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9 Kommentare

  1. 1

    Annegret Briesemeister

    Oh, liebe Clara,

    wie feinsinnig und liebevoll du wieder einmal meine Seele mit dem von dir geschilderten berührst. Hab tausend Herzensdank dafür.
    Und wieder ist sie da, die gute alte treue und weise Linde : hei unter grünen Linden…
    Die Verbindung als Verkahlung der Irmengard als URsprünglich Irminsul, der Weltenseele fühlt sich wahrhaftig an.
    Der Volksmund kennt auch die Formulierung, sich einen ( lauen ) Lenz machen… leider nach meinem Wissen mit negativer Assoziation. Dabei deutet doch gerade diese Aussage auf all das von dir so wundervoll Beschriebene hin, denn der Lenz trägt, nach dem nun sich endgültig verabschiedenden Winter, die vollkommene Kraft der Quelle für den immer wiederkehrenden Neubeginn in sich.
    Machen wir uns also bewusst einen lauen Lenz ( lau steht hier für sanft, zärtlich und zugleich kraftvoll ) und lassen in uns die bereits anklopfenden neuen Kräfte aufblühen und sie für die Rückkehr zur natürlichen Ordnung nutzen.

    Drum web‘ ich euch ’nen Blütenkranz
    und lad‘ euch ein zum Tanz …

    Heil und Segen
    Annegret

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    1. 1.1

      Annegret Briesemeister

      Nun habe ich die Tiere versorgt, im Garten nach den Blumen und Knospen geschaut und dann doch wieder geheizt, ist es doch immer noch sehr kalt, und nun zieht es mich zurück zu deinem wundervollen Beitrag, denn ich spüre, ich finde zwischen deinen Zeilen eine tieferliegende Botschaft.
      Es zeigt sich mir die Botschaft, in der Vergänglichkeit die einzig wahre Beständigkeit und Treue zu erkennen.
      Das vermag uns neuen Mut, neues Vertrauen, neue Kraft und Zuversicht zu verleihen.
      Wir können ein ums andere Mal erkennen, daß nicht nur in der um uns sichtbaren Natur das Entstehen, Reifen und Vergehen, um Wiederzuentstehen von Unsterblichkeit und Ewigkeit erzählt, sondern auch, daß wir als Teil der Natur ebenso entstehen, reifen und vergehen um wiederzuentstehen, also auch unsterblich ewiglich sind.
      So ist die Botschaft der Hinweis Ausschau zu halten nach dem scheinbar Verborgenen, dem Dahinterliegenden, das die Wahrheit ist.
      Und wenn auch noch nicht alle beseelten Menschen zu dieser Erkenntnis fähig sind, so unternimmt ihre Seele doch unmerklich Schritt um Schritt dahin. Die Seele erteilt sozusagen dem bewusster werdenden Menschen den Auftrag, sich der Unsterblichkeit und damit der einen ALL umfassenden Wahrheit zu öffnen und sich ihr zuzuwenden, um darin das wahre Selbst und dessen wahre Bedeutung zu erkennen.

      Heil und Segen
      Annegret

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  2. 2

    Arhegerich Od Urh

    Heil-Segen und einen wunderschönen Sonntag
    euch Allen,

    Was für ein wundervoller und herrlicher Beitrag.

    Meinen großen Dank an Dich Clara und an den, der
    diese Hallen zur Verfügung stellt, an den Kurzen.

    Na, dann weiß ich schon, was wir vor dem Mittagsessen
    anhören und mitsingen.

    Und beim Anhören auf You Tube dann gleich beim
    Volkslehrer weitergehört und mitgesungen.
    So will ich den Sonntag beginnen.
    Noch schöner ist es, wir alle zusammen im Dorf.

    Nochmals meinen großen Dank an dich Clara.

    Accon Sal Beverina

    Antworten
  3. 3

    Bernwart

    Heil Dir Clara!

    Danke für diesen wundervollen Beitrag!

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag
    und viel Götterheil!

    Bernwart

    Antworten
  4. 4

    Der Wolf

    Liebe Clara,

    danke für Deinen tiefschürfenden Beitrag! Das mit der motivischen Verwandtschaft zwischen dem „Wilhelmus“ und dem Lied „Nun will der Lenz uns grüßen“ kann man nur bestätigen. Diese motivische Verwandtschaft oder Ähnlichkeit findet sich auch noch bei anderen Liedern wieder, wenn vielleicht auch nicht immer so deutlich. Mir fällt da gerade das Lied „Der Winter ist vergangen“ ein, ursprünglich ebenfalls aus den Niederlanden stammend und etwa zur selben Zeit entstanden.

    Liebe Annegret, auch Dir ganz herzlichen Dank für deine wundervoll zu Herzen gehenden Worte. Ja, der Tag steht in den Türen, wir können ihn schon spüren, den lauen Wind des Morgen. Der Winter muß nun weichen und neue Lebenszeichen verbannen alle Sorgen.

    Heil Euch!

    Antworten
  5. 5

    Marco

    Heil Dir, Clara,

    vielen lieben Dank für diesen tollen Beitrag!
    Die Resonanzen sind doch immer wieder erstaunlich. Das Thema des Frühlingserwachens beschäftigte mich gewollt und ungewollt den ganzen Winter und somit genieße ich Deine Ergänzungen. Die Edda hält ja einige Lieder bereit, wo der starke Held die Waberlohe überwindet, um seine Liebste, die Sonnenglänzende, aus den Klauen der Eisriesen (des Winters) zu befreien. So z. B. im Fiölsvinsmal, im Skirnisför und natürlich auch im Sigrdrifumal.

    Grüsse Marco

    Antworten
  6. 6

    Clara Schumann

    Ganz großen Dank Euch allen für Eure wunderbaren Kommentare und Ergänzungen! Es freut mich wirklich sehr, daß Euch meine Entdeckungen auch gefallen haben. Ich wünsche mir, daß wir alle einmal Gelegenheit haben, unsere (!) Lieder gemeinsam zu singen, wenn die Wege, die uns trennen, nicht mehr so weit sind und die Zeit dafür nicht so knapp.

    @Ja, liebe Annegret, die (Wieder-)Erkenntnis vom ewigen „Entstehen, Reifen und Vergehen, um Wiederzuentstehen“ ist doch die größte Erkenntnis, die wir machen konnten. Sie erst ermöglicht – mir jedenfalls – einen Froh-Sinn in allem Tun, den ich vorher gar nicht kannte!

    „Ob’s stürmt oder schneit …. froh ist unser Sinn“

    „… die Fahne zu vererben, ist unsere letzte Pflicht.“

    Mit Gruß und Heil Euch allen!
    Clara

    Antworten
  7. 7

    Irma

    Heil euch allen

    Der Beitrag von Clara Schumann, der insbesondere das Frühlingserwachen zum Inhalt hat, spricht mir voll aus dem Herzen und ich muß auch eingestehen, daß der Frühling meine Liebligsjahreszeit ist, wenn alles aus dem Winterschlaf erwacht, grünt und blüht.
    Und die Vögel, die uns im Herbst verlassen haben, nun wieder bei uns zu sehen sind. Da kann man nur hoffen, daß das auch in Zukunft so sein wird!!!
    Es ist einfach eine Freude.
    Ich hoffe nur, daß wir auch die anderen Jahreszeiten in bester Gesundheit genießen können, denn jede Zeit hat ihren Reiz.
    Und wenn dann einem die alten Volkslieder wieder ins Gedächtnis gerückt werden, dann ist es doppelt so schön und man singt gleich mit.

    MdG
    Irmchen

    Antworten
  8. 8

    Annegret Briesemeister

    Liebe Seele,
    vergiss es nie :
    die Quelle ist deine wahre Kinderstube,
    ALLvater und ALLmutter deine ewigen Eltern.
    Du selbst bist also immer Ausdruck deiner Kinderstube.
    Mache ihr alle Ehre, denn du wirst daran erkannt werden,
    sie prägt und trägt dich ewiglich,
    wenn du es willst.
    Mit dem Wissen um die ewige Kinderstube in dir, lässt sich alle Kälte, aller Neid und Hass den dir die Welt entgegenbringt,
    in innige Liebe verwandeln.
    Denn du bist ausgegangen von der Liebe und Liebe selbst, du hast also jederzeit die Macht das Böse in das Gute zu verwandeln.
    A. B.

    Antworten

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