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7 Kommentare

  1. 1

    Annegret Briesemeister

    Denk‘ ich an Deutschland in der Nacht,
    dann bin ich um den Schlaf gebracht.
    So schrieb einst Heine, und auch ich
    habe das oft durchgemacht.

    Doch früh am Morgen dann erwacht,
    nach einer Träume schweren Nacht,
    da hat mein Herze froh gedacht
    und meine Seele hat gelacht :
    GUT, daß in Deutschland ich erwacht.

    Kein Land so schön ist, wie das meine
    ob an meines Brandenburg’s schmaler Dosse,
    oder an der Westfalen stolzem Rheine.

    Nur hier in Deutschland kann und will ich leben, glücklich sein!
    Zeig‘ mir ein and’res Land,
    das die Seele so erquickt, wie’s mein.

    Hier ruh’n die Ahnen die mir Kraft und Mut verleih’n,
    sie sind’s denen ich mein Leben weih ‚.
    Sie sind es, die mich stets begleiten,
    auf allen Wegen, steinigen und heit’ren.

    Drum unverzagt ich weiter wand’re,
    so kommt die eine und der and’re,
    und am Ende meines Weg’s
    man mich in deutsche Erde legt.

    Heil und Segen
    Annegret

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  2. 2

    Bernwart

    Heimweh (Josef Freiherr von Eichendorff)

    Wer in die Fremde will wandern,
    Der muß mit der Liebsten gehn,
    Es jubeln und lassen die andern
    Den Fremden alleine stehn.

    Was wisset ihr, dunkele Wipfel,
    Von der alten, schönen Zeit?
    Ach, die Heimat hinter den Gipfeln,
    Wie liegt sie von hier so weit!

    Am liebsten betracht ich die Sterne,
    Die schienen, wie ich ging zu ihr,
    Die Nachtigall hör ich so gerne,
    Sie sang vor der Liebsten Tür.

    Der Morgen, das ist meine Freude!
    Da steig ich in stiller Stund
    Auf den höchsten Berg in die Weite,
    Grüß dich, Deutschland, aus Herzensgrund!

    Heil und Segen

    Bernwart

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  3. 4

    Arhegerich Od Urh

    Heil und Segen und Euch allen
    einen schönen, sowie besinnlichen Sonntag.

    Was für ein an das Herz gehender Film.

    Es ist und bleibt Deutsches Land.
    Dem Geduldigen fallen die Früchte zu.

    Also bleiben wir beharrlich und mutig im Herzen,
    und halten unverzagt am Deutschen Land fest.

    Denn:

    „Der Edle verneigt sich, aber er beugt sich nicht!“

    Accon Sal Beverina

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  4. 5

    Allgäuer Fahnenwäscherin

    Danke – einfach nur DANK

    HuS für alle

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  5. 6

    Annegret Briesemeister

    Tief berührt von einem Thema, möchte ich euch meine Gedanken dazu weitergeben.

    In aller Munde ist immer wieder die Situation der zu pflegenden alten Menschen, und der Menschen, die sie pflegen sollen und sicher viele von ihnen auch bemüht sind, dies reinen Herzens und mit aller Kraft zu tun.

    Es macht mich unendlich traurig, wohl auch aus der Erinnerung kommend, die heutigen Zustände zu betrachten, aber dennoch hoffnungsvoll, ebendiese werden baldigst dem endgültigen Ende überantwortet.

    Nicht nur, dass während unzähliger Debatten über Renten und anderweitige Versorgungsleistungen, die Jungen gegen die Alten und die Alten gegen die Jungen beständig aufgehetzt und ausgespielt werden, sondern der Umgang allgemein mit dem, was wir würdiges Leben nennen, im Beginn mit der Geburt, während des gesamten Lebens, und auch im Alter, im Sterben, ist schlichtweg unwürdig.
    So können Menschen ihr ganzes Leben hindurch eigentlich nur immer “ auf dem Sprung “ stehen, immer auf die nächste unter Umständen katastrophale eintretende Situation gefasst und doch nie wirklich vorbereitet.
    Ein würdiges Leben, ein Wachsen an sich selbst, auch das zur Ruhe finden, seinen Gedanken zu folgen, eigene ausgewogene sinnvolle Entscheidungen aus der Reife der Gedanken heraus zu treffen, ist schlichtweg immer weniger möglich, weil nicht gewollt.

