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43 Kommentare

  1. 1

    Mica Ballhorn

    auch von mir alles Gute noch unseren Frauen zu ihrem Ehrentag.

    Der vom Volkslehrer vorgetragene Leserbrief der Zeitschriift „Huttenbriefe“ ist ermutigend schön geschrieben worden. Es lohnt sich, ihn vollständig anzuhören.

    Die Zeit ist reif für einen grundlegenden Wandel unserer Gesellschaft, zurück zu den alten Werten und Traditionen. Ich glaube, die Jugend von heute ist auch bereit, diesen Weg mitzugehen.

    Antworten
  2. 2

    Artur & Berta

    Dank Dir, Kurzer, für den wahrhaftigen Beitrag des Volkslehrers.
    Sie sind rar geworden, die in diesem erbauenden Beitrag des Volkslehrers beschriebenen Frauen und Mütter. Vielleicht so rar, wie die beschriebenen Männer und Väter. Es ist an der Zeit, durch (auf)rechte Gesinnung unseren Kindern und Jugendlichen wieder Vorbilder zu schaffen.

    Um dem entgegenzuwirken titelte die Apotheken-Zeitung ‚Baby und Familie‘ in ihrer Ausgabe 2/2016 vorsorglich bereits in einem 5-seitigen Artikel ‚Gefahr von rechts‘ – blond, Zöpfe, Kleidchen, unauffällig, berichtet nicht über familiäre Probleme, tragen keine ‚T-Shirts‘ mit amerikanischen Aufdrucken – Vorsicht, Ansteckungsgefahr in Kitas.

    Auf Wikipedia fand ich zwar den Hinweis, daß die Huttenbriefe im Netz zu finden seien, nur habe ich sie leider nicht gefunden. Wo findet man diese bzw. wo bekommt man sie?

    Heil & Segen
    A&B

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  3. 3

    Bernwart

    Zum Frauentag wäre heute viel zu sagen. Ich beschränke mich aber auf den heutigen Frauenkrampf in dieser BRiD.

    Unsere Frauen brauchen keine gendergerechte Sprache, sondern Sicherheit!
    Heute ist mal wieder Frauentag und die Zeitungsgazetten sind voll von Hinweisen, in welchen Bereichen Frauen noch immer benachteiligt sein sollen. So verdienen sie weniger als Männer, sie gelangen seltener in Führungspositionen von Politik und Unternehmen und unsere Sprache ist weiterhin furchtbar männlich.

    Für die Lücke bei den Verdiensten soll künftig mehr Transparenz bei den Gehältern geschaffen werden, was die finanzielle Ausstattung von Frauen nicht verbessern, das Betriebsklima aber vielerorts abkühlen wird. Um Frauen einen besseren Zugang zu Führungspositionen zu verschaffen, wurde die Frauenquote eingeführt. Geändert hat das nichts, aber gut, dass man mal darüber geredet hat. Welche normale Frau möchte schon über eine Quote statt über die eigene Arbeit und Leistung Führungskraft werden? Gut gemeint ist auch hier wie so oft das Gegenteil von gut gemacht.

    Besonders skurril wird es, wenn bundesdeutsche Politiker eine gendergerechte Sprache fordern. Da wird dann aus dem „Rednerpult“ ein „Redepult“, weil sich eine Rednerin ja an einem Rednerpult nicht wohlfühlen könnte. Aus „Studenten“ werden geschlechtsneutrale „Studierende“ – ob das intellektuelle Erfolge bei Männlein wie Weiblein mit sich bringt, ist allerdings fraglich. Am verrücktesten trieb es kürzlich die Gleichstellungsbeauftragte der Bundesregierung, die doch ernsthaft forderte, die Begriffe „Vaterland“ und „brüderlich“ aus der deutschen Nationalhymne zu tilgen.

    Es ist gut, wenn der Frauentag als Symbol genutzt wird, um den Frauen Wertschätzung zuteilwerden zu lassen. Besser noch wäre es, wenn ihre Leistungen das ganze Jahr über so gewürdigt werden würden, wie sie es verdienen.

    Dafür wäre es aber notwendig, nicht nur ideologisch motivierte Nischenpolitik zu betreiben, sondern auch die Arbeit der Mütter endlich zu würdigen. Eine Politik, die Familien entlastet und fördert, macht immer noch die beste und nachhaltigste Frauenpolitik!

    Dafür wäre es ferner notwendig, unsere Frauen wirksamer vor Kriminalität zu schützen. Ob es die Kuscheljustiz gegenüber Sexgangstern ist oder aber die Kriminalitätsimporte durch die liberale Zuwanderungspolitik sind, unsere Frauen sind die größten Leidtragenden dieser Politik.
    Statt Quotenpolitik und Genderwahn: Echte Frauenpolitik würdigt die Leistungen der Familien und schützt unsere Frauen vor Kriminalität!

    Übrigens A&B, die Huttenbriefe findest Du HIER

    Sal und Sig

    Bernwart

    Antworten
    1. 3.1

      Artur & Berta

      Was ist aus unseren Kindern geworden?

      Die Stellung der Frau

      Es gibt keine liberale Zuwanderungspolitik, sondern ausschließlich eine von langer Hand bereits gezielt geplante, gewollte Menschenumsiedlung, um besonders alles Deutsche aus den Deutsche heraus- bzw. wegzuzüchten.

      Heute stürzen Offiziersanwärterinnen bei der Bundesmarine von der Takelage der Gorch Fock zu Tode oder sehen sich ’sexuellen Wünschen‘ der männlichen Soldaten warum auch immer ausgesetzt. Was nicht zusammengehört, sollte auch nicht zusammen kommen oder gebracht werden.

      Nicht die Politik ist gefragt, wir sind gefragt!
      Die Isländer haben uns nach dem Bankenkollaps 2008 gezeigt, wie man mit der Politik und ihren Strippenzieher umgehen muß.

      Heil und Segen
      A&B

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    2. 3.2

      Artur & Berta

      Danke.

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    1. 4.1

      Artur & Berta

      Gegen 1960 galt als Kriterium, damit ein Kind im Kindergarten aufgenommen wurde, daß es drei Jahre alt war und keine Windeln mehr brauchte.

      Wissenschaftliche Studien belegen bereits seit geraumer Zeit, daß besonders Jungs, die vor dem dritten Lebensjahr permanent dauerhaft fremd betreut werden, also in Kitas oder bei Tagesmüttern, später unter schweren Trennungsängsten leiden, die Partner-Beziehungen schwer belasten können und nur durch Therapien über eine lange Zeit in den Griff zu bekommen seien.

      Das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.

      Erst gestern erzählte ein junger Vater, daß seine Partnerin, die sich von ihm getrennt hat, weil es ihr zu viel wurde, jetzt die beiden 1 jährigen Zwillinge halbtags in eine Krippe geben will, da sie eine Auszeit, also Zeit für sich brauche. Der Steuerzahler zahlt dann die Kosten der Krippe.

      Hat das schon einmal jemand erlebt, wenn Kleinkinder sich weigern, die Eltern, egal ob Papa oder Mama, gehen zu lassen, um das Kind alleine in einer für es fremden Umgebung, bei fremden Menschen zu lassen? Wie tief sich das in die Seele dieses noch kleinen Geschöpfes brennt, daß das in keiner Weise verstehen kann, sich nicht angenommen fühlt.

      Man möchte solche Personen gerne nehmen und sie auf einer Lichtung im südamerikanischen oder asiatischen Dschungel aussetzen und sich selbst überlassen, um ihnen nur im Ansatz ein Gefühl davon zu geben, wie es in ihrem so allein gelassenen Kleinkind aussieht.

      Natürlich gehört der Frau ihr Bauch. Ihr gehört aber nicht das Kind, die Frucht, die in ihrem Leib heranwächst. Das ist ihr nur anvertraut worden. Hier wirken ursächlich geistige Gesetzmäßigkeiten im Hintergrund, zu denen heute kaum mehr jemand Zugang hat, nicht nur, weil sie nirgends mehr gelehrt oder vermittelt werden, sondern auch und vor allem ob dieser v. e. Praktiken nebst Frühsexualisierung. Verfall der Werte, der Moral, des Glaubens, der Kultur, der Schönheit, der Erhabenheit, des Wertgefühls – so macht man Sklaven!

      Antworten
      1. 4.1.1

        Linde

        zu 4.1., 4. Absatz:

        Werte Artur und Berta,

        Ihren Ausführungen kann ich in vielen Teilen zustimmen. Besonders zum 4. Absatz muß ich aber eine Anmerkung machen.

