zu tragen, die Bequemlichkeit über alles schätzt, der kann niemals erkennen, daß er den falschen Weg beschreitet und der Lüge aufsitzt.
    Die ständige Angespanntheit im Alltag lässt Eltern zu „Rabeneltern“ werden, sie überlassen ihre Kinder Satans Häschern, ohne es zu merken.
    Die Erziehung liegt in den Händen des Staates, es wird schon alles richtig sein, so denken die meisten.
    War es früher die Not die die Menschen beschäftige, so ist es heute der Überfluss an materiellen Dingen, welche man nicht braucht, die vom Wesentlichen ablenken.
    Die sogenannte Medizin mutiert zum Lebensberater, sie ist nicht mehr der Helfer in der Not, nein sie wird schon Mittel zum Zweck bevor wir überhaupt das Licht der Welt erblicken.
    Die Menschen geben das Leben schon ab, bevor es überhaupt eine Chance hatte, selbstbestimmt zu sein, vom 1. Tag an wird es schon verdorben.

    Die Masse hat verlernt ihren Instinkten zu trauen, sie trauen lieber ihrem Fernseher, sie trauen der Medizin, sie trauen der Wissenschaft, sie trauen Wikipedia, sie trauen ihre Kinder fremden Händen an, doch sich selbst trauen die Wenigsten.
    Noch nie war der Käfig so bequem wie heute, noch nie waren die Ideale so schlecht wie heute (Greta Unsinn), die Vorbilder, die Schönen und Reichen, die sogenannten Stars, die Politiker….
    Naivität ist offensichtlich unendlich.
    Der Verlust der Väterlichkeit trägt böse Früchte.
    Die Spaß- und Gendergesellschaft reflektiert die Unfähigkeit auf Veränderung, sie dekantiert die Endzeit und empfängt sie mit Jubel.
    Die Dekadenz, die Ignoranz und der Übermut öffnen dem Wahnsinn die Tür und sie hofieren ihn.
    Wir haben längst einen Punkt erreicht der unumkehrbar ist und ohne ein tiefgreifendes Ereignis mit tiefen Einschnitten, mit einhergehenden Verlust aller Bequemlichkeiten, wird sich nichts wesentlich ändern.
    Wer so lebt wird den Selbstverrat nicht erkennen, da er so konditioniert wurde.
    Erst wenn, nach einem großen Ereignis welches das ganze Volk betrifft, eine kollektive Ohnmacht die Menschen wach rüttelt, erst dann kann ein neuer Weg beschritten werden.
    Ob dieses große Ereignis ein 3. WK, der 3. Sargon oder die nächste Flut ist, vermag ich nicht zu sagen.

    Vielleicht wird mich Jemand pessimistisch nennen, das kann ich ertragen.
    Die Wahrheit weiß es besser!
    Die Wahrheit ist nicht pessimistisch, sie ist manchmal unbequem, sie verbiegt sich nicht, sie heuchelt nicht, sie hat Zukunft.
    Wir wollen über die Wahrheit sprechen und sie verbreiten, deswegen sind wir hier, die Wahrheit macht uns frei.

    Alaf Sal Fena

    Antworten
    1. 1.1

      Der Wolf

      Lieber Thor,

      das Psychogramm des links-grünen Spießertums ist Dir sehr gelungen; und leider bilden sich solche Leute auch noch wunders was ein auf ihre „kritische“ Haltung. Aber genau diese teils naive, teils ekle Selbstbeweihräucherung verhindert zuverlässig ihre Wahrnehmung der Realität, die sie sich auch nur deswegen leisten können, weil sie sie ja in der Regel (noch) nicht betrifft. Aber das wird sich ändern.

      Bequemlichkeit ist selbstverständlich eine andere Quelle der künstlichen Dummheit. Aber, um ganz ehrlich zu sein, solche Zeitgenossen hat es schon immer gegeben. Eigenständiges Denken dagegen erfordert Mut und Wahrhaftigkeit.

      Um die inneren Repräsentanten der Lüge zu stürzen, bedarf es eines großen seelischen Kraftaktes, und nicht jeder ist zu einem solchen Kraftakt fähig. Wer es wagt, diese inneren Repräsentanten in Frage zu stellen, fällt häufig erstmal in ein großes Loch. „Werde ich dann noch von den anderen akzeptiert? Schließt man mich dann nicht aus? Stehe ich dann nicht ganz alleine da?“ Das sind die völlig berechtigten Fragen, die sich dem noch schüchtern Erkennenden stellen, und wir müssen ihm leider antworten: „Ja, du wirst von vielen nicht mehr akzeptiert werden, man wird dich aus Vielem ausschließen, und Du wirst am Anfang meist auch noch ganz alleine dastehen. Wenn Du überleben willst, mußt Du Dich daher ganz auf deine eigene Kraft verlassen. Du mußt Kritik und Verachtung, ja auch Verleumdung und sogar Verfolgung ertragen können, und die innere Stärke besitzen, ihr entgegenzutreten. Aber Du wirst auch Gefährten finden, denn in Wahrheit bist Du niemals ganz allein. Das, was Du erlebst, erleben auch andere. Und es werden täglich mehr. Dein Glaube an Dich selbst und an die umwandelnde Macht der Wahrheit sind die einzigen Trümpfe, die Du besitzt. Und die Gefährten, die Du gewinnen wirst, werden Dir ähnlich sein, denn sie haben den Mut besessen, die unbequemen Fragen zu stellen und nach den richtigen Antworten zu suchen. Also werde innerlich stark! Verzichte auf das Oberflächliche und werde wesentlich!“

      Und allmählich wird es sie mit Stolz erfüllen. Nicht, weil das Ausgegrenztwerden an sich etwas Schönes wäre, doch weil mit der Zeit unsere Kräfte wachsen und wir lernen, uns selbst, aber auch die anderen mit neuen Augen zu betrachten. Solange wir uns noch etwas von den Falschen erhoffen und in der Rolle des Bittstellers verharren, bleiben wir abhängig von deren Willkür, deren Überheblichkeit und Dummheit. Sobald wir jedoch auf eigenen Füßen stehen lernen, wendet sich das Blatt, und selbst das Negative muß uns letzten Endes zum Guten dienen.

      Und die anderen haben bereits verloren, und wenn sie sich noch so überlegen wähnen, denn mit uns ist nicht nur die Wahrheit, sondern auch die Gottheit. Die wahre Gottheit aber repräsentiert die unerbittliche Macht des Seins, die mit Naturgesetzlichkeit alles auflöst, was nicht der Substanz entspricht. Gegen diese Macht kann man keinen Widerspruch einlegen. Wer sich gegen sie erhebt, dessen Schicksal ist besiegelt.

      Also erhebet eure Häupter, denn eure Erlösung naht. In welcher Gestalt, das wissen wir freilich nicht. Doch werden wir nicht allein gelassen, denn nicht umsonst heißt es: „Wer ewig strebend sich bemüht, den werden wir erlösen!“

      Accon und Beverina

      Antworten
  2. 2

    Kleiner Eisbär

    Wieder einmal ein herausragender Kommentar/Beitrag!

    Der kleine Eisbär dankt dem Wolf.

    Antworten
  3. 3

    Annegret Briesemeister

    Ein wenig Wuselei in meinem kleinen beschaulichen Blumengarten, die unbestechliche Wahrheit der Natur in meinen Händen haltend und ein paar wundervolle Stunden mit meinem jüngsten Sohn ….und ich fühlte tief in mir :

    Die Wahrheit und die Liebe sind zwei Realitäten, zwei Naturprinzipien, die es vermögen, zugleich Ursache und Wirkung, Frage und Antwort, Saat und Ernte zu sein.

    Das Heilsamste von ALL em auf Erden ist lieben und geliebt zu werden.
    Die Lieb‘ ist die Antwort auf ALL e Fragen, drum wollen wir zu lieben wagen.

    Wer auf dem Pfad der Wahrheit unterwegs ist, wandert IMMER im Licht.

    Heil und Segen
    Annegret

    Antworten
    1. 3.1

      Der Wolf

      Heil Dir, Annegret,

      es ist sehr wichtig, daß Du hier noch einmal auf die Bedeutung der Liebe als Urkraft hinweist. Denn in der Tat bietet sie uns einen unverzichtbaren Schatz in Zeiten, wo die Bosheit zu triumphieren scheint. Zugleich ist sie unser geistiger Schutzmantel und Schild für das innere Licht, daß wir der Finsternis um uns herum zum Trotz bewahren wollen und auch müssen, denn sonst ist unsere Mission gescheitert.

      Allerdings bedeutet Liebe nicht, daß wir uns alles gefallen lassen müssen; auch bedeutet sie nicht, daß wir das Böse nicht entschieden beim Namen nennen sollten. Im Gegenteil: Die Liebe verlangt, daß wir es sichtbar machen. Es darf sich nicht länger unter heuchlerischen Masken verstecken, um unerkannt die Menschen ins Verderben zu ziehen. Liebe zeigen kann auch Klartext bedeuten, und der ist bekanntlich nicht immer sanft – und darf es auch nicht immer sein. Ich denke, darin gehen wir auch konform, aber ich halte es für wichtig, dies noch einmal klarzustellen. Liebe verlangt Wahrheit, und Wahrheit bedarf der Klarheit. Und die kann manchmal weh tun.

      Wirkliche Liebe ist alles andere als schwächliches Gewährenlassen, sondern sie hat neben ihrem zarten, tröstenden und heilenden Aspekt auch den Aspekt des Kampfes und des Mutes, dessen es bedarf, um das Böse zu konfrontieren und in seine Schranken zu verweisen.

      Dies möchte ich nur als notwendige Ergänzung für das allgemeine Verständnis anfügen.

      Accon und Beverina

      Antworten
      1. 3.1.1

        Annegret Briesemeister

        Lieber Wolf

        Einmal mehr inspiriert. ..

        Ein Plädoyer braucht’s hier wohl nicht, vielleicht nur etwas von meinem bescheidenen Licht…

        Meine Liebe ist Gerechtigkeit mit sehenden Augen, meine Gerechtigkeit ist Liebe mit sehenden Augen.
        …das allein beschreibt, daß wahre Liebe nichts ist von dem, was man uns heutzutage als solche zu vermitteln und präsentieren sucht.

        Die Lieb‘ ist nicht, die dir den Spiegel hält der Schmeichelei, worin dein Bild dir selbst gefällt, die Lieb‘ ist’s die dich seh’n lässt deine Flecken, und sie dir tilgen hilft, eh Feinde sie entdecken.

        Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen.

        Liebe ist schwer zu erklären, zu beschreiben, in Worte zu fassen, denn Liebe selbst ist Erklärung, ist Beschreibung, ist kühlender Hauch in der Glut und doch Glut selbst.
        Ihr muss keine Bühne bereitet werden, schon gar nicht die eines Theaters, den sie ist Bühne selbst und bereitet sie sich zugleich selbst.
        Liebe unterscheidet nicht zwischen Mensch oder Tier und Pflanze, denn sie ist ALL umfassend.
        Sie ist Grund und Ausdruck unserer Existenz und ALL vater selbst, also sind wir, unsere Seelen Ausdruck der Liebe und Liebe selbst.
        Diese Liebe bedarf keines Grundes, denn sie ist selbst der Grund, Ursache und Wirkung, Saat und Ernte, Frage und Antwort ALL es ALL e Zeit selbst. Liebe ist das göttliche Prinzip. In ihr ist Wahrheit und Klarheit, Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit, Frieden und Freiheit beheimatet und zugleich ist sie ALL das selbst.
        Liebe ist : was du nicht willst das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu.
        Liebe ist das Recht und die Pflicht Klarheit und Deutlichkeit zu leben und ist doch Klarheit und Deutlichkeit selbst.
        Liebe gibt uns Kraft und Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen und ist noch ALL das selbst.

        Und wir segelten raus …unser Schiff hieß WAHRE LIEBE …

        Die Quelle ist Liebe und die Liebe ist Quelle, ist Anfang und Ende, Schiff und Segel, Wasser und Wind, Sonne und Wellen zugleich.

        Liebe ist zurückhaltend und bescheiden und muss sich nicht beweisen noch begründen. Liebe muss nicht das Licht scheuen und es dennoch nicht betreten und kann ALL dies, Liebe ist ja selbst aus Licht und Ausdruck des Lichts.

        Wahre Liebe ist wie wahres Licht, sie blendet und betöret nicht.

        Liebe muss in keinerlei Beweisführung eintreten und doch dieser nicht scheuen, denn Liebe selbst ist Beweis und Beweisführung.

        Hochmut und Eitelkeit, Gier und Selbstdarstellung, sind der Liebe fremd. Sie betrügt nicht und kennt keinen Betrug. Eifersucht auf was auch immer ist keine Liebe und nicht Ausdruck von ihr.

        ….der Worte sind genug gewechselt, hübsch anzuschau’n und fein gedrechselt. ..doch ist’s die Tat, die uns jetzt ehrt, den sie ist Liebe und der Liebe Wert.

        Heil und Segen
        Annegret

      2. 3.1.2

        Der Wolf

        Liebe Annegret,

        ein wunderbarer Kranz an Wahrheiten zum Thema Liebe, geflochten von Dir für uns alle. Herzlichen Dank!

        Kameradschaftliche Grüße

  4. 4

    KW

    Selbstverrat basiert auf Negativeigenschaften in uns selbst, richtig. Die Agierenden, wie die antideutschen Schreier können wir nicht überzeugen, denn die handeln aus Dummheit oder Eigensucht.
    Es ist die schlafende Masse, die träge Masse, die Passiven, die aus Faulheit und Bequemlichkeit dem Zeitgeist hinterherrennt. Widerworte und -taten werden zurückgehalten
    1. Aus Angst aufzufallen
    2. Aus Angst, ausgegliedert zu werden
    3. Aus Angst, in für ihn nicht nutzbringende Diskussionen gezogen zu werden
    4. Aus Schwäche, etwas zu verändern
    5. Aus Zeitmangel, sich mit etwas Unangenehmen auseinanderzusetzen oder zu handeln
    6. Aus Vorsicht, seine eingebrannten Lebenslinien verlassen zu müssen und neu zu überdenken, denn man vertraut dem System immer noch

    Wer bis heute nicht angefangen hat zu hinterfragen, und das kann man mit dem noch vorhandenen Weltnetz, was sich einem als Idiotischem auftut, der muß selber gehörig auf die Schnaxxx fallen, um aufzuwachen.
    Das aktiv Böse geschieht aus Gier, das passive aus Trägheit, Dummheit oder Zeitmangel. Veränderungen erreichen nur vielleicht 10 %, wenn überhaupt. Alles wiederholt sich, man schaue nur in die Karlsbader Beschlüsse vor 200 Jahren, eine Vorkopie der heutigen Zeit. Nach gut 50 Jahren kam dann ein Bismarck… Von unten geht nichts. Erst wenn sich unten von alleine eine kritische Masse gebildet hat, sehen sich die Strippenzieher zu Veränderungen genötigt, die alle wieder in Gier und Käuflichkeit enden. Ja, das ist pessimistisch, aber waren das nicht alle hellen Geister von Goethe angefangen? Sie sagten uns viel Wahres, aber konnten sie etwas verändern?

    Antworten
    1. 4.1

      Der Wolf

      Liebe KW,

      der Pessimismus in dieser Situation ist zwar begreiflich, aber er hilft leider auch nicht weiter. Gleichwohl müssen wir uns dem Ernst der Lage geistig stellen. Eine Massenbewegung ohne Kopf wird allerdings immer scheitern und schlußendlich wieder vereinnahmt, wie Du ganz richtig darlegst. Ein isoliertes Aufstehen bringt daher wenig, doch immerhin zeigen Phänomene wie der Volkslehrer, daß es trotzdem möglich ist, auch friedlich etwas in Bewegung zu setzen. Gerne wollen die Hintergrundmächte, daß die Menschen sich gegenseitig an die Gurgel springen, und die Antifa als staatlich alimentierte „agents provocateurs“ tun das ihnen Mögliche, daß es genauso kommt. Und es ist natürlich ärgerlich, daß die Rechten so gar nicht auf dieses Angebot anspringen wollen. Das würde ich aus unserer Sicht allerdings durchaus positiv sehen. Hier hilft uns im Grunde der deutsche Volkscharakter, auch wenn wir uns allgemein etwas mehr Widerstand gegen die Agenda der Negativen wünschen würden. Doch langsam kommt das Volk in Wallung, und auch bei der jüngeren Generation tut sich was, wenn zur Zeit auch noch eher schüchtern. Und der materielle Wohlstand, der die meisten noch benebelt, ist ja auch schon längst nicht mehr das, was er mal war; mittlerweile rangieren wir diesbezüglich im internationalen Vergleich immer weiter hinten, und es wird noch viel massiver kommen. Und die täglich erlebte Diskriminierung der Deutschen trägt ebenfalls das Ihrige zur Bewußtwerdung unseres Volkes bei, ganz abgesehen von dem üblichen täglichen Bereicherungsterror.

      Im Moment sind wir jedoch zumeist noch bei der Bestandsaufnahme, wir versuchen die Mechanismen zu verstehen; gleichzeitig trennt sich allmählich die Spreu vom Weizen, denn die Fratze des Wahnsinns läßt sich immer schwerer verstecken. Der Widerstand der meisten Deutschen jedenfalls verläuft noch überaus friedlich, und es ist durchaus bezeichnend, wie krampfhaft man bemüht ist, weitenfernte Ereignisse wie in Neuseeland mit dem immer noch schwachen deutschen Protest gegen Islamisierung und Umvolkung in Verbindung zu bringen. Na gut, die Dienste werden sich diesbezüglich wahrscheinlich noch einiges einfallen lassen. Aber bis jetzt waren ihre letzten Aktionen in dieser Richtung nicht so wirklich überzeugend – das beste Personal haben die eben anscheinend auch nicht. Allerdings gibt es dafür zum Ausgleich die Relotiuspresse.

      Bezüglich der Kinder und Jugendlichen – Stichwort: Klimahysterie – würde ich mir nicht zuviel Sorgen machen. Denn erstens spielen die Naturgewalten gar nicht so mit wie sie sollten – wir steuern nämlich trotz des letzten Extremsommers eher auf eine Abkühlung des Klimas hin. Zweitens, wer viel mit Jugendlichen zu tun hat, weiß sehr wohl, wie leicht es eigentlich ist, den Jugendlichen die Augen zu öffnen, weil sie in der Regel weit weniger festgefahren sind als Erwachsene und auch ein weit weniger starres Ego besitzen als diese. Das liegt einfach daran, daß Kinder und Jugendliche, bedingt durch ihre natürliche altersspezifische Entwicklung, viel formbarer sind. Natürlich versuchen das auch die Negativen für sich zu nutzen. Aber das kann für sie auch rasch nach hinten losgehen. Ein Problem sehe ich allerdings in dem negativen Zusammenspiel zwischen den oft linksdogmatischen Elternhäusern und dem ebenso bornierten linken Schulsystem, und natürlich spielt hier auch der Gruppendruck eine große Rolle.

      Daher verstehe ich schon das Entsetzen, daß viele Kameraden zeigen anläßlich der Bilder von der Greta-Thunberg-Show in Berlin. Doch empfehle ich aus oben genannten Gründen etwas mehr Gelassenheit. Unsere Jugend ist noch keineswegs verloren. Daß sie sich für eine – wenn auch nur vermeintlich – gute Sache einsetzen will, finde ich persönlich erstmal nicht wirklich so schrecklich. Die Begeisterung, die sie jetzt empfindet, ist nur ein Strohfeuer und kann sich rasch in das Gegenteil verwandeln. Auch eine Absenkung des Wahlalters auf 16 wird die Strippenzieher am Ende nicht retten. Das alles zeigt vielmehr, daß sie mit ihrem Latein allmählich am Ende sind.

      Also Kopf hoch! Der kalte Guß, durch den die Massen wach werden, wird sehr bald kommen. Da werden unsere Zauberlehrlinge von der anderen Feldpostnummer nichts dran ändern können. Sie sind es ja schließlich selbst, die das Feuer anheizen, was sie am Ende selber verschlingen wird.

      MdG

      Antworten
  5. 5

    Kurt

    Heil,

    „Selbstverrat“ = der Verrat des eigenen Wesens = Selbstmord?
    …aber vieleicht nur unbewußt?

    „Wie aber können wir dem Thema „Selbstverrat“ begegnen, und worin besteht er überhaupt?“

    „Der Kampf gegen die nordische Rasse war ja immer der „religiöse“ Kampf südlicher Orden und Gesellschaften. Dieser scheinreligiöse Kampf der Tiermenschen, die überhaupt keine Entwicklung wollen, und der Tiermenschen oder in ihrer Blut=Wurzel vergifteten Menschen, die eine Erlösung durch Dienstbarmachung des reinen germanischen Blutes für ihre Zwecke wollen, ist der Kampf der letzten Jahrtausende gegen die Germanen !
    Und dieser Kampf wird hartnäckig und mit allen Mitteln geführt, wie wir erkennen und wissen, wenn wir Geschichte recht zu lesen verstehen und auch sonst die Augen offen haben. In diesem Kampf haben es immer die Tiermenschen verstanden und in den letzten 900 —- 1000 Jahren auch immer erreicht, daß die ihrigen an die maßgebenden Stellen in den Staaten kamen. Als „Entwicklung“, „Kultur“, „Religion“ und „Humanität“ wurde so immer dasjenige durchgesetzt, das dem niederen Tiermenschen, mit dem der höhere Tiermensch sich noch immer verbunden fühlt, nicht schadet, ihm also nutzte und —- die reinblütigen germanischen Völker willig machte und noch macht, um den Boden abzugeben, auf den auf diese hinterlistige „fromme“ Weise sich zu einer dabei sehr fraglichen Erlösung drängenden Tiermenschen ihr Tierblut abladen.
    Ob damit und dabei die germanische Rasse zugrunde geht, das ist Tiermenschen einerlei.
    Wir sehen: Unsere Zeit ist Un=Ordnung, Kampf im Finstern, Uebertölpelung der Guten und Reinen, Verdummung der Entwicklungsfähigen, „Erlösung“ durch Vergewaltigung derjenigen, deren Blut man zur Erlösung gebraucht, deren Tod oder Verderb von den auf Erlösung Hoffenden einfach aus „Religion“ verlangt wird. —-
    Eine Entwicklung der Germanen, eine Entwicklung auch der anderen Rassen unter dieser Unordnung gibt es natürlich nicht.
    Heute, da die südliche Lehre sich, unterstützt durch gewisse „Wirtschaftsmethoden“, erst richtig auch in den fernsten Wohngebieten der Germanen auf deren Blutsverfassung auswirkt, kommt der Verfall, das Chaos für die ganze Erde und der Tag, an dem die Menschheit in größter Not offen sich fragen muß: Wollen wir wieder die alte, auf Rassenblutentwicklung (nicht auf Rassenblut=Diebstahl ) gerichtete Ordnung einführen oder wollen wir untergehen?“

    Antworten
    1. 5.1

      Der Wolf

      Heil Dir, Kurt,

      kein sehr einfaches Thema, das Du da anschneidest. Aber es stimmt: Auch dies hat mit Selbstverrat zu tun. Andererseits: Wem infolge der von Dir beschriebenen Situation die berühmten zwei Seelen in der Brust wohnen, der hat immer das Problem, daß er die eine Seite für die andere aufgeben muß. Entscheidet sich der Mensch mehr für seine niedere oder vielleicht sogar tierische Seite, leidet sein höherer Anteil, und umkehrt gilt natürlich dasselbe. Was heißt in einer solchen Situation dann „Selbstverrat“?

      Folgt er nur seinen vorgegebenen, instinkthaften Neigungen, kann sich sein Höheres Selbst nicht entfalten, das ebenfalls in ihm angelegt wurde. Dies aber ist das letztliche Ziel aller Evolution, zum höheren Sein und damit auch zum höheren Bewußtsein zu gelangen. Wer also das höhere Ziel zugunsten des niederen aufgibt, übt in jedem Falle Selbstverrat, denn er bleibt dadurch an das Niedere und die materielle Welt mit all ihrem Leid für immer gebunden, selbst wenn sie ihn kurzfristig befriedigen sollte.

      Der von mir bezeichnete Selbstverrat dagegen folgt den Direktiven einer unbewußten, feindlichen, künstlich induzierten Binneninstanz, eines feindseligen geistig-seelischen Implantats, was diktatorisch über Angst- und Schuldgefühle den davon „Befallenen“ in Abhängigkeit hält und ihn dadurch im Interesse einer externen feindlichen Macht manipuliert bzw. versklavt, bis hin zur seelischen Selbstaufgabe oder sozialem oder physischem Selbstmord. Statt frei zu leben gemäß seinen genuinen Möglichkeiten, wird er „gelebt“ und muß fremden Zielen gehorchen. Das Eigene aufzugeben zugunsten des Fremden, darin liegt in diesem Falle der Selbstverrat begründet, der in jedem Falle zu einem Schaden für das Individuum – in diesem Falle sogar für ein ganzes Volk – führt, oft begleitet von einem seelischen Binnenkonflikt, dessen Ursache dem Betroffenen jedoch in den meisten Fällen unbewußt bleibt.

      Neben der bewußten Implantation von außen (etwa durch Gehirn- oder Charakterwäsche), ist oft das mangelhafte Selbstbewußtsein ursächlich für einen solchen Selbstverrat. Natürlich kann auch dieses mangelhafte Selbstbewußtsein wiederum künstlich von außen eingeimpft werden.

      Das Gegenmittel besteht darin, das beschädigte Selbstvertrauen wieder aufzubauen einerseits durch positive Selbsterkenntnis (wer bin ich wirklich?), durch gerechte Bewertung und Entdämonisierung der eigentümlichen Wesenszüge und andere gezielte Maßnahmen zur Förderung des beschädigten Selbstbewußtseins.

      Hieran wird erkenntlich, wie abgrundtief bösartig das BRD-System mit seinen Insassen verfährt. Schwärzeste „Pädagogik“ der negativen „Volkserzieher“ ist das Mittel, um unser feinfühliges und intelligentes Volk unter der Knute zu halten. Daß so etwas niemals in eigenem, sondern ausschließlich in fremdem Interesse geschieht, sollte sich jedem Betrachter unmittelbar erschließen.

      Der Begriff „Seelenmord“ trifft hier durchaus zu.

      Alaf Sal Fena

      Antworten
      1. 5.1.1

        Kurt

        Heil Dir, Der Wolf,

        hervorragend erfasst und das ist die Resonanz, die ich erwartet habe. Danke!
        Ich hoffe, daß Deine Worte den entsprechenden Widerhall bei Vielen finden werden.
        Damit ist auch die Frage beantwortet: ob und wieweit der Mensch tatsächlich bewusst handelt?

        „Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun!“ -> Lutherbibel 1912

        Tja, alle setzen heute auf den „Fortschritt“ und wenn sie in Abgrund fortschreiten, merken sie es nicht mal. Sie sind weiter überzeugt, daß die Richtung alternativlos ist, weil die Medien, Schulen, Kirchen usw. nur die Lügen mit aller Härte predigen.
        Na ja! die Krankheit schreitet eben auch fort.
        Nun, wie man sieht, haben wir noch sehr viel zutun und es ist DIE Herausforderung.

        Heil und Segen uns!

      2. 5.1.2

        Annegret Briesemeister

        Zu 5. 1. 1

        Heil dir Kurt

        Zum Thema Bewusstsein und bewusstem Handeln gibt es durchaus andere Möglichkeiten der Betrachtung und Bemessung. Bitte nimm es mir nicht übel, aber ausgerechnet der Ausspruch: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun, spricht für mein Verständnis alle frei von Verantwortung und ist genau das, was dem “ Missbrauch “ in jeglicher Hinsicht auch noch im Namen Allvaters Tür und Tor öffnet.

        Einmal meine Betrachtungsweise :
        Wir alle beseelten Menschen sind hier nicht zufällig, strafversetzt etc, sondern ganz BEWUSST mit einem ebenso BEWUSSTEN Ziel inkarniert. Dieses kann man sich ja mal BEWUSST machen. BEWUSST inkarniert heißt WISSEN worum es geht, heißt wir WUSSTEN vorab ganz BEWUSST warum und wozu wir inkarnierten. Das allein ist schon BEWUSSTSEIN.
        Unbewusstes inkarnieren ist meinem Verständnis gemäß vollkommen konträr den Naturgesetzen und Naturrechten.
        Das wäre dann ja wieder Zufall ….so fällt uns zwar durchaus Notwendiges zu, aber eine Inkarnation, die ein Leben nach sich zieht, das vollbracht werden möchte, unterliegt nicht dem Zufall. Wir können uns sicher darauf verständigen, daß auch Tiere und Pflanzen eine Seele haben, beseelte Lebensformen sind. Sie sind, auch wenn wir das anders bezeichnen, also auch inkarniert. Wenn also all dies dem Zufall und nicht dem Bewusstsein zugeordnet würde, wäre jegliches logisch natürliches Prinzip ausgehebelt und es wäre überhaupt nicht notwendig, sich zu entwickeln, zu reifen, Verantwortung zu übernehmen, denn es wäre keinerlei Grundlage oder Sinn der Schöpfung vorhanden.
        Aus meinem Verständnis können also nur beseelte Wesen und Formen überhaupt BEWUSST sein …und auch wenn das unter steile These fällt, ist das BEWUSSTSEIN immer zu 100% vorhanden, lediglich die, ich nenne es hier Ausprägung und Auswirkung ist in jeder Seele unterschiedlich stark vorhanden. BEWUSSTSEIN unterliegt somit weder der Übung noch der Zuteilung etc. Ich meine wir sind bezüglich dessen geschickt fehlerhaft informiert worden.
        Sozusagen sind wir auch immer vollständig wach, immer dem Plan der Seele des Einzelnen entsprechend. Anders gesagt, jedes beseelte Wesen ist immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
        Inzwischen überdenke ich ebenfalls nicht ohne Grund, sämtliche Ausführungen zum Unbewussten und zum Unterbewussten. Auch hier vermute ich geschickte Irreführung zum Zwecke der Spaltung.

        Die Wahrheit wird uns frei machen. Das Denken wird uns frei machen. Das Denken führt zur Wahrheit, die uns frei machen wird.

        Heil und Segen
        Annegret

      3. 5.1.3

        Kurt

        Heil Dir, Annegret Briesemeister,

        den Ausspruch aus der Lutherbibel habe ich mit einer Dosis Sarkasmus zugefügt, dies gebe ich zu. Für mich klingt’s wie eine Empfehlung z.B.: stell dich dumm an, kommst du frei. Die Politiker kommen damit glatt durch.

        Dein Gedankengang spricht mich sehr an und ich kann Dir nur zustimmen.
        Und ja, nur durch das wahre Denken werden wir eine Lösung finden, um uns von dem Übel zu befreien.

        Die Gedanken sind die Ursprünge der Mannestaten.

        Heil und Segen!

  6. 6

    Der Wolf

    Liebe Annegret, liebe Kameraden,

    was die vielen wichtigen Fragen angeht, die Annegret unter 5.1.2. aufgeworfen hat, versuche ich’s mal möglichst knapp und anschaulich zu machen:

    Erstens glaube auch ich, daß jeder letztlich für das verantwortlich ist, was er tut. Allerdings hängt das Maß der Verantwortung von der jeweiligen geistigen Entwicklungsstufe ab. Einfachstes Beispiel ist der Entwicklungsunterschied zwischen Erwachsenen und Kindern. Was den Grad der spirituellen Entwicklung der Individualseelen angeht, gilt grundsätzlich dasselbe. Und daher läßt sich sehr wohl sagen: Herr vergib ihnen! Denn wenn alle schon hundertprozentig bewußt wären, wäre die Erde kein Lernplanet mehr. Allein das Agieren der Menschen auf sehr unterschiedlichen geistigen Niveaus beweist, daß hier noch jede Menge zu lernen ist. Sonst wären wir nämlich gar nicht hier. Die fortgeschritteneren Seelen sind dabei die Lehrer der weniger enwickelten. Gleichzeitig helfen die weniger Entwickelten den Fortgeschritteneren, ihre Fähigkeiten weiter zu vervollkommnen, denn auch diese sind – von wenigen Ausnahmen abgesehen – noch lange nicht am Ziel.

    Von Strafe kann natürlich gar keine Rede sein; von Konsequenzen dagegen sehr wohl; denn alle unsere Handlungen wirken sich notgedrungen aus, und ständig werden wir daher mit den Konsequenzen unserer Handlungen konfrontiert, und daran lernen wir – oder auch nicht. Dann müssen wir dieselben Fehler eben solange wiederholen, bis der Groschen irgendwann fällt.

    Mal abgesehen davon, daß viele mit dem Begriff „Inkarnation“ gar nichts anfangen können, muß hier festgehalten werden, daß Inkarnation und Reinkarnation nicht dasselbe bedeuten. Inkarnation, die sog. „Fleischwerdung“ (eine leider etwas ungenaue Übersetzung), setzt eine Präexistenz der Seele voraus. In Erweiterung dazu bedeutet Reinkarnation dagegen die Wiederverkörperung einer Seele auf der materiellen Ebene, geht also nicht nur von der Möglichkeit eines einmaligen, sondern mehrfachen Hinsteigens der Seele in die Materie aus. Doch sowohl die Inkarnation als auch die Reinkarnation beinhalten nicht automatisch, daß die Seelen, die sich verkörpern, vollbewußt sind. Denn wären sie dies, müßten sie sich gar nicht mehr inkarnieren. Das Bewußtsein ist ihnen gewissermaßen nur in samenhafter Form mitgegeben und bedarf folglich der Entfaltung, wie ja auch die Eichel noch keine Eiche ist, aber zu einer solchen wird, bis dann irgendwann, unter günstigen Umständen, ein solcher Baum in seiner ganzen Pracht und Schönheit vor uns steht. Die Natur ist ja nur ein Spiegel auch der höheren geistigen Gesetze, denn nicht umsonst lautet der erste hermetische Grundsatz: Wie oben, so unten, wie innen, so außen.

    Abgesehen davon besteht durchaus die Möglichkeit, daß sich auch vollbewußte Seelen auf dem Erdenplan verkörpern. Solche vollkommenen Seelen bezeichnen wir als Avatare. Auch diese können sich wiederverkörpern. Und nicht jeder ist selbstverständlich ein Avatar; doch im Laufe unzähliger Inkarnationen kann jeder zu einem solchen werden. Zumindest theoretisch.

    Die Frage ist nun die „Freiwilligkeit“ einer solchen Inkarnation. Das zu beantworten ist schwierig, denn in der Regel haben wir gar keinen direkten Zugang zu solchen Informationen.

    Eine der Schwierigkeiten, eine solche Frage korrekt zu beantworten, liegt darin, daß Zeit in unserem Sinne nicht in jeder Dimension existiert. Insofern trifft natürlich jeder eine vollbewußte Entscheidung. In der zeitlichen Dimension dagegen müssen wir dem Gesetz der Entwicklung folgen.

    Insofern ist das Bewußtsein – auf einer bestimmten Ebene – immer vorhanden. Doch eben nicht überall. Und so bleibt die Seele vorerst an das Gesetz der Entwicklung gebunden.

    Da die Seelen nach ihrem Erdendasein gemäß ihrem Entwicklungsstand in die entsprechenden höheren oder auch tieferen geistigen Dimensionen gezogen werden, verkörpern sie sich nach dem gleichen Gesetz der Resonanz zur nächsten Lernrunde in der Materie. Da die fortgeschritteneren Seelen bestimmte Lernstufen nicht mehr durchlaufen müssen, können sie wählen, ob sie sich, zwecks Erfüllung bestimmter (Lern)aufgaben, hier noch einmal verkörpern wollen oder nicht.

    Der Seelenplan kann in diesem Zusammenhang als Blaupause verstanden werden nach demselben Prinzip wie aus der Eichel eine Eiche wird. Mag er am Anfang auch unbewußt sein, so wird er der erwachenden Seele zunehmend bewußter. Übrigens gelten diese Gesetze in ähnlicher Weise auch für die sog. Kollektivseelen, also auch für unsere Volksseele.

    Aber auch hier: Belebt und „bewußt“ ist letztlich alles. Daher der Spruch: Gott schläft in den Steinen, träumt in den Pflanzen, den Bäumen und Gräsern, erwacht in den Tieren und wird sich bewußt im Menschen.

    Heil und Segen

    Antworten
    1. 6.1

      Annegret Briesemeister

      Lieber Wolf, liebe Kameraden

      Entgegen meinen ursprünglichen Gedanken möchte ich nun hier nicht weiter die verschiedenen Aspekte von Bewusstsein über Seelenplan bis Reinkarnation beleuchten, sondern mich auf den Wert des Austauschs darüber AN SICH beziehen.
      Hier geht es um Augenhöhe, anständig und fair. Der Austausch so stattfindend, ist wie der Weg, das Ziel. Das einzig Beständige ist die Veränderung, denn alles fließt und so gelangen wir zu Erkenntnissen. So darf auch beruhigt die Frage unbeantwortet offen stehen bleiben, sie überhaupt zu stellen, ist wichtig. Denn allein wir selbst, jeder einzelne von uns, weiß in seiner Seele was die sogenannten richtigen Fragen sind. Alles andere wäre nur wieder eine Form betreuten Denkens.

      “ Denkst du, du bist zu “ klein “ um große Fragen zu stellen, dann haben die Großen dich klein gekriegt, noch bevor du groß genug geworden bist. “

      “ Schmeichelei ist Zuckerbrot, macht nur die Näscher satt. Während die Seele in Hungersnot die Wahrheit nötig hat. “

      Wagen wir es wirklich ALLES zu denken?
      Jeder der selbst denkt, ist schon ein Philosoph. Und so er dabei, wenn auch nur für sich selbst zu einem Ergebnis kommt, ist viel erreicht.
      Wagen wir es, ohne die Leistungen großer Geister und Denker vor uns auch nur im geringsten schmälern zu wollen, selbst zu denken. Stellen wir Fragen und ALLES in Frage. Sind wir Lehrer und bleiben doch auch immer Schüler, bleiben wir nicht auf dem einen Standpunkt stehen, bewegen wir uns, die wir alle so wir wollen, selbst Denkende sind. Nur ein Gelehrter der Fragen zulässt, die er nicht beantworten kann, ist es wert als Gelehrter und Weiser benannt zu werden.
      Keine Frage kann falsch sein, nichts ist ewig feststehend, sonst wären Naturgesetze ausgehebelt. Immer erfolgt Entwicklung, nur vielleicht anders als angenommen.

      “ Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das WESENTLICHE ist für die Augen unsichtbar. “
      Die Naturgesetze, natürlichen Prinzipien kann niemand aufheben, aber jeder kann und muss, um sie verstehen, im Herzen begreifen zu können, von allen Seiten betrachten dürfen.
      Allen raten wir und alle raten uns, auf das Herz, die innere Stimme, die eigene Intuition zu vertrauen. Tun wir dies und folgen wir nicht länger den Vorgaben anderer, scheinen sie auch noch so wichtig. Wenn wir in uns eine Unwucht verspüren, können wir sicher sein, daß etwas nicht richtig ist.
      Wir alle sind ewige Forscher und auf dem Weg zur Wahrheit, ihn wahrhaftig zu beschreiten braucht Mut eines jeden von uns. Aber wir selbst sind es auch, die zu den uns von Außen gelegten Stolpersteinen, eigene Komplikationen besonders im Denken einbauen. Das göttliche Prinzip aber ist aus meinem Verständnis EIN – FACH und klar ersichtlich, logisch und fühlbar zugleich. Sobald wir also die Schleier gelüftet haben, die uns von den verdorbenen Charakteren auferlegt wurden, um die Wahrheit und den Zugang zu ihr zu verdecken, und auch die Schleier die wir selbst uns vor die Augen gezogen haben, können wir erkennen und verstehen, fühlen und sehen.
      Wenn wir der Weisheit in unseren Herzen folgen erkennen wir die Wahrheit. Bedenken wir wirklich wer wir sind, gibt es keinerlei Zweifel mehr.

      “ Mensch erkenne dich selbst, dann weißt du ALL es. “

      Immer können meine Gedanken steile Thesen sein, Rebellion sprechen oder meiner dem Himmel entgegenstürmenden Seele geschuldet sein….und dennoch weiß ich, jeder einzelne von ihnen, war es wert gedacht zu werden. ..so schätze ich ebenso jeden eurer Gedanken, denn diese Gemeinschaft von uns Denkenden und Fühlenden ebnet den Weg, der jetzt gegangen werden wird.

      Heil und Segen und einmal mehr aufrichtigen Dank für diesen WERTVOLLEN Austausch.
      Annegret

      Antworten
  7. 7

    Arhegerich Od Urh

    Heil und Segen,

    auch ich möchte mich wieder herzlichst bei Der Wolf und Thor bedanken
    und dann weiter bei KW, Annegret Briesemeister und Kurt.

    Ihr habt eigentlich alles aufgezählt oder angeführt,
    was jetzt noch dazu gehört ist „Natürlichkeit“.

    Wir einzelne müssen wieder ganz natürlich werden.
    Alles Natürliche ist wahr- und daher wahrhaftig.

    Ihr habt es zwar schon zwischen den Zeilen beschrieben und wenn man den eigenen inneren Seelenweg bereit ist, ganz und gar, bedingungslos, erwartungslos und ohne Ausreden zu gehen, wird man wieder ganz und vollständig natürlich.
    Es geht auch gar nicht anders, aber benennen wir es auch ganz deutlich.

    Reißen wir uns unsere Masken herunter, stellen wir unseren Verstand wieder an den ihm gebührenden Platz, gehen wir auch immer öfters weg vom andauernden Intellektualisieren (ohne es freilich zu unterdrücken, denn Blöde wollen wir ja nicht mehr werden) und stellen unseren wahrhaftigen Seelenkern wieder in unseren Mittelpunkt. Werden wir wieder natürlich!

    Wir Deutschen sind nunmal diejenigen,
    die alles Seiende deutlichst zu deuten vermögen.

    Aus der grundlegensten Wesensnatürlichkeit erwächst die Kraft und Stärke.

    Was aber führt uns zur Natürlichkeit?

    Einige von uns in diesen Hallen haben immer wieder Dinge erzählt,
    die natürlich sind.

    Ich möchte nun den Stab in den Raum werfen an jeden:
    Erzählen wir uns, was natürlich – Natürlichkeit ist, und was uns also zur eigenen und zur Volksnatürlichkeit führen kann, wenn man dem Wege folgt und es tut.

    Denn:

    Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es!

    Accon Sal Beverina

    Antworten
    1. 7.1

      Annegret Briesemeister

      Lieber Arhegerich

      Nur kurz möchte ich den Stab aufnehmen und in die Runde dazu sagen : ALLES was sich IN MIR verspürt, richtig, wahrhaftig, substantiell ( also getragen ) anfühlt, alles was ich weder vor mir selbst noch vor anderen langatmig begründen muss, weil es sich selbst erklärt, der Boden unter den Füßen und der Himmel über mir, sind natürlich. Früher vermute ich, also am Beginn des ALL es in ALL em, hätte man sagen können, ALLES was zwischen Himmel und Erde ist und stattfindet, ist natürlich.

      Ein anderes Mal mehr.

      Heil und Segen
      Annegret

      Antworten
      1. 7.1.1

        mio

        Vielen Dank für Eure Beiträge.

        Zum Thema Selbstbetrug möchte ich noch erwähnen, daß dieses häufig mit (wie schon erwähnt) einem mangelhaften Selbstwert und einem falschen, verzerrten Selbstbild zusammenhängt. Ähnlich wie vielleicht eine magersüchtige Frau sich im Spiegel als übergewichtig wahrnimmt.
        Und falsche und verzerrte Spiegel wurden uns Deutschen zur Genüge vorgehalten!