    Auch wenn ich hier nur kurz darauf eingehen kann:

    Bereits ab der Geburt, nein schon vorher, erfolgt umfassende Kontrolle, gezielte Beeinflussung und Manipulation.
    Alles ist ausgerichtet auf das Funktionieren und dem System angepasst zu folgen.
    Dann, nach der frühen Trennung von der Mutter durch das Unterbringen in Anstalten, die nicht der Förderung der wahren Lebenstüchtigkeit, sondern dem Drill dienen, folgen Schule mit verheerenden Folgen und Ausbildung, alles ebenfalls systemkonform.
    Nur wenige Menschen können ihrer wahren inneren Berufung folgend, tätig werden, denn nur dadurch wäre es möglich, wirklich zu leben.
    Diese noch jungen, dann älter werdenden Menschen, geplagt und gehetzt, gründen Familien, werden vielleicht sesshaft und müssen doch um all das von ihnen ersehnte und angestrebte, kämpfen.
    Sie hetzen oft durch die Jahre ihres Lebens, für wahres Leben, Zeit für sich selbst, Zeit für Familie etc bleibt nicht viel übrig, kaum, dass sie darüber allerdings zum Nachdenken kommen.
    Und diese Menschen haben ja auch Eltern, die einst ihrerseits versuchten, so wie sie jetzt zu arbeiten und Familien zu haben, zu leben.
    Nun werden diese Eltern, die man oft genug nur selten sieht ….und die Großeltern mit den Enkeln aufwachsen zu lassen und dadurch eine gesamte familiäre Sicherheit zu erlangen, ist größtenteils unmöglich geworden und bleibt ein Wunschtraum.
    Wenn dann diese Eltern, den Kindern und Enkeln manchmal gar fremd geworden, Hilfe benötigen, entsteht ein allgemeiner Konflikt, den es zu lösen gilt, dessen Lösung aber zumeist nur eine unbefriedigende sein wird.
    Zwangsläufig werden unglückliche Lösungen gewählt werden müssen.
    So wie Kitas, Horte, Wohnungen, Schulen, öffentliche Gebäude rundherum in und zwischen denen das Leben stattfindet, nur seelenlose Klötze aus kaltem Beton sind, die Fenster ebenso dunkle trübe Augen, kein wahres lebendiges Licht hereinlassend, so sind auch am Ende des Lebens wie eine zusätzliche Drohung, ebensolche Betonsilos vorgesehen, die sich verhöhnend Seniorenresidenz ….Pflege – Heim nennen ( wo ist da Pflege? – wo ein Heim ? ) , kalt und abstoßend.
    So leben wir …und ziehen von einem seelenlosen Kasten in den nächsten.
    Nach der unwürdigen, den alten Menschen zu Teil werdenden Pflege, wird ihnen nicht einmal die Möglichkeit gewährt, würdig und in Frieden zu sterben, heim zu gehen.
    Sie werden künstlich zum Weiterleben gezwungen, denn auch aus den alten Körpern ist noch Profit herauszuholen, jeden einzelnen langen quälenden Tag.

    So wünsche ich mir …und diesen Herzenswunsch MANIFESTIERE ICH TÄGLICH. .. , dass es wieder möglich ist, dass junge und alte Menschen gemeinsam unter einem Dach als Familie leben können, dass sie wachsen und reifen können, dass sie einander lieben und helfen können, dass die Seelen in Ruhe und Frieden Zeit haben, miteinander und einzeln ….Zeit zum Leben …LEBENSZEIT ….
    und Zeit zum STERBEN und wieder neu zu leben …in einem der natürlichen Ordnung folgenden Kreislauf unter einem Dach, in einem Volk.

    Ein Sprichwort besagt :

    Wie die Alten sungen, so zwitschern jetzt die Jungen.

    Wenn dieses auch eine andere Bedeutung haben mag, so wünsche ich mir doch,
    daß alle Alten wieder singen und die Jungen ebenso ihnen nachtun …voll der Freude am Leben, voller Lebensfreude.

    Heil und Segen
    Annegret

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    1. 6.1

      Der Wolf

      Liebe Annegret,

      gestern Abend hatten wir einen Auftritt mit unserer Musikgruppe. Unsere schönen deutschen Lieder haben die Menschen dort begeistert. Es waren vielleicht nur etwas mehr als zwanzig Leute anwesend, aber die kleine Kneipe hat getobt. Die Besitzer einer anderen Kneipe waren ebenfalls anwesend und meinten, genau das könnten wir auch bei uns gut gebrauchen.

      Nun, die Lieder (wie z.B. „Nun will der Lenz uns grüßen“ oder „Im Frühtau zu Berge“) waren genauso wenig politisch, wie es unsere Truppe ist – von mir selbst vielleicht mal abgesehen. Aber darauf kommt es hier gar nicht an. Wichtig ist, daß die Menschen sich wieder über die Musik ihrer eigenen Sprache bemächtigen. Man konnte buchstäblich nicht nur fühlen, sondern auch sehen, wie sich die Herzen erwärmten, die Wangen glühten und die Menschen begeistert mitsangen. Nun, der Altersdurchschnitt lag zwar deutlich über 50, aber ich bin mir sicher, daß sich auch junge Leute begeistern lassen.

      Allerdings ist mir bewußt, daß sich Hörgewohnheiten nicht so leicht verändern lassen. Doch die Musik besitzt – ebenso wie der Film – viele unterschiedliche Genres. Und gerade die Einfachheit des Volksliedes kann die Menschen leichter ansprechen als klassische Werke, vor allem, weil das Volkslied, aber auch der Schlager – sofern er nicht völlig öde ist – das Mitsingen und Mitmachen erleichtern. Und darauf kommt es an. Musik ist ein herausragendes Element für die Herausbildung eines Gemeinschaftsgefühls, aber auch für den oft verschütteten Zugang zur eigenen inneren Welt.

      Die Gegenseite weiß dies sehr gut und bedient sich daher für ihre satanischen Zwecke besonders gerne der Musik, wobei sie sich insbesondere der Jugend bemächtigt (hat). Hierbei spiel(t)en neben der Musik und dem Rhythmus auch die mit der sog. Pop-Kultur verbundenen erotischen Anreize eine wichtige Rolle. Daß die sogenannte Pop(uläre) Kultur in Wirklichkeit gar keine war, sei hier nur am Rande erwähnt.

      Soweit es um die erotischen bzw. sexuellen Stimuli geht, setzt man häufig auch auf unterschwellige Reize, die dem oberflächlichen Betrachter zwar meist entgehen, doch finden sie Eingang über das Unterbewußte. Es ist eine genau berechnete Sache und vielfach einfach pervers. Wobei eine gewisse gesunde Erotik (d.h. etwas, das sich auf ganz natürlich-unschuldige Weise dem Betrachter mitteilt), nicht das Verwerfliche ist. Aber man kann schon sagen, daß die Satanisten ihr diesbezügliches Handwerk gut verstehen.

      Um so wichtiger, daß das Volkslied mit seinem ganzen Gefühlsreichtum den Menschen wieder nahegebracht wird. Es geht dabei nicht nur um die Frage der Identität, d.h. der Gruppenzugehörigkeit und des damit verbundenen Gruppenzusammenhaltes, sondern ganz allgemein um die zur Charakter- und Seelenbildung notwendigen, geistig-seelischen Impulse.

      Wir dürfen darauf vertrauen, daß – soweit der göttliche Seelenkern der Menschen noch nicht ganz verdorben und verscharrt ist – dieser wieder zum Leben erweckt werden kann. Auch von daher ist noch nichts verloren; aber es muß Menschen geben, denen dies bewußt ist, und die in der Lage sind, gemeinschafts-, kultur- und seelenbildend zu wirken. Dies ist auf vielfältigste Weise möglich, sei es als Musiker, Künstler, Journalist, Lehrer, Erzieher, Ausbilder oder einfach „nur“ in der Rolle als Vater oder Mutter. Überall können wir in diesem Sinne wirken und der trostlosen Welt, wie Du sie, liebe Annegret, in Deinem Beitrag so treffend beschrieben hast, das Gegenmodell einer natürlichen, volks- und gottbewußten Ordnung entgegensetzen.

      MdG

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