        Diese Mutter von Zwillingen braucht keine Verurteilung und Vorwürfe, sondern Anerkennung für das, was sie bereits geleistet hat und Unterstützung und ja, regelmäßige Auszeiten von zumindest ein paar Stunden, die möglichst durch die Familie oder die Gemeinschaft abgedeckt sein sollten und nicht durch eine Krippe.

        Denn schließlich soll und will sie ja auch noch in den nächsten Jahren für ihre Kinder da sein können.

        Durch das erste Jahr mit Zwillingen zu gehen und dann auch noch zeitweise allein, besonders in den Nächten, muß wahnsinnig anstrengend sein. Die Mütter brauchen Hilfe, nicht Druck und Vorwürfe.

        Wir brauchen eine Gemeinschaft, die für die Kinder einsteht und die Mütter unterstützt. Und uns nicht mit einem: „DU(!) wolltest doch das Kind!“ abspeist.

        Früher waren die Mütter nicht allein und isoliert, sondern von der größeren Familie, Tanten, Großmüttern, Schwestern umgeben. Und das Kind war sicherlich auch nicht die gesamte Zeit bei der Mutter. Eine Mutter will und muß auch mal allein sein! Ich war jahrelang nicht mal auf der Toilette allein und die Dusche war beendet, wenn das Kind weinte. Sicherlich kein gesundes Leben. Erschöpfung ist vorprogrammiert. Die Gesunderhaltung der Psyche und des Körpers der Mutter ist doch auch wichtig. Wie soll sie denn sonst liebevoll und entspannt für ihr Kind da sein können?

        Ich war eine Weile auf Mauritius und habe dort erleben dürfen wie in einer befreundeten indischstämmigen Familie mit dem Kleinkind umgegangen wurde. Die Mutter war mit Festvorbereitungen voll ausgelastet und nur in Bewegung und der Kleine war bei jedem mal, auf dem Schoß, im Arm, in Begleitung auf der Erde gespielt. Da gabs aber auch Oma, Opa, Schwestern, Brüder, Onkels und Tanten, die selbst noch Kinder oder Jugendliche waren. Er war nie im Weg und immer willkommen, weil immer jemand da war, der übernehmen konnte und das auch ganz selbstverständlich getan hat und der dann auch wieder abgeben konnte. Und ich saß da und hab geweint um das, was ich und meine Kleine nie hatten, was aber natürlich gewesen wäre.

        Ich war ab der 3. Lebenswoche meiner Tochter allein, habe das mit der Nähe und dem Stillen sehr ernst genommen und bin in den Nächten auf 3 zusammenhängende Stunden Schlaf gekommen, konnte dann nach dem Stillen nicht wieder sofort einschlafen… Monatelang. Tagsüber im Nebel der Erschöpfung und Müdigkeit. (Nicht auszudenken, wie das mit Zwillingen gewesen wäre.) Ich habe sie nie abgegeben, Hilfe von Seiten der Familie war so gut wie nicht vorhanden. Nicht eine einzige Nacht durchgeschlafen in Jahren. Das ist heftig, besonders wenn nichts reinkommt und keine Entlastung in Sicht ist. Daneben habe ich uns versorgt, den Einkauf durch Schneeberge laviert mit dem Baby am Körper in dem kalten und langen Winter…

        In meinem Fall sicher besonders beschwerlich, weil ich schon Mitte 30 war und sehr schlafbedürftig und selbst nie so eine Mutter hatte wie ich sie für mein Kind sein wollte, damit sich dieses möglichst positiv entwickeln konnte.

        Ich bin immerhin 4 Monate gestillt worden – aber nicht Nachts, natürlich auch keine Nähe bei der Mutter – war halt so. Mit einem Jahr haben sie mich in der Krippe abgegeben.

        Muttersein und was für das Kind gut ist, habe ich aus Büchern gelernt und von einer liebevollen Familie, bei der ich zum Glück zuvor gearbeitet habe. (Die haben in einem Bett geschlafen mit einem 2 und einem 4 jährigen Kind – eine Offenbahrung für mich.) Und durch das Kind, die Nähe, das Stillen, die gemeinsame Zeit. Das gibt den Müttern Zugang zum Wissen zurück.

        (An vielen Tagen war diese Nähe alles, was ich dem Kind geben konnte, es war aber auch alles, was sie gebraucht hat. Ich habe statt der Umarmung meiner Mutter in meinen ersten 10 Tagen auf dieser Welt mir die Kehle wund geschrien auf der Säuglingsstation, bis ich es dann aufgegeben hatte.)

        Viele Frauen heute haben doch als Babies und Kinder gar keine Betreuung durch ihre Mutter erfahren. Da brauchts Verständnis, Vorbereitung (auch und besonders in der Schule) und Unterstützung. (Christa Meves empfiehlt ein Familienjahr für junge Mädchen.)

        Unterstützung auch, um dem gesellschaftlichen Druck was entgegensetzen zu können.

        Den Müttern wird ja inzwischen erzählt, dass sie ihrem Kind in der Entwicklung schaden, wenn sie es zu lange stillen (mehr als 6-12 Monate), wenn sie es NICHT in die Kindereinrichtung bringen wie auch, dass sie seinen Tod riskieren, wenn sie es nicht impfen lassen.

        Das wirklich Kriminelle ist doch, dass entgegen allen Studien (auch aus den verheerenden Auswirkungen der Frühkinderbetreuung im ehemaligen Ostblock), die von Christa Mevis in ihrem Buch (mglweise: Geheimnis Gehirn) beschrieben wurden, trotzdem die flächendeckende Kitaversorgung jetzt auch im Westen Deutschlands durchgezogen wurde.

        Mit voller Absicht, im Bewußtsein der verheerenden Konsequenzen!!! (In anderen Ostblockländern ist man laut Chr. Mevis von dieser Kleinkindbetreuung abgegangen und zur Betreuung in der Familie zurückgekehrt.)

        Ich habe mal in einem Buch über die Situation in deutschen Familien gelesen: „Die Versorgungskette ist unterbrochen: die Mutter gibt dem Kind, aber keiner gibt der Mutter!“ Ich habe geweint, als ich das gelesen habe – endlich hatte es jemand ausgesprochen.

        Vielen Dank, wenn jemand bis zum Ende gelesen hat. Ich habe es nicht oft erzählt, will gewöhnlich keiner wissen.

        Vielen Dank dem Volkslehrer für seine wunderbaren Worte und die gezeigte Rührung und dem Kurzen für die Veröffentlichung hier.

        Möge alles heil werden!

        Linde

      2. 4.1.2

        Clara Schumann

        Liebe Linde,

        Deine Schilderung ist sehr ergreifend! Ich habe Deinen Kommentar bis zum Schluß gelesen, weil ich gar nicht aufhören konnte! Vielen Dank für Deine offenen und sehr wahren Worte!

        Mit herzlichstem Gruß
        Clara

      3. 4.1.3

        Alfreda

        zu 4.1.1
        Liebe Linde,
        deine Geschichte hat mich sehr be- und gerührt.
        Danke, dass du sie mit uns geteilt hast.

        Ich bewundere deine Kraft, die du beim Großziehen deiner Tochter aufgebracht hast.

        Heil und Segen sind uns gewiss.
        Alfreda

      4. 4.1.4

        Annegret Briesemeister

        Zu 4.1.1

        Werte Linde
        Ich hab eine Weile überlegt, ob ich etwas zu deinen Worten sagen möchte. Nur soviel soll es sein, daß mich deine Schilderungen sehr berührt haben und mich an meinen Lebensweg erinnert haben. Auch ich habe die meisten Jahre meine Söhne allein erzogen und versorgt. Der Vater meiner beiden ältesten Söhne verstarb, als sie noch sehr klein waren. Danach hatte ich für einige Jahre einen wirklich lieben Partner, aber das war nicht von Dauer. Und mein jüngster Sohn wurde anfangs durch seinen Vater verleugnet und so entschied ich mich, alleine die Aufgabe zu erfüllen. Und ich habe es nie bereut, bin glücklich meine Söhne zu haben, stolz auf sie und auf mich. Denn sie sind liebevolle Menschen, von denen ich mir mehr wünschen würde. Und wenn es auch oft nicht einfach war, den Spagat zwischen arbeiten und Geld verdienen müssen, und Zeit, echte Zeit für die Kinder zu haben, es ist gelungen. So sei auch du stolz, denn nicht so sehr viele haben deine Leistung und Liebe erbracht. Ich danke dir dafür und umarme dich.

        Herzliche Grüße von Annegret

      5. 4.1.5

        Der Kräftige Apfel

        Liebe Linde, liebe Annegret!

        Danke für Eure Beschreibungen, die auch mir zu Herzen gehen.
        Ich weiß ebenfalls sehr gut, was es bedeutet, alleinerziehend zu sein. Meine beiden Jüngsten sind nur ein Jahr auseinander und dann habe ich mit fünfjährigem Abstand noch eine schulpflichtige Tochter.
        Mein Partner hatte sich schon vor der Geburt des Jüngsten getrennt, so daß ich die Schwangerschaft mit den beiden älteren Kindern alleine bestehen mußte. Als der Jüngste geboren war, hatte ich für die Zeit des Wochenbettes eine Haushaltshilfe beantragt, die ich letztlich selbst bezahlen mußte, weil ich nach langem Hin und Her eine Frist versäumt hatte. Da wurde mir am Telefon von der Krankenkasse auch mitgeteilt, daß das Wochenbett keine Krankheit sei und es (ausdrücklich!) nicht um die Verhütung von Gesundheitsschäden in der Zukunft gehe (meine Gebärmutter war aufgrund von Komplikationen doppelt geschnitten worden und ich hätte zur Vermeidung von künftiger Unfruchtbarkeit umso dringender liegen müssen).
        Die folgende Zeit war ziemlich horrorhaft, wie man sich vielleicht vorstellen kann; an Schlaf oder eigene Bedürfnisse war nicht zu denken, rund um die Uhr „muss, muss, muss“.
        Am schlimmsten habe ich ein Erlebnis in Erinnerung, als der Ältere von beiden nachts heftige Fieberphantasien bekam und sich schweißgebadet unlösbar an mich klammerte, während der Kleinste vor Hunger schrie. Ich wußte einfach nicht, wie ich ihn stillen sollte, ohne den anderen in diesem Zustand „allein“ zu lassen.
        In meiner Verzweiflung habe ich mitten in der Nacht meine Nachbarin angerufen, die ihn dann glücklicherweise versorgt hat.

        Doch auch die „normalen“ Erkrankungen schlauchen bei der Dauerbeanspruchung enorm. Und wehe, es sind zwei auf einmal, oder sogar drei, oder im allerschlimmsten Fall noch ich selber krank…

        Und auch auf die gesunden Kinder wirkt sich der Dauerstreß von Mama aus; sie sind unruhig, haben Verdauungsprobleme, schlafen schlecht, schreien viel. Ein Teufelskreis.

        Ungeachtet der nächtlichen Eskapaden klingelt morgens um sechs der Wecker; die Große muß zur Schule und kommt hinterher mit Unmengen von Hausaufgaben, Erlebnissen und auch Sorgen nach Hause.
        Drei Mahlzeiten am Tag, möglichst selbstgekocht und biologisch, samt Hinterlassenschaften; man meint, man wäre nur in der Küche, am Eßtisch, wieder in der Küche, wieder am Eßtisch, zwischendurch am Wickeltisch…
        Permanentes Ankämpfen gegen das Chaos, währenddessen man sich
        regelmäßig vollspucken, vollurinieren, vollkoten und vollbrechen lassen darf…

        Bitte entschuldigt meinen „Ausbruch“, aber das sind wirklich harte Zeiten, die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht (obwohl, nochmal überlegen…. (c;)

        Ich merke jedenfalls gerade, daß ich mich diesbezüglich doch mal einer Craniosakraltherapie zur Traumaauflösung unterziehen sollte (((c;

        Aber dennoch, trotz alledem, hat wie immer alles seine zwei Seiten!

        Denn durch diese Extremsituation konnte ich erfahren, daß es noch viele gute Menschen gibt, die gerne helfen wollen. Es ist auch eine Frage, wie man sich dafür öffnet. Manchmal muß man anscheinend, wie in meinem Fall, aufgrund von Ausweglosigkeit dazu gezwungen werden.
        Durch die Haushaltshilfe kam ich an liebevolle Menschen, die den Kleinsten öfter nahmen, auch mal beide mit dem Zwillingswagen ausfuhren. Außerdem waren die Schwiegereltern von Anfang an eine enorme Stütze, auch wenn sie 40 km entfernt wohnen. Einmal die Woche nahmen und nehmen sie die beiden Kleinen für einen Tag und eine Nacht! Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich ohne ihre Hilfe zusammengebrochen wäre. Darüber hinaus tun sie ihr Bestes, um unser altes Bauernhaus vor dem Verfall zu retten.
        Meine Mutter kommt einmal im Monat von weither, macht mit der Ältesten Intensiv-Rechen-und-Lesekurs und hält mir vor Augen, wo ich zu nachlässig bin (c;
        Freunde nahmen und nehmen mir häufig unseren Hund ab, den mein Partner mir netterweise auch noch dagelassen hatte.
        Viele Nachbarn bringen regelmäßig Eier, Kartoffeln, Geburtstagskuchen oder Feuerholz vorbei, ziehen mir Tomaten mit an oder reparieren das kaputte Fahrrad der Tochter. Zu Weihnachten, Ostern und den Geburtstagen können sich die Kinder vor Aufmerksamkeiten kaum retten.

        Daran erkenne ich (einmal mehr), daß uns dort, wo uns eine Tür vor der Nase zugeschlagen wird, woanders ein Fenster wieder aufgeht.
        Und daß das dörfliche Leben und der gegenseitige Beistand nach wie vor existieren und oftmals nur nach einem Ventil, einer Gelegenheit suchen.

        Und jetzt, nachdem die anstrengendste Phase überstanden ist, kann ich mich auch wieder viel mehr auf das Schöne mit den Kindern konzentrieren. Denn im Grunde wird man für seine Entbehrungen überreich entlohnt: mit dem Lächeln, mit der Zuwendung und dem Vertrauen der Kinder, mit ihren ersten Schritten und Worten, mit der Teilhabe an ihrer Gedanken- und Empfindungswelt, mit der zwangsläufigen Aufarbeitung der eigenen Kindheit, mit dem klaren und unverdorbenen Blick aus der Tiefe ihrer Augen, dem glockenhellen Klang ihrer Stimmen, der Schalkhaftigkeit ihres Wesens.

        Wenn ich mir vor Augen führe, wie kurz die Zeit ist, in der sie klein sind, und wie unwiederbringlich und kostbar diese Zeit ist, dann kann ich darin die Kraft finden, auch die herausfordernden Momente jetzt und in Zukunft zu überstehen.

        Das wünsche ich allen Müttern (und auch allen Vätern).
        Und ein Fenster, wenn eine Tür zugeht.

        Heil und Segen!

        Der Kräftige Apfel

      6. 4.1.6

        Annegret Briesemeister

        Zu 4.1.5.

        Liebe Kräftiger Apfel

        So hast auch du einen Lebensweg beschritten, der nicht leicht und wenig von Rosen bestreut ist. Ich danke dir für dein Vertrauen, denn es ist nicht selbstverständlich seine Lebensgeschichte so preiszugeben. Auch ich könnte noch vieles gute, aber auch noch mehr beschwerliches berichten. Bin ich doch nun schon 55 Jahre alt und da passt schon ’ne Menge rein, in so ein Leben. Wunderbar und wertvoll finde ich jetzt umso mehr, daß wir uns hier zusammen gefunden haben. So können wir bestimmt noch allen mit unserem Wissen, unseren Erfahrungen, unserer Liebe, Kraft und Stärke helfen. Und das wiederum wird uns Hilfe und Unterstützung sein.

        Heil und Segen uns allen

      7. 4.1.7

        Der Kräftige Apfel

        Liebe Annegret,

        danke für Deinen Zuspruch und die schöne Schlußfolgerung daraus. Das denke ich auch, daß es seinen Sinn erfüllt, was uns im Leben begegnete und daß es dann auch Sinn ergibt, wer uns im Folgenden begegnet.

        Es ist natürlich schon auch dem Thema sowie der momentanen Verfassung und der Qualität der Zuhörer geschuldet, inwiefern man bereit ist, etwas Persönliches preiszugeben, zumindest bei mir.
        Abgesehen davon war das nur ein kleiner Teil meiner Lebensgeschichte (c;
        Aber grundsätzlich denke ich, daß es doch die persönlichen Dinge sind, die uns ausmachen und die einer Kommunikation wert sind – neben den weltumspannenden Gedanken, die wir aus all dem um uns herum ableiten und konstruktiv zusammenführen wollen.

        Ich schäme mich nicht für mein Leben und die Unebenheiten darin und ich glaube auch nicht, daß Verletzungen, die sich aus persönlichen Offenbarungen ergeben könnten, mich noch groß erschüttern würden. Abgesehen davon, daß hier vermutlich niemand auf Verletzungen des Gegenübers aus ist. Daß der Feind mitliest, ist auch klar, aber der weiß ohnehin so ziemlich alles über uns.

        Meinerseits lerne ich gerne aus dem Leben anderer. Denn auch wenn die eigenen Erfahrungen nottun, muß man dennoch nicht alle Fehler persönlich machen (c:
        Und wie Du auch sagst, hilft und unterstützt es uns gegenseitig, macht einfach Mut, zu erfahren, daß man nicht alleine ist und wie andere ihr Schicksal gemeistert haben und meistern.
        Jeder von uns hat sein Arbeitsfeld und jeder steht an seinem Platz und jeder tut sein Möglichstes und schreibt an seiner ganz persönlichen Heldengeschichte. Mal mir mehr Erfolg und mal mit weniger.

        Liebe Grüße,

        Heil und Segen!

        Der Kräftige Apfel

  4. 5

    Kurzer

    „… Ich sehe zerrüttete Familien, Armut, Leid, Einsamkeit, eine materialistisch ideologisierte und körperlich und geistig krank gemachte Masse! Doch dies ist nur der äußere Schein! Wenn ich in die Augen meiner Volksgenossen blicke, nun zumindest in manche, dann aber kann ich die Urseele wieder erkennen. Und ich erkenne die Sehnsucht nach dem, was einmal war. Die Sehnsucht nach den „alten Werten“, den „alten Tugenden“ und dem „alten Glauben“! Sie verbirgt sich nur unter einem Haufen marxistischen Schrottes.

    Es gibt sicherlich noch viel mehr und noch sehr viel Typischeres, als das, was sich mir auf meiner inneren Reise offenbart hat.

    Vielleicht sollten wir neben „unserem Kampf“ einmal innerlich aufräumen!? Den Müll raus schaffen, tief in uns hinein fühlen und wieder ernsthaft damit beginnen „Deutsch zu sein“! Denn auch wenn unsere Feinde nicht wollen, dass unsere Augen es sehen, unsere Ohren es hören und unsere Hände es ertasten können, so können sie uns nicht daran hindern, dass unsere Herzen es fühlen! Und in diesem Gefühl schlummert möglicherweise jene Urkraft, die es uns eines Tages ermöglichen werden, auch im Außen und ganz offiziell wieder „Deutsch zu sein“, „Deutsch zu leben“ und „Deutsch zu handeln“! …“

    Komplett HIER

    Antworten
    1. 5.1

      Helmut

      Lieber Kurzer,
      danke fuer diese „Aufforderung“! Es beginnt IN uns, dann wirkt dies weiter in meinem Umfeld. Jeden Tag aus Neue – WIE IM KLEINEN SO IM GROSSEN! Das ist der Weg….

      Antworten
    1. 6.1

      Albert Leo Schlageter

      Heil Kurzer,

      Wo kann ich mich denn bitte in diesen Tanz einreihen? Als alter Rocker tanze ich ja nie, aber in diesem Ensemble sehe ich mich schon mit Glückstränen in den Augen die Füße wund tanzen 😂

      Antworten
    2. 6.2

      Artur & Berta

      Ähnliches habe ich 1994 beim Edinburgh Military Tattoo erlebt.
      Ist Euch im ersten Film die getanzte Formation aufgefallen????

      Wo hat das stattgefunden?
      Wann finden solche Tänze bei uns statt?

      PS :

      Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der nach rechts bzw links zeigenden Arme der Swastika?

      Antworten
      1. 6.2.1

        Kurzer

        1. Frage: Das hat in Lettland stattgefunden

        2. Frage: Das liegt auch an Dir

        Zu PS: Die links- und rechtsdrehende Swastika steht für das Einatmen und für das Ausatmen der Schöpfung. Das gilt analog auch für die Schwarze Sonne.

      2. 6.2.2

        Clara Schumann

        Hallo Artur & Berta,

        ab Minute 50:23 findest Du in diesem Vortrag auch eine fundierte Erklärung zur links- oder rechtsdrehenden Swastika.

        GruSS
        Clara

    3. 6.3

      Der Bär

      Heil Dir, Kurzer,

      hab Dank für diese 2 Filmbeiträge, welche Du uns zugänglich gemacht hast. Normalerweise verweigere ich mich diesem Buch, aber dies schauen ist es Wert.

      Was ich sah, ließ mir das Herz überquellen. Wahres gelebtes Volkstum, vom eigenem Volke getragen, in eigenen Trachten, wissend um die eigene Kraft, die eigene im Volke selbst wurzelnde Urquelle der Glückseligkeit und sich nicht scherend, um das was gemeint sein könnte, sondern nur um das was ist. Auch wenn ein Fremdkörper im 2. Beitrag sichtbar ist, der nach meinem Dafürhalten innerlich selbst weiß, daß er da nicht hingehört. Dennoch Gemeinsamkeit im Tun, nur sich selbst und dem eigenen Volke verpflichtet. Schön, daß es so etwas gibt. Allerdings gibt es uns die Verpflichtung auf, ebenso tätig zu werden. Vom Kleinen zum Großen, und wie Du schon sagst Kurzer; Es liegt an uns.

      Heil und Segen, Euch
      Der Bär

      Antworten
  5. 7

    Artur & Berta

    Danke für die Antworten.

    Das liegt an jedem von uns, ob wir in unserem Land wieder solche Tänze, zu solcher Musik und in solcher Formation tanzen werden.

    Heil und Segen
    A&B

    Antworten
    1. 7.1

      Artur & Berta

      Hallo Clara,

      habe den Beitrag gekürzt angeschaut.
      Einiges war mir zu abstrakt, anderes sehr lehrreich, Entstehung der Swastika mit der Wanderung des Großen Bären vor allem aber der Hinweis zur rechts und links drehenden Swastika, das eine geht in die Vergeistigung und das andere in die Materie und dieser Wechsel geschieht so lange bis jeder seine Lektionen gelernt hat.

      Was dann Ursula Haverbeck noch gesagt hat, stellt einem nur noch die Nackenhaare zu Berge. Nach meiner Kenntnis war es gar nicht im Plan, daß Jesus ans Kreuz geschlagen wurde, das war Plan B, er ist auch nicht am Kreuz gestorben und auch nicht zum Himmel aufgefahren, sondern ist ins Tal von Kaschmir gegangen, hat Maria Magdalena zur Frau genommen und ist dort wie auch seine Mutter Maria als Lehrer von den dort lebenden Moslems bis heute verehrt und begraben worden. Jesus hat in all seinen Reden nie von sich gesprochen, sondern vom Christus(bewußtsein) das in und durch ihn lebte und das er durch geistige Arbeit und Hingabe entwickeln mußte. Maria ist auch nicht die Mutter Gottes, sondern die Mutter Jesu und Josef hat seinen Teil als Mann ebenso bei der Zeugung Jesus getan wie bei seinen anderen Kindern ebenso.
      Jesus hat gelehrt: Ich Bin gekommen, das Gesetz zu erfüllen und nicht, um es auszulegen. Damit meinte er das Gesetz seines Vaters, nicht das der Juden.
      Auch hat er gelehrt: Man schüttet keinen neuen Wein in alte Schläuche.
      Das Christentum sollte ein Glauben der Liebe sein. Das Judentum aber basiert auf Angst. Angst ist es, die heute in der sog. christlichen Kirche regiert.
      Saulus, bekannt als Paulus, war es, der die Lehre Jesu bereits im Entstehen infiltrierte und umdrehte. Schau Dir die Bibel an Von insgesamt 1200 Seiten einer Bibel handeln runtergebrochen ca. 30-40 Seiten vom Leben Jesu und die wichtigste Zeit von 12-30 und von 33-… fehlt völlig, ist fast ebenso tabu wie die 12 Jahre. Es würde alles auf den Kopf stellen und umwälzen. Die Menschen würden sich aus Angst, Mangel und Kontrolle befreien.

      Deine Göttlichkeit und Deine Anbindung in die Höheren Reiche, lebt in Deinem Herzen.
      Ja, die Natur ist beseelt. Schau die Bücher und Figuren der Elfen von Cicely Mary Barker oder die Bilder von Thomas Cole an.

      Welchen Namen man Gott und den himmlischen Scharen gibst ist letztlich jedem seine eigene Angelegenheit. Die universellen Schöpfungsgesetze sind eh für alle die gleichen, egal ob Buddhist, Christ, Germane, Hindu, Jude, Moslem oder Taoist.

      Es soll ‚oben‘ sogar einen eigenen Ort geben, wo Christen nach ihrem Übergang in Empfang genommen werden und man sie zuerst schonend auf die Wirklichkeit vorbereitet …. 🙂

      Wenn man hört, was dieser Bischof Frau Haverbeck geantwortet hat wegen der Schreibweise von ‚christlich-jüdisch‘ dann ist das ebenso verwerflich, wie diese Klientel heute auch noch den Muslims huldigt.

      Heil und Segen
      A&B

      Antworten
      1. 7.1.1

        Clara Schumann

        Hallo Artur & Berta,

        ja, Du hast Recht, Jesus war kein Jude. Er kam aus Galiläa. Er war Gallier. In Galiläa lebten die besonders hartnäckigen, unbelehrbaren Heiden, weshalb der Landstrich im Norden Palästinas vor 2.000 Jahren auch „Heidenland“ genannt wurde. Jesus war einer von uns. Er war m.E. nichts anderes als ein Volkslehrer, der noch reinste Kenntnisse vom wahren Kristentum hatte. Die Bewegung, die er ausgelöst hatte, wurde von JENEN übernommen, um die Schäfchen wieder in den Griff zu bekommen.

        Ich finde es extrem wichtig über die Zwangschristianisierung und über das wahre Kristentum Bescheid zu wissen, zum Einen für uns, die wir schon viel, aber längst nicht alles wissen und, um später hoffentlich die heute noch gläubigen Christen auffangen zu können, die im wahrsten Sinne des Wortes die Welt nicht mehr verstehen werden, wenn Rom ein zweites Mal fällt!

        Accon und Beverina
        Clara

      2. 7.1.2

        Der Wolf

        Heil Euch beiden, Artur & Berta,

        ich schätze Eure gehaltvollen Beiträge sehr, allerdings bin ich ein wenig über die aufgestellten Nackenhaare in Bezug auf Frau Haverbeck gestolpert.

        Erstmal kann man über das Leben Jesu sehr unterschiedliche Auffassungen haben. Auch ist sehr umstritten, ob Jesus überhaupt gelebt hat. Ich finde, wenn es unter Kameraden unterschiedliche Auffassungen zu einem Thema gibt, speziell einem solchen, dann ist es wichtig, in welcher Form wir diese Unterschiede verdeutlichen, insbesondere dann, wenn wir direkt auf den Kamerad oder die Kameradin verweisen (im persönlichen Gespräch oder der vertrauten Gesprächsrunde sehe ich das noch ein bißchen anders). Es genügt doch völlig zu sagen, daß man an diesem Punkt anderer Meinung ist.

        In entscheidenden Dingen müssen wir natürlich eine klare Sprache führen, und ich bin durchaus der Meinung, daß wir mit unserer eigenen Emotion dabei nicht unbedingt hinter dem Berg halten müssen. Eine offene und ehrliche Sprache ist weiß Gott besser, als irgendeine „verdruckste“ Stellungnahme. Wie immer ist dies eine Frage der inneren Balance und des Fingerspitzengefühls.

        Ich nehme an, daß das Thema für Euch einen sehr hohen Stellenwert hat und Euch deswegen emotional sehr stark berührt. Ich bitte Euch daher, das obige nicht als Kritik mißzuverstehen. Wollte Euch nur mein Empfinden an diesem Punkt verdeutlichen.

        Wir gehören doch alle zusammen, und es sind neben den Taten nicht zuletzt die Worte, die den Weg zueinander bahnen, aber auch verstellen können. Und gerade wir als Gemeinschaftschaffende haben in dieser Frage, mehr als andere, eine besondere Verpflichtung, insbesondere in der Öffentlichkeit.

        Mit herzlichem kameradschaftlichem Gruß

      3. 7.1.3

        Bernwart

        Heil Dir Clara,

        mit dem „Kristentum“ ist das auch so eine Sache. Das Kristentum ist ebenfalls schon der Altglauben (Wotanismus) in seiner Verfallsform.

        In der Zeit der Götter-ver-dämmerung, wandelte sich der exoterische germanisch-arische Glaube, der Wotanismus, – zu einem Kristus- Glauben, der aber abgeleitet war von All-krist – Kristall = Krist im All.
        Daraus entstand das Ur-Kristentum – der Arianismus. Viele germanischen Stämme im 4. und 5. Jahrhundert, der sog. Völkerwanderungszeit, waren Arianer. Odin-Wotan, der Allgeist/ Allvater und Göttervater, wurde zu Gott-Vater und Heiliger Geist. Der Sonnengott Baldur, sein Sohn, wurde zu Gott-Sohn,- zu Krist und daraus machte die römische Kirche die göttliche Dreifaltigkeit. Auch die „Heiland“ für Krist ist urgermanisch. Heliand/Heiland ist die Verkahlung von Heil-aar – Heil-sonne = Sonnenheil = Baldur! Sie erfanden d. Eingottglauben

        Das alte arische Wissen, das esoterische Wissen (Armanismus) hinter der Exoterik (Wotanismus), geriet vollkommen in Vergessenheit. Doch auch die Arianer wurden bald wie die treugebliebenen Wotansanhänger von der Romkirche als Ketzer verfolgt und getötet.

        Das Schlimmste aber war, daß an die Stelle des arisch-esoterischen Wissens ein römisch-hebräischer Dogmatismus und Despotismus gesetzt wurde, mit Namen „römisch-christliche (katholische) Kirche“.
        Diese Romkirche setzte dann noch an die Stelle des germ. Göttervaters Odin-Wotan den hebräischen Stammesgott Jehova/Jahwe. Der germ. Krist wurde romanisiert und hieß danach Christus, – das genügte aber noch nicht, er bekam noch den hebräischen- jüdischen Namen „Joshua/Jesus“.

        Lese bitte dazu den ganzen Beitrag „Edda – Exsternsteine – Kirche – Siegfried und die Nibelungen“ hier auf der Heimkehr.

        Alaf Sal Fena!

        Bernwart

      4. 7.1.4

        Clara Schumann

        Heil Dir Bernwart,

        danke für die Klarstellung und die Erinnerung an Deinen wunderbaren, sehr erhellenden Vortrag! Tatsächlich habe ich dann Wotanismus und Armanismus gemeint, nicht Kristentum, Ur-Christentum oder Arianismus, zudem wir zurückfinden sollten!

        Mit frohem Gruß
        Clara

  6. 8

    Annegret Briesemeister

    Deutschland ist in äußerster Not. Von der Urzelle aus muss die Erneuerung kommen. Die Urzelle ist aber keine sinnliche Sache, kein Außen, sondern ein Innen: Erneuere dein Herz, reinige dein Gewissen, ringe dich zum Sinn des Daseins durch.

    Was wir jetzt wie das liebe Brot brauchen, ist weder Monarchie noch Republik, weder Königschaft noch Präsidentschaft, sondern königswürdige Gesinnung. Ihr Sitz ist die Menschenseele. Von ihr geht Beseelungs- und Verklärungskraft aus. Unter dieser Kraft aber verstehen wir jene wahrhafte, stärkende Wärme von Mensch zu Mensch, deren Ausstrahlung das Leben wertvoll und eine Volksgemeinschaft edel macht.

    Friedrich Lienhard

    Heil und Segen uns allen

    Antworten
  7. 9

    Artur & Berta

    Antwort an die Linde

    Heil und Segen Dir, werte Linde,

    die von Ihnen erwähnten Angebote an die Mutter sind da.
    Doch man kann ein Pferd nur an die Tränke führen, trinken muß es schon selbst.
    Wir stehen heute hier aber vor der gezielt initiierten Situation: Der entsorgte Vater!
    Das Ziel ist, die Familien-Verbünde aufzubrechen und zu zersplittern, besonders die Deutschen.

    Mit den von Ihnen erzählten Erlebnissen, danke für Ihr Vertrauen, sind Sie in bester Gesellschaft. Etwa 85 % der Menschen haben eine ähnliche Kindheit erlebt.

    Säuglinge sind genau das, was das Wort sagt: Säuglinge. Sie sind es deshalb, weil sie feste Nahrung noch nicht zu sich nehmen können bzw. weil sie noch der Muttermilch selbst und deren besonderen Inhaltsstoffen bedürfen. Milch ist Lymphe! In einer gesunden Familie ahmt ein Kleinkind Stück für Stück von alleine das nach, was die anderen tun. Die Sicherheit dazu gibt ihm der Verbund der Familie, ihre Einheit, ihre Einigkeit.

    Das wieder zu entwickeln ist unsere Aufgabe.

    Wer mit sich selbst nicht alleine sein kann, degradiert seinen Partner (etc.) zu seinem Unterhalter.

    Ungeachtet all dessen, muß jeder von uns seinen eigenen Weg finden und gehen und die Verantwortung übernehmen, wie immer die aussehen mag.

    Heil und Segen
    A&B

    Antworten
  8. 10

    Artur & Berta

    Nehmen wir die kleine Fibel über die Wirbelsäule von Louise L. Hay, dann erfahren wir dort über die Entsprechungen der einzelnen Wirbel zu den Organen und den Glaubensmustern sowie deren Neu-Pogrammierung – aber auch über die besondere Stellung des Atlas‘.

    Der, der mich in die Atlasarbeit eingeführt hat, hatte erwähnt, daß ein Kind, bei dessen Eltern, besonders bei der Mutter, der Atlas in der richtigen Lage sei, ebenfalls mit einem richtig stehenden Atlas zur Welt kommen würde, was er aber leider nur in zwei oder drei Fällen beobachten konnte. Deshalb bin ich hier sehr zurückhaltend. Nur ist mein jüngster Sohn aus eben dieser Konstellation mit einem richtig stehenden Atlas auf die Welt gekommen.

    Jeder Wirbel hat m. E. ein energetisches, bioelektrisches Potential.
    Die eigentliche Funktion oder Aufgabe der Bandscheiben muß demnach eine ganz andere sein. Wie sensibel reagiert bereits der Datenfluß z. B. in einem Glasfaserkabel, wird dieses zu sehr gebogen oder gar geknickt. Welche Auswirkung hat z. B. die Fehlstellung eines Wirbels auf sein v. e. Potential. Wir wissen, daß wir nur einen Bruchteil unserer eigentlichen Fähigkeiten nutzen.

    Mit einer aufrechten Haltung kann man gar nicht schräg ins Leben schauen oder sich verbiegen lassen.

    Hebammen, Gynäkologen oder Kieferorthopäden von Sportmedizinern, Orthopäden oder Physiotherapeuten ganz zu schweigen, schauen hier weg, obschon ein Schlüssel der Volksgesundheit und Gesundung vor ihren Augen greifbar ist.
    Doch jedem deutschen Kind sollte das so früh wie möglich zuteil werden.

    Mein zweiter Sohn kam als Frühchen zur Welt. Ich hatte ihm während der Schwangerschaft aufgrund der Größe seiner Mutter, sie ist unter 1,50 m, angeboten, daß er entweder per Kaiserschnitt oder etwas früher auf Welt kommt und dann auf natürlichem Weg. Das Leben ist intelligent. Der Stationsarzt auf der Neonatologie kam dann in der ersten Woche um ihn einer Routineuntersuchung zu unterziehen, gegen die er sich mit Händchen und Füßchen gewehrt hatte. Bis er dann irgendwann meinte, wenn nicht mit deinem Willen, dann gegen ihn. Hätte meine Frau nicht in einer Seelenruhe dabei gestanden, hätte ich ihm einen Satz heißer Ohren verpasst. U. a. mußte er feststellen, ob beide Hoden vorhanden sind.
    Wozu ist das besonders in der Situation erforderlich?

    Was ich damit sagen will, alles zu seiner Zeit. Besonders bei einem Frühchen.
    Kinder sehen einem noch ins Herz.
    Vor allem sehen sie die Licht- oder Schatten-Gestalten, die unsere Augen nicht sehen.

    In einem Gespräch mit einer Klientin kam sich unter Tränen heraus, daß sie nach der Geburt gar nicht hatte bleiben wollen. Man habe sie aber mit aller Macht moderner, invasiver Medizintechnik im Leben gehalten. Manchmal inkarniert eine Seele nur für einen Moment, um etwas zu lernen oder um die Eltern etwas zu lehren.

    Ich empfehle sehr die Bücher von Manfred Kyber, einem der großen sehenden Dichter, die hinter den Schleier haben sehen können.

    Antworten
  9. 11

    Artur & Berta

    Heil Dir, Wolf,

    danke für Deine Antwort. Die ‚aufgestellten Nackenhaare‘ bezogen sich nicht auf Frau Haverbeck, sondern auf das, was dieser von ihr erwähnte Bischof ihr auf ihre Frage hin geantwortet hatte.

    Frau Haverbeck schätze ich sehr.

    Wenn ich die Kommentare hier lese, so habe ich den Eindruck gewonnen, daß hier Kameraden und Kameradinnen im Austausch stehen, denen die Gesundung der Ur-Deutschen Seele und der geistigen Erneuerung des Reichs am Herzen liegt. Denen die Beseeltheit der Natur ebenso wie die Wiederverkoerperung so selbstverständlich sind, wie der Morgen auf die Nacht folgt.

    Über die Christianisierung Germaniens habe ich von Dr. Wahl noch zu Lebzeiten ein Büchlein an die Hand bekommen, daß mir die Augen geöffnet hat.

    Heil und Segen
    A&B

    Antworten
  10. 12

    Arhegerich Od Urh

    Heil und Segen liebe Gefährten,

    Daß das Kristentum eine Verfallsform des
    Wotanglauben ist, ist ein weiterer Glaube.

    Man darf dies glauben, muß es aber nicht.

    Kristall – Allkrist oder Krist war nie eine vorgestellte
    Gottheit. Sondern ein Wirkprinziep.

    Ihr Heiden habt mal nicht so viel Angst vor dem
    Krist, es könnte sein daß Ihr Euch so manche
    echte Urwurzel unserer Ahnen vorenthaltet.

    Dieses Wort Krist gab es Ursprünglich nur
    bei unseren Ahnen. Krist = Gerüst.

    Wir sollten auch hier immer bescheiden bleiben
    und auf keinen Fall von vorneherein in Bausch
    und Bogen alles, was damit zu tun hat oder
    haben könnte, ablehnen.

    Wotan/ Uodan = Ur Od Ahn. Aber auch der Wuotige,
    der Wütende. Hier aber nicht der nur in Wut Geratene,
    sondern das innere und verwandelnde wütende Feuer.
    Das Geistfeuer.

    Krist= das Gerüst des Alls, das Gerüst ist das Sechseck.

    Und wieder sage ich es, unsere alten Mundarten und unser
    uraltes Brauchtum ist der Schlüssel zur Schatzkiste.

    Mein Hinweis: Der Hinweis Bernwart’s und Anderer zu diesem
    schwierigen Gebiet kann niemals abschließende, alleinseelig
    machende Wahrheit sein, sondern uns alle nur zu noch größerem
    Verständnis und Be (er)greifen führen.
    In Euch allen liegt die Erkenntis, Ihr müßt Euch nur völlig ohne
    festgefahrene Glaubenssätze selbst ermächtigen.

    Jedoch, und dieser Hinweis muß leider sein, kann dazu
    unser Verstand und damit unser Denken nur zum
    Teil dazu beitragen.
    Um zur Wahrheit zu gelangen, muß man wieder in die
    magische Seinswelten unserer Ahnen eintauchen.
    Es gibt eine alltägliche Wirklichkeit, und es gibt
    eine nicht alltägliche Wirklichkeit.

    Nur wer lernt, in diese nicht alltägliche Wirklichkeit
    zu wechseln, wird den Gral finden. Allen Anderen
    wird nur ein Stück des Pfades gelingen. Denn
    wenn einer nicht schwimmen kann, wird er vom
    Strom mitgerissen und ertrinkt.

    Der Strom sind hier dann unsere schwer erkämpften,
    aber oftmals von Anderen uns eingepflanzten
    Glaubenssätze, Vorstellungen und Weltsichten.
    Diese holen uns also immer wieder ein und wir
    ertrinken immer wieder in ihren Fluten.
    Das jedoch ist gewiß.

    Sollten wir also nur den Weg des Lesens anderer
    Meinungen sein, hüten wir uns vor absoluter
    Meinung. Sondern reden wir liebevoll und
    wissen wollend miteinander.

    Auch und vor allen was eben dieses Kristentum
    angeht. Und zumal ja der Katholische Zweig
    sehr vieles unserer Ahnen enthält. Manches
    offen erkennbar, das Meiste jedoch gut durch
    unsere Armanen, Goten und Druiden
    darin versteckt.

    Und zu guter Letzt: Immer ist der Mensch
    entscheidend. Ein Kirchengläubiger kann
    ein sehr guter Mensch sein, muß es aber nicht.

    Ein von der Kirche sog. Befreiter kann ein
    guter Mensch sein, muß es aber nicht.

    Beides habe ich zur Genüge erleben dürfen.

    Übrigens wenn ich entscheiden müßte, an was ich
    glaubern soll, so würde ich keinen irgendwelchen
    dem Verstand und daher der reinen Vorstellung
    entprungenen Glaubensrichtungen den Vorzug geben,
    sondern den wunderschönen Frauen und Müttern
    mit ihren Kindern ganz oben und Gänseblümchen
    zählen.

    Accon Sal Beverina

    Antworten
    1. 12.1

      Bernwart

      Heil Dir Arhegerich Od Urh,

      mit dem Glauben ist das sowieso eine besondere Sache. Glauben heißt ich glaube,- weiß es aber nicht. Glauben heißt Nichtwissen.
      Unsere Ahnen zogen und erlebten ihr Wissen aus der unmittelbaren Natur, aus den Naturgesetzen. Die Natur war beseelt und die Naturgesetze waren göttliche Gesetze. In ihnen erkannten sie ihre Götter.
      Allvater-Walvater gab ihnen die Runen, damit sie auf diesem Wege die Verbindung mit ihnen, mit ihren Göttern, aufnehmen konnten. Sie glaubten also nicht,- sie wussten.

      Wir heutigen Armanen versuchen, an das Wissen unserer Ahnen wieder anzuknüpfen.

      Alaf Sal Fena!

      Bernwart

      Antworten
  11. 13

    Arhegerich Od Urh

    Heil und der Segen unserer Ahnen Dir, Bernwart.

    Da bin ich ganz bei Dir, vollständig und mit meiner ganzen Geistseele.

    Und ich schätze Euch Armanen von ganzem Herzen.

    Das ist ja auch ganz selbstverständlich, liegt in der Sache der Dinge (Armanen).

    Accon Sal Beverina

    Antworten
  12. 14

    Linde

    Liebe Clara und Alfreda,

    vielen von Herzen kommenden Dank für Eure wohltuenden und anerkennenden Worte!

    Ich bin heute morgen mit Bauchschmerzen aufgewacht, bewußt, dass ich mich zu sehr geöffnet hatte und damit entsprechend verwundbar gemacht habe. Kein angenehmes Gefühl.

    Heil und Segen Euch beiden!

    Linde

    Antworten
    1. 14.1

      Alfreda

      Liebe Linde,
      deine Bauchschmerzen kann ich verstehen, aber es wird schon seinen guten Grund gehabt haben, dass du dich geöffnet hast, denn sonst hättest du es nicht getan.
      Es mußte, sollte, wollte wohl raus. Die Bauchschmerzen werden vergehen.

      Alles Liebe dir und Heil und Segen
      Alfreda

      Antworten
  13. 15

    Linde

    Werte Artur und Berta,

    ich kann mit dem an mich adressierten Kommentar wenig anfangen.

    Von mir (?) erwähnte Angebote an die Mutter sind vorhanden. Das mag so sein (Wenn man sie denn findet.) Was aber auch vorhanden ist in diesem Land sind hyperaktive J-Amtsmitarbeiter, die einem das Leben schwer machen und auch ganz schnell mal das Kind wegnehmen können. Mag nicht so bekannt sein, aber besonders alleinstehende Mütter sind da durchaus gefährdet.

    Niemals hätte ich das riskiert, habe ich ja auch nicht: dann lieber Zähne zusammenbeißen und durch.

    Pferd – Tränke war in diesem Zusammenhang nicht besonders feinfühlig – da gibts bestimmt eine andere Möglichkeit, das auszudrücken. Aber vermutlich würde man dem Pferd auch verraten, wo man die Tränke hingestellt hat, damit es dann da auch trinken kann, ohne Fallen aufzustellen, in die es hineintappen könnte.

    85 Prozent der Mitteldeutschen mögen meine Krippenerfahrung gemacht haben, im Westen sah das bis weit nach der „Wende“ ganz anders aus. Da gabs ja nicht mal einen Kindergartenplatz für jedes Kind ab 3 und das hat denen sicher gut getan.

    Hier in diesem Artikel ging es auch nicht um den entsorgten Vater, was auch immer das sein mag (in meinem Fall und in vielen anderen Fällen hat er sich leider selbst entsorgt), sondern um die Frauen und die Mütter und darum, dass sie mehr Wertschätzung und Unterstützung brauchen für die so überaus wichtige Funktion, die sie ausüben.

    Keine Mutter von unter einjährigen Zwillingen trennt sich aus Jux und Dallerei von dem liebevollen, ihr zur Seite stehenden und den Rücken stärkenden Vater ihrer Kinder. Das glaube ich nicht und das konnte ich so nicht unkommentiert stehen lassen. Bevor man sich zu so einem vernichtenden Urteil hinreißen läßt, sollte man zumindest beide Seiten gehört haben.

    Natürlich brauchen die Familien Unterstützung. Die vielen alleinerziehenden Frauen, die das beileibe nicht immer freiwillig machen, und ihre Kinder brauchen sie aber auch, damit aus diesen vielen Kindern beziehungsfähige und gesunde Erwachsene werden, die unser Volk weiterführen können.

    Ich glaube, dass viele Mütter sich mehr Zeit für ihre Kinder nehmen würden, wenn sie mehr Anerkennung erfahren und den Rücken gestärkt bekommen würden mit dem Wissen, dass diese Aufgabe wichtig und wertvoll ist, ja dass es das Wichtigste überhaupt ist. Ich habe oft gehört, dass sie sich nach der Rückkehr in den Beruf endlich wieder wertgeschätzt fühlen würden. Das kam von den Müttern in Beziehungen.

    Heil und Segen!

    Linde

    Antworten
  14. 16

    Artur & Berta

    Werte Linde,

    Alfreda hat Ihnen sehr einfühlsam geantwortet, was Ihre Empfindungen betrifft.

    Um Sachverhalte hier wertneutral beurteilen zu können, muß man die Situation kennen, die heute an den deutschen (BRiD) Familiengerichten herrscht.
    Hier herrscht, wie ich bereits in einem Kommentar ausgeführt habe, inzwischen die Ideologie der Links-Femen, Anetta Kahane und ihre mit Steuergeldern prall gefüllte Stiftung läßt grüßen.

    Kennen Sie folglich die Situation im sog. BRiD-Familienrecht?

    Haben Sie mit Vätern gesprochen? – Einfühlend, unvoreingenommen?

    Es gibt eine 4er-CD mit einem Interview von Marshal B. Rosenberg, dem Entwickler der Gewaltfreien Kommunikation (GfK), der Kurze möge mir diesen Hinweis nachsehen, in dem u. a. eine Situation, der Ihren vielleicht sehr ähnlich, einfühlend angesprochen wird.

    Es kann nur das in mein Leben kommen, was in mir lebt!

    Alles Gute für Sie
    A&B

    Antworten
    1. 16.1

      Der Wolf

      @ Artur & Berta

      Mit der sog. ‚gewaltfreien Kommunikation‘ wäre ich sehr vorsichtig. Erinnert zu sehr an das, was man repressive Toleranz nennt. Achtsamkeit in Gesprächen sollte zweifellos eine grundlegende Haltung sein. Aber es muß – in bestimmten Situationen – auch gestattet sein, Klartext zu sprechen. Nicht immer kann man auf Empfindlichkeiten Rücksicht nehmen, und gelegentlich müssen auch Fronten klar abgesteckt und Freund und Feind beim Namen genannt werden.

      Für mich ist die sog. ‘gewaltfreie Kommunikation‘ eher ein Mittel, unter dem Deckmantel einer humanen Ethik eine subtile Form von Unterdrückung auszuüben. Sie dient aus meiner Perspektive eher dazu, geistige Wehrhaftigkeit zu stigmatisieren und Menschen ihrer berechtigten Emotionen zu berauben.

      Nützlich dagegen scheint mir folgendes Prinzip: „Bei der Bestrafung der Torheit ist es nicht fördernd Übergriffe zu begehen. Fördernd ist es nur, Übergriffe abzuwehren.“ (aus den Sprüchen des I-Ging, übersetzt von Richard Wilhelm).

      Darüber hinaus kann es notwendig werden, zum Kampf gegen das Feindliche, das Falsche, Verbrecherische und Lügenhafte aufzurufen. Da ist dann nichts mehr mit gewaltfreier Kommunikation. Da hilft nur noch die direkte Sprache in Verbindung mit der Bereitschaft zur Tat.

      MdG

      Antworten
      1. 16.1.1

        Artur & Berta

        Sei gegrüßt Der Wolf,

        ich sehe Deine Hinweise sehr wohl und danke Dir dafür.

        Wenn ich über einen Fluß auf einen Berg will, dann kann ein Boot sehr hilfreich sein, den Fluß zu überqueren. Ein Narr ist aber der, der das Boot den Berg rauf trägt.

        Hast Du Dich mit Rosenberg beschäftigt?
        Den Namen ‚Gewaltfreie Kommunikation‘ hat er selbst nicht gemocht.
        Vielleicht trifft es der Begriff ‚Einfühlsames Zuhören‘ wesentlich besser.

        Die Sprache ist ein machtvolles Instrument.
        Ich habe selbst in einem Seminar erleben dürfen, wie allein durch die Form der Sprache, in mir Dinge angerührt wurden, die ich zuvor so nicht für möglich gehalten hätte.

        Aber auch für mich gibt es Grenzen, wo ich für mich, was seine Lehre betrifft, eine andere Auffassung vertrete.

        Und natürlich, wenn die Hütte brennt, gleise ich keinen Diskussions- und Befindlichkeitsstadel auf.

        Heil und Segen
        A&B

      2. 16.1.2

        Der Wolf

        @ Arthur und Berta

        Mit Rosenberg selbst habe ich mich noch nicht beschäftigt, allerdings bin ich im Laufe einer Coaching-Ausbildung mit den Grundprinzipien der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg bekannt geworden und würde Deiner Einschätzung folgen, daß bei dieser Idee zumindest noch einiges zu ergänzen wäre. Meine diesbezüglich Vorbehalte habe ich oben dargestellt.

        Darüber hinaus habe ich diverse Male mit Vertretern der sog. gewaltfreien Kommunikation in teilweise durchaus negativer Form Bekanntschaft machen müssen (u.a. in der Redaktion einer kleinen Verbandszeitschrift, in der ich ehrenamtlich mitgearbeitet habe). Hier gewann ich den Eindruck, daß es sich bei diesem Instrument eher um eine andere Anwendung der Political Correctness handelt. Und ich gebe zu, das hat mir gereicht. Man kann eben nicht immer nur sanft säuseln. Ich bevorzuge Wahrhaftigkeit, auch wenn sie nicht immer sanft daherkommt. Eine klare Sprache und eindeutige Formulierungen sind allerdings nicht jedermanns Sache.

        Auch in meiner Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen konnte ich direkt austesten wie das mit der sog. „gewaltfreien Sprache“ ist.

        Achtsamkeit sowie Vermeidung von Unterstellungen, Herabsetzungen usw. sind immer angezeigt und auch das, was man als Diplomatie bezeichnet. Aber auch die hat Grenzen. Denn es müssen auch Anordnungen getroffen, Unbotmäßigkeiten zurückgewiesen, Gehorsam verlangt und Störer des Raum verwiesen werden usw.. Durch zages Auftreten und Sanftheit kann man in solchen Situationen leider nichts erreichen. Will man sich nicht komplett lächerlich machen, muß man eben schon mal deutlich werden, und es kann auch gelegentlich nichts schaden, wenn man dabei etwas lauter wird. Konfrontationen sind eben teilweise unumgänglich. Nur muß man dabei – trotz des grundsätzlichen Respekts vor dem freien Willen des Gegenübers – den eigenen Willen glaubwürdig verkörpern.

        Allerdings muß man beim Strafen ebenfalls das Maß beachten. Die richtige Dosierung ist sehr wichtig, und ebenfalls ist es wichtig, den anderen in der eigenen Vorstellung nicht vollständig abzuwerten. Diese innere Haltung ist unerläßlich, sonst hat man beim Strafen keinen Erfolg. Autoritäres Herumgebrülle ist so wenig hilfreich wie das Gegenteil. Es muß immer deutlich sein, daß man auch bereit zu Konsequenzen ist.

        Für Leute, die sowieso schwach sind, ist gewaltfreie Sprache eher eine Ausrede; denn dann werden sie von denen, denen es sowieso egal ist, nur verachtet und zu allem Überfluß noch weiter bedrängt. Diese Leute müssen zuerst lernen sich zu wehren.

        Wenn man beobachten muß, wie das Männliche in dieser verfaulten Gesellschaft immer stärker diskreditiert wird, weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Wenn ich sehe, was man für Memmen aus unseren Jungens macht, bringt mich das nachgerade in Rage. Hatte mal den Fall, daß einer meiner Jungen sich nicht traute sich zu wehren. Und natürlich wurde er gerade deswegen ständig von anderen gemobbt. Irgendwann ist mir dann der Geduldsfaden gerissen, habe mir den Burschen geschnappt sowie den Frechling, der ihn immer geärgert hatte, und habe die beiden aufgefordert, miteinander zu kämpfen. Allerdings nach fairen Regeln. Dem Angreifer habe ich gesagt: Zeige Deinem Kumpel wie man richtig kämpft, und dem anderen habe ich gesagt: Du zeigst jetzt alles was Du kannst, und es völlig egal, ob du dabei gewinnst oder nicht.

        Am nächsten Tag gingen die beiden gemeinsam und friedlich über den Schulhof und hatten offenbar ihren Spaß miteinander, und der Junge, der sich nicht zu wehren getraute, hatte seitdem Ruhe. Soweit zur Gewaltfreiheit. Ich denke, alles ist immer eine Frage des richtiges Maßes und der Balance. Und neben Achtsamkeit und anderen schönen Dingen benötigen wir auch eine durchsetzungsfähige Sprache. In Wirklichkeit geht es gar nicht so sehr um die Sprache, als um die innere Haltung. Wenn man das Pferd von hinten aufzäumt, gerät das, was man „gewaltfreie Sprache“ nennt, eher zu einem Mittel der Zensur. Nichts könnte einer offenen und ehrlichen Kommunikation abträglicher sein.

        MdG

  15. 17

    Artur & Berta

    Lieber Der Wolf,

    lese ich Deine Zeilen, so denke und fühle ich sicherlich sehr ähnlich wie Du.
    Die GfK hatte ich auch nur wegen ‚Linde‘ und ihrer Situation erwähnt.

    Ich nehme mir aus manchen Dingen das, was ich für mich situativ als gut und hilfreich empfinde.

    Mit dem Kämpfen sprichst Du ein m. E. sehr wichtiges Thema an. Dazu füge ich noch mal den diesen Link ein.

    Unlängst habe ich mit meinem Sohn (11) den Film ‚Das fliegende Klassenzimmer‘ in der Version von 1972 angeschaut. Der kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als er sah, wie man damals Konflikte unter Jungs ausgetragen hat. Würde er das heute tun, hätte er mannigfaltige Probleme mit der Schule und entsprechende Konsequenzen zu gegenwärtigen, ungeachtet, daß man als Eltern zur Schule zitiert würde, womit ich aber keine Probleme hätte, im Gegenteil. Das bedingt aber, daß der andere Elternteil am selben Strang in die selbe Richtig zieht.

    Strafen ist, wie ich es sehe, so eine Sache für sich. Aber auch ich lerne hier als Vater noch.
    Niemand hat mich gelehrt Vater zu sein, weder in der Schule noch in Seminaren – wo es doch heute bereits Seminare zur Bedienung von Telefonen gibt …

    Sind wir nicht alle so große ‚Sünder‘, daß wir das ‚Strafen‘ Gott überlassen sollten?
    Diese Aussage stammt von Mohandas K. Ghandi.
    Konsequenz, Verantwortlichkeit gemäß des jeweiligen Alters, wie wäre es damit?
    Doch ich denke, wir meinen das Gleiche.

    Einen schönen Sonntag aus dem südlichen Teil der Republik
    A&B

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