        Wie können wir also wieder unsere wahre Kraft erkennen, unsere Natürlichkeit, unser Bild von uns selbst trotz der massenmedialen Einpeitschungen von außen?

        Ich denke, daß ein Weg über Gemeinschaft führt. Wenn ich Rückmeldungen von einer ganzen Gruppe bekomme, sehe ich mich auch selbst wieder klarer. Nicht umsonst ist so eine hohe Vereinzelung in der BRD installiert worden und Wert auf Individualität gelegt worden.

        Ich kann mich selbst betrügen und betrogen werden, weil ich noch überhaupt nicht weiß, wer ich bin. Wenn ich noch nicht um den wahren Kern meines Seins weiß.
        Wenn ich um meine wahre Kraft und Macht weiß, ist es viel schwieriger, dieses Spielchen des Betrugs durchzuziehen.

        Auf daß immer mehr unseres wahren Selbst zum Vorschein kommt!

      2. 7.1.2

        Der Wolf

        Liebe(r) mio, liebe Kameraden,

        auch ich darf vielleicht noch ein letztes Mal den Stab ergreifen, und möchte mich neben dem Dank für eure rege Diskussion und die vielen wertvollen Beiträge auch bei mio bedanken, denn sein Beitrag weist ganz praktisch darauf hin, wie wir uns mit einfachen Mitteln gegenseitig bei der Erkenntnis unseres wahren Wesens unterstützen können. Um es mit mios Worten zu sagen: „Auf daß immer mehr unseres wahren Selbst zum Vorschein kommt!“

        Und genau dieses Hervortreten unseres wahren Selbst ist der Weg zurück zur echten Natürlichkeit, die der Welt des Scheins, der Täuschung und des Selbstbetrugs ein Ende setzt – vielleicht erstmal nur begrenzt auf unsere eigene Person, doch ohne den Wandel im Innern, werden wir den Wandel im Äußeren nicht erreichen können. Das „Reich“ beginnt in uns selbst.

        Accon und Beverina

    2. 7.2

      Thor

      Heil Dir Arhegerich Od Urh,

      danke für den Denkanstoß und die lobenden Worte, ich gebe die natürlich Recht.
      Das Wort Natürlichkeit erinnert mich an das Wort natürlich.
      Wir verwenden dieses Wort natürlich oft und wollen damit natürlich dem Gesagten eine besondere Stärke verleihen, bewusst oder unbewusst.
      Wir sagen z.B, natürlich mache ich das.
      Im Unterbewusstsein ist diese starke Ausdrucksform noch vorhanden, doch wissen wir, was wir damit ausdrücken?
      Manchmal verwenden wir es ohne dem Wortstamm zu entsprechen und tuen Dinge die der Natur nicht zuträglich sind.
      Ich denke, wir sollten uns über die Worte welche wir verwenden mehr Gedanken machen, sie mit unseren Taten in Einklang bringen und die Worte und ihre Bedeutung wieder in den Focus und ins Bewusstsein rücken.
      Dies wäre mal eine besondere Rubrik wert, deutsche Worte und ihre Bedeutung.

      Alaf Sal Fena

      Antworten
      1. 7.2.1

        Annegret Briesemeister

        Heil dir Thor

        Ich möchte dir danken, hast du mit deinen Worten doch sehr schnell etwas in mir wieder angestoßen, mit dem ich mich schon soooo lange zu beschäftigen versuche. Leider bleibt die Intensität dabei manchmal auf der Strecke.
        Meine Beschäftigung damit dient sozusagen dem eigenen Interesse, eigentlich überprüfe ich mein Verständnis. Bin ich wirklich in der Lage zu verstehen, den Worten ihre wahre Bedeutung zu entlocken oder abzutrutzen.
        Sogar eine Auflistung habe ich angefertigt, einzelne Worte und gegenübergestellt die durchaus auch unterschiedliche, aber immer klar erkennbare Bedeutung. Dabei habe ich ganz gezielt auf jegliche sozusagen offizielle Erklärung der Wortbedeutung verzichtet, sei es Wikipedia oder selbst Mythologie und Märchen etc.
        Ich wollte mich ausschließlich auf mein eigenes Verständnis, mein Gefühl, meine Sinne verlassen.

        Am Anfang war das Wort. …
        und ich denke, das anfängliche Wort, die anfänglichen Worte waren einfach und für jeden klar verständlich.

        Durch Märchen, Sagen, Epen, Balladen etc wurden dann die Worte so geschickt weitergegeben, die Wahrheit bewahrt und transportiert, die offen gesprochen nicht mehr möglich war, daß das gesamte Wissen um die Wahrheit zugleich verschlüsselt und doch entschlüsselt erhalten blieb über alle Jahrhunderte.
        Eine “ Glanzleistung “ allerhöchster Güte, fürwahr, den aufrechten Geist dahinter und den klugen obendrein, erkennen lassend.

        Nur allein das Wort Geschichte sei hier von mir als Beispiel verwandt.
        Was fällt mir dazu ein….auch eine gewisse Einfalt 😉vorausgesetzt ….
        Geschichte = gelernt haben wir, das sind die in zeitlicher Aufeinanderfolgen ablaufenden Ereignisse, die von meist besonderer Bedeutung, da entscheidende Veränderungen herbeiführend ist. ..das ist das was in mir erinnert. ..
        dazu kommt Ge – SCHICHT – e ist SCHICHT für SCHICHT ( geschickt ) übereinandergelegtes “ Etwas “ ….Abläufe, Gegenstände, Narrative …wahr oder unwahr …
        Aber Ge – SCHICHT – e assoziiert mir inzwischen auch immer gleichzeitig : ein in die Höhe oft auch in die Breite aufge- SCHICHT – eter Stapel. ….inzwischen so un- natürlich hoch, daß mir einfällt per Naturgesetz ist es unmöglich, daß dieser Stapel dauerhaft weiter anwächst ….er wird also kippen und fallen, kippt und fällt ja schon. Was werden wir zu sehen bekommen?

        Was das Wort “ natürlich “ betrifft, finde ich besonders bemerkenswert, wenn unsere Antwort auf eine Frage NATÜRLICH NICHT lautet. Oft spontan weiß unser Inneres und reagiert. 😊

        Übrigens habe ich den Eindruck, daß die Wortwahl bei den Themen Organspende und Impfpflicht sich selbst entlarvt und entschlüsselt und BÄNDE spricht.
        Allein die Aussage, du musst DREIMAL zugestimmt oder widersprochen haben. …

        Und auch die Bundespressekonferenz des heutigen Tages zur Kriminalstatistik 2018 lässt aufhorchen und das Sprechtempo einerseits beinahe in Zeitlupe, andererseits sich überschlagend lässt vieles dazwischen erkennen und verstehen, mal davon abgesehen, daß die Aussagen an sich für Empörung sorgen können.

        “ Sobald wir eine Antwort gefunden haben, ändert sich die Frage. “

        Heil und Segen
        Annegret

      2. 7.2.2

        Der Wolf

        Lieber Thor,

        hab da noch mal ein bißchen weiter nachgegraben und habe gemäß Duden Herkunftswörterbuch folgendes gefunden: Das Wort Natur wurde bereits in althochdeutscher Zeit aus dem Lateinischen entlehnt (also kein ursprünglich dt. Wort) und hat in etwa die Bedeutung von „das (ohne Zutun) Gewordene“; „die Schöpfung“. In übertragener Bedeutung wird es oft in der Bedeutung von Art, Wesen, Anlage oder Charakter verwendet.

        Im Lateinischen selbst existiert noch eine weitere interessante Stammverwandtschaft mit dem Wort „natare“, was gebären heißt. Und möglicherweise existiert sogar eine Beziehung zu dem dt. Wort „Natter“, was „die sich Windende“ bezeichnet. „Natare“ wäre hier also nur der bildliche Ausdruck für den Vorgang des Gebärens. Bewiesen ist das Letztere allerdings nicht. Es ist lediglich eine Vermutung.

        Jedenfalls fördert die Sprach-Archäologie manchen interessanten Zusammenhang zu Tage, der auf den ersten Blick überraschen mag. Aber vielleicht ergeben sich dadurch für den Gedanken, den Arhegerich angestoßen hat, weitere fruchtbare Ansätze.

        Kameradschaftliche Grüße

      3. 7.2.3

        Annegret Briesemeister

        Zu 7. 2. 2

        Lieber Wolf

        Danke 😊
        – das ( ohne Zutun ) Gewordene
        – gebären

        sind sehr schlüssig, selbst deine Vermutung, “ die sich Windende “ als bildlicher Ausdruck des Gebärens, lässt sich mühelos erschließen.
        Ich fragte mich, kreuzworträtselbegeistert, oft, warum als Bedeutung Art, Wesen, Anlage oder Charakter für Natur aufgeführt ist. Das assoziiert schon auch in mir den Gedanken an Natur. Aber warum? Erlerntes? Uralte Muster?
        Warum ist hier das Wort Schöpfung nicht angezeigt? Denn die Schöpfung beinhaltet in einem einzigen Wort ALL es.
        Hier ist uns angeregt durch Arhegerich eine wahrlich ehrenhafte Aufgabe zuteil geworden.
        Nicht nur aufgestellte Behauptungen immer wieder zu hinterfragen, sondern jedes Wort an sich im UR Stamm zu ergründen. Sind die UR Worte doch ein gewichtiger Teil unserer UR Heimat.
        Wertvoll also, wenn wir durch diese Weise der UR Heimat den ange – STAMM – ten und ihr gebührenden Platz zurückgeben und in uns damit zuerst die Rückkehr zur natürlichen Ordnung, sozusagen der GRUND Ordnung, antreten.
        Auch hier beginnt der erste Schritt in uns selbst.

        Heil und Segen
        Annegret

      4. 7.2.4

        Der Wolf

        Liebe Annegret,

        ich finde es spannend, wie du Dich den Worten (nicht den Wörtern!) näherst. Den intuitiv-bildhaften Zugang zu den Dingen und selbstverständlich auch zu den Geistdingen, die sich in unseren Worten äußern, finde ich außerordentlich wichtig, weil er das ganzheitliche Erfassen der Welt fördert, die dadurch nicht nur „begriffen“, sondern auch „erfahren“ wird. Und „Begreifen“ und „Erfahren“ gehören zusammen.

        Der heutigen Wissenschaft muß man vorwerfen, daß sie zu oft den Zusammenhang zwischen Begreifen und Erfahren zerreißt, und damit nicht nur unvollständig bleibt, sondern den Menschen aus seiner lebendigen Welt herausreißt und letztlich sogar vertreibt. So werden aus Worten aus dem Zusammenhang gerissene Wörter, die ihre wahre Bedeutung verlieren, und werden so zu Werkzeugen der Lüge und Versklavung verdreht, anstatt gebraucht zu werden zum Mittel der geistigen Befreiung der Menschen und ihrer Erhebung zum Göttlichen.

        Die glänzendsten Kleider ergeben Lumpen, und Schein ersetzt die Wirklichkeit. Es wird Zeit, daß dieser ganze geistige Augiasstall endlich ausgemistet wird!

        Heil und Segen!

      5. 7.2.5

        Annegret Briesemeister

        Zu 7. 2. 4

        Lieber Wolf

        In der Tat, die mir “ gegebene “ Möglichkeit mich den Worten auf diese Weise zu nähern, lässt mich dann auch ganzheitlich erfassen und begreifen. Manchmal weiß ich es selbst nicht, also könnte den Vorgang nicht beschreiben. Ein anderes Mal dann, sehe ich direkt in Bildern vor meinem geistigen Auge oder anders gesagt, in meinem Inneren, wie aus vielen kleinen Bildern ein großes Gesamtbild und daraus wiederum ein nächstgrößeres wird. Und solange sich Bild um Bild fügt, ist der Prozess nicht abgeschlossen, lässt aber auch erkennen, daß er durch nichts aufzuhalten ist. Das ist daran das für mich Spannende, denn der “ Vorgang “ wirkt immer auch vetrauensbildend und gleichermaßen vertraut, denn mich den wie auch immer gearteten Dingen so zu nähern, ist mir bekannt.

        Ich dachte nach dem letzten von mir geschriebenen Kommentar an Theodor Fontane. Hier ganz in der Nähe wurde er geboren und man sagt ihm nach, er hätte sozusagen in Ermangelung vorhandener Worte einfach eigene erfunden. Das waren hauptsächlich zusammengesetzte, die dadurch eine vollkommen neue Bedeutung bekamen.

        Als meine Söhne zu sprechen begannen, fand ich es sehr spannend, wie sie es taten und wie sie sich die Worte erschlossen. Aus Ketchup wurde Hiphop, aus Nachrichten Vorrichten ( !!! ) und da wurde auch schon mal die Treppe hochgetreppt und nicht gegangen. Der Handfeger wurde zur Fegehand und mein jüngster Sohn konnte zuerst die längsten und kompliziertesten Worte deutlich aussprechen und später ebendiese auch zuerst fehlerfrei schreiben. Die kurzen dagegen, waren ihm ein Greuel. 😉 Auch benutzte er noch klein, eigentlich ungewöhnliche Worte. So sprach er im Alter von etwa drei Jahren: Mama dein Essen schmeckt köstlich, nahezu königlich. Da wir kaum fernsahen und auch sonst zurückhhaltend mit Kontakten waren, weil neu im Dorf, konnte ich mir seine Wortwahl nicht erklären.

        Worte sind so umfangreich in ihrer Bedeutung und Auswirkung, daß der sorgsame Umgang mit ihnen unerlässlich ist. Es bietet sich daher durchaus an, erst zu denken und dann zu sprechen. Kann doch ein einziges Wort an der falschen Stelle, eine Botschaft, eine Aussage vollkommen ent – STELL en.

        Heil und Segen
        Annegret

      6. 7.2.6

        Der Wolf

        Liebe Annegret,

        was Du da schilderst von Dir und Deinen Kindern ist äußerst ungewöhnlich. Das sog. katathyme Bilderleben ist leider nicht jedem in dieser Ausprägung gegeben. Es kommt wohl noch vor dem Wort und hängt möglicherweise mit der Aktivität unserer Zirbeldrüse zusammen. Dennoch oder gerade deswegen erfaßt einen Ehrfurcht vor dem Wort, welches ganz mit Geist und inneren Bildern durchtränkt ist und in Verbindung mit der Runenmacht, die sich nicht nur über das sichtbare Symbol, sondern auch über den den Symbolen zugeordneten Laut manifestiert, ein göttlich-magisches Schöpfungswerkzeug darstellt und zugleich eine geistige Waffe allerersten Ranges. Die Ehrfurcht vor dem Wort ist heute allerdings nicht mehr gegeben und seine Macht wird mißbraucht. Doch auch hier gilt: Der Mißbrauch einer solchen Macht führt am Ende immer zur Zerstörung der Übelmeiner selbst. Umso mehr gilt für uns, und Du betonst es zurecht, unsere Worte bewußt zu wählen und mit Wahrheit und Leben zu füllen.

        Übrigens: Ich habe mich köstlich amüsiert über die wunderbar-spontanen und zugleich bildhaft-genialen Wortschöpfungen Deiner Kinder: „hochtreppen“ und „Fegehand“ – einfach herrlich! Nebenbei, wenn Dreijährige sich bereits einer so gewählten, fast poetischen Sprache bedienen, mag es sich auch um spontane Rückerinnerungen aus einem vorherigen Leben handeln. Wir sind umso Vieles mehr als wir scheinen, und unsere Kinder sind die Botschafter unseres wahren Ursprungs.

        Kameradschaftliche Grüße!

  8. 8

    Thor

    Heil Euch,

    sehr schön, Querdenken ist angesagt, die Worte prüfen auf ihre wahre Bedeutung. Denn auch darin steckt ein Teil der Wahrheit, welche wir suchen.
    Ein wahres Füllhorn ist das „Deutsche Wörterbuch“ von Jacob und Wilhelm Grimm, es lohnt sich darin zu stöbern.
    Es ist vor allem auch ein Geschichtsbuch unserer Sprache, weil darin noch Wörter enthalten sind, die heute kaum noch verwendet werden und deren Bedeutung wir fast vergessen haben.
    Das heute versucht wird, unsere Sprache zu massakrieren, ist auch ein Weg der Selbstzerstörung. Nur merken es die Wenigsten, dennoch wird es jeden Tag unentwegt vollzogen.
    Einfärbungen in die Sprache hat es schon immer gegeben und solche lassen sich auch nicht vermeiden, dies betrifft aber auch andere Sprachen und nicht nur die Deutsche.
    Die Sprache jedoch mit Fleiß zu verändern, dazu noch eine solche hingebungsvolle Sprache, wie die Deutsche, zu entstellen und ihre Grammatik zu ruinieren, ist ein Verbrechen an die Menschheit.
    Die deutsche Sprache ist ein Kulturgut welches n. m. M. unter besonderen Schutz gehört. Mir blutet das Herz allein darüber, dass einige Dialekte unserer Sprache mit der Heimatvertreibung aus dem Osten des Reiches verlustig gegangen sind, dies kann man nicht wieder gut machen.
    Es muss unsere Pflicht sein, die Sprache zu pflegen, wann immer sie leidet aufzubegehren und darauf zu achten, dass unsere Kinder sie richtig lernen. Die Rechtschreibreformen haben auch ihre Spuren hinterlassen.

    Sie ist kein geringer Teil, vielleicht sogar der wichtigste Teil von uns, sie hat uns zu hohem Ansehen in der Welt verholfen und ihre Urform ist der Schlüssel zu Universum.
    Wir dürfen nicht zulassen, dass man sie zerstört!

    Alaf Sal Fena

    Antworten
    1. 8.1

      Annegret Briesemeister

      Heil dir Thor

      Die Deutsche Sprache, unsere Muttersprache scheint von einer derartig umfassenden Deutlichkeit und daher Bedeutung zu sein, daß sie zu massakrieren und letztlich vollständig zu eliminieren ein besonders grässlicher Akt ist. Mir würde es nicht mal im Traume einfallen, irgendwem die Muttersprache, die Heimat und Wahrheit eines jeden beseelten Wesens ist, zu nehmen. Das ist wie das amputieren der Gliedmaßen, der Seele und daher eine abscheuliche Grausamkeit. Das es so vehement und doch meist nur subtil geschieht und das eben beinahe nur in dieser umfassenden Art und Weise mit unserer Muttersprache versucht wird, lässt sehr tief blicken. Ausgerottet wie ein lästiges und schädliches Unkraut, eher ein giftiges Gewächs in den Augen unserer Widersacher, windet sich unsere Muttersprache voll des Schmerzes am Boden. Deshalb ist die Aufgabe, sie wieder in ihre ursprüngliche Bedeutung zu erheben, eine ehrenhafte und sollte jedem Gerechten eigener ehrlicher Anspruch sein.
      Unsere Muttersprache ist Poesie und Wissenschaft, Wahrheit und Erkenntnis zugleich.
      Und unsere Sprache ist nicht nur Muttersprache sondern, so mein jüngster Sohn am Wochenende, auch Vatersprache.
      Denn, Mutti, so sprach’s zu mir mein Kind : Deutsch ist die UR Sprache, war es immer und wird es immer sein.Die Erde ist eine deutsche Erde und man könne ohne Übertreibung sagen, Allvater war und ist Deutscher.

      Heil und Segen
      Annegret

      Antworten
      1. 8.1.1

        Thor

        Heil Dir Annegret,

        ein besonders schwerwiegender Zustand eines jeden wahren Germanen ist sein Vertrauen, das ist Fluch uns Segen zu gleich.

        Von Natur aus ist der Germane vertrauensselig, was ja an und für sich innerhalb seines Volkes kein Problem ist, ihm kann er vertrauen.
        Dieses angeborene, in der Volksseele verwachsene Vertrauen, lässt ihn auch gegenüber anderen Völkern unkritisch, was zur Folge hat, dass wir meinen, andere Völker wären auch so gestrickt wie wir, dem ist eben nicht so.
        Unsere Widersacher wissen um diesen Zustand und nutzen ihn ständig für sich aus, denn der Michel ist ja vertrauensselig.
        Die Zerstörung unserer Sprache ist von den Widersachern gewollt, wenn ihnen dies gelingt, dann haben sie uns den Kopf abgeschlagen, wir hören auf zu denken, wir hören auf zu existieren.
        Die wenigen treuen und wissenden Volksteile haben nun die Aufgabe übernommen, wo immer sie können, die Volksseele zu retten, die Sprache und die Kultur zu pflegen.

        Ich wünsche uns Heil und Segen dafür!

      2. 8.1.2

        Der Wolf

        „Allvater war und ist Deutscher…“. Obwohl ich dem Rest sehr zustimmen möchte, diesen Satz kann man leider nicht unkommentiert stehen lassen.

        „Allvater“, wer oder was ist das? Es gibt das interessante Buch von Armin Risi „Gott und die Götter“, das zu lesen in diesem Zusammenhang ich nur jedem sehr ans Herz legen kann. Ich will hier und jetzt allerdings keine Inhaltsangabe dieses Buches machen, weil jeder dort in aller Ruhe und Ausführlichkeit selber nachlesen kann.

        Ich will’s mal salopp formulieren: Wenn Allvater ein Deutscher ist, dann ist er zugleich auch ein Chinese, ein Japaner, ein Indio usw. Dann ist er aber auch jeder Baum, jeder Strauch, jede Quelle und schlußendlich jeder Stern und jede Galaxie. Und auch dort – im riesigen Raum – leben unzählige intelligente Zivilisationen, die ebenfalls Verkörperungen des göttlich-kosmischen Bewußtseins sind. Und daneben existieren noch die geistigen Schöpfungen der anderen Dimensionen.

        Das „Alles in Allem“ – männlich-weiblich zugleich -, das kosmische Bewußtsein, Yin und Yang, das Tao, das Große Eine – oder wie man es bezeichnen will, sprengt naturgemäß jedes menschliche Fassungsvermögen.

        Allvater ein Deutscher? Nun, vielleicht ist er das; aber auf jeden Fall ist er unendlich viel mehr. Wir können uns mit Fug und Recht als seine Söhne und Töchter bezeichnen, doch ALLE Wesen sind seine Söhne und Töchter. Die Theotisken, also wir Deutsche, tragen Gott bereits in unserem Namen. Daraus ergibt sich für uns vor allem eine Verpflichtung – als „ältere“ Geschwister den „jüngeren“ gegenüber. Wobei ich „ältere“ und „jüngere“ hier bewußt in Anführungsstriche gesetzt habe.

        Auch die anderen sind Teil von allem was ist, hervorgegangen aus dem großen Schöpfungsakt. Unsere Sprache, unser Volksgeist, unsere Kultur haben schon immer nach Erkenntnis des Wahren, Guten und Schönen gestrebt und sind zugleich Ausdruck dieser tiefstinneren Sehnsucht. Doch dies gilt – wenn vielleicht auch in unterschiedlichem Maße – auch für andere Völker und Kulturen, und noch haben wir als Volk die wahre spirituelle Meisterschaft nicht errungen. Die letzte Prüfung steht uns noch bevor.

        Tatsächlich besteht sie in der Erkenntnis dessen, was wahr und falsch, böse und gut usw. ist. Diese Dinge lassen sich nur in der Aufspaltung der ursprünglichen Einheit von Allem was ist erfahren und somit erkennen, und verlangt, daß wir durch den polaren Wechsel von Werden und Vergehen wandern: Um neu zu erstehen auf immer höheren Stufen des Erkennens und Seins. Und dies gilt letztendlich für alle Wesenheiten in jeder der geschaffenen Dimensionen, ja selbst für die Götter, wie wir aus unseren Sagen und Mythen wissen.

        Nur so als kleiner Denkanstoß.

        Heil und Segen!

      3. Kurzer

        Kameraden,

        uns allen ist klar, daß wir uns in einem niemals abgeschlossenem Lernprozeß befinden.
        Mir selbst wurde das einmal mehr durch Lektüre eines außergewöhnlichen Buches (ca. 720 Seiten, ich bin jetzt knapp über die Hälfte hinaus) bewußt. Und ich rate Euch dringend:
        Bei allen Gedanken, welche hierzu geäußert wurden, bevor Ihr weiter über unsere Sprache, unsere Herkunft, den Sinn unseres Daseins, das „Gottesbild“ usw. sprecht, lest dieses Monumentalwerk:

        Rudolf Gorsleben Hoch-Zeit der Menschheit

        Auf Grund seines Umfanges hatte ich mich immer wieder davor gedrückt, dies in Angriff zu nehmen. Bis ich vor einigen Monaten eine gedruckte Variante davon geschenkt bekam, welche nun jeden Tag vor meinen Augen lag und die mich förmlich zum Lesen aufforderte. Als ich schließlich damit anfing, begannen sich mir wieder neue Horizonte zu eröffnen …

        Accon und Beverina
        Der Kurze

  9. 9

    moi

    Grüßt euch ihr alle,

    es ist eine Wonne, diesen Austausch zu lesen, wirken zu lassen und zu beobachten.
    Ich habe das Gefühl, dass wir so mit Sprache dem Wahren immer näher kommen.
    Als einen ganz beträchtlichen Teil des „deutschen Weges“ empfinde ich das Schweigen, was nun Gegenteil (?) oder Gegenwelt des gesprochenen Wortes ist.

    Vielleicht wirkt das Wort deshalb so mächtig, weil das Schweigen vorher so tief war?
    Als ich oben kommentierte (leider beim Namen vertippt, ich war’s) fiel mir spontan das Märchen „Die Gänsemagd“ von den Gebrüdern Grimm ein, weil es zum Verrat /Selbstverrat passt.

    Ich habe heute darin erneut gelesen und fand den Satz >> Das darf ich Euch nicht sagen und darf auch keinem Menschen mein Leid klagen, denn so hab‘ ich mich unter freiem Himmel verschworen, weil ich sonst um mein Leben gekommen wäre>>.

    Ungeschriebenes Gesetz; man darf nicht sein Leid klagen.
    Also keine Worte. Lieber Fleiß, Disziplin, pünktlich bei der Arbeit und den Müll trennen.
    Das große Ungeheuer ist, überhaupt etwas zu sagen! Überhaupt eine Meinung zu haben! Zu spüren, zu formulieren, fabulieren, damit gestalten, entwickeln und verändern!

    Mir scheint: Meine Landsleute und ich sind so in Form gepresst, dass schon das eigene, ehrliche, authentische Wort eine kleine Revolution ist.

    Als ich eben einen Abschiedsgruß überlegte (ich lese hier so oft `Heil und Segen´) fiel mir ein Satz aus Glaubenskreisen ein:

    Sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.

    Und auch der Segen erfolgt über Worte und Gebärden.

    Also, bleibt gesegnet und (noch ein anderes wunderschönes deutsches Wort) behütet.

    moi

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    1. 9.1

      Kurt

      Heil,

      „Ungeschriebenes Gesetz; man darf nicht sein Leid klagen.“

      Wieso?

      „Wenn ein Teil unserer größten Geister schon in nicht ganz rein arischen Leibern sich einkörpern mußte, so ist das keineswegs eine Bestätigung des flachen Wortes von der Gleichgültigkeit der Gestalt und der Form für das Geistige, eine Behauptung, die sich niemals aus der Natur rechtfertigt, die man aber auf den Menschen beziehen möchte aus Unwissen oder Verlegenheit, sondern es ist ein Warnungszeichen für die Menschheit, für die Leiber, die „Gefäße“, die Kelche zu sorgen, für den Gral, in den sich der göttliche Geist in Menschengestalt ergießen kann, sonst weigert er sich in Zukunft, diese Erde mit seiner Gegenwart zu beehren.
      Niemand behauptet, daß die unteren Rassen „schlecht“ sind, sie sind „gut“, „gott“, weil sie da sind, weil sie eine Notwendigkeit sind im Aufstieg vom Untern zum Obern. Sie sind gut, aber das Bessere ist der Feind des Guten. Wir beklagen allgemein das Seltenerwerden des Genies, eine Tatsache, die wir nicht abstreiten wollen, aber nicht allein die Spitzenmenschen werden seltener, der gute Durchschnitt auch. Er überläßt das Feld dem Anmarsch des Pöbels, der Herrschaft des Untermenschen. Ich klage diese Unglücklichen nicht an ob ihres Versuches, sich der Gewalt zu bemächtigen, denn sie überschreiten nur ihre Schranken, weil die natürliche Gliederung der Gesellschaft sich auflöst durch den Mangel einer höheren geistigen Führung, weil die Leiber der Herrschenden schon allzusehr verdunkelt sind. Das Streben der Machthaber heute in der Welt, in Politik, Finanz und Wirtschaft ist „links“ gerichtet. Nun ist aber links zugestandenermaßen immer das Linke, das „Letze“, wie es in der Mundart noch heißt, Verletzte, Letzte, im Gegensatz zu rechts, das immer das Rechte ist. Der Geist der Sprache läßt sich nicht vergewaltigen, und das kosmische Gesetz der Polarität zwischen Rechts und Links entscheidet sich für rechts = positiv, für links = negativ. Damit soll keine Recht-Fertigung der „Rechts-Parteien“ ausgesprochen werden, denn ihre Führer „pendeln“ meist nach links, haben darum eine kosmische Linksdrehung, sind geistig nicht „recht“, „rechts“ eingestellt.
      Wer nach Geburt, Stand, Einsicht oder Abhängigkeit „links“ steht und in einer uneigennützigen Sehnsucht das Rechte will, der hat recht, ist recht und steht „rechts“ in einem kosmischen unparteilichen Betracht, wer „rechts“ steht durch Umstände und Überzeugung, aber nur die „Partei“ will, der „pendelt“ links, letz, ist verletzt, ist verleitet. Heute in der allgemeinen Gedanken-Wirrnis entscheidet nicht mehr die äußere Stellung rechts oder links, sondern die innere, kosmische Richtung, die unser Willensstrahl zieht.
      Wir wissen im Grunde ganz genau, welche Menschen den rechten Willenspfad ziehen, und welche den linken. Wollen wir unser Urteil uns bestätigen lassen, so haben wir ein einfaches Hilfsmittel im Siderischen Pendel. Wir pendeln die Menschen nach Photographien, Schriftproben oder über von ihnen odgetränkten Gebrauchsgegenständen ab. Der fortgeschrittene Pendler bedarf lediglich der Vorstellung der zu pendelnden Person. Er erfährt durch das siderische Pendeldiagramm, das er feststellt, welch odischen Geistesstromes das „Kind“ ist, ob seine
      Grundwesenheit rechts oder links, recht oder link ist, gesund oder krank, heil oder letz!
      Warum ist aber Rechts immer rechts, mit dem Vorzug? Warum ist das „Rechts“ das Rechte, Rachte, Ra-ag-te? Weil, wenn der Mensch die Gebetsstellung, die Weltstellung nach Norden nimmt, rechts die Ar-Ra = Sonne agt, acht, uacht, erwacht, aufsteht und zur linken Hand, die darum „letz“ ist, untergeht!
      Die Weltleitung von heute ist dämonischen Charakters, schwingt links, wie ein Versuch mit dem Pendel an den sichtbar und unsichtbar Führenden aller Nationen erweist. Wir leben nicht in einer Zeit der Bestenherrschaft, sondern der Bestienherrschaft, des gestürzten Mannes, des Manas, Mens, der Menschenrune ΰ, also in einer Zeit der Yrr-Rune, der Weibesrune μ, wir leben negativ, stofflich, weiblich, links. Damit soll nichts Nachteiliges über das Wesen des Weibes gesagt werden, das anders gerichtet, aber vollwertig dem Wesen des Mannes gegenübersteht, aber wo das Weib, das „Weibliche“ herrscht, da ist der Anfang zum Untergange gegeben.“

      Hoch-Zeit der Menschheit
      Rudolf John Gorsleben

      Seite 621-622

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      1. 9.1.1

        Kurt

        Heil Euch,

        was können wir denn noch tun?
        Irgendwie passt das Video dazu, lasst euch ein wenig davon inspirieren.

        „Die 10 stärksten Psycho-Waffen + die 9 neuro-logischen Ebenen.“

        Heil und Segen!

    2. 9.2

      Der Wolf

      Lieber moi,

      das Märchen „Die Gänsemagd“ gehört zu meinen Lieblingsmärchen, denn nichts paßt so gut auf die heutige Zeit wie dieses.

      Es ist die Geschichte des „Rollentausches“: Die Magd, die eigentlich dienen soll, wirft sich zur Herrscherin, zur falschen Königin auf. Dies gelingt ihr, weil die Königstochter die drei magischen Blutstropfen ihrer Mutter aus Unachtsamkeit verliert. Diese Blutstropfen stammen von der Mutter selbst, und diese hatte sie in ein Tuch tropfen lassen und ihrer Tochter mitgegeben.

      Im Märchen heißt es weiter: „…So ritten sie etliche Meilen weiter fort, aber der Tag war warm, die Sonne stach, und sie durstete bald von neuem. Da sie nun an einen Wasserfluß kamen, rief sie noch einmal ihrer Kammerjungfer: „Steig‘ ab und gib mir aus meinem Goldbecher zu trinken,“ denn sie hatte alle bösen Worte längst vergessen. Die Kammerjungfer sprach aber noch hochmütiger: „Wollt Ihr trinken, so trinkt allein, ich mag nicht Eure Magd sein.“ Da stieg die Königstochter hernieder vor großem Durst, legte sich über das fließende Wasser, weinte und sprach: „Ach Gott!“ und die Blutstropfen antworteten wiederum: „Wenn das deine Mutter wüßte, das Herz im Leibe tät ihr zerspringen.“ Und wie sie so trank und sich recht überlehnte, fiel ihr das Läppchen, worin die drei Tropfen waren, aus dem Busen und floß mit dem Wasser fort, ohne daß sie es in ihrer großen Angst merkte. Die Kammerjungfer hatte aber zugesehen und freute sich, daß sie Gewalt über die Braut bekäme; denn damit, daß diese die Blutstropfen verloren hatte, war sie schwach und machtlos geworden….“.

      Vollständig HIER

      Wir haben hier einmal das Element, daß die Blutstropfen sprechen können (siehe Erberinnerung), und daß die Königstochter ihre Macht in dem Augenblick verliert, wo sie das Bluterbe ihrer Mutter aus Unachtsamkeit verliert.

      Das Pferd der Königstochter mit Namen Fallada kann jedoch ebenfalls sprechen und steht u.a. für Geist, Seele und Körper. Die falsche Magd bemächtigt sich dieses Pferdes, aber da sie durch das sprechende Pferd auch verraten werden kann, läßt sie es am Ende töten und seinen Kopf ans Stadttor nageln, wie es früher bei Verbrechern üblich war. Hier finden wir das Motiv der Rache, Verleumdung und Schändung wieder. Geist und Seele werden hier also vom (Volks-)Körper getrennt. Doch der Geist und die Seele bleiben weiterhin auf geheimnisvolle Weise lebendig und decken am Ende den schändlichen Verrat der Magd auf, und diese erhält die Strafe, die sie der „Gänsemagd“ zugedacht hat.

      Man könnte zwar noch genauer und tiefer in die Deutung einsteigen, doch das für uns im Augenblick Wesentliche ist hiermit gesagt. Jedenfalls paßt das Märchen sehr gut zu unserer Diskussion und macht diese auf seine eigene Art anschaulich.

      Heil und Segen

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      1. 9.2.1

        Annegret Briesemeister

        Meine Zustimmung lieber Wolf, liebe moi

        Von euren Worten berührt möchte ich beinahe laut in die Welt rufen : Wer ist da, der sie nicht kennt, die Worte :

        O Falada, da du hangest,
        o Jungfer Königin, da du gangest,
        wenn das deine Mutter wüsste, ihr Herz tät ihr zerspringen.

        Und so erweist sich im Bezug besonders dieses Märchens, wie aber auch in allen anderen, immer ein Gleichnis, eine Botschaft enthalten ist, daß es den Menschen gelungen ist, klug und liebevoll behende ALL es Wissen zu erhalten und über alle Jahrhunderte weiterzuvermitteln. Das lässt mich an die Worte denken : und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und uns hilft zu leben. Märchen sind wie ein Anfang. Ganz naiv würde ich sagen wollen, daß man sie zuerst ja den Kindern am Anfang ihres Lebens erzählt. Und das einmal getan, lässt sie nie mehr vergessen. Dieser besondere Zauber des die Märchen vorgelesen oder besser noch ohne Vorlage aus der eigenen Erinnerung des Erzählers vermittelt zu bekommen, ist um so vieles einprägsamer und wertvoller, als das spätere selber Lesen. Beides aber in Kombination ist wundervoll, denn jede Erinnerung kann immer wieder der Zauber des Anfangs sein, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

        Heil und Segen
        Annegret

      2. 9.2.2

        Der Wolf

        Liebe Annegret

        „…und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“, wie wahr! Er gibt uns die Kraft zum Leben, oft genug zum Überleben, wenn die drohende Finsternis uns übermächtigen will. Diese Seelenkeime in die junge Seele eingepflanzt, helfen ihr beim Wachsen und Reifen. Und die wahre Bedeutung dieser Worte, dieser Ur-Erzählungen, mag sich uns erst am Schluß offenbaren, wenn wir die nötige Erfahrung, das nötige Wissen gesammelt haben, um sie zu verstehen. Der wahre Schlüssel aber ist die innere Resonanz zu den in ihnen bewahrten Geheimnissen, denn nur wenn die Herzen bereit sind, kann der „Schlüssel“ auch umgedreht werden, und wir können die Schatzkammer des Wissens betreten.

        Mit heiligem Gruß

        p.s. Falada, welch seltsamer Name! Betrachtet man es als Anagramm, dreht es z.B. einfach mal um, erhalten wir Adal af und vertauschen wir die Reihenfolge der neugewonnenen Wörter ergibt sich ganz einfach, daß das Pferd von Adel ist. Man kann’s aber auch zusammenziehen und dann erhalten wir, oh Wunder, „Adal(a)f“, verkürzt Adalf; na, und wem da nicht gleich der richtige Name einfällt, der steht wirklich auf seiner Leitung.

        Mag sein, daß das alles Zufälle sind. Aber ich persönlich glaube daran nicht. Unsere geistigen Vorfahren besaßen jedenfalls nicht nur den „Durch“-Blick auf die Zukunft, sondern waren gleichzeitig Meister der Verkahlung und doppelbödigen Botschaften.

        MdG

  10. 10

    Annegret Briesemeister

    Oh jeh, hab ich da etwas angerichtet? 😉

    Lieber Wolf, lieber Kurzer

    Euch beiden vorab ein Dankeschön. Zum einen für die Empfehlung des Werkes von Gorsleben. Ich habe es mir heruntergeladenen und bin seit dem dabei, es Stück für Stück durchzuarbeiten und zu verstehen. Es ist wahrlich beeindruckend in der Weise, wie ALL es miteinander verbundene auf natürliche Weise verständlich aufgezeigt wird.
    Zum anderen, lieber Wolf, auch dir einmal mehr meinen Dank für deine wie immer weitreichenden Ausführungen, denen ich nicht widersprechen möchte. Armin Risi ist zwar nicht meine Kragenweite, aber da hat ja jeder von uns seine ganz eigenen Wege, sich Antworten auf seine Fragen zu suchen.
    Was nun die Aussage meines Jüngsten betrifft, hat es mir erst einmal genügt zu sagen: nun mal langsam mit den jungen Pferden 😉 um natürlich in ein Gespräch einzusteigen. Ich bemesse dieses an seiner Sturm und Drangzeit, die wir selbst auch kennen. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Das hätte ich vielleicht dazu schreiben müssen, dann wäre es verständlicher gewesen. Aber mal abgesehen davon, daß es mein Sohn ist, bin ich immer wieder froh darüber, daß er sich interessiert und informiert, hinterfragt und analysiert. Dieses war mir so umfassend mit achtzehn Jahren nicht gegeben.
    Also nichts für ungut, ich wollte keine Revolution auslösen.

    Heil und Segen
    Annegret

    Antworten
    1. 10.1

      Der Wolf

      Liebe Annegret, lieber Kurzer,

      auch ich habe mir das Buch von Gorsleben sofort heruntergeladen und gleich das erste Kapitel verschlungen. Es paßt perfekt zu unserer Diskussion und liest sich geradezu wie ein Kommentar dazu (Stichwort: Erberinnerung). Auch die anderen Kapitel klingen überaus spannend.

      Für jeden ernsthaften Sucher nach der höheren Wahrheit ein unverzichtbares Grundlagenbuch!

      HuS

      Antworten
      1. 10.1.1

        Annegret Briesemeister

        Lieber Wolf

        Ich stimme dir absolut zu. So wie es keine Zufälle gibt, allenfalls das uns Wichtiges zufällt, ist vielleicht auf diese Weise dem Kurzen das Buch in gedruckter Form zugefallen, sicher auch darum, daß er die Empfehlung weiterreicht. Denn der “ Zufall “ wusste, wie nur er es kann, daß es an der Zeit ist, dieses Thema anzusehen. Ein gewichtiger Teil des sogenannten Eingemachten, daß da erscheint. Der Aspekt Erberinnerung berührt auch mich ganz besonders im Zusammenhang mit unserem Austausch.
        Und ich empfinde es einerseits wundervoll über Bücher der Erkenntnis sprechen zu können, die viele von uns gelesen haben, andererseits aber genauso wichtig, daß jeder wirklich seinen eigenen Weg sucht, findet und geht mit den Schriften und Büchern etc die wiederum ihm individuell über den Weg laufen. Jeder ist an unterschiedlicher Stelle eingestiegen in das “ Loch der Geschichte 😉“ und irgendwann haben wir hier doch zusammen gefunden und tragen alle auf unsere Weise zur Gesamterkenntnis bei.

        Heil und Segen
        Annegret

  11. 11

    moi

    Lieber Kurt,

    das „Ungeschriebenes Gesetz; man darf nicht sein Leid klagen.“ <– bezog sich auf das Märchen die Gänsemagd, da in dem Märchen die eigentliche Königstochter viel zu lange in der Rolle der Sklavin bleibt, eben weil sie nichts sagt, niemals klagt und der ganze Missbrauch erst herauskommt, als der alte König heimlich dem Pferd Fallada und der Königstochter lauscht.
    Durch den (bewussten oder unbewussten) Schwur, zu schweigen, bleibt man also viel länger als nötig in der Opfer- und Sklavenrolle meines Erachtens! Erst durch das Aufdecken und nicht-mehr-länger-akzeptieren kann sich die Magd dann aus ihrer erzwungenen Rolle befreien.

    Dies gelingt jedoch erst, als sie den Missbrauch laut ausspricht, also das Leid nicht länger hinnimmt und verschweigt.

    Damit meinte ich also kein Klagen über den Feind, sondern ein sich erstmal erlauben zu trauern und zu äußern was verloren gegangen ist! Erst dann kann sie sich wohl wieder gewahr werden (oder er-innern), was ihr eigentlich zusteht!

    Vielen Dank für das Video und den Textauszug, werde mir beide zu Gemüte führen.

    Antworten
  12. 12

    Annegret Briesemeister

    Gähn …

    Nachdem die schon bis auf die Knochen abgemagerte Sau mit Namen Einmischung Russlands nun zwei Jahre ohne Wirkung zu zeitigen ( sollte sie auch nie, alles Ablenkung vom Wesentlichen ) durch die USA getrieben wurde, hetzt man sie ohne sie zuvor wenigstens aufgepäppelt zu haben nun durch die BRD :

    Bundestags – Vizepräsident Thomas Oppermann ( SPD ) prüft Kreml – Nähe des seit 2017 im Bundestag sitzenden AfD Abgeordneten Frohnmeier. Dieser soll offenbar eine Art “ Einfallstor ( Tor von Narr, Depp …? ) in die Institution Bundestag “ sein. Frohnmeier ( man überlege die Doppeldeutigkeit des Namens ) könnte gezielt vom Kreml benutzt werden, um russische Interessen im Bundestag zu vertreten.

    Gähn….

    Heil und Segen
    Annegret

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