Narzissenfest im Salzkammergut
Externsteine
Leuchtturm
Festung Kufstein bei Nacht
Burschenschank Oststeiermark
Licht und Schatten am Untersberg

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51 Kommentare

  1. 1

    anders olafson

    Ein älterer, lebenserfahrener Mensch sagte mir einmal:

    Man kann schon mal hinfallen. Aber man darf niemals liegenbleiben!

    Ob das Poesie ist weiss ich nicht. Ganz sicher aber ist es eine Lebenseinstellung.

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  2. 2

    Clara Schumann

    Wenn Tugend und Gerechtigkeit
    Den großen Pfad mit Ruhm bestreut:
    Dann ist die Erd‘ ein Himmelreich,
    Und Sterbliche den Göttern gleich
    .

    Mozart/Schikaneder: Die Zauberflöte, 1791, Schlußchor am Ende des 1. Aktes

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  3. 3

    El Huron

    Unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
    unsre Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
    Unsre Heimat ist das Gras auf der Wiese,
    das Korn auf dem Feld und die Vögel in der Luft
    und die Tiere der Erde
    und die Fische im Fluß sind die Heimat.
    Und wir lieben die Heimat, die schöne
    und wir schützen sie,
    weil sie dem Volke gehört,
    weil sie UNSEREM VOLKE gehört.

    Herbert Keller

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  4. 4

    Der Alte Fritz

    Heil euch Kameraden,

    das Folgende kennt ihr zwar schon, aber da es Poesie ist, stelle ich es noch einmal ein.

    Nordwind

    Gequält unser Geist und gequält unsre Herzen,
    verursacht durch geistig und seelische Schmerzen.
    Die Lüge verteidigt, dass Übel beschützt,
    gewählte Regierung die doch uns nicht nützt.

    Unsre Toten verspottet, die Ahnen verteufelt,
    der Glaube geschaffen durch ständig Geheuchel.
    Mit gesenktem Haupte und langer Geduld,
    ertragen die Rede der ewigen Schuld.

    Deutsch sein ist Schande und weiß sein ist schlecht,
    doch schwarz und gemischt sein, ist edel und recht.
    Alle sind gleich, es gibt keine Rassen,
    der Deutsche muss weg, weil wir in hassen.

    Regierung und Nachrichten verkünden dies Wort,
    es sind nur die Weißen, die müssen fort.
    Aus Süd und Südosten her laden sie ein,
    die Menschen zu kommen, unsre Heiler zu sein.

    Das Heil ward versprochen, doch Schrecken gebracht,
    am Tag ist’s gefährlich und tödlich bei Nacht.
    Die Beschützer des Volkes und Hüter des Rechts,
    gezwungen zum nichts tun, auch im Gefecht.

    Die Frauen geschändet und oft auch ein Mord,
    doch meist trifft’s nur Deutsche und die müssen fort.
    Geraubt unsre Ehre, geraubt unser Stolz,
    die Zukunft sie brennt schon, wie ein Stück Holz.

    Ein starkes Volk, einst von Krieger und Weisen,
    doch heute verweichlicht, gehören wir zu den Leisen.
    Sag nicht was du denkst, sag nicht was du bist,
    sonst bist du ein Hasser und übler Rassist.

    Wie lange erträgst du demütig die Schmach,
    du solltest dich fragen, was kommt denn danach?
    Wie schlimm soll es werden, bevor du erwachst,
    bis alle vertilgt sind und keiner mehr lacht?

    Dies sprech ich als Deutscher, mein Volk ruf ich an,
    dir gilt meine Liebe und auch unsrem Land.
    Das Land unsrer Väter verteidigt mit Blut,
    das müssen wir schützen, mit eisernem Mut.

    Der nordische Geist, er ist noch nicht verloren,
    steht nur und wartet, vor verschlossenen Toren.
    Gewährn wir ihm Einlass, erwecken ihn neu,
    gemäß unsrer Art, beständig und treu.

    Es lodern die Feuer, im Herzen entfacht,
    ertönen die Rufe, Deutschland erwacht.
    Und mit ihm der Norden zum Kampfe bereit,
    wir geben nicht Ruhe bis Europa befreit.

    Gerechtigkeit wird wieder walten im Staat,
    gerichtet die Henker für Betrug und Verrat.
    Zins wird gebrochen und Geld wieder frei.
    Das bringt uns das Glück und den Wohlstand herbei.

    Rein unsre Herzen, rein unser Volk,
    schafft Frieden und Freiheit, viel mehr wert als Gold.
    Einsam ist wenig, gemeinsam ist viel,
    die treue Gemeinschaft, das ist unser Ziel.

    Geschrieben von dem Alten Fritz

    Heil und Segen

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  5. 5

    Der Wolf

    Haltet eurer Herzen Feuer
    Heilig über alle Zeit,
    künden muß es, daß ihr treuer
    als die hellsten Sterne seid.

    Hans Baumann

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  6. 6

    Clara Schumann

    Gemeinschaft

    Wo einer denkt, entsteht ein kleiner Funke,
    wo tausend denken, entsteht ein kleines Licht!
    Ein Tröpfchen Wasser reicht noch nicht zum Trunke,
    und ein Erkenntniskorn genügt noch nicht.

    Erst wenn dasselbe viel Millionen fühlen,
    erst wenn uns allesamt ein Ding bewegt,
    kann unter Handeln jenen Wert erzielen,
    der die Gewähr für beßre Zukunft trägt.

    Aus der Gemeinschaft muß Erlösung kommen,
    denn sie allein befruchtet unsren Geist,
    aus ihr hat mancher schon die Kraft entnommen,
    die Mauern und Gebäude niederreißt.

    Wo einer schreitet, geht sein Schritt verloren,
    wo tausend schreiten, ist ihr Gang voll Wucht,
    drum haben wir uns unlösbar verschworen
    und fügen uns in Ordnung, Sinn und Zucht!

