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38 Kommentare

  1. 1

    Bernwart

    Heil Euch!

    Die marxistisch-kommunistischen Parteien in Deutschland, SPD und SED, waren die Ersten nach 1949, die die völkerrechtswidrige Abtrennung der deutschen Ostgebiete vom Reich, anerkannt und damit das Deutsche Volk verraten haben!
    In der NPD gab es damals in den 60er und 70er Jahren den Spruch:

    „Wer hat uns verraten?: Sozialdemokraten! – Wer schaut zu?: die CDU!“

    Auch wenn sie bei den ersten Bundestagswahlen noch den Spruch auf ihren Wahlplakaten hatten: „Oder-Neiße – Grenze – Niemals!“
    Deutschland und das Deutsche Volk wurden in der BRiD von diesen Parteien von Anfang an belogen und betrogen und die damals noch existierenden und starken Vertriebenenverbände haben sich vom System korrumpieren lassen und haben den ganzen Landesverrat der Bundestagsparteien mitgetragen.
    Sie waren und sind alles Hoch,- Landes,- und Volksverräter!- und warten noch auf ihre verdiente Aburteilung!

    Bernwart

    Antworten
    1. 1.1

      Bernwart

      Doch das Gute ist: Das Deutsche Reich besteht auch heute noch, auch wenn die Reichsregierung von den Besatzungsmächten daran gehindert wurde und wird, ihre Hoheitsrechte auszuführen. Die BRiD-Parteien- oder auch „Regierung“ hatten nie das Recht im Namen des Deutschen Volkes auf irgendwelche Gebiete, völkerrechtlich gültig, zu verzichten und das Unrecht als Recht anzuerkennen.
      Darüber ist also noch nicht das letzte Wort gesprochen, dank unserer Kameraden vom „Letzten Bataillon“.

      Heil und Sieg

      Bernwart

      Antworten
      1. 1.1.1

        Der Kräftige Apfel

        Heil Dir, Bernwart,

        zu dem Thema hat mir ein Freund eine schöne Information zugesandt. Ich zitiere aus seinem (ebenfalls) Zitat:

        „…Liebe Freunde,
        liebe Landsleute,

        man muss nur lange genug suchen, dann können die Machthaber des BRD-Konstrukts des Lügens überführt werden.
        Kein geringeres als das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht stellt auf seiner Internetseite ein wichtige Dokumente zur Aufklärung zur Verfügung.

        http://docplayer.org/12056273-Veroeffentlichungen-http-www-zaoerv-de-1958-max-planck-institut-fuer-auslaendisches-oeffentliches-recht-und-voelkerrecht.html

        Bei einem dieser Dokumente handelt es sich um den nachstehenden Bericht über die völkerrechtliche Rechtsprechung deutscher Gerichte in den Jahren 1958 bis 1965.

        http://www.zaoerv.de/28_1968/28_1968_3_4_b_646_703.pdf

        Im Absatz 280 (S. 677) ist zu lesen, dass der BayVerfGH am 24.07.1963 festgestellt hat, dass das vereinigte Wirtschaftsgebiet (den meisten als BRD bekannt) nicht in die Rechte und Pflichten des deutschen Reiches eingetreten ist und zu keiner Zeit auch nur annähernd alle Funktionen ausgeübt hat, die eine Staatsverwaltung ausmachen und das Wirtschaftsgebiet (BRD) „keinen staatlichen Charakter“ innehat.

        Die BRD ist lediglich eine Treuhandverwaltung der Alliierten – bis zum heutigen Tag.

        Die Schergen des BRD-Konstrukts täuschen uns mit einer „Staatssimulation“ und verfolgen Aufgewachte, die diese massive Täuschung durchschauen und anprangern.
        Zur Diffamierung und Verfolgung Aufgewachter und Aufklärer hat das BRD-Konstrukt eigens den Begriff „Reichsbürger“ erfunden.
        Wir werden von Kriminellen regiert und diese Kriminellen haben sehr viele Helfer und Helfershelfer in den Medien, Behörden und Gerichten, die uns massiv täuschen und belügen. …“

        Heil und Segen!

        Der Kräftige Apfel

  2. 2

    Tochter einer Trümmerfrau

    Lieber Kurzer,
    vielen Dank für diese Informationen. Solche Filme werden selbstverständlich nicht im Volksverdummungskasten gezeigt.
    Aber mir ist eingefallen, dass ich als Teenie ein Buch gefunden habe, das, ähnlich wie Nils Holgersen, von Selma Lagerlöf, von einem Mädchen handelte, dass das ganze Deutsche Reich bereist. Mir fällt der Verfasser nicht mehr ein. Sie wurde in der Johannisnacht verwandelt. Da das Buch in die Ecke der Nazi-Propaganda gestellt wurde, habe ich es nicht mehr gefunden.
    Kann mir jemand weiter helfen? Titel und Verfasser.
    Danke
    Tochter einer Trümmerfrau

    Antworten
  3. 3

    Albert Leo Schlageter

    Heil Kameraden,

    genauso ist es Kurzer. Dies ist unser Land, dies allein ist Ostdeutschland.
    Vom 10. – 30. Juni 2018 fahre ich mit 5 Freunden, von Schwenemüde, über Wolin, Kolberg, Danzig, Masuren bis nach Kaliningrad mit Motorrad. In Kaliningrad gehts auf die Fähre und wieder zurück.
    Auf diese Reise freue ich mich wirklich sehr, dort werde ich meiner Familie und unseren Ahnen endlich auch in Ihrer Heimat begegnen dürfen. Bis jetzt hatte ich nie die Kraft aufgebracht, mich auf diese Reise zu den Ursprüngen meiner Familie zu begeben. Und allein würde ich es immer noch nicht schaffen, es würde mein Herz sprengen. Meine Freunde konnte ich überreden, statt einer Norwegen Reise, jetzt ins Deutsche Reich heimzukehren.

    Für unser geliebtes Vaterland. Der Albert

    Antworten
    1. 3.1

      Schwabenmädel

      Dann wünsch ich dir gaaaanz viel Erleben.. es ist herrlich dort 🙂

      Ich war vor Jahren im masurischen Seengebiet und so weit nördlich davon wie möglich mit meinen Eltern, meine Mutter wurde nahe Königsberg geboren und musste in jungen Jahren flüchten. Und ich durfte dort die „Heimatluft“ schnuppern. Die Landschaft ist beeindruckend und ein Gefühl von Heimat strömt dort aus allen Landstrichen. Einfach wunderbar. Da soll mir einer weismachen, dass es keine Heimatverbundenheit gibt..

      Ein Schwabenmädel

      Antworten
    2. 3.2

      Falke

      Heil Allen,

      Überleben war schwerer als Sterben: Ostpreussen 1944-1948
      Buch von Erika Morgenstern

      Dieses Buch hatte ich im vergangenen Jahr gelesen. Unter anderem steht in dem Buch sinngemäß,

      als Erika Morgenstern im Schwäbischen an kam und einem Einheimischen von ihrer Kindheit vor der Flucht erzählte, antwortete der Mann, das er seine Heimat Baden-Würtemberg sehr lieben würde aber was du da über Ostpreußen erzählst also dort muss das Paradies sein.

      Und genau diesen Eindruck bekommt man, wenn man sich diese Aufnahmen anschaut.
      Mir ging es so als ich die ersten Filmaufnahmen vom deutschen Osten/Ostpreußen, Schlesien usw. vor Jahren im TV gesehen hatte. Da hatte ich null Ahnung von dem was ich heute weiß. Mit dem heutigen Wissen nimmt man diese Bilder noch ganz anders war.
      Auch die Namen der Orte wie Rauschen, Pillau, Gumbinnen, Königsberg, Deutsch Eylau und wie sie alle heißen haben einen schönen Klang. Man könnte stundenlang schwärmen.

      Wenn ich an meine Kindheit zurück denke wir sind öfter aufs Land zu Besuch gefahren. Die Dörfer dort in der Lausitz haben sehr große Ähnlichkeit mit den Dörfern in den Filmen vom deutschen Osten.

      MdG Falke

      Antworten
      1. 3.2.1

        Schwabenmädel

        🙂
        Es gibt dort noch viele alte Herrenhäuser, die jedoch zum größten Teil verfallen sind, weil sich keiner drum kümmert. Die Nebengebäude werden zum Großteil für die Landwirtschaft genutzt, aber die Haupthäuser verfallen immer mehr. Manche sind zur Besichtigung offen, d.h. man kann sich ein Bild machen, wie dort gelebt wurde.

        Ich meine der Spielfilm „Jauche und Levkoyen“ wurde sogar dort (heutiges Polen) gedreht, das alte Herrenhaus hab ich damals gesehen. Es war beeindruckend.. und auch ganz schön traurig weil eben alles so verfallen war.

        Was noch beeindruckend ist, das sind die vielen offenen Flächen, die landwirtschaftlich nicht genutzt werden. Natur pur…

        Ein Schwabenmädel

      2. 3.2.2

        Falke

        Heil Dir Schwabenmädel,

        ja genau so wie Du es beschreibst so kommt es auch rüber in den Filmen wenn über den deutschen Osten berichtet wird. Das teilweise dumme Gefasel zu den Filmen welches im TV von deren Moderatoren abgelassen wird muss man halt auf die Durchzugsstrecke schicken. Gewisser maßen rechtes Ohr rein und linkes Ohr gleich wieder raus oder umgekehrt. Das ist zwar nicht so einfach aber die Bilder entschädigen dafür.

        MdG Falke

    3. 3.3

      Till

      Werter Albert Leo Schlageter,

      ich habe in diesem Sommer einen innerlichen Ruck bekommen und bin mit meiner Familie an den Geburtsort meines Großvaters, mütterlicherseits, nach Masuren im Kreis Johannisburg gefahren. Ich hatte es mir anders vorgestellt, als wir es dann erleben durften. Masuren ist ein wunderschöner Fleck Erde und es entspricht der Beschreibung, dass Gott nachdem er die Welt erschaffen hat noch ein paar Tropfen Wasser übrig hatte und diese über Masuren vergoss. Die Städte sind schön hergemacht, man sieht an den vielen EU-Schildern das unser Geld dort massiv in der Infrastruktur verbaut worden ist. Polen ist derzeit größter EU-Geldempfänger. Selbst Städte wie Lyck, die näher an der weissrussischen Grenze liegen haben uns sehr beeindruckt. Und ja, uns sind auch die Amis dort aufgefallen, welche auf dem alten deutschen Truppenübungsgelände um Arys unsere Mittagspause, an einem der schönen masurischen Seen, mit Ihrem Knallen gestört haben.

      Freue Dich auf die Fahrt, denn sie wird eine der schönsten die Du je gemacht hast

      Antworten
    4. 3.4

      infoagentur

      Ich wünsche Dir viel Freude auf dieser Reise und ich hoffe ebenso, diese Gegenden unserer deutschen Heimat in naher Zeit zu besuchen. Ein guter Bekannter aus Russland, der hier lebt, hat erzählt, daß er kürzlich in Königsberg Freunde besucht habe. Dort sei die Zeit seit 1930 stehen geblieben. Die Hausfassaden, die Schilder von Bäckereien und Firmen, die Straßen seien noch so wie damals.

      Gruß und Segen
      infoagentur

      Antworten
  4. 4

    Lüne

    Jawoll, meine lieben Zeitgenossen . . .

    Die uns von unseren Widersachern in den beiden Verwaltungskonstrukten als Deutsche Regierung, oder Deutsche Volksvertreter dargestellten Fremd-Verwaltungen, der besetzten Deutschen Gebiete und seiner Deutschen Bevölkerung hat zu keinem Zeitpunkt die Interessen des Deutschen Reiches und des Deutschen Volkes vertreten und / oder gar in dessen Willen gehandelt.

    Aus diesem Grunde waren und sind die von unseren Widersachern vorgetäuschten Wahlen gerade für unsere Widersacher so bedeutungsvoll, weil sie damit dem verblendeten Deutschen Volk vorgaukeln wollten und konnten, das Deutsche Volk hätte seine Mandatsträger und damit die Volks-Vertreter selber gewählt und die von ihnen getroffenen Entscheidungen wären somit international rechtskräftig . . .

    Das ist ein Trugschluss! . . . Und die Wahlen sind somit überhaupt ein riesiger Betrug! . . .

    Denn die Hintergrund-Mächte welche verfügen, was hier in Deutschland geschieht, werden nicht vom Deutschen Volk gewählt! . . .

    Und jene, welche vom Deutschen Volk vermeintlich gewählt werden, können nicht das tun, was das Deutsche Volk will, oder das was sie selbst tun wollen, sondern sie bekommen gesagt, was sie tun sollen! . . .

    Und wehe dem, wer diesen Anweisungen unserer Widersacher nicht Folge leistet . . .

    Man könnte die Sache noch in viele Richtungen und in eben so viele Einzelheiten untergliedern, das würde aber an dieser Stelle zu weit führen . . .

    Kurzum: Der Kurze hat in seiner akribischen und zeitaufwendigen Kleinarbeit eigentlich alles, was damit im Zusammenhang steht minutiös und bis zur Wurzel zusammengefasst und für jeden nachvollziehbar verknüpft, als auch für jedermann prüfbar hier eingestellt.

    Es ist nun an uns, meine lieben Zeitgenossen, uns dieses umfangreiche Wissen zu Eigen zu machen und dieses, ohne zu missionieren, in die Welt zu tragen . . .

    In diesem Sinne, meine lieben Zeitgenossen, verbleibe ich Euch mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2018, zuversichtlichst, ACCON SAL BEVERINA und ALAF SAL FENA, Euer Z. B.

    Antworten
  5. 5

    der Helvetier

    Schöne Karte im Titelbild, allerdings ist sie im südlichen Teil nicht korrekt. Die schweizer Gebiete sind helvetisch also keltisch nicht germanisch.
    Gruss

    Antworten
  6. 6

    Bernwart

    Heil Dir Helveter!

    Leider muss ich Dich ein wenig korrigieren. Zwischen Germanen und Kelten gab es ursprünglich nie ein Unterschied. Der wurde erst durch die Römer geschaffen.

    Doch auch die Helveter sind germanischen Ursprungs. Guido von List schreibt in seinem Werk: „Die Namen der Völkerstämme Germaniens und deren Deutung“ S. 54: „Mit den HELVETIERN, richtig HELFETSEN, bietet sich das interessante Beispiel einer Ist-fo-onen – Kolonie. Die Stammsage der Schweizer berichtet, daß sie aus Schweden hergewandert und sich hier niedergelassen hätten. Der Name SCHWEIZ, aus SUITS gebildet, erinnert an die SUITONEN, die Schweden, wie an die SUEBI, die Schwaben… und erweist, in Übereinstimmung mit der schweizerischen Einwanderungssage, die Besiedler der Schweiz als suetonische Istfo-onen. Dies erhärtet noch mehr der Name HELFETSEN (Helvetier), denn dieser löst sich auf in HEL = dunkel, verborgen, und FETSEN = fortziehen, wandern (wetzen), und besagt somit: „Ins Dunkle, Ungewisse gehen“, oder „fotziehen auf Nimmerwiedersehen“. …….. Den Zentralpunkt ihres Neulandes machten sie zum UR-ORT und nannten ihn URI (Urzeugung) ..“ usw.

    Heil und Sieg
    Bernwart

    Antworten
    1. 6.1

      der Helvetier

      Das ist List’s Sichtweise diese kann ich jedoch nicht teilen. Die Quellenlage ist äusserst dürftig. Die von dir angesprochene Einwanderung aus dem nordischen Raum ist jedoch keines Wegs belegt und somit bestenfalls spekulation.
      Es gibt, nur schon zeitlich gesehen, viele Unterschiede zwischen Kelten und Germanen. Das ist durch grabungen sehr gut nachgewiesen.
      Die romanisierung ist ein Thema für sich.

      Die Herleitung des Namens, wie du sie vornimmst, hört sich spannend an.

      Ich für meinen Teil fühle mich eher als Kelte den als Germane. Aber ich bin auch nur ein, wie sagt man doch gleich? “Schlafschaf oder Systemling“…

      Grüsse

      Antworten
      1. 6.1.1

        Doris

        Helvetier,

        da kann ich Dir beipflichten.
        Ich bin gebürtig im allemanischen,
        der Ort soll eine keltische Gründung gewesen sein,
        Nähe schweizer Grenze und fühle
        mich auch als Keltin.

        Grüsse in die Schweiz

        (ich liebe die Schweiz, samt Einwohner)

      2. 6.1.2

        Lüne

        Nun, meine lieben Zeitgenossen, ich habe mir erlaubt, einmal ein paar Eckdaten bezüglich der Geschichte der Schweiz zusammenzusuchen, so daß sich hier jeder von Euch selbst ein Bild davon machen kann . . .

        Geschichte der Schweiz

        Die Geschichte und die Entwicklung der Schweiz als Nation wurde stark von der geografischen Lage des Landes geprägt.

        Die Schweiz in der heutigen Form entstand erst 1848 mit der Bundesverfassung – davor ist die Geschichte des Gebietes eine Geschichte verschiedener Territorien, um die im Laufe der Epochen benachbarte Völker kämpften:

        Römer, Burgunder, Alemannen, Franken, Habsburger, Österreich-Ungarn oder Frankreich unter Napoleon.

        Diese Gebiete wuchsen über die Jahrhunderte allmählich zur heutigen Schweiz zusammen.

        Antike und frühes Mittelalter

        Im Zuge der Ausdehnung ihres Reiches auf die Gebiete nördlich der Alpen wurden die ursprünglich keltischen Stammesgebiete in der heutigen Schweiz bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. von der Römern erobert und ins Römische Reich integriert.

        Die Römer gründeten Städte in der Schweiz, von denen ausgehend das Gebiet in der Spätantike allmählich christianisiert wurde.

        Nach dem Untergang des römischen Reiches siedelten sich die germanische Stämme der Burgunder und Alemannen im Mittelland der heutigen Schweiz an und vermischten sich mit der romanisierten keltischen Bevölkerung.

        Während sich in der West- und Südschweiz sowie in den Alpentälern die romanischen Sprachen erhielten (das heutige französisch, italienisch und rätoromanisch), verbreiteten sich in der Nordschweiz germanische Sprachen und legten damit die Grundlage für die heutige deutsche Sprachregion.

        Im 8. Jh. n. Chr. wurde das Gebiet der heutigen Schweiz von den Franken erobert und Teil des östlichen Frankenreiches, das später zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation wurde.

        Ausgehend von den bedeutenden klösterlichen Zentren wie St.Gallen oder Reichenau wurde bis ins 9. Jahrhundert auch die zugewanderte germanische Bevölkerung christianisiert.

        Die alte Eidgenossenschaft

        Ursprung des Schweizer Staates bilden mittelalterliche Verteidigungsbündnisse, die so genannten Eidgenossenschaften:

        Nach dem Tod des deutschen Königs Rudolf I. von Habsburg bildeten die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden einen eher losen Zusammenschluss zum Schutz ihrer „alten Freiheiten“.

        Der Legende nach wurde im Rahmen des „Rütlischwures“ ein erster Staatenbund gebildet.

        Die älteste erhaltene Bündnisurkunde ist der Bundesbrief aus dem Jahr 1291 zwischen den drei Urkantonen.

        Es ist das inoffizielle und mythologisierte Gründungsdokument des Schweizer Staates.

        In den folgenden Jahrhunderten traten im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem heutigen Staatsgebiet, vor allem mit den Adelshäusern der Habsburger und Burgunder, nach und nach weitere Gebiete dem Staatenbund bei.

        Mit dem Einmarsch Frankreichs unter Napoleon im Jahr 1798 ging die alte Eidgenossenschaft unter.

        Entstehung des modernen Bundesstaates

        Unter Napoleon wurden im Jahr 1803 die neuen Kantone gebildet, die der Helvetischen Republik mit einer föderalistischen Verfassung beitraten.

        Nachdem die protestantisch-liberalen Kantone in einem kurzen Bürgerkrieg, dem Sonderbundeskrieg, die konservativ-katholischen Kantone besiegt und deren separatistische Bestrebungen beendet hatten, wurde die Schweiz 1848 in einen modernen Bundesstaat umgewandelt.

        Mit der Festhaltung dieser ersten bundesstaatlichen Verfassung wurde die Autonomie der Kantone eingeschränkt und somit die heutige, moderne Schweiz gegründet.

        In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Schweiz von einer starken Industrialisierungswelle erfasst.

        Der neue Staat stärkte den Zusammenhalt der Kantone und förderte damit die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz im Übergang zum 20. Jahrhundert.

        Die Verfassung der Schweiz wurde seit 1848 zweimal total revidiert, 1874 und 1999.

        Wichtige Eckdaten der Geschichte der Schweiz

        • 1291 schließen sich die drei Ursprungskantone Uri, Schwyz und Unterwalden zu einem Bund zusammen, die Schweizerische Eidgenossenschaft. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte treten die anderen Kantone diesem Bund bei.

        • 1519 beginnt in Zürich die Reformation, in deren Verlauf sich die Schweiz in zwei konfessionelle Glaubensrichtungen (katholisch und protestantisch) spaltet.

        • 1648 anerkennen die Friedensverträge des Westfälischen Friedens, welche den dreißigjährigen Krieg in Deutschland beenden, die faktische Unabhängigkeit der Schweizerischen Eidgenossenschaft an.

        • 1798 geht die Alte Eidgenossenschaft mit dem Einmarsch Napoleons unter.

        • 1803 entstehen unter Napoleon aus den alten Untertanengebieten die neuen Kantone, welche der Helvetischen Republik beitreten. Diese erhält eine föderalistische Verfassung und bekommt ihre Autonomie weitgehend zurück.

        • 1815 werden die inneren und äußeren Grenzen der Schweiz und ihre Neutralität im Rahmen des Wiener Kongresses durch die Großmächte Europas anerkannt.

        • 1847 gewinnen die protestantischen Kantone den Bürgerkrieg gegen die katholischen Kantone (Sonderbundskrieg) und beenden damit die separatistischen Bestrebungen.

        • 1848 wird die moderne Schweiz gegründet: Der Staatenbund geht in einen Bundesstaat mit neuer Bundesverfassung über. Bern wird Bundesstadt.

        • 1863 wird das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf gegründet.

        • 1874 wird das fakultative Referendum eingeführt.

        • 1891 wird die Volksinitiative eingeführt.

        • 1914 macht die Schweizer mobil; die Armee sichert im ersten Weltkrieg die Landesgrenzen. Das Bundesgesetz über die Kranken- und Unfallversicherung tritt in Kraft.

        • 1919 wird für die Wahl des Nationalrates das Proporzsystem eingeführt.

        • 1939 macht die Schweizer Armee im Rahmen der bewaffneten Neutralität mobil und bewahrt ihre Unabhängigkeit.

        • 1948 wird die Alters- und Hinterlassenenvorsorge (AHV) eingeführt.

        • 1960 ist die Schweiz Mitbegründerin der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA).

        • 1963 tritt die Schweiz als 17. Mitglied dem Europarat bei.

        • 1971 wir auf Bundesebene das Frauenstimmrecht eingeführt.

        • 1972 schließt die Schweiz ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Gemeinschaft.

        • 1975 tritt die Schweiz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bei.

        • 1978 entsteht aus einem Teil des Kantons Bern der 26. Kanton der Schweiz, der Jura.

        • 1999 schließen die Europäische Union und die Schweiz die Bilateralen Abkommen.

        • 2000 tritt die neue Bundesverfassung in Kraft.

        • 2002 tritt die Schweiz als 190. Mitglied der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) bei; die Bilateralen Abkommen mit der EU treten in Kraft.

        • 2004 werden mit der EU im Rahmen des 2. Pakets der Bilateralen Abkommen die Abkommen von Schengen und Dublin geschlossen.

        In diesem Sinne und zuversichtlichst, ACCON SAL BEVERINA, Euer Z. B.

  7. 7

    Doris

    Lieber Kurzer,

    wo bitte ist Masuren,
    der Google bringts nicht.
    (Es gibt aber noch einige Masurenstrassen in
    Deutschland)

    Danke Grüsse
    Doris

    Antworten
      1. 7.1.1

        Doris

        Ich bin zwar jetzt ein Südstaatler, wenn ich jedoch die Bilder meiner ostdeutschen Heimat anschaue, mit der Geschichte dazu, das ist nur noch zum Weinen.

        Es kommt der Tag,

        Accon und Beverina

      2. 7.1.2

        Falke

        Heil Euch Doris und Kurzer,

        ich habe gerade den Link Masuren auf gemacht. Schon die paar schönen Bilder streicheln die Seele. Ich kann es nicht richtig beschreiben wie mir ist, wenn ich daran denke was die alliierten Kriegsverbrecher unter Anstiftung von Jenen unserem Reich geklaut haben oder besser gesagt geraubt haben. Von den vielen hingemordeten Volksgenossen will ich erst gar nicht anfangen, da steigt der Hochdruck noch mehr im Kessel.

        Accon und Beverina
        Falke

  8. 8

    der Helvetier

    Liebe Doris vielen Dank für die Grüsse, ich gebe diese gerne zurück.

    Es geht mir im übrigen in keiner Weise darum meine Sichtweise als Wahrheit oder Dogma zu verkaufen. Ich teile vermutlich viele Sichtweisen der Teilnehmer hier nicht. Das hält mich jedoch nicht davon ab mit zu lesen, im Gegenteil fühle ich mich durch neue, andere Blickwinkel angeregt.

    Grüsse

    Antworten
    1. 8.1

      Marco

      Schön, daß Du uns das mal mitgeteilt hast.

      SH Marco

      Antworten
  9. 9

    Lüne

    Jawoll, meine lieben Zeitgenossen . . .

    Es ist doch immer wieder bemerkenswert, wie wir nordischen Menschen, egal welcher Stammeszugehörigkeit, uns immer wieder und zum größten Teil aus vollkommener Unwissenheit heraus und wegen nichtiger Kleinigkeiten in die Haare kriegen und das nur, weil der Eine aus diesem Dorf und der Andere aus der nächsten Niederlassung stammt . . .

    Und so lange wie Solches der Fall ist und diese Lebenseinstellung bei uns vorherrscht, haben wir nichts Besseres verdient, als daß die anderen Völker und allen voran unsere Widersacher nach ihrem Gutdünken mit uns verfahren . . .

    Was glaubt Ihr, war der Grund zur Entstehung der nationalsozialistischen Bewegung und welche sind deren Inhalte?! . . .

    Was glaubt Ihr denn, meine lieben Zeitgenossen, warum sich unsere Ahnen in den Jahren nach dem 1.WK solche Mühe gemacht haben, um die Kleinstaaterei in Deutschland zu beenden und überhaupt in den deutschsprachigen Raum und damit meine ich alle Gebiete mit deutschen Dialekten, Frieden und Eintracht, bis hin zur „Gesamt Deutschen Einigkeit“ und Einheit herzustellen? . . .

    Weil sie aus den Folgen des 1.WK, welchen Deutschland nicht begonnen hatte, im Besonderen aber aus dem Versailler Vertrag, etwas gelernt haben und zwar, daß das Deutsche Reich sehr viele Neider und damit Feinde hatte, welche jederzeit in der Lage sind Deutschland anzugreifen und nieder zu werfen, wenn dieses Land zerstückelt und uneins ist . . .

    Was soll der Kurze denn nur noch an Grausamkeiten gegen das Deutschsprachige Volk aufdecken, ehe ihr begreift, daß dieser Kampf unserer Widersacher uns allen gemeinsam gilt und nicht nur dem Preußen, oder den Thüringern, Sachsen, Westphalen, oder Bayern, oder den Ostmärkern und so weiter und so fort . . .

    Glaubt ihr denn wirklich, meine lieben Zeitgenossen, daß es unsere Widersacher interessiert, ob einer Kelte, oder Allemanne, Hermondure, Cherusker, oder Rugier ist? . . .

    Der Begriff „GERMANE“ ist ohnehin ein Sammelbegriff der Römer für die in den nordischen Wäldern lebenden wilden und heidnischen, um nicht zu sagen, aus römischer Sicht „Barbarischen“ Volks-Stämme.

    Für das nun folgende neue Jahr bitte ich Euch von Herzen, meine lieben Zeitgenossen, Euere Einstellung zu unserem gemeinsamen deutschsprachigem Siedlungsraum, als auch über unser gemeinsames Zusammenleben, noch einmal tiefgründiger zu überdenken . . .

    Unsere Widersacher wissen im Gegensatz zu uns sehr genau, wer wir sind und sie haben genau aus diesem Grunde ihre Pläne uns gegenüber klar, eineindeutig und unmißverständlich formuliert und sie sind sich auch, zumindest was die Zukunft der Nordmenschen betrifft, sehr einig und wenn wir deren Pläne überleben wollen, so sollten wir uns unsererseits einig sein und das in jedweder Beziehung . . .

    Was will denn ein Boxer im Ring, wenn er seinen Körper, seine Fäuste und Füße nicht beherrscht, wenn er nicht weiß, wer er eigentlich ist, welche Sportart er ausübt und sich schon gar nicht daran erinnert, was er dort überhaupt soll? . . .

    In diesem Sinne, meine lieben Zeitgenossen, verbleibe ich Euch zuversichtlichst und voller Hoffnung, ACCON SAL BEVERINA und ALAF SAL FENA, Euer Z. B.

    Antworten
    1. 9.1

      Kleiner Eisbär

      So ist es Lüne!

      Das Gegenteil ist wahr!

      Gruß vom kleinen Eisbären

      Antworten
    2. 9.2

      Der Wolf

      Heil Dir Lüne!
      Genau so ist es! Unsere Einheit ist das höchste Gebot.

      Mit Deutschem Gruß

      Antworten
    3. 9.3

      Marco

      Heil Euch, Kameraden,

      entschuldigt meinen Kommentar von oben, hatte erst jetzt Gelegenheit den Kommentar von Lüne zu lesen, er hatte bereits die richtige Antwort gegeben.
      Einigkeit aller nordischen Stämme ist das Wichtigste von allem!

      Heil und Segen
      Marco

      Antworten
    4. 9.4

      Reichsritter

      Danke Dir Lüne für Deine Worte.

      Im Jahre 1840 hat ein gewisser Friedrich Engels einen Appell verfaßt:

      „Solange die Zersplitterung unseres Vaterlandes herrscht , so lange sind wir politisch Null. Wir wollen heimjagen, woher sie gekommen sind, alle die verrückten ausländischen Gebräuche und Moden, alle die überflüssigen Fremdwörter. Wir wollen aufhören, die Narren der Fremden zu sein und zusammenhalten zu einem einzigen, unteilbaren, starken, freien deutschen Volke.“

      So die Worte eines der Helden der heutigen antideutschen, die mit Flaggen in den Farben des Reiches gegen eine Gedenkveranstaltung für unsere ermordeten Soldaten demonstrierten.

      Oder wer es lieber mit Schiller mag:
      „Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern.
      In keiner Not uns trennen und Gefahr.
      Wir wollen frei sein, wie die Väter waren und lieber tot als Sklav zu sein.“

      Beherzigen wir also die Worte dieser Männer und erledigen wir nicht die Arbeit unserer Feinde, indem wir uns gegenseitig von uns trennen.
      Denn wie heißt es so schön: divide et impera (teile und herrsche).
      Lassen wir uns also nicht aufteilen und beherrschen, sondern halten zusammen und herrschen selber.

      Deutschland SH!

      Antworten
  10. 10

    Ohne Unterschrift gültig

    Klare Worte und das wirkliche echte Problem gut dargestellt.

    Besten Dank, Lüne.

    Accon und Beverina

    Antworten
  11. 11

    Heidr

    Werter Lüne,

    recht ehrlichen Dank für Deine wahren Worte – gleiches beobachte auch ich!
    Es stimmt mich oft traurig, wie schnell sich unseresgleichen aufgrund von Kleinigkeiten zu Zänkerei und Rechthaberei verführen lassen. Fakt ist, wir alle sind Einzigartig und in jeder Brust schlägt ein Herz, welches seine eigene Melodie singt.
    Nur gemeinsam – als Volk- haben wir die Möglichkeit auf den heiligen Weg unserer Ahnen, in deutschem Sinne, vorzuschreiten indem wir einander inspirieren, motivieren und vorallem respektieren.
    Ich möchte nicht glauben, daß diese meine Vorstellung eine Utopie ist!

    An dieser Stelle möchte ich Dir, Kurzer, meinen Dank für Deine herzerwärmenden und geistreichen zuweilen aber auch schwer verdaulichen Beiträge aussprechen!
    In Zeiten wie diesen mag viel Aufrichtigkeit & Beherztheit vonnöten sein, um all die Lügen
    – die Illusion zu enthüllen. Danke!

    Mögen wir uns stets die Hände reichen und niemals mehr gegeneinander wenden…

    In Verbundenheit Accon sal Beverina, Eure Heidr

    Antworten
    1. 11.1

      Kurzer

      Sei willkommen in unserer Runde, Heidr,

      wir arbeiten hier daran, das Trennende in unserem Volk zu überwinden, auf daß wir wieder zu unseren wahren Wurzeln finden. Alles Weitere dazu findest Du HIER

      Über Deine Meldung habe ich mich sehr gefreut.

      Accon und Beverina
      Der Kurze

      Antworten
  12. 12

    Bernwart

    Heil Euch Kameraden!

    Was ist des Deutschen Vaterland?
    Danke Lüne für Deine Worte!

    Accon und Beverina

    Bernwart

    Antworten
    1. 12.1

      Bernwart

      Nachtrag: Es wäre schön, wenn noch einige Kommentare zu den Themen „Wintersonnenwende“, „Rauhnächte“ und „Atlantis“ kämen.

      Alaf Sal Fena!

      Bernwart

      Antworten
  13. 13

    Mica

    Möchte noch anmerken, daß auch vor 1200 zumindest Schlesien und auch Pommern germanisch besiedelt waren genau wie Mecklenburg, Brandenburg & das heutige Sachsen.

    Stichwort: die im frühen 19. Jahrhundert um sich greifende Slawenlegende (gibts auch Bücher drüber beim Der Schelm Verlag)

    Bin Deutscher aus Mecklenburg und habe unsere Heimatgeschichte studiert. Die sogenannten Wenden waren Nachfahren der Wandalen und Langobardenstämme, die bei der Völkerwanderung hiergeblieben sind. Die Pommern waren Nachfahren der Rugier (Vorpommern) und der Goten (Hinterpommern). Die Brandenburger waren Nachfahren der Brugunder, soweit mein Kenntnisstand.

    Ab 1200 kamen dann im Zuge der Osterweiterung des Deutsche Reiches nach den Christianisierungskriegen (Wendenkriege) auch viele Neusiedler aus Franken oder Altsachsen in unsere Gegend.

    Unsere Vorfahren haben dann das beste draus gemacht und zumindest schöne gotische Kirchen und prächtige Hansestädte aus den zumeist schon zuvor existenten Besiedlungsplätzen errichtet (Stralsund, Wismar, Rostock, Demmin).

    Der alte germanische Glaube, der über drei Jahrhunderte tapfer und zäh verteidigt wurde, wurde aber wie schon bei den Sachsen damals verboten und lebte nur nich in den Heimatsagen und versteckten Kultstätten weiter.

    Heute entdecken wir ihn ja neu für uns, weil das Urchristentum zwar in Friedenszeiten tauglcih sein mag und mit Weihnachten auch ein schönes Fest hat, was ich nicht missen möchte, in Kampf- bzw. Kriegszeiten wie diesen werden uns aber nur unsere wahren Götter beistehen.

    Noch kurz zu den Polen: eigentlich sind das im 18. und 19. Jahrhundert slawisierten Ostgermanen, eingewanderten Chasaren und mongolischen Reiterhorden haben aber sicher auch Spuren hinterlassen.

    Die Slawisierung der Polen erfolgte über das von den byzantinischen Priestern Kyrill und Method im 11. Jahrhundert erdachte Kirchenslawisch,was über Volksschulen massiv ab dem 19. Jahrhundert unter die Bevölkerung des damaligen Kongreßpolens verbreitet wurde (im Rahmen des Panslawismus).

    Die polnische Geschichte wurde zumindest was die legendäre Gründung des Königereiches angeht, stark verfälscht und teilweise sogar erdichtet. Krakau z.B. sprach um 1500 noch komplett deutsch. Näheres findet ja im Internet wer da sucht.

    Antworten
    1. 13.1

      Bernwart

      Heil Dir Mica!

      Da hast Du vollkommen recht! Die Slawisierung, aller germanischer Stämme die östlich der Elbe lebten, wurde durch die Kirche, „christl.“ – Fürsten und spätere „fromme“Schriftsteller bewerkstelligt. Hierzu ein Bericht aus dem „Schlesier“:

      Die Slawenlegende – eine historische Lüge

      28. Juni 2015 von beim Honigmann zu lesen

      Von Dr. Heinrich Klug

      Ein Bericht aus der Zeitschrift „Der Schlesier“ v. 19.Nov. 2010

      Die polnische Geschichte und die zu ihr gehörende seit 200 Jahren bekannte Slawentheorie sind umwoben von Mythen, Legenden, Religion, Lügen, Halbwahrheiten und Propaganda. Sie wurde bisher erfolgreich für den polnischen Imperalismus, vor allem für den polnischen Westdrang mißbraucht. Sie ist damit auch Bestandteil einer jahrhundertelangen antigermanischen, d.h. antideutschen Politik. Daß ungebildete, einfache Menschen daran glauben, ist verständlich. Aber nicht nur Ungebildete, Unwissende halten diese Legende am Leben, es sind vielmehr die Halbgebildeten und die sich einbilden, gebildet zu sein. Besonders die an die politische Realität angepaßten Historiker, Politiker und ignorante Intellektuelle, die zumindest meinen es zu sein, tragen die größte Verantwortung für den tragischen Verlauf der deutsch-polnischen Geschichte im 20. Jahrhundert.

      Den Preis für die Slawentheorie mußte Deutschland, vor allem aber die Ostdeutschen zahlen. Ein Drittel des deutschen Reichsgebietes ging verloren. Millionen wurden unter grausamen Umständen ermordet und noch mehr Millionen – es waren 15 Millionen – wurden aus ihrer jahrhunderten alten Heimat vertrieben.

      Das war die Folge einer politischen und historischen Lüge über die Slawen. Leider gibt es auch heute noch genügend Heimatvertriebene, die die Slawentheorie vertreten, ohne zu wissen, wie sie sich selber schaden. Das gleiche gilt auch bei einigen Vertriebenen für die angebliche deutsche Schuld an beiden Weltkriegen und für die angeblichen Grausamkeiten, die die Deutschen in ganz Europa zu verantworten haben.

      Unsere Freunde von der Art eines Kaczynski könnten sich unter den Vertriebenen keine besseren wünschen.

      Die Sclaven

      Die Slawenlegende begann mit dem Sclavenhandel im frühen Mittelalter. Besonders in den orientalischen Ländern war der Sclavenhandel weit verbreitet und gehörte zum täglichen Leben.

      Aber auch in den abendländischen Ländern wie bei den Römern, im Frankenreich und bei den Wikingern war der Sclavenhandel ein Teil der Wirtschaft, des Handels, der Kultur, der Gesellschaftsform und – der Wahrheit wegen – muß auch die christliche Kirche genannt werden.

      Erst nach 500 nach der Zeitenwende finden sich in historischen Unterlagen von Jordanes, Prokopios u. a. Historikern Berichte über „Sklabeenoi“. Die Mauren nannten alle Kaufsclaven „Siklap, plural Sakalibah“. Die mönch – lateinische Schriftsprache übernahm die arabischen Wörter für den Menschenhandel und formte – lateinisierte – sie zu „Sclabvi“ um.

      Das Wort Sclavi wurde dann von der römischen und byzantinischen Kirche benutzt, um Volksstämme, unabhängig von ihrer Herkunft, zu benennen, die nicht den beiden Kirchen angehörten. Für die christlichen Kirchen waren es gottlose „Sclaven der Götzen und des Teufels“, so Adam von Bremen im 11. Jahrhundert. Alle waren noch im Irrwahn des heidnischen Götzendienstes befangen.

      Diese Ungläubigen wurden nicht nur Scalven genannt, sondern waren auch als Sclaven eine Handelsware.

      Diese nicht-christlichen Volksstämme waren durchaus nicht Unmenschen, wie man annehmen konnte, auch sie hatten einen Glauben, Sitten und Moral. Leider bringt die Schulgeschichtsschreibung von Adam von Bremen über die Sclavi, die da besagt: ….“im übrigen aber dürfte man kein Volk finden, das in bezug auf Sittlichkeit und Gastfreundschaft ehrenwerter und gutherziger wäre.“ Dennoch wurden sie aus religiösen Gründen mit Feuer und Schwert bekämpft, d. h. zum „richtigen“ Glauben missioniert.

      Das Wort Sclavi und seine ursprüngliche geschichtliche Bedeutung hatte Bestand bis Ende des 18. Jahrhunderts. Danach erfand der Historiker Schmeidler das Wort „Slawen“, dem dann auch eine andere geschichtliche Bedeutung zugewiesen wurde.

      In der ganzen Geschichtsschreibung, auch im Altertum nicht, gab es bis zu Schmeidler keine Slawen.

      In der heutigen Geschichtsschreibung versteht man unter den Slawen ein Volk, das nach der Völkerwanderung in den Weichsel-Wartheraum bis zur Elbe hin „eingesickert“ ist. Auch die Slawisten können heute noch nicht sagen, woher sie kamen. Gelegentlich werden die Pripjet-Sümpfe als ihre Heimat angegeben.

      Die Völkerwanderung

      Die Völkerwanderung als fester Bestandteil in der heutigen Geschichtsschreibung ist ein weiteres fragwürdiges Thema in der deutsch-polnischen Geschichte.

      Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Lehre von der Völkerwanderung vom polonisierten Deutschen Brandke und dem hussitischen Fanatiker Safarik in die Welt gesetzt..

      Sie behaupteten, daß der Raum zwischen Weichsel und Elbe von den germanischen Stämmen verlassen wurde und durch die Slawen eingenommen wurde.

      Vor dem 19. Jahrhundert erwähnt die Geschichtsschreibung nichts dergleichen. Natürlich sind schon immer in der Geschichte Völker gewandert, sei es wegen Übervölkerung, Kriege oder Hungersnöten. Meistens aber waren es nur die Jüngeren des Volksstammes, die ihre Heimat verließen. Nach Brandke löste der Hunnensturm anfangs des 5. Jahrhunderts die Völkerwanderung aus. Die Hunnen gelangten bis auf die Katalaunischen Felder, das ist in Frankreich in der Champagne, wo sie von den Westgoten und Römern besiegt wurden.

      Hat sich noch nie jemals ein Historiker gefragt, warum gerade das Gebiet zwischen Weichsel und Elbe von den Ostgermanen verlassen wurde? Warum wurden die Volksstämme zwischen Elbe und Rhein nicht vertrieben wie z. B. die Burgunder am Rhein, die Chatten oder die Cherusker?

      Der Hunnenkönig Etzel wurde von den Germanen „Attila“ genannt. Das ist gotisch und heißt Väterchen. Warum ein Kosename für einen blutrünstigen Barbaren aus den Steppen Asiens? Wer je das mittelalterliche Epos „Die Nibelungen“ gelesen hat, wird daraus erfahren, daß Attila freundschaftliche Beziehungen zu den Germanen unterhielt. Bekannt ist auch die Hochzeit von Attila mit Krimhild, die Schwester des Burgunderkönigs Gunther,der in Worms in der Königsburg mit seinen beiden Brüdern Gernot und Giselher herrschte.

      In der Nibelungensage ist auch die Rede vom Markgraf Rüdiger von Bechelaren, der sowohl mitEtzel/Attila als auch mit dem Königshaus in Worms befreundet war. Auch wenn das Nibelungenlied „nur“ ein Epos ist, entbehrt es sicherlich nicht einiger geschichtlicher Tatsachen, die im Volksmund weitergegeben wurden.

      Soweit bekannt, soll Attila die besiegten Volksstämme zur Heeresfolge gezwungen haben und verlangte Tribute von den unterlegenen Stämmen. Bekannt ist auch, daß auf den Katalaunischen Feldern ein Großteil der Kämpfer auf der Seite der Hunnen Germanen waren. Hier kämpften Germanen gegen Westgermanen und Römer.

      Ganz anders sah es beim Mongolensturm im Jahre 1241 in Mitteleuropaa aus.

      Gnadenlos wurde gemordet, geplündert und gebrandschatzt, und ganze Landstriche wurden entvölkert. Zu einer Völkerwanderung im großen Ausmaß wie Brandke und Safarik zur Zeit der Hunneneinfälle sie beschrieben hat, kam es dieses Mal nicht. Wahrscheinlich wohnten im 13. Jahrhundert für die Slawisten bereits Slawen in diesem Gebiet, so daß der Raum zwischen Elbe und Weichsel nicht mehr von den Germanen frei gemacht werden mußte.

      Seit 200 Jahren wird die Lehre von Brandke von Generation zu Generation gedanken- und kritiklos hingenommen. Jedoch Einhard (770 bis 840) berichtete über die Bewohner von

      West- und Ostelbien, sie seien „an Sprache zwar wenig verschieden, an Sitten und Trachten aber unähnlich“.

      Und in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts beschreibt Adam von Bremen den ostelbischen Raum als „reichste Provinz Germaniens“ , reich an Männern, Feldfrüchten und Waffen, die von den Vinulern beherrscht wird, die man früherWandalen nannte.“ Im 13. Jahrhundert schrieb Bischof Bogufal II. von Posen, „daß kein Volk so viel Gemeinsames habe und so vertraut wäre, als die Sclavi mit den Deutschen“. Einwandfrei berichteten diese Historiker über Ostelbien von deutschen Volksstämmen. Ginge es nach den Slawisten, so müßten in Ostelbien bereits seit dem 6. Jahrhundert nach der Zeitenwende Slawen gelebt haben. Karten, die im 15. Jahrhundert entstanden sind, benannten das Land zwischen Elbe und Weichsel „Vandalia“.

      Auch wenn heute Teile der Bevölkerung zwischen Elbe und Weichsel slawisch sprechen, besiedelten ostgermanische Stämme dieses Gebiet. Es waren Polaben, Pomeranen, Wislanen, Circipani, Heveller, Lusizen (Lugier) Kasuben als Teil der wandalischen Pomoranen, Polanen, Gepiden, Goten, Warnen, Rugier, Skiren und Burgunder.

      Die slawische Sprache

      Viele Leser werden sich jetzt fragen, wie es kam, daß die ostgermanischen Stämme heute slawisch sprechen. Dazu müssen wir zurück in die Geschichte gehen. Es begann mit dem römischen Reich und mit dem Sieg über Mazedonien im Jahre 147 vor der Zeitenwende. Rom gewann dadurch Macht und Einfluß auf den ganzen Balkan. Bis zum Untergang des Oströmischen Reiches im Jahre 1453 nach der Zeitenwende durch die Osmanen war das Byzantinische Reich, wie das Oströmische Reich auch genannt wurde, der politische, kulturelle und religiöse Mittelpunkt Südost- und Osteuropas. Macht, Reichtum und Glanz der Großmacht Byzanz beeinflußte auch die benachbarten Länder.

      Am besten ist das an Rußland aber auch an Serbien, Bulgarien und Polen zu erkennen, wo das Zarentum, der Adel und die orthdoxe Kirche Glanz, Kultur, Gesellschaftsform und die Sprache weitgehend nachahmten oder in abgeänderter Form übernahmen. Aber auch die Schattenseiten des Glanzes zeigten sich in den benachbarten Ländern. Und davon war der größte Teil des Volkes betroffen.

      Vor allem die Landbevölkerung wurde zu rechtlosen, leibeigenen Sclaven; dagegen gewann der Adel und die Kirche an Macht und Einfluß. Vieles erinnert uns an den heutigen Amerikanismus in der Welt und besonders in Deutschland: Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer.

      Das byzantinische Staatsgebiet reichte von Spanien über Nordafrika, Vorderasien und Kleinasien bis zum Schwarzen Meer. In diesem Staatsgebiet waren verschiedene Völker und Rassen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen zusammengefaßt.

      Das Oströmische Reich bestand 1600 Jahre lang

      In dieser Zeit bildete sich eine einheitliche Verwaltung, Gerichtsbarkeit, Kirche und durch Legionveteranen ein allgemeines Sprachengemisch mit räumlich begrenzten mundartlichen Abweichungen.

      Die Wurzeln dieser Sprache sind vielseitig und reichen bis in den Vorder- und Kleinasiatischen Raum. Eine deutliche Wortwurzel-Verwandschaft besteht auch mit germanischen, baltischen und gotischen Sprachen. Aber auch Sprachanteile aus dem Lateinischen und Griechischen sind auffällig.

      Als der christliche Glaube im Byzantinischen Reich als Staatsreligion im Jahre 380 nach der Zeitenwende eingeführt wurde, war zur heiligen Messe nur die lateinische Sprache zugelassen. Später auch die griechische Sprache. Eine barbarische Mundart, d. h. in den jeweiligen volkstümlichen Mundarten und Sprachen, hat der Papst in der heiligen Messe verboten.

      Daher führten die Griechen Kyrill (Konstantinos) und Methodios im 9. Jahrhundert eine allgemeine Kirchensprache ein, genannt Glagoliza. Im Grund war sie nichts anderes als eine Fortsetzung des auf dem Balkan herausgebildeten Sprachgemisches, das mit der Zeit byzantisiert wurde.

      Der Glagoliza liegt die griechische Minuskel (Alphabet) zugrunde, erweitert durch armenische, hebräische und koptische Buchstaben. Die byzantinische Sprache als Ausdruck und Zeichen eines Vielvölkerstaates und die mit ihr verwandte Kirchensprache, die Glagoliza, ist der Ursprung aller heute „Slawisch“ genannten sprachen.

      Fast alle osteuropäischen Länder im ehemaligen Einflußgebiet des Byzantinischen Reiches sprechen, wenn auch regional in abgeänderten Dialekten, die slawische Sprache. Davon wurden auch die ostgermanischen Volksstämme betroffen.

      Somit ist ein Großteil der Polen und Tschechen, um es mit dem bekannten Historiker für Osteuropäische Geschichte,Helmut Schröcke, zu sagen, nichts anderes als polonisierte und tschechisierte Germanen.

      Auch das erinnert uns an die Zeit, wo z. B. in Oberschlesien Deutsche polonisiert wurden. Ein Teil von ihnen sind bereits echte Polen geworden. Sie sprechen nicht mehr Deutsch, weil sie es nicht können und fühlen sich auch nicht mehr als Deutsche.

      Solange die Slawenlegende bewußt als politische Mauer zwischen Deutschen und Polen von beiden Seiten aufrechterhalten wird, nutzen keine Milliarden Tribute an Polen und auch kein diplomatisches Getue, in welcher Art und Weise auch immer, um normale und friedliche Verhältnisse zwischen beiden Völkern herzustellen.

      Zusammenfassung des Artikels:

      Zwei Begriffe – Sclavi und Slawen – die in ihrer Begriffsbestimmung (Definition) gar nichts mieinander zu tun haben, werden wahllos miteinander vertauscht bzw. ausgetauscht, – auch von den Leuten, die es besser wissen müßten. Politisch bewußt, trennt so die Slawenlegende Deutsche und Polen, die anfangs einen gemeinsamen völkischen Ursprung hatten.

      Zeugnisse der Geschichte des mittelosteuropäischen Raumes

      von Siegbert John

      erschienen in der Zeitschrift „Der Schlesier“ v. 17. Dez. 2010

      Bezug: „Die Slawenlegende –eine historische Lüge“

      von Dr. Heinrich Klug

      Die Legende von der Existenz von Slawen wird immer wieder in die Geschichte des mittelosteuropäischen Raumes eingefügt und besonders von Polen und Tschechen als „Beweismittel“ für die Berechtigung des Landraubes (Wiedergewinnung slawischer Gebiete!) am Leben erhalten und leider auch von deutschen „Historikern“ und sogar in unseren Schulen als historische Tatsache dargestellt. Wenn wir in der Geschichte des mittelosteuropäisches Raumes Rückschau halten, werden wir kein Volk der Slawen, ja gar keine Slawen finden.

      Spätgermanische Staatsgründung

      Von den zahlreichen frühen Zeugnissen der Geschichte dieses Raumes betrachtet, ist Polen eine spätgermanische Staatsgründung. Die Ostsee war ein germanisches Binnenmeer, und seit dem Jahr 1000 v. Chr. wurde in neun germanischen Einzelvorstößen Mitteleuropa germanisches Siedlungsland.

      Die Schwester des polnischen Königs Misesko I. hieß Adelheit. Seine drei Töchter Geira, Astrid und Gunhild heirateten bedeutsame nordische Männer. Bei Miseskos Sohn, Boleslaw I (nordisch Burislaf) sind bei drei seiner vier Frauen nordische Namen nachzuweisen: Thyra, Emnilda und Oda. Boleslaws Tochter hieß Reglindis.

      Auch den polnischen Wissenschaftlern ist keineswegs neu, daß das alte polnische Reich sein Entstehen germanischen Volksstämmen verdankt.

      Bis ins 14. Jahrhundert hinein hieß die Weichsel „Wandalischer Fluß“

      Als Boleslaw II. sein Reich aufteilte, erhielt Ladislaus II. (Wladislaw) Schlesien und als Senior zusätzlich das westliche Kleinpolen und Krakau. Nach seiner Vertreibung und seinem Tod wurde seinen Söhnen 1163, auf EingreifenBarbarossas hin, Schlesien übertragen. So entstand neben dem polnischen der schlesische Piastenstamm.

      Kasimir II. hob 1177 das Senioratsprinzip auf, und dies bedeutete die Verwaltung Polens in eine Vielfalt selbständiger Fürstentümer. Papst Alexander III. bestätigte dies 1181. Nach dem Tod Miseskos III. gehörte Schlesien nicht mehr zum polnischen Staatsverband, und als Herzog Heinrich II. von Liegnitz sich 1241 bei Wahlstatt den Mongolen entgegenstellte, tat er dies als unabhängiger Herzog von Schlesien.

      Die heilige Hedwig war eine bayerische Prinzessin. Der letzte Hochmeister des Ritterordens war Schwiegervater des polnischen Königs.

      Auf die zahlreichen, nach deutschem Recht gegründeten und hauptsächlich von deutschen Bürgern bewohnten Städte und Gebrauch der deutschen Sprache möchte ich hier ebenfalls hinweisen.

      Die zwischen Elbe und Weichsel gegründeten Orte führten von Anfang an deutsche Ortsnamen.

      Die Ortsgründer, sofern sie nicht Nachkommen der zwischen Elbe und Weichsel ansässig gewesenen germanischen Stämme waren, kamen aus niederdeutschen und hochdeutschen Sprachgebieten des westelbischen Raumes. Mit den „Potemkinschen (Slawendörfern“ versuchten (und versuchen) Slawenforscher, das Vordringen slawischer Stämme nachzuweisen.

      Und nun die notwendigen Anmerkungen zur Slawentheorie

      Der im frühmittelalterlichen Schrifttum gebrauchte Ausdruck „Sclavinia“ hat mit dem erst im 19. Jahrhundert bei Schlözer und Herder aufgenommenen Begriff „Slaven“ nichts zu tun. Der Schwabe Schlözer schrieb für viel Geld dem russischen Zaren die russische Geschichte auf, damit ihm alle „Sclavenis“ gehören, obwohl dies in ganz Europa nur ein Begriff für Unfreie war. (Lewer tot as Slaw!“)

      Nirgends findet man die Heimat der Slawen. Kein Geschichtsschreiber hat jemals Slawen erwähnt. (Die Existenz der Slawen war „Gotteswort“, als sie von der Kanzel gepredigt wurde!)

      Kant warnte vor diesen „wahnwitzigen Vorstellungen“ des Theologen Herder

      Sogar Karl Marx lehnte diese Lehre ab. Im Mönchslatein bedeutet der Begriff „Sclavi“ = „Heiden“.

      Nach dem Ratzeburger Zehntregister aus dem Jahr 1230 bedeutet „Sclavi sunt, nullum beneficium est“, daß die der kirchlichen Autorität noch nicht unterworfenen Ortschaften keinen „Zehnten“ zu zahlen hatten. Die Päpste nannten die glagolitische Schriftsprache (nach Wolff in Ostgermanien S. 182“ Glagolita-Sprache) Sclavina lingual oder sclavia lingua.

      In Thietmar von Merseburgs Chronik 37 erscheint sie als sclavonica verba, Sclavina oder sclavia oder Sclavonica sind heidnisch und haben keine slawische Bedeutung. Das erkennen wir z.B. auch aus dem Aufruf des Papstes Eugen III. vor dem Wendenfeldzug 1147, wo er von „contra sclavos cetrosque paganos“, d.h. „gegen die sclavi und die anderen Heiden“ spricht.

      Entstehungsgeschichte des „Vaterunser“

      Auch aus der Entstehungsgeschichte des „Vaterunser“ in den slawischen Sprachen läßt sich ablesen, zu welchem frühesten Zeitpunkt die slawische Sprache entstanden ist. Das erste „Vaterunser“, das in kyrillischer Schrift geschrieben wurde, stammt aus dem 11. Jahrhundert. (Ein Wortwandel aus dem Heliand, Vers 1600: „Nosse wader…tia rik komma, tia willia schinyot“ ist eher der gotischen Sprache entlehnt, entstanden 825/830).

      Auch die heute als „altpolnisch“ bezeichnete Sprache war noch sehr mit deutschen Wurzeln erkennbar. Von der polnischen Sprache selbst schreibt der polnische Emigrant Czeslaw Milosz (Geschichte der polnischen Literatur, Köln 1981, S. 10/15, daß der älteste polnische Satz „eine Notiz“ sei, die sich im 13. Jahrhundert in das Inventarbuch eines Klosters verirrte und daß bis zur Renaissance Latein und Deutsch die polnischen Schriftsprachen waren.“

      Der jüdische Khasare Hans Kohn verwendete (1956) den „Kunstbegriff Slawen“ für alle heidnischen, ostelbischen, ostsaalischen, germanischen und damit meist wandalischen (wie auch keltischen und illyrischen) Frühdeutschen und alle unter die von der „Glagolica/Kyrilla“ erfaßten Völkerschaften.

      Wohlgemerkt: Der den Urkunden und der Geschichte widersprechende Begriff „Slawen“ kam erst nach Schlözer, Herder und Brandtke auf (Hans Kohn, „Die Slawen und der Westen“, Seite 7.)

      Nachbetrachtung

      Kopernikus (Copernicus)., Begründer neuzeitlicher Himmelskunde, geb. 1473 in Thorn, gestorben 1543 in Frauenburg. Im Schloß Heilsberg arbeitete er seine neuen astronomischen Erkenntnisse aus. Kopernikus sprach und schrieb nur deutsch und lateinisch. Veit Stoß, 1450 bis 1533, arbeitete in Nürnberg und Krakau. Überlieferte Briefe an seine Mutter gibt es nur in deutscher Sprache.

      Aus Nikolaus Kopernikus, der kein Wort polnisch sprach, machte Polen Mikolaj Kopernik, aus Veit Stoß wurde der Pole Wit Stowsz.

      Soll (sogar unter Mithilfe der Heimatvertriebenen !?) nach einem erzwungenen völkerrechtswidrigen territorialen „Verzicht“ nun auch jahrhundertealtes deutsches Kulturschaffen verleugnet oder gar ausgelöscht werden?

      Dies würde nicht ausschließen, daß die aus den deutschen Ostgebieten stammenden Dichter, Denker, Erfinder usw. (einschließlichGerhart Hauptmann und Andreas Gryphius usw.) dereinst auch als „Große Polen“ vorgeführt werden. Letztlich ließe sich dann auch glaubhaft machen, daß die deutschen Ortsnamen ebenfalls „slawisch-polnischen Ursprungs“ sind“

      „Nur Gerechtigkeit schafft Frieden!“ Wahlspruch des Papstes Pius XIII.

      Die jüngste Periode der Eisenzeit, die sogenannte La-Têne-Zeit, leitet bereits hinüber zur ältesten geschichtlichen Periode der schlesischen Geschichte. Den Römern verdanken wir die ersten geschichtlichen Nachrichten über Schlesien. Gräber- und Münzfunde, Waffen, Tongefäße, Geräte und Schmuck verschiedener Art ergaben den Nachweis über die Vergangenheit der schlesischen Urbevölkerung und zwar der suevischen Lugier, der Lyger. Zu ihnen gehörten wohl auch die von Ptolemäusaufgeführten Silinger, von deren Stammbezeichnung sicher der Name Schlesien abgeleitet ist.

      Quelle: HIER

      Quelle: HIER

      MdG.

      Bernwart

      Antworten
      1. 13.1.1

        Der Wolf

        @ Bernwart

        Danke für diesen hochinteressanten und spannenden Beitrag! Kleine Korrektur: Einen Pius den XIII. hat es leider nicht gegeben. Der letzte Papst mit dem Namen Pius war Pius der XII. (Pacelli), der 1957 starb. Sein Nachfolger war Johannes der XXIII.

        Heil und Segen Dir!

    1. 14.1

      infoagentur

      Vertreibung der Deutschen :
      Ihr Polen und Russen kamt
      und nahmt was nicht das Eure war,
      und nanntet Euch Befreier gar.
      Geerntet habt ihr, wo ihr nicht gesät,
      mit fremder Sichel fremdes Feld gemäht.
      Ihr wohnt in Häusern, die ihr nicht gebaut,
      und fragt nicht, wo sie blieben,
      die ihr daraus vertrieben,
      und wieviel starben
      und verdarben.
      Ob euch nicht graut,
      anklagend nicht das Unrecht in die Fenster schaut?
      Was immer war, was immer werde,
      ihr geht und steht auf fremder Erde.

      Gefunden in den Kommentaren zu dem wunderschönen Film ‚Frühling in Trakehnen 1936‘.

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