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26 Kommentare

  1. 1

    griepswoolder

    Nun ja, er mag sicherlich Verdienste gehabt haben, aber um nicht die Geschichte zu wiederholen, wo er sich mit Schmeichlern umgeben haben soll, möchte ich zum Ausgleich mal auf ein Buch eines Kritikers von ihm verweisen, der nicht erst zum Schluß ihn kritisiert haben soll, sondern schon vorher, da aber nicht öffentlich:

    Wilhelm II. Abdankung und Flucht. Ein Mahn- und Lehrwort von Paul Grafen von Hoensbroech, Dritte Auflage, Verlag Karl Curtius in Berlin W. 1919

    Ach ja, bei archive.org ist auch noch ein längerer Kommentar. Es stellt sich somit die übliche Frage: Sind die Erfolge sein Verdienst, oder sind diese trotz seiner Regierung, bzw. seiner Mitarbeiter zu Stande gekommen…

    Antworten
    1. 1.1

      Reichsritter

      Heil Euch Kameraden,

      zumindest das Verbot der Sonntagsarbeit und der Kinderarbeit war sein Verdienst. Das kann man bei Bismarcks „Gedanken und Erinnerungen“ nachlesen.

      Desweiteren war Wilhelm beim Volk beliebt, das bestätigt schon die Tatsachen, daß, wenn er in Berlin war, er jeden Tag zur selben Zeit auf den selben Weg im Tiergarten ausritt, ohne Begleitung. Wie einfach hätte man da ein Attentat ausführen können.

      Dann noch der absurde Vorwurf, warum er nicht um seinen Thron gekämpft hat. Auf die Idee, daß der Kaiser nach vier Jahren Blutvergießen keinen Bürgerkrieg wollte, indem sich die Deutschen wieder einmal gegenseitig abschlachten ist wohl noch keiner gekommen.

      Unserm Kaiser zum 159. Wiegenfest ein dreifach donnerndes: Hip! Hipp! – Hurra!

      Man achte mal genau auf den Text.

      Deutsche Kaiserhymne- Heil dir im Siegerkranz

      Noch einen schönen Kaisergeburtstag.

      SH!

      Antworten
      1. 1.1.1

        Bernwart

        Ja, der 27. Januar, der Geburtstag des letzten deutschen Kaisers, war im Deutschen Reich bis 1918, zu seinen Ehren ein Feiertag, mit Schulfrei für die Kinder. Schwarz-Weiß-Rote Fahnen flatterten in den Städten.

        27. Januar 1859 — Geburtstag Kaiser Wilhelms II.

        Aber die vaterlandsverräterische Bande, die Gleichen die auch 1918 gegen Kaiser und Reich geputscht haben, der BRiD, hat diesen ehemaligen Feiertag verändert zum Gedenktag der „Ewigen Schande Deutschlands“ , zum Gedenktag des“Hohlenklauses. Aus dem Feiertag wollten sie einen Jammertag machen. Gottseidank wird dieser Tag nur noch von Denen begangen und bejammert, die dafür gut bezahlt werden. Sonst interessiert das nur noch wenige.

  2. 2

    Falke

    Heil Allen,

    Auch der Kaiser war beliebt beim Volke und wie beliebt sind die heutigen uns Beherrschenden?
    Ich meine: Da muss man wohl vom Gegenteil ausgehen.
    Ich habe gerade das Video mit Lisa Fitz angesehen und möchte es hier verteilen, denn da steckt die Antwort mit drin.

    Lisa Fitz: Ich sehe was, was du nicht siehst

    MdG Falke

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  3. 3

    Der Alte Fritz

    Heil euch Kameraden,

    ich denke ebenfalls, dass unser Kaiser Wilhelm II einige große Erfolge und Leistungen vollbracht hat, dennoch hat er durch seine Gutmütigkeit und Gutgläubigkeit denn immensen Verrat innerhalb Deutschlands und damit denn Zusammenbruch leider mit verursacht.

    Der starke Einfluss der Sozialdemokratie, Schmeichler und Geschäftemacher (und damit der Juden) ist ihm zu verdanken. Über die SPD schreibt er selbst in seinen ,,Ereignissen und Gestalten 1878 – 1918“ und auch was Bismarck ihm im Bezug auf die SPD empfohlen hat. Hätte er in diesem Fall damals besser auf Bismarck gehört…

    Hierzu ein Zitat von Fichte aus ,,Judas Schuldbuch“ von Wilhelm Meister : ,,Es ist dem Fürsten nicht erlaubt, hinzutreten und zu sagen: Ich habe an die Menschheit, ich habe an Treue und Redlichkeit geglaubt. So mag der Privatmann sagen. Geht er darüber zugrunde, so geht er sich zugrunde. Glaube er, wenn er will, an die Menschheit in seinen Privatangelegenheiten, irrt er sich, so ist der Schaden sein. Aber er wage nicht, auf diesen Glaube hin die Nation, denn es ist nicht recht, dass diese und mit ihr vielleicht andere Völker und mit ihnen vielleicht die edelsten Besitztümer, welche die Menschheit in tausendjährigem Ringen erworben hat, in den Kot getreten werden, bloß damit von ihm gesagt werden könne, er habe an die Menschheit geglaubt.“

    Auch gut passend ist dieses Zitat von Friedrich Schiller aus dem selben Buch: ,,Lebe mit deinem Jahrhundert, aber sei nicht sein Geschöpf; leiste deinen Zeitgenossen, aber was sie bedürfen, nicht was sie loben!“

    Aber wie es so ist, tun wir uns aus heutiger Sicht leicht, ein Urteil zu fällen, allerdings ist es wohl umso schwieriger selbst an jener Stelle zu stehen. Ich bilde mir zwar ein ,,Solche Fehler hätte ich nicht gemacht“, aber wissen tue ich es nicht….

    Daher halte ich unseren letzten Kaiser in Ehren!

    Heil und Segen euch allen.

    Der Alte Fritz

    Antworten
    1. 3.1

      Bernwart

      Heil Kamerad Der alte Fritz!

      Deinem Kommentar ist nichts hinzuzufügen.

      Kaiser Wilhelms letzte Reise

      MdG.

      Bernwart

      Antworten
  4. 4

    Reichsritter

    Heil Euch Kameraden,

    hier noch ein Querverweis zu einem Artikel über Kaisers Geburtstag und dessen identitätsstiftende Wirkung:

    Kaisers Geburtstag

    SH!

    Antworten
  5. 5

    Michel

    Zwei wichtige Tage – der Geburtstag von SM und Sedanstag. Stolz weht die Flagge schwarz – weiß – rot !

    Novemberverbrechern und Nachfolgern ( sogenannte “ BRD “ ) sei gesagt : Usurpatoren können nie legitim sein – nicht nur das Haus Wittelsbach hat niemals abgedankt.

    Für seine Majestät drei donnernde Hurras !

    Antworten
  6. 6

    Arhegerich Od Urh

    Heil und Segen,

    ja, der Kaiser Wilhelm II.: Auch ich bin lange, allzu lange auf die Lügen über ihn hereingefallen. Nun, nicht ganz so krass wie andere, denn ich schaue mir diese Menschen immer ganz genau an. Und auf den wenigen Filmen oder Bildern war Er mir immer sympathisch. Aber das, was man immer über ihn gehört und gelesen hat, veranlasste auch mich eher Bismarck voranzustellen.

    Aber unter anderen hat dieser Beitrag des Historikers Jan von Flocken im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt mich sehr angenehm umgestimmt. Und ich bin auch hier unendlich froh, nun Wilhelm II. als Kaiser in mein Herz genommen zu haben.

    Wilhelm II., ich bin stolz, daß unser Volk Dich als Kaiser hatte.

    griebswoolder:

    ich habe dennoch angefangen, dieses Buch zu lesen:

    Wilhelm II. Abdankung und Flucht. Ein Mahn- und Lehrwort von Paul Grafen von Hoensbroech, Dritte Auflage, Verlag Karl Curtius in Berlin W. 1919

    Jedoch betrachte ich bei allen Dingen aus der Vergangenheit, auch bei Aussagen, Meinungen und Geschriebenem, immer:

    Was bezweckt derjenige?
    Aus was für einer Haltung heraus macht derjenige diese oder jene Aussage?
    Was sind seine Absichten und wem zum Nutzen?

    Ich danke Dir Kurzer ganz herzlichst für den doch wirklich wichtigen Hinweis. Es wäre auch bei mir ungewürdigt geblieben. So aber konnten wir am Mittagstische unserem letzten Teutschen Kaiser in allen Ehren würdigen.

    Kaiser:

    Ich mag dieses Wort nicht besonders, kommt es doch von Käsar = Cäsar.
    Und Cäsar steht doch nun wirklich für imperiales, also ausgreifendes einverleibendes Verhalten.

    Wir hatten bei unseren Ahnen einen
    Hochkuningar = Hochkönig,
    dann Gaukönige.

    Accon Sal Beverina

    Antworten
    1. 6.1

      Bernwart

      Heil Dir Arhegerich Od Urh,

      ja, der Titel „Hochkönig“ gefällt mir auch besser,

      Accon Sal Beverina

      Bernwart

      Antworten
  7. 7

    Schrecki

    Ich liebe Deine Geschichtsbeiträge, es gibt leider zu wenig davon.

    Heil Dir Kurzer

    Antworten
  8. 8

    Albert Leo Schlageter

    Heil Kameraden,

    Ja, feiern wir den letzten Deutschen Kaiser und geben diesem Feiertag, wieder eine freundliche Bedeutung, statt ihn mit der Holo Propaganda „We Remember“ zu besudeln.
    Ist es nicht erstaunlich, dass Kaiser wie Führer immer von einem Kampf des Lichtes gegen die Mächte der Dunkelheit sprachen. Ein Kampf der tugendhaften, ritterlichen Deutschen Nation gegen den absoluten Zerstörungswillen seiner wurzellosen Feinde.

    Für unser geliebtes Vaterland. SH

    Antworten
    1. 8.1

      Schrecki

      Tatsächlich erstaunlich, das sollte doch zu denken geben, oder?

      Antworten
  9. 9

    Der Wolf

    „Der letzte Kaiser des Deutschen Reiches starb am 4. Juni 1941 und wurde auf Anordnung Hitlers mit militärischen Ehren beigesetzt; den Medien war jedoch untersagt worden, über die Bestattung ausführlich zu berichten. Nur engsten Familienmitgliedern und einigen Offizieren wurde die Reise in die Niederlande zur Teilnahme an den Trauerfeierlichkeiten gestattet, darunter befand sich beispielsweise August von Mackensen. Der Leichnam wurde nicht, wie der der Kaiserin, nach Deutschland überführt, sondern in einem Tempel im Park des „Huis Doorn“ aufgebahrt. Der bislang letzte deutsche Kaiser hatte verfügt, daß eine Überführung ins Deutsche Reich erst nach der Wiedererrichtung der Monarchie in diesem vorgenommen werden darf.“ [Quelle mit weiteren sehr interessanten Informationen, z.T. auch kritischen Anmerkungen zur Person des Kaisers: metapedia.org/wiki/Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)]. Siehe dazu auch folgenden sehr sehenswerten und bewegenden zweiminütigen Film über die feierliche Beisetzung Wilhelms II.

    Zur Erinnerung an Kaiser Wilhelm II, König von Preußen

    Antworten
    1. 9.1

      Schrecki

      „Der bislang letzte deutsche Kaiser hatte verfügt, daß eine Überführung ins Deutsche Reich erst nach der Wiedererrichtung der Monarchie in diesem vorgenommen werden darf.“

      Das ist sehr interressant. Danke Dir dafür, ich wusste das nicht!

      Heil Dir

      Antworten
      1. 9.1.1

        Michel

        So ist es. Er hat sich auch das Hissen der “ Naziflagge “ verbeten. Noch immer sind Usurpatoren und Novemberverbrecher in Deutschland, welche sich “ Regierung “ nennen. Die sogenannte “ BRD “ hat schon deshalb keine Rechtsgrundlage, weil der Großherzog von Hessen und König Ldwig III. von Bayern niemals abgedankt haben.

        Es wäre schön, wenn S. M. heimkehrte – unter s e i n e n Voraussetzungen.

        Es lebe der Kaiser !

      2. Kurzer

        Jetzt interessiert mich aber brennend, ob denn die Nationalsozialisten in Deinen Augen auch „Usurpatoren“ waren, Michel.

        Ernst Zündel:

        “… Wenn Hitler 1933 nicht nach Deutschland gekommen wäre … In Deutschland gab es im Jahr zuvor 270.000 Selbstmorde. Berlin in Deutschland war, dank der jüdischen Unternehmer, die die Kabaretts und so weiter führten, die Sündenhauptstadt der Welt. Deutschland war das Hauptdrogenland Europas. Deutschlands Industrie war sprichwörtlich tot. Ohne Adolf Hitler wäre Deutschland um 1934-35 gestorben. Adolf Hitler hat Deutschland gerettet; zumindest gab er den Deutschen einige Jahre Wohlstand, Befreiung und Freiheit …”

        Aus Der wahre Grund für den Zweiten Weltkrieg

        Es lebe unser Führer!

      3. Michel

        Generell kann es keinem Zweifel unterliegen, daß es in Deutschland seit der erzwungenen “ Abdankung “ von S.M. am 9. XI.1918 kein Recht mehr gibt. Der “ starke Mann “ – wir wollen mit S.M. “ Steuermann “ sagen, zu Ehren der unbesiegten kaiserlichen Marine, war in dieser sogenannten “ Weimarer Republik “ gewiß nötig; als Sklave der Entente ist keine Exsistenz möglich.
        Nur hat sich der “ Führer “ zu etwas aufgebaut, wozu er keine moralische Befugnis hatte …

        Das wars dann, Michel,

        Wilhelm II. wurde mit dem obigen Beitrag entsprechend gewürdigt. Aber die Zeit des dekadenten Erbadels ist vorbei. Gegen die Rückkehr eines wirklichen Königs, oder um es mit Arhegerich Od Urh zu sagen: Hochkuningar = Hochkönig, wäre nichts einzuwenden.

        Der Kuni war bei unseren Ahnen ein in allen Bereichen Kundiger, der Fähigste aus ihrer Mitte. Als solcher wurde er gewählt und war GLEICHER UNTER GLEICHEN und eben kein „Hochwohlgeboren“ oder „SM“.

        Ludwig II. von Bayern, den diese liebevoll ihren Kini nennen, war noch ein Eingeweihter, ein Wissender um das wahre Königstum. Deshalb wurde er konsequenterweise ermordet.

        Bevor Du solchen Unsinn von Dir gibst, wie:

        „sogenannte “ K.L “ einzurichten, um jeden Widerspruch im Keime zu ersticken“

        und „verquasten Rassenideologien…“

        soltest Du vielleicht einmal den folgenden Bericht eines jüdischen Zeitzeugen lesen:

        UNTER ZWEI FAHNEN

        Alles Weitere, was dazu zu sagen ist, steht weiter unten in einem hervorragenden Kommentar (Nr.12) von Der Wolf.

        Dir ein gute Weiterreise, Michel

        Der Kurze

  10. 10

    Chrysostomos

    Wir wollen unseren Kaiser Wilhelm wiederhaben!

    … oder seinen Nachfolger den Führer, welcher das 1870/71 begonnene Werk zu einem vorläufigen Höhepunkt führte.

    Wunderbare Männer und gute Führer. Sie können wirken in den monarchischen Staatsformen, wozu auch die Diktatur gehört.

    Nach den kommenden Umbrüchen erhalten wir, so Gott will, auch wieder einen begnadeten Führer.

    SH, und Gott mit uns!

    Antworten
  11. 11

    Lüne

    Nun, meine lieben Kameraden, möchte auch ich meine ganz persönliche Huldigung für unseren letzten Deutschen Hochkönig aus tiefsten Herzen und mit ehrendem Gedenken entgegenbringen . . .

    Meine lieben Zeitgenossen . . .

    Ich habe mit großer Freude Euere Huldigungen, gegenüber unserem Letzten Hochkönig, Wilhelm den II. König von Preußen zur Kenntnis genommen.

    Jedoch sind mir auch die unterschwelligen Zweifel des einen oder anderen Kameraden nicht verborgen geblieben . . .

    Kurz um: Hinterher, also nach der Katastrophe, haben wir das alle schon vorher so kommen sehen . . .

    So sind sie und so denken sie, die Menschen und wir eben leider auch . . .

    Und so übersehen oder geringschätzen wir auch oft Leistungen, zu deren Erbringung wir selber gar nicht in der Lage oder bereit gewesen wären . . .

    Ich möchte Euch damit folgendes mit auf den Weg geben, meine lieben Zeitgenossen;

    Wenn Ihr Euch vorstellen würdet, daß Ihr, und zwar jeder Einzelne von Euch, jetzt im Moment und mit einem Schlage an der Stelle und in der Position unseres letzten Hochkönigs wäret und das in der damaligen weltpolitischen Situation, wie würden Euere Entscheidungen aussehen und welche Konsequenzen würden diese nach sich ziehen? . . .

    Als „Hochkönig“steht man nämlich in einer allumfassenden persönlichen Verantwortung gegenüber seinem Volk und dem Reich und vor allen Dingen, auch in der historischen Verantwortung gegenüber seinen Ahnen . . .

    In naher Zukunft, meine lieben Zeitgenossen, haben wir die seltene aber historisch einmalige Gelegenheit, diese überaus große persönliche Verantwortung selbst und gemeinschaftlich wahrnehmen zu dürfen . . .

    Hoffentlich versagen wir nicht ! ! ! . . .

    Hoffentlich begleitet und führt uns der Geist unserer großen deutschen Führer und hoffentlich erfüllt dieser uns gleichsam mit Weisheit, Entschlusskraft und mit unerschütterlichem Willen und ebensolcher Beharrlichkeit . . .

    In diesem Sinne, meine lieben Zeitgenossen, ein dreifaches „Hoch lebe Wilhelm“, ACCON SAL BEVERINA und ALAF SAL FENA, mit Zuversicht in unsere Zukunft, Euer Z. B.

    Antworten
  12. 12

    Der Wolf

    Liebe Kameraden,

    zum besseren Verständnis im Nachfolgenden einige notwendigen Anmerkungen zu den damaligen historischen Zusammenhängen:

    Der letzte Kaiser hatte seine Stärken und Schwächen und sein Verhältnis zu den Nationalsozialisten kann als ablehnend bis zwiespältig betrachtet werden. Einerseits betrachtete Wilhelm II. nach den großartigen Siegen gegen Polen und Frankreich Adolf Hitler als seinen Vollstrecker, andererseits lag für den konservativen Adel in der Nationalsozialistischen Revolution etwas Beunruhigendes, denn Standesdünkel hatte in dem von Adolf Hitler konzipierten Neuen Deutschland keinen Platz. Nicht adelige oder sonstigen Privilegien zählten, sondern Leistung. Grundsätzlich mißtraute man daher dem „österreichischen Gefreiten“, obwohl Wilhelm II. sich anfänglich, speziell vor der Machtübernahme Hitlers, sogar gewisse Hoffnungen machte, mit Hilfe Hitlers auf den Kaiserthron zurückkehren zu können, und wie es scheint war Hitler diesem Gedanken gegenüber (man vergleiche hierzu Mussolini) nicht gänzlich abgeneigt, zumal er sich dadurch wichtige propagandistische Unterstützung sichern konnte. Einer von Wilhelms sechs Söhnen war sogar ein hochrangiges SA-Mitglied (August Wilhelm von Preußen, vierter Sohn Wilhelms II., 1887 – 1949). Er war nicht der einzige Adlige, der sich der nationalsozialistischen Revolution anschloß. Bekanntestes Beispiel war Friedrich Christian, Prinz zu Schaumburg-Lippe, Mitglied eines regierenden Fürstenhauses und Privatsekretär von Dr. Joseph Goebbels. Prinz Friedrich Christian blieb auch nach Kriegsende der nationalsozialistischen Idee vom Grundsatz her treu – im Gegensatz zu vielen anderen.

    Doch die Zeit des alten Adels war abgelaufen, und die Rückkehr zur Monarchie wäre – zumindest zum damaligen Zeitpunkt – der nationalsozialistischen Idee eher abträglich gewesen. Es galt – im Sinne einer echten Volksgemeinschaft sowie einer umfassenden nationalen Versöhnung – das Klassen-, Parteien- und Standesdenken ein für allemal zu überwinden: Einer für alle und alle für einen, das war der Gedanke, der die Menschen auf der Grundlage einer völkisch-ethnischen Harmonie zusammenschweißen sollte, und dies gelang dem Dritten Reich auch tatsächlich, und zwar in einer zuvor nie gekannten Weise, wenn auch naturgemäß ein größerer Teil der Gesellschaft sich nur zögernd diesem Ideal anschloß und sich eher reserviert verhielt oder gar in Opposition zur nationalsozialistischen Revolution stand. Dennoch schaffte es dieser Gedanke tatsächlich in kürzester Zeit die Menschen mit Begeisterung zu erfüllen, zumal Hitler seine Versprechungen einhielt und dem Deutschen Volke wieder Brot, neue Hoffnung und soziale Sicherheit verschaffte. Mehr noch: In kürzester Zeit befand sich Deutschland wieder leistungsmäßig an der Spitze aller Nationen und auf dem Wege, erneut zur Großmacht aufzusteigen.

    Doch im Leistungsgedanken alleine und in der Überwindung der Spaltung der deutschen Gesellschaft durch Stammes-, Klassen- und Konfessionsdenken erschöpfte sich nicht die nationalsozialistische Idee; sie griff viel weiter und war in letzter Konsequenz durchaus einem spirituellen Ideal verpflichtet, als dessen Träger der SS-Orden fungieren sollte. Nicht umsonst sprach Hitler von der Vorsehung, die ihn an die Spitze des Reiches gestellt hatte.

    Die Nationalsozialistische Revolution war in diesem Sinne sozusagen die Vorbedingung einer viel größeren geistigen und zugleich spirituellen Revolution, die endgültig die jahrtausendealten Sklavenketten der Unterdrückung der Menschen und deren geistige Unmündigkeit abschütteln sollte. Nicht der platte Materialismus, wie er von Bolschewismus oder Kapitalismus gepredigt wurde und auch nicht die durch ihre frommen Hirten zur Schafherde erniedrigte „sündig-unmündige“, ewig schuldbeladene Menschheit war das Ziel, sondern es galt das Ideal eines befreiten, stolzen Menschen, der – auf der Grundlage der von den Nationalsozialisten angestrebten Reinheit der Rasse und völkischer Gesundheit sowie eingebunden in die natürliche Ordnung der Dinge – sein volles, natürliches und zugleich göttliches Potential ausschöpfen sollte. Die Schaffung eines solchen Menschen war das Ziel.

    Natürlich wollte auch der Bolschewismus auf seine Weise einen neuen Menschen schaffen, allerdings war er dem Menschen-Ideal im Sinne des Nationalsozialismus vollständig entgegengesetzt. Denn im strengen Sinne ging es dem Nationalsozialismus nicht um einen NEUEN Menschen, sondern die Rückkehr zum Alten, um die Rückkehr zu den Wurzeln, jedoch ohne seine Fesselung an die herrschende Dekadenz und irgendwelche geistigen Trugbilder, deren Auswirkungen wir heute noch viel stärker spüren, als es damals der Fall war.

    Deswegen konnte es natürlich keine Rückkehr zur alten Monarchie geben, obwohl der ehemalige Kronprinz Wilhelm (1. Sohn Wilhelms II.) mit Adolf Hitler anfänglich sympathisierte und im Hintergrund auch an der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler beteiligt war und auch die kaiserliche Familie während des Zweiten Weltkrieges mit dem Soldatentod zweier Enkel Wilhelms II., ihren Anteil an den Kriegsopfern hatte; mit ihr, der Monarchie, hätten die umfassenderen Ziele des Nationalsozialismus einfach nicht verwirklicht werden können. Nichtsdestotrotz erfuhr der letzte deutsche Kaiser seitens der Reichsregierung einen durchaus verdienten, wenn auch verhaltenen Respekt und – wie der Film über die Beisetzungsfeierlichkeiten für Wilhelm II. zeigt – eine der Person des Kaisers angemessene und ehrenvolle Würdigung.

    Möglich, daß diese Haltung den politischen Umständen geschuldet war, denn immerhin bestand ein Großteil des Offizierskorps aus Adligen, auf deren loyale Unterstützung das Reich in der damaligen Situation nicht verzichten konnte. Wie es mit der Loyalität dann im einzelnen bestellt war, kann man allerdings an der Geschichte des Verrats in der Deutschen Wehrmacht ablesen, die zum Teil einfach nur unfaßlich ist, allerdings dem konservativen Adel keineswegs alleine anzulasten ist.

    Dies soll nur einer groben Skizzierung dienen und ist natürlich keineswegs erschöpfend. Jedenfalls sehen wir, daß trotz allen notwendigen Respekts vor den Leistungen des Zweiten Deutschen Kaiserreiches, die Würdigung dieses geschichtlichen Abschnittes dennoch, auch und nicht zuletzt vom Standpunkt der damaligen Akteure, eine kritische bleiben sollte.

    MdG

    Antworten
    1. 12.1

      Bernwart

      Kamerad Der Wolf,

      „ausspreche Anerkennung, schärfste Form!!!“

      MdG.

      Bernwart

      Antworten
      1. 12.1.1

        Bernwart

        Heil Euch!

        Zum Adel/ Adeligen möchte ich folgendes aus unserer germanischen Geschichte hinzufügen:

        – Adel heißt EDEL
        – Ein Adeliger ist ein EDLER aus meinem Stamm, aus meinem Volk
        .

        Die Edlen, die Herzöge, die Könige wurden aus der Mitte ihres Stammes, ihres Volkes gewählt.
        Es gab bis zur Christianisierung der deutschen Stämme keinen Erbadel (von Gottes Gnaden) , dieser wurde erst ach dem Sieg der Franken über die Sachsen und die anderen noch nicht christianisierten Stämme eingeführt. Sie waren aber schon damals die Zwingherren über das unterworfene Volk. Denn beim Blutbad in Verden a. d. Aller wurden die meisten Edelinge der Sachsen von den Franken umgebracht und neue Fürsten an ihre Stelle gesetzt. (Aber auch diese wurden z.T. in den „neuen Adelsfamilie“ wiedergeboren) Ähnlich wie es unserm Volk auch 1945 ergangen ist.

        Alaf Sal Fena!

        Bernwart

    2. 12.2

      Kurzer

      “…daß der Nationalsozialismus die letzte Chance des Menschen, der letzte Versuch des Wiederauflebens einer traditionsreichen Gesellschaft entsprechend den Gesetzen der Natur war…”

      Aus Auschwitz: Das Schweigen Heideggers oder Kleine Einzelheiten

      Ich empfehle JEDEM dringendst die komplette Lektüre dieser Schrift. Lesen und staunen was uns ein Jude über Hitler, den Nationalsozialismus, aber vor allem auch über die Seinigen zu sagen hat.

      Accon und Beverina
      Der Kurze

      Antworten
    3. 12.3

      Lüne

      Danke, mein lieber Kamerad Wolf, Du sprichst mir aus der Seele . . .

      Zuversichtlichst, ACCON SAL BEVERINA und ALAF SAL FENA, Z. B.

      Antworten
    4. 12.4

      Kleiner Eisbär

      „Dies soll nur einer groben Skizzierung dienen und ist natürlich keineswegs erschöpfend.“

      Erschöpfend nicht, aber fein und brillant skizziert Der Wolf!

      Gruß vom kleinen Eisbären

      Antworten

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