    Aus: Schirach, Baldur von: Das Lied der Getreuen, 1938, S. 25

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  7. 7

    Bernwart

    Germania Incognita

    Aus der Schriftenreihe ‚Sol Invictus‘

    Wenn meine Augen flammen,
    meine Stimme erbebt,
    aus meinen Worten sich die Sonne erhebt.
    Mein Dunkel zerreißt, mein Bewusstsein entfacht,
    ist in mir der Phönix erwacht.

    Da ist die Macht der Schwarzen Sonne.
    Spürst du ihren Widerschein?
    Unsichtbar für deine Augen,
    dringt sie tief in mich hinein.

    Seltene Sprossen von eigenem Rang,
    uns war der Winter so kalt, uns war die Nacht so lang.
    Hatten der Liebe so lange entbehrt,
    mit der Morgenröte sind wir heimgekehrt.

    Wenn meine Augen flammen, meine Stimme erbebt,
    aus meinen Worten sich die Sonne erhebt.
    Hat ihre brennende Liebe mich auserkoren,
    Hat ihr geheimes Licht mich neu geboren.

    Schwarze Sonne, greife in mein Herz!
    Zerreiße mein Dunkel, tilge den Schmerz!
    Wie habe ich mich nach dir verzehrt,
    hast deine Gnade mir gewährt.

    Als Sonnenritter kehren wir heim.
    Wir werden der neue Adel sein.
    Seltene Sprossen von eigenem Rang,
    wir waren verwaist und der Weg war so lang.
    Das Dunkel hat uns nicht verschlungen,
    wir haben uns emporgerungen.

    Die Kinder der Sonne, wenn sie uns sehn,
    werden die Worte von Feuer verstehen.

    Josef K. Im Wonnemond 1995

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  8. 8

    Kleiner Eisbär

    Der Panther

    Im Jardin des Plantes, Paris

    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
    ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
    in der betäubt ein großer Wille steht.

    Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
    sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,
    geht durch der Glieder angespannte Stille –
    und hört im Herzen auf zu sein.

    Rainer Maria Rilke

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  9. 9

    aktiver Mitleser

    Allen Gewalten zum Trutz sich erhalten,
    nimmer sich beugen, kräftig sich zeigen,
    rufet die Arme der Götter herbei!

    Johann Wolfgang Goethe 1749 – 1832
    aus Alldeutscher Jahrgothweiser
    (Kalender für das Jahr 2018)

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  10. 10

    Bernwart

    Grüß Euch!

    Hier der Rat eines Großvaters an sein Enkelkind, besonders wichtig in der heutigen Zeit:

    Deutscher Rat

    Vor allem eins, mein Kind: Sei treu und wahr,
    laß nie die Lüge deinen Mund entweih’n!
    Von alters her im deutschen Volke war
    der höchste Ruhm, getreu und wahr zu sein.

    Du bist ein deutsches Kind, so denke dran!
    Noch bist du jung, noch ist es nicht so schwer;
    aus einem Knaben aber wird ein Mann;
    das Bäumchen biegt sich, doch der Baum nicht mehr.

    Sprich ja und nein und dreh und deutle nicht;
    was du berichtest, sage kurz und schlicht;
    was du gelobtest, sei dir höchste Pflicht;
    dein Wort sei heilig, drum verschwend es nicht!

    Leicht schleicht die Lüge sich ans Herz heran,
    zuerst ein Zwerg, ein Riese hintenach;
    doch dein Gewissen zeigt den Feind dir an,
    und eine Stimme ruft in dir: “Sei wach!”

    Dann wach und kämpf, es ist ein Feind bereit:
    die Lüg’ in dir, sie drohet dir Gefahr!
    Kind, Deutsche kämpften tapfer allezeit!
    Du deutsches Kind, sei tapfer, treu und wahr!

    Robert Reinick

    Antworten
  11. 11

    Bernwart

    Für meine Söhne (Theodor Storm 1817 – 88)

    Hehle nimmer mit der Wahrheit!
    Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue;
    Doch, weil Wahrheit eine Perle,
    Wirf sie auch nicht vor die Säue.
    Blüte edelsten Gemütes
    Ist die Rücksicht; doch zuzeiten
    Sind erfrischend wie Gewitter
    Goldne Rücksichtslosigkeiten.

    Wackrer heimatlicher Grobheit
    Setze deine Stirn entgegen;
    Artigen Leutseligkeiten
    Gehe schweigend aus den Wegen.

    Wo zum Weib du nicht die Tochter
    Wagen würdest zu begehren,
    Halte dich zu wert, um gastlich
    In dem Hause zu verkehren.

    Was du immer kannst, zu werden,
    Arbeit scheue nicht und Wachen;
    Aber hüte deine Seele
    Vor dem Karrieremachen.

    Wenn der Pöbel aller Sorte
    Tanzet um die goldnen Kälber,
    Halte fest: du hast vom Leben
    Doch am Ende nur dich selber.

    Quelle HIER

    Antworten
  12. 12

    Lüne

    Wissen ist Macht

    Wissen ist Macht ! . . .
    In Bescheidenheit, der Wissende lacht . . .

    Denn schnöder Tand und faules Geld,
    bestimmen das Schicksal dieser Welt.

    Und will die Wissenschaft nicht verdarren,
    muß auch sie ihre Ware zu Markte karren.

    Was der Käufer mit der Ware tut,
    ist dem Händler oft egal.
    Drum besagt ein hohes Maß an Wissen,
    nie auch ein hohes Maß an Ethik und Moral.

    Frei nach einem anderen Sprichwort

    Lüne-Lied

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  13. 13

    Bernwart

    Land, mein Land

    Morgensonne lächelt auf mein Land,
    Wälder grünen hier in dunklem Schweigen,
    Jedem Schatten bin ich nah verwandt,
    Jedes Leuchten nimmt mich ganz zu eigen.

    Land, mein Land, wie leb ich tief aus dir!
    Löst sich doch kein Hauch von diesen Lungen,
    den du nicht vorher und jetzt und hier,
    erst, mit deinem Hauche hast durchdrungen.

    Deine Berge ragen in mir auf,
    deine Täler sind in mich gebettet,
    deine Ströme, deiner Bäche Lauf
    ist an alle Adern mir gekettet.

    Steht kein Baum auf deiner weiten Flur,
    der nicht Heimat wiegt mit allen Zweigen,
    und in jedem Winde läuft die Spur
    einer Liebe, der sich alle neigen!

    (Karl Bröger 1886-1944)

    Antworten
  14. 14

    Manuel Wagner

    Ein paar kleine, eigene Gedanken.

    Sag, was wird uns die Zukunft bringen –
    frage ich den alten Baum, der am Feldrand steht,
    erfreuen wir uns im Lenz, noch der Vögel Singen,
    oder dem Blättertanz, wenn der Herbstwind weht.

    Dürfen wir morgen noch im Licht der Sonne träumen,
    oder Sterne zählen, in einer lauen Sommernacht –
    den Duft der Blumen atmen, die grüne Wiesen säumen,
    die alten Lieder singen, dabei das Herze lacht.

    Oder fällt die Erde in ein ewig tiefes Schweigen –
    Feld und Wiesen bedecken kaltes, dickes Eis,
    nie mehr will sich im Herzen Freude zeigen,
    und die Seele, sie stirbt still und leis.

    Der alte Baum sich nun zum Himmel streckt –
    seine Äste knarren, es in seinen Blättern rauscht,
    was er mir zuraunt, in mir die Hoffnung weckt,
    die Angst den Platz mit neuem Mute tauscht.

    Du darfst niemals verzagen, nicht weiter bangen,
    so spricht mein Freund, der alte Baum-
    steh auf, zeig nach Wahrheit dein Verlangen,
    gehe auf sie zu, und lebe diesen Traum.

    Dann wird es weiter auf dieser Erde singen,
    das Eis wird tauen, und ein Bach entsteht –
    mit diesem einfach in den neuen Morgen springen,
    du spürst das Leben, wenn Wind dir um die Nase weht.

    Die Weisheit unserer Ahnen aus seinen Worten dringt,
    hat seine Wurzeln tief ins Erdenreich gesenkt –
    und was das Morgen, was uns die Zukunft bringt,
    kommt darauf an, wohin jeder seine Schritte lenkt.

    Manuel

    Antworten
  15. 15

    Albert Leo Schlageter

    Heil Kameraden,

    Was wäre aus der Welt geworden, wenn es nicht zu allen Zeiten tapfere herrliche Menschen gegeben hätte, die, mit Schiller zu sprechen, in den Himmel greifen und ihre ewigen Rechte von den Sternen herunterholen.

    Theodor Fontane
    Aus meiner preussischen Heimat

    Antworten
  16. 16

    Mettler

    Sie geben sich als Deutschland aus

    Sie geben sich als Deutschland aus
    nun über siebzig Jahren schon
    Sie rauben uns‘re Heimat aus
    Verschachern alles uns zum Hohn-
    in ihrem Demokratenwahn
    Deutschland hätt‘ das nie getan!

    Sie sitzen dort im Parlament
    Und geben vor uns zu regieren
    Mit Schlips und Kragen, hübsch gekämmt
    Das Volk indes auf allen vieren-
    Der Demokrat- ein Scharlatan
    Deutschland hätt‘ das nie getan!

    Sie geben sich als Deutschland aus
    und simulier’n den deutschen Staat
    Doch was kommt dabei nur heraus
    Aus übler Lüge schlimmste Saat-
    Die Führung mutet Blutleer an
    Deutschland hätt‘ das nie getan

    Und während sie uns ausverkaufen
    Privatisieren, Zugrunderichten
    Reformen stets an Krücken laufen
    Das Volk verdummt, soll nichts kapieren-
    Soll ihnen sein nur Untertan
    Deutschland hätt‘ das nie getan

    So halten sie‘s für ihre Pflicht
    Und wiederhol‘n stets Selbstgerecht
    Daß Deutschland mag niemals vergessen
    Daß es doch schuldig sei und schlecht-
    Sie lügen, daß sich biegt der Kran
    Deutschland hätt‘ das nie getan

    Sie geben sich als Deutschland aus
    Und schleusen endlos Fremde ein
    Denn fortan soll‘n die Kinder draus
    In keinem Fall mehr helle sein-
    Sie setzen um des Teufels Plan
    Deutschland hätt‘ das nie getan

    Sie hämmern stetig Katastrophen
    In uns‘re Jugend, uns‘re Kinder
    Das Narrativ von Gas und Ofen
    „deutsche Schuld“ wird nimmer minder-
    richten schlimmste Schäden an
    Deutschland hätt‘ das nie getan

    Doch was hat Deutschland nur getan
    daß es nach Freiheit darbt in Gram
    Es hat des Juden Zins zerbrochen
    im eig’nen Land und ohne Scham-
    Nun treibt sie nackte Rache an
    Deutschland hätt‘ das nie getan

    Wieviel Leid kann man ertragen
    Wieviel Elend durchsteh‘n, sag!
    Die Hoffnung möchte uns erscheinen
    So wie der aller fernste Tag-
    Doch Hoffnung gibt’s für uns, wirst sehn
    Wenn wir nur treu zu Deutschland stehn

    Sie geben sich als Deutschland aus
    Doch Deutschlands Herzen, das sind wir
    Sie wissen’s und verteufeln uns
    Denn für die Heimat steh‘n wir hier-
    Die Heimat ist dem Himmel gleich
    Denn in uns lebt das Deutsche Reich!

    Siegfried Heilberger (2018)

    Antworten
  17. 17

    Der Wolf

    Feuerspruch

    Was Dich auch bedrohe:
    Eine heil’ge Lohe
    gibt Dir Sonnenkraft!
    Laß Dich nicht entrechten,
    laß Dich nimmer knechten!
    Gott gibt dem Gerechten
    wahre Heldenschaft.

    Was auch immer werde,
    steh‘ zur Heimaterde,
    bleibe wurzelstark!
    Kämpfe, blute, werbe
    für Dein höchstes Erbe,
    siege oder sterbe:
    Deutsch sei bis ins Mark!

    Entstanden in den 1920er Jahren, gedichtet von dem in der deutschen Jugendbewegung wurzelnden Heinrich Gutberlet, vertont von Eugen Naumann. Wurde zum Nationallied der Deutschen, die in der Folge der Gebietsabtrennungen von 1920 in den polnischen Machtbvereich gelangten (Posen und Westpreußen). Schließlich wurde sie zur Hymne der Auslandsdeutschen überhaupt.

    Antworten
  18. 18

    Heidr

    Abschied

    Oh Täler weit, oh Höhen,
    Oh schöner, grüner Wald,
    Du meiner Lust und Wehnen,
    Andächt’ger Aufenthalt!
    Da draußen, stets betrogen,
    Saust die geschäft’ge Welt,
    Schlag noch einmal die Bogen,
    Um mich, du grünes Zelt!

    Wenn es beginnt zu tagen,
    Die Erde dampft und blinkt,
    Die Vögel lustig schlagen,
    Daß dir dein Herz erklingt:
    Da mag vergehn, verwehen
    Das trübe Erdenleid,
    Da sollst du auferstehen
    In junger Herrlichkeit!

    Da steht im Wald geschrieben
    Ein stilles, ernstes Wort
    Von rechtem Tun und Lieben,
    Und was des Menschen Hort.
    Ich habe treu gelesen
    Die Worte, schlicht und wahr,
    Und durch mein ganzes Wesen
    Wards unaussprechlich klar.

    Bald werd ich dich verlassen,
    Fremd in der Fremde gehn,
    Auf buntbewegten Gassen
    Des Lebens Schauspiel sehn;
    Und Mitten in dem Leben
    Wird deines Ernsts Gewalt
    Mich Einsamen erheben,
    So wird mein Herz nicht alt.

    Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)

    Antworten
  19. 19

    Der Wolf

    Kameraden, hier ist noch ein sehr bekannter Spruch, den ich das erste Mal von einer älteren Dame gehört habe:

    Nichts kann uns rauben
    Liebe und Glauben
    zu unserm Land;
    es zu erhalten
    und zu gestalten
    sind wir gesandt.

    Mögen wir sterben,
    unseren Erben
    gilt dann die Pflicht,
    es zu erhalten
    und zu gestalten
    – Deutschland stirbt nicht!

    Karl Bröger, Arbeiterdichter (1886 – 1944); geschrieben 1923 als nationales Bekenntnis gegen die Besetzung des Ruhrgebietes durch französische Truppen.
    Karl Bröger war ein im ersten Weltkrieg schwer verwundeter Frontsoldat und war zu der Zeit, als das Gedicht entstand Sozialdemokrat. Heute würde Karl Bröger wegen seiner vaterländischen Gesinnung von den eigenen Genossen verfolgt. Das zeigt, wie tief die heutige Sozialdemokratie gesunken ist, obwohl sie schon damals nicht nur die Arbeiter, sondern auch ihr Vaterland längst verraten hatten.

    Antworten
  20. 20

    Kurzer

    ZUR ERINNERUNG FÜR ALLE KOMMENTATOREN!!!

    Diese Seite dient ausschließlich der Einstellung von “Poesie“, begleitet von einer Überschrift und einer sauberen Angabe der Quelle. Sonstige Begleittexte des Einstellers und Kommentare zu den Wortmeldungen werden unkommentiert entfernt.

    So verständlich der Wunsch von manchem ist, einen Kommentar dazu einzustellen, geht damit doch der Sinn verloren, hier POESIE zu sammeln.

    Der Kurze

    Antworten
    1. 21.1

      Bernwart

      Halte nicht zurück die Meinung (Adolf Glaßbrenner 1810-1876)

      Halte nicht zurück die Meinung!
      Aus dem Herzen in die Welt!
      Lass getrost in die Erscheinung
      Treten, was dir wohlgefällt.
      Strafe kühn das Geistig-Hohle!
      Mach dich zu der Wahrheit-Hort!
      Alles dient dem Staat zum Wohle,
      Und bei uns heißt die Parole:
      Licht und Luft dem freien Wort!
      ———

      DIE WACHT AM RHEIN

      O Deutschland, wo sie dich ans Kreuz geschlagen,
      steht menschliche Erbärmlichkeit geschart.
      An den gefällten Riesen Zwerge wagen
      geschäftig sich heran nach Zwergenart.
      O Deutschland, dich deckt dunkler Trauer Wolke,
      Und Hader deines Schwertes Schneide frisst;
      strahlt dir der Tag, so strahlt er allem Volke,
      und Deutschland Nacht die Nacht der Menschheit ist.

      O Deutschland, überm Dunkel Sterne wohnen;
      dein Pfad wird weiten sich dem Morgen zu,
      die Flur mit neuer Frucht dein Schaffen lohnen
      dir, aller Völker grösster Sämann du!
      Du wirst ob dieser Menschheit irren Trieben
      den Schild erheben lichter denn zuvor,
      statt deiner Rache Seelengrösse üben,
      wo man nur Blut und Tränen dir beschwor.

      Noch hellet Kants gestirnter Himmel deine Nächte,
      des Genius Fackel dir aus Weimar loht,
      aus Worms noch hallt es fort mit ewgem Rechte:
      Hier stehe ich, kann anders nicht – bei Gott!
      Noch ringt dein Faust in ruhelosem Streben
      um wahren Menschentumes tiefsten Sinn,
      Bachs Orgel jauchzt in heiligem Erleben
      und schluchzt der Menschen Sehnsuchtsmelodien.

      Rohe Gewalt mag viel in Trümmer schlagen,
      der Seele Kraft wird unbesiegbar sein!
      Im Reich des Geistes stehet sonder Zagen
      auf stolzer Höhe noch die „Wacht am Rhein“.
      Jahrhundert um Jahrhundert wird sie währen,
      erreichen kann sie nicht des Hasses Lug,
      noch schlägt in ihrem Waffenkleid voll Ehren
      das grösste Herz, das je die Erde trug.

      V. A. Koskenniemi

      Heil und Segen

      Bernwart

      Antworten
  21. 22

    Tochter einer Trümmerfrau

    Närrisch bunte Tage 2018 von Bernhardine

    Heut`feiern wir Weiberfasenacht:
    Viele Merkel-Gäste bis es kracht!
    „Hilfe!“, schreien Mädchen und Frau`n;
    der Handydieb ist ein dunkler Clown.
    Auch hängt bei ihm sein Ding heraus;
    ein Stück gekürzt, welch ein Graus!

    Es packt den Michel die blanke Wut,
    haut ein Bierglas auf des Nafris Hut.
    Nun sitzt er im Knast voller Bitterkeit;
    eine Staatsanwältin ermittelt derzeit.
    Sich wehren ist nämlich Fremdenhaß-
    Michel, dies wird ein teures Bierglas!

    Die Wunde vom Nafri-Messer ist tief;
    bei unserer Justiz läuft etwas schief.
    Der Nafri wird von Linken bedauert;
    längst hat er wieder Frauen belauert.
    Drum durfte er seine Sippe nachholen,
    dies wurde ihm als Therapie empfohlen.
    Dazu bekam er den deutschen Paß….
    Allah, so macht die Eroberung Spaß!

    gefunden im Netz, gedichtet von einer Bernhardine

    Antworten
  22. 23

    Heidr

    An Deutschland

    Ich hab‘ dir Treu gehalten,
    Mein deutsches Vaterland,
    Als deiner Kräfte Walten
    Noch hoch in Ehren stand.

    Wie könnt‘ ich dich verlassen
    in deiner schweren Not?
    Mit Lieb‘ dich zu umfassen,
    Ist dieser Zeit Gebot.

    Viel‘ fremde Stimmen werben
    Und locken zum Verrat;
    Schmach jedem und Verderben,
    Der wankt in Wort und Tat!

    Im Unglück zu dir stehen,
    Will ich nicht tragen scheu,
    Mag alles auch vergehen,
    Soll bleiben doch die Treu.

    Josef Huggenberger (1865-1938)
    Aus der Sammlung ,,Aus Höhen und Tiefen“

    Antworten
  23. 24

    Der Wolf

    BESINNUNG

    Wer spürt noch die feine Seele
    der Dinge, die um uns sind;
    wer lauscht noch dem Lied der Vögel,
    dem Strom und dem leisen Wind?

    Wer sieht noch die zarten Gräser,
    die Blumen am Wegesrand;
    wer fühlt noch beglückt die Weite
    und Schönheit von Meer und Land?

    Wen rührt noch das Los der Tiere,
    der Brüder in Wald und Feld;
    wer ahnt noch in tiefer Andacht
    den Gott in der weiten Welt?

    Wir eilen auf lauten Straßen,
    wir leben in Lärm und Hast,
    wir nehmen dem Tag das Leuchten
    und werden uns selbst zur Last.

    Wir haben es fast vergessen
    im Taumel der kranken Zeit,
    daß Gott uns ein Herz gegeben:
    daß Gott dieses Herz geweiht,

    das Leben getreu zu hüten,
    zutiefst in die Welt versenkt,
    und liebevoll zu umfangen,
    was Himmel und Erde uns schenkt.

    WOHIN GEHST DU MEIN VOLK

    Wohin gehst du, mein Volk?
    Wohin führt dich dein Weg
    durch das Irrsal dieser verworrenen Zeit,
    wo der Bruder den Bruder verrät,
    die Mutter die Kinder verläßt,
    daß sie verkommen im Sumpfe der Gosse;
    wo der Mann vergißt,
    daß die Frau, die Geliebte,
    etwas Heiliges ist,
    noch immer.

    Wohin gehst du, mein Volk?
    Wohin führt dich dein Weg
    durch falschen Reichtum und Glanz?
    Satt und stumpf treibst du durch
    Lärm und Lust,
    ohne Blick für den Tag und den
    hohen Himmel,
    für den Wald, der noch blieb,
    und den Acker, der dich getreulich ernährte
    all die Geschlechter lang.

    Wohin gehst du, mein Volk,
    zwischen Leichtsinn und Untergang?
    Hast du vergessen, was Väter und Ahnen
    erbaut, geliebt und geadelt,
    mein Volk, was seit Urzeiten als
    Höchstes galt
    vor Gott und den Menschen:
    die Treue, die Ehre, die Liebe –
    nicht der Feind, wie hätt’ er es je vermocht –
    nur du selbst konntest es leugnen
    und höhnend zertreten.

    Wohin gehst du, mein Volk?
    Die Lüge betest du an,
    erhebst sie auf deinen Altar,
    in ihrem Namen verrätst du dein Bestes:
    den Tod deiner Söhne, die Tränen der Mütter,
    die brennende Not
    um das Schicksal der Heimat.
    Schamrot muß selbst der Fremde sich wenden,
    schamrot, daß du so tief
    dich zu vergessen vermochtest!

    Beide Gedichte stammen von Ursel Peter 1923 – 1970, Lehrerin, vaterländische Dichterin und Patriotin aus dem Sudetenland (geboren in Weigelsdorf/Mähren, gestorben in Linz/Österreich).
    Weitere Informationen HIER

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  24. 25

    aktiver Mitleser

    Der Adler fliegt wieder – aus der Edda:

    Zum Adler sprach die Taube:
    Wo das Denken aufhört, da beginnt der Glaube.
    Recht so, sprach da der Adler
    mit einem Unterschied jedoch.
    Wo Du schon glaubst,
    da denk ich noch!

    Ludwig Robert (1778 – 1832)

    Antworten
    1. 25.1

      Der Wolf

      Passend hierzu von Friedrich Rückert (1788 – 1832), Deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer :

      Das sind die Weisen,
      Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen,
      Die bei dem Irrtum verharren,
      Das sind die Narren.

      Antworten
  25. 26

    Torsten

    Vor dem Tor

    Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
    Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
    Im Tale grünet Hoffnungsglück;
    Der alte Winter, in seiner Schwäche,
    Zog sich in rauhe Berge zurück.
    Von dort her sendet er, fliehend, nur
    Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
    In Streifen über die grünende Flur.
    Aber die Sonne duldet kein Weißes,
    Überall regt sich Bildung und Streben,
    Alles will sie mit Farben beleben;
    Doch an Blumen fehlts im Revier,
    Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
    Kehre dich um, von diesen Höhen
    Nach der Stadt zurück zu sehen!
    Aus dem hohlen finstern Tor
    Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
    Jeder sonnt sich heute so gern.
    Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
    Denn sie sind selber auferstanden:
    Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
    Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
    Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
    Aus der Straßen quetschender Enge,
    Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
    Sind sie alle ans Licht gebracht.
    Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
    Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
    Wie der Fluß in Breit und Länge
    So manchen lustigen Nachen bewegt,
    Und, bis zum Sinken überladen,
    Entfernt sich dieser letzte Kahn.
    Selbst von des Berges fernen Pfaden
    Blinken uns farbige Kleider an.
    Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
    Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
    Zufrieden jauchzet groß und klein:
    Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

    Johann Wolfgang von Goethe, Faust I

    Seltsam, dieses Gedicht ist passend für unser neues Zeitalter. Allen Heil und Segen! 🌞

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  26. 27

    Torsten

    Abendlied

    Der Mond ist aufgegangen,
    Die goldnen Sternlein prangen
    Am Himmel hell und klar;
    Der Wald steht schwarz und schweiget,
    Und aus den Wiesen steiget
    Der weiße Nebel wunderbar.

    Wie ist die Welt so stille,
    Und in der Dämmrung Hülle,
    So traulich und so hold!
    Als eine stille Kammer,
    Wo ihr des Tages Jammer
    Verschlafen und vergessen sollt.

    Seht ihr den Mond dort stehen? –
    Er ist nur halb zu sehen,
    Und ist doch rund und schön!
    So sind wohl manche Sachen,
    Die wir getrost belachen,
    Weil unsre Augen sie nicht sehn.

    Wir stolze Menschenkinder
    Sind eitel arme Sünder
    Und wissen gar nicht viel;
    Wir spinnen Luftgespinste,
    Und suchen viele Künste,
    Und kommen weiter von dem Ziel.

    Gott, lass uns dein Heil schauen,
    Auf nichts Vergänglichs trauen,
    Nicht Eitelkeit uns freun!
    Lass uns einfältig werden,
    Und vor dir hier auf Erden
    Wie Kinder fromm und fröhlich sein.

    Wollst endlich sonder Grämen
    Aus dieser Welt uns nehmen
    Durch einen sanften Tod!
    Und, wenn du uns genommen,
    Lass uns in Himmel kommen,
    Du unser Herr und Gott.

    So legt euch denn, ihr Brüder,
    In Gottes Namen nieder;
    Kalt ist der Abendhauch.
    Verschon uns, Gott! Mit Strafen,
    Und lass uns ruhig schlafen!
    Und unsern kranken Nachbarn auch! !!

    Ich liebe dieses Lied, es voll von Geist und Reinheit!

    Antworten
  27. 28

    aktiver Mitleser

    Wir schaffen im Heute,
    die Vergangenheit,
    an die wir morgen
    hoffentlich gerne denken.

    Selbstverfasst (aktiver Mitleser)

    Antworten
  28. 29

    Ursula

    Unsere Sprache

    Daß keine, welche lebt, mit Deutschlands Sprache sich
    in den zu kühnen Wettstreit wage!
    Sie ist, damit ichs kurz, mit ihrer Kraft es sage,
    an mannigfalter Uranlage
    zu immer neuer und doch deutscher Wendung reich;
    ist, was wir selbst in jenen grauen Jahren,
    da Tacitus uns forschte, waren,
    gesondert, ungemischt und nur sich selber gleich
    .

    Friedrich Gottlieb Klopstock, 1724-1803

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  29. 30

    Ursula

    Die Dankesschuld

    Ich trat vor ein Soldatengrab
    und sprach zur Erde tief hinab:
    „Mein stiller, grauer Bruder du,
    das Danken läßt uns keine Ruh.
    Ein Volk in toter Helden Schuld
    brennt tief in Dankes Ungeduld.
    Daß ich die Hand noch rühren kann,
    das dank ich dir, du stiller Mann.
    Wie rühr ich sie dir recht zum Preis?
    Gib Antwort, Bruder, daß ichs weiß!
    Willst du ein Bild von Erz und Stein?
    Willst einen grünen Heldenhain?“

    Und alsobald aus Grabesgrund
    ward mir des Bruders Antwort kund:
    „Wir sanken hin für Deutschlands Glanz,
    blüh, Deutschland, uns als Totenkranz!
    Der Bruder, der den Acker pflügt,
    ist mir ein Denkmal, wohlgefügt.
    Die Mutter, die ihr Kindlein hegt,
    ein Blümlein überm Grab mir pflegt.
    Die Büblein schlank, die Dirnlein rank
    blühn mir als Totengärtlein Dank.
    Blüh, Deutschland, überm Grabe mein,
    jung, stark und schön als Heldenhain!“

    Walter Flex 1887 – 1917

    Antworten
  30. 31

    eine deutsche Mutter

    Meine Ahnen

    Manchmal sitze ich still und leise,
    auf meine ganz spezielle Weise –
    geh´ ich dann auf eine Reise;
    kehre in mein Herzenslicht –
    dort erreicht mich das Dunkle nicht.

    Ich fühle dort in eine Stille rein,
    mein Empfinden ist dabei klar und fein –
    kaum etwas könnte noch schöner sein!

    Mein Geist ist dann so unglaublich groß,
    Liebe und Geborgenheit,
    fast schon wie in Gottes Schoß.

    Kommuniziere gerne auch mit meinen Ahnen;
    manchmal kommen sie,
    um mich zu ermahnen,
    doch sie können auch so wunderbar loben,
    meine lieben hütenden Seelen dort oben.

    Da draußen – im Außen –
    steigende Wut,
    auch hier geben sie Rat
    und machen mir Mut.

    Ich kann mit ihnen viel Blödsinn machen,
    meistens haben wir dabei ordentlich zu lachen.

    Sie sind mir wie kleine Elfen,
    kommen, wenn ich sie brauche,
    um mir zu helfen.

    Wenn ich auch mal traurig bin,
    setze ich mich einfach hin,
    gehe dann auf meine Reise nach innen –
    der Rat der Ahnen fängt an zu beginnen.

    Ganz tief in meinem Herzen,
    da sind kaum mehr Schmerzen,
    hab gelernt sie auszumerzen,
    durch Blut ist es begossen,
    auf ewig in mein Herz geschlossen.

    Oft hält man mich für etwas verrückt,
    bin davon ja so entzückt. ( xD )

    Die meisten können´s eh nicht verstehen,
    geschweige denn, gar selber sehen,
    fangen schon zu Beginn an zu stutzen,
    haben verlernt ihr Herz zu (be)nutzen.

    Dabei könnt es doch so einfach sein,
    haltet nur eure Herzen rein und
    lasst euch auf die Ahnen ein,
    denn im Grunde ist doch keiner
    wirklich allein.

    Jetzt muss ich aber auch mal mahnen:
    öffnet eure Herzen und
    ehr(e)t eure Ahnen!

    Verfasst am 06.02.2017, eine deutsche Mutter

    Heil und Frieden

    Antworten
  31. 32

    eine deutsche Mutter

    Das Leben

    Das Leben wurde uns gegeben,
    ohne das wir fragten,
    ohne Mut und ohne Geist,
    so vieles wir nicht wagten.

    Die gewohnten Tage sind vorbei,
    seht ihr die *Katastrophe,
    hol ich meinen Stift herbei
    und schreibe manche Strophe.

    Steh´n wir an einem Wendepunkt
    zwischen gut und böse?
    …sollten wir in Acht uns nehmen
    vor Gottes Wutgetöse!

    Eine Frage gilt zu stellen,
    bevor wir alle sterben,
    auf dem Weg den Geist erhellen;
    was hinterbleibt den Erben?!

    *sinnbildlich für Umwandlung/Umwälzung/Neu-Ordnung

    24.02.2016, eine Deutsche Mutter

    Heil und Frieden

    Antworten
  32. 33

    eine deutsche Mutter

    Die Wurzeln

    Die Wurzeln sind wichtig,
    es ist nicht richtig,
    diese zu bekämpfen,
    es kann/darf uns nicht dämpfen.

    Unsere Herzen sind rein,
    das System nur ein Schein,
    ich will endlich sein,
    in diesem Land mein.

    Wir wurden belogen,
    Jahrzehnte betrogen,
    die Emotionen aufgewogen.

    Sehr lange viel zu klein gemacht,
    Lug und Trug wuchsen heran zur Pracht,
    fast zu spät erst aufgewacht,
    dafür *toben, bis es *kracht.

    (*sinnbildliche Metapher)

    24.02.2016, eine Deutsche Mutter

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  33. 34

    eine deutsche Mutter

    Hundert Jahre später

    Hundert Jahre später,
    da trafen sie den Peter
    und der sagte:
    „och – befreit Euch
    von dem Joch!“
    Das kann doch nicht sein,
    macht Euch nicht so klein;
    Eure Seelen sind rein,
    folgt nur nicht deren Schein.

    Hundert Jahre später,
    wiederholt sich das Gezeter,
    wir kriegen fast ´nen Krampf,
    stehen so kurz vor ´nem Kampf.
    Seht wie sich die Fäuste ballen,
    es werden viele fallen.
    Für die Reichen ihr Vergnügen,
    soll uns der Krieg genügen;
    lasst Euch nicht belügen;
    sie wollen uns betrügen,
    gauckeln das „FREI -SEIN“,
    fallt nur nicht auf sie rein!

    Hundert Jahre später,
    folgten sie dem Peter
    und man siehe bloß –
    sie wurden wieder groß.

    Hundert Jahre lang,
    war ihnen furchtbar bang;
    die Schuld war gar nicht ihre,
    sie waren Pioniere;
    man kannt´ nur Lug und Trug,
    doch heute sind sie klug,
    haben von allem genug –
    schwanken darauf den Krug.
    Es staute sich die Wut –
    die Menschen fassten Mut –
    ist der Kampf gewonnen,
    wird am Ende alles gut.

    in freundschaftlicher, liebevoll – dankbarer Erinnerung
    an Kamerad Peter „Peterle“ Heide

    31.10.2014, eine deutsche Mutter

    Antworten
  34. 35

    eine deutsche Mutter

    Warum?

    Warum ist der Himmel blau,
    warum sind die Wolken grau,
    warum ist das Gras so grün,
    warum können Blumen blüh´n,
    warum rauscht so schön das Meer,
    warum sind so viele Herzen leer?

    Warum weht der starke Wind,
    warum weint so oft ein Kind,
    warum leidet heut´das Rind,
    warum sind die Menschen so blind?

    Warum in die Sterne sehen,
    warum in die Ferne gehen,
    warum gibt es bloß den Krieg,
    warum so wenig Hoffnung auf Sieg?

    Warum strebt der Mensch nach Macht,
    warum gibt er dabei nicht Acht,
    warum die „Elite“ lacht,
    wenn es erst im Lande kracht?

    Warum schreibe ich diese Zeilen,
    sollten wir uns nicht beeilen,
    das Unrecht wahrlich wegzuschaffen,
    bevor wir dem Tode ins Auge gaffen?

    Bleibt doch bitte nicht alle Stumm:
    hinter jedem Warum,
    steckt auch immer ein Darum –

    man muss nur überwinden,
    um es zu finden!

    27.12.2015, eine Deutsche Mutter

    Heil, Segen und Frieden

    Antworten
  35. 36

    Ursula

    Bekenntnis

    Immer schon haben wir eine Liebe zu dir gekannt,
    bloß haben wir sie nie mit einem Namen genannt.
    Als man uns rief, da zogen wir schweigend fort,
    auf den Lippen nicht, aber im Herzen das Wort
    Deutschland.

    Unsere Liebe war schweigsam, sie brütete tief versteckt.
    Nun ihre Zeit gekommen, hat sie sich hochgereckt.
    Schon seit Monden schirmt sie in Ost und West dein Haus,
    und sie schreitet gelassen durch Sturm und Wettergraus.
    Deutschland.

    Daß kein fremder Fuß betrete den heimischen Grund,
    stirbt ein Bruder in Polen, liegt einer in Flandern wund.
    Alle hüten wir deiner Grenzen heiligen Saum.
    Unser blühenstes Leben für deinen dürresten Baum.
    Deuschland.

    Immer schon haben wir eine Liebe zu dir gekannt,
    bloß wir haben sie nie bei ihrem Namen genannt.
    Herrlich zeigte es aber deine größte Gefahr,
    daß dein ärmster Sohn auch dein getreuester war-
    Denk es, oh Deutschland
    .

    Karl Bröger 1886 -1944

    Antworten
  36. 37

    Ursula

    Nordmännerlied

    Der Abend kommt, und die Herbstluft weht,
    Reifkälte spinnt um die Tannen,
    o Kreuz und Buch und Mönchsgebet,
    wir müssen alle von dannen.

    Die Heimat wird dunkel und dämmernd und alt,
    trüb rinnen die heiligen Quellen;
    du götterumschwebter, du grünender Wald,
    schon blitzt die Axt, dich zu fällen!

    Wir ziehen stumm. ein geschlagen Heer,
    erloschen sind unsere Sterne.
    Island, du eisiger Fels im Meer,
    steig auf aus nächtiger Ferne.

    Steig auf und empfah unser reisig Geschlecht,
    auf geschnäbelten Schiffen kommen
    die alten Götter, das alte Recht,
    die alten Nordmänner geschwommen.

    Wo der Feuerberg loht, Glutasche fällt,
    Sturmwogen die Ufer umschäumen,
    auf dir, du trotziges Ende der Welt,
    die Winternacht wolln wir verträumen.

    Joseph Viktor von Scheffel 1826 – 1886

    Antworten
    1. 37.1

      Bernwart

      Heil Dir Ursula,

      das ist eines meiner Lieblingslieder.

      Mit Armanengruß

      Bernwart

      Antworten
      1. 37.1.1
      2. 37.1.2

        Ursula

        Wie schön, Bernwart, herzlichen Dank dafür!
        Ich liebe dieses Gedicht seit meinen Kindertagen, aber ich habe es noch nie vertont gehört.

        Heil und Segen

        Ursula

  37. 38

    eine deutsche Mutter

    Oh geliebte Heimat mein

    Oh geliebte Heimat mein,
    was hat man Dir bloß angetan.

    Oh geliebte Heimat mein,
    halten uns für Narr´n.

    Oh geliebte Heimat mein,
    was geschieht bloß mit Deinen Feldern.

    Oh geliebte Heimat mein,
    was wird aus Deinen Wäldern.

    Oh geliebte Heimat mein,
    was ist mit Deinen Flüssen.

    Oh geliebte Heimat mein,
    komm lass Dir die Wunden küssen.

    Oh geliebte Heimat mein,
    wie hat man Dich verschandelt.

    Oh geliebte Heimat mein,
    ein Graus wie man Dich behandelt.

    Oh geliebte Heimat mein,
    Du wurd´st so schwer geschunden.

    Oh geliebte Heimat mein,
    ich streichle Deine Wunden.

    Oh geliebte Heimat mein,
    Leid ist nicht Deine Frucht.

    Oh geliebte Heimat mein,
    Gerechtigkeit folgt mit Wucht.

    Oh geliebte Heimat mein,
    das hast Du nicht verdient.

    Oh geliebte Heimat mein,
    wie man sich an Dir bedient.

    Oh geliebte Heimat mein,
    man legte Dich in Ketten.

    Oh geliebte Heimat mein,
    darauf soll man wetten;

    Oh geliebte Heimat mein,
    wir ersuchen Dