Narzissenfest im Salzkammergut
Externsteine
Leuchtturm
Festung Kufstein bei Nacht
Burschenschank Oststeiermark
Licht und Schatten am Untersberg

Über den Autor

Artikel zu vergleichbaren Themen

9 Kommentare

  1. 1

    Andy

    Man achte auf das Datum, was sagt uns das?

    23.8.1939 Allgemeine Lage / Großbritannien
    Britische Handelsschiffe werden angewiesen, keine deutschen Häfen mehr anzulaufen.

    Quelle HIER

    Antworten
    1. 1.1

      Der Kräftige Apfel

      Heil Dir, Andy!

      Danke für den Verweis. Sehr aufschlußreich finde ich auch den weiter unten stehenden Auszug:

      „29..– 30.8.1939
      Deutschland

      Das letzte ausländische Handelsschiff, das vor Kriegsausbruch den Hamburger Hafen verlässt, ist die chilenische Copaipó, ein Frachter, der auch Passagiere befördert, darunter 90 jüdische Emigranten. Doch nur dem beherzten Eingreifen des Kapitäns, Roberto M. Hörz, ist zu verdanken, dass sie an Bord bleiben können. Einen Tag vor der Abfahrt erscheint die Gestapo an Bord, um die Juden vom Schiff zu holen, damit sie Platz machen für Chilenen, die auf Wunsch der chilenischen Regierung in Antwerpen die Rückreise in ihre Heimat antreten sollen. Kapitän Hörz beharrt indes darauf, dass seine bereits eingeschifften Passagiere an Bord bleiben können und lässt Aufenthaltsräume in Schlafsäle für jüdische Emigranten umfunktionieren. Am 30.8. Nachmittags läuft die Copaipó unbehelligt von Hamburg aus.“

      Sie werden also nicht zu ihrer „geplanten Vernichtung“ von Bord gezerrt (kurz vor Kriegsausbruch!), sondern sollen lediglich gebürtigen Chilenen auf einem chilenischen Schiff Platz machen. Als der Kapitän das Platzproblem löst, ist alles in Butter.
      Soviel zum „unbändigen Judenhaß“ des Führers und der Gestapo.

      Heil und Segen!

      Der Kräftige Apfel

      Antworten
  2. 2

    Bernwart

    Heil Euch!

    Hier noch etwas erhellendes zum Kriegsausbruch.

    Es war Frankreich das 1939 ZUERST Deutschland angegriffen hat und einmarschiert ist. (Nach den Überfällen der Polen in den Ostgebieten)Bw.)

    Ja, es war die Saar-Offensive die am 7. September 1939 begann, nur VIER Tage nachdem Frankreich Deutschland den Krieg erklärt hatte. Die Wehrmacht war im Osten mit Polen beschäftigt und das nutzte Frankreich im Westen aus, um deutsches Territorium zu erobern.

    Die New York Times brachte am 7. September 1939 die Schlagzeile. „… FRANZOSEN FALLEN INS REICH EIN; BRITEN LANDEN IN FRANKREICH …“
    Es waren 11 französische Divisionen, Teil der 2. Armee, die auf einer Breite von 32 Kilometer in der Nähe von Saarbrücken in Deutschland einmarschierten und nur auf wenig Widerstand der Wehrmacht trafen.

    Die französische Armee drang auf eine Tiefe von 8 Kilometer mit 400 Panzern und 4’700 Artillerie ein und besetzte 12 Städte und Dörfer: Gersheim, Medelsheim, Ihn, Niedergailbach, Bliesmengen, Ludweiler, Brenschelbach, Lauterbach, Niedaltdorf, Kleinblittersdorf, Auersmacher und Sitterswald (damals auch Hitlersdorf genannt).
    Französische Soldaten vor dem Gasthaus Kessler in Lauterbach, September 1939

    Sehr interessant, oder besser gesagt im Nachhinein aufschlussreich, ist die Schlagzeile der New York Times drei Tage später vom 10. September 1939: „… FRANZOSEN DRINGEN WEITER VOR; GOERING APPELIERT AN PARIS; BRITISCHES KABINETT BEREITET SICH AUF EINEN DREIJÄHRIGEN KRIEG VOR“

    Am 12. September 1939 wurde von den Franzosen die Stadt Brenschelbach eingenommen und am Dreiländereck von Frankreich, Deutschland und Luxemburg die Schengen-Brücke zerstört.

    Es geht mir hier gar nicht darum irgendwas zu beschönigen, ABER die wahre Geschichte hat nicht so stattgefunden wie es uns erzählt wird, Frankreich und England wären am Beginn des II. Weltkrieges völlig unvorbereitet nur Opfer einer deutschen Aggression gewesen.

    Fakt ist, Frankreich hat Deutschland zuerst angegriffen!

    Berlin antwortete darauf mit einem Friedensangebot. Die Briten und somit die Alliierten wollten einen langen Krieg und haben sich darauf vorbereitet.

    Beide Länder waren sowieso kriegsbereit, sonst hätte Frankreich nicht sofort in Deutschland nach der Kriegserklärung einfallen und die Briten in Frankreich bereits landen können.

    All das passierte ganze 8 Monate BEVOR der sogenannte Westfeldzug der Wehrmacht am 10. Mai 1940 begann!

    Diese geschichtlichen Zusammenhänge zu erklären mache ich auch deshalb, weil die Westalliierten sich mit dem Spielfilm DUNKIRK wieder selber als die Guten und die Helden feiern, der im Juli 2017 in die Kinos kam.

    Wie immer gehört auch dieser Film dazu, den ganzen Kriegsablauf und was dazu führte völlig einseitig darzustellen, denn wie wir wissen, der „Sieger“ schreibt die Geschichte!

    Die Schlacht von Dünkirchen fand im Mai und Juni 1940 im Zuge des Westfeldzugs statt. Wie oben erwähnt befanden sich eine grosse Anzahl an britischen Soldaten, das Britische Expeditionskorps (BEF), ab September 1939 bereits auf dem Kontinent.

    Am 3. September 1939 erklärte das Britische Königreich dem Deutschen Reich den Krieg. Sofort am nächsten Tag landeten die ersten Soldaten und ihr Militärgerät in Frankreich.

    Bis zum 27. September waren bereits 152’000 Soldaten, 21’424 Militärfahrzeuge, 37’000 Tonnen an Munition, 25’000 Tonnen Treibstoff mit Schiffen von der britischen Insel rüber gebracht worden. Sie wurden an die französisch-belgische und französisch-deutsche Grenze geschickt.

    Quelle: ASuR – Freeman

    Bernwart

    Antworten
  3. 3

    Heinz Harald

    Heil Kameraden,

    an dieser Stelle stellt sich mir natürlich direkt die Frage, warum die Franzosen so früh gestoppt haben? Die Wehrmacht war im Polenfeldzug gebunden und es wäre doch sicher ein leichtes gewesen, bis an den Rhein durchzumarschieren. Warum der Stopp?

    Danach wartet die französische Armee, bis sich die Wehrmacht komplett umgruppiert hat und tut 8 Monate überhaupt nichts. Für mich ist dieses Verhalten nicht wirklich logisch. Kann es sein, dass man vielleicht wollte, dass Frankreich verliert, um den Krieg dann anschließend zu einem wirklich alles umfassenden und Deutschland fast vernichtenden Weltkrieg auszuweiten?

    Heil und Segen
    Heinz Harald

    Antworten
    1. 3.1

      Bernwart

      Grüß Dich Heinz Harald,

      ich kann es mir nur so erklären, daß auch die französische Regierung, wie das französische Militär, nicht einheitlich hinter der Kriegspolitik stand. Marschall Philippe Petain, war auch für eine Verständigung mit Deutschland. Er kannte den 1. WK (Verdun) aus eigener Erfahrung und hatte wohl die Nase voll. Nach dem Blitzsieg der Wehrmacht über Frankreich führte er die Vichy-Regierung und kämpfte nicht gegen Deutschland. Die Briten versenkten 1940 die französische Kriegsflotte vor der Küste von Algerien.

      Quelle HIER

      MdG.

      Bernwart

      Antworten
  4. 4

    M.

    „…In diesem Kampf wird am Ende die Wahrheit siegen.
    Sie, aber ist bei uns!“

    Antworten
  5. 5

    Heinz Harald

    Heil euch Kameraden,

    der von mir sehr wertgeschätzte Vegane Germane hat ein aktuelles Video zum sich jährenden Bromberger Blutsonntag gemacht. Auch wenn man schon vieles darüber weiß, so bleibt einem doch ein dicker Kloß im Hals, wenn man sich den Film ansieht. Was hat unser geschundenes Volk nicht schon alles erdulden müssen und was muss es noch alles erdulden? Woher kommt dieser unglaubliche blinde Hass, wie können Menschen so sein?

    Heil und Segen
    Heinz Harald

    Antworten
    1. 5.1

      Alfreda

      Heil euch Kameraden,

      mit Bromberg wurde ich schon recht jung konfrontiert, denn der Vater meines ersten langjährigen Lebensgefährten, erzählte immer wieder davon und immer unter Tränen, dass er das Abschlachten seines Vaters und seiner Schwester mitansehen und das Grab für sie schaufeln mußte.
      Damals, das war vor 40 Jahren etwa, konnte ich das überhaupt nicht begreifen, geschweige denn, an mich heranlassen, aber umso tragischer empfinde ich es heute, dass es fast keine Zeitzeugen mehr gibt, die davon berichten könnten.
      Als ich eintauchte in die Erkundung der Lügen, waren alle, die ich hätte fragen können, schon tot.
      Aber selbstverständlich wird in naher Zeit Gerechtigkeit walten.
      Heil und Segen
      Alfreda

      Antworten

Ihre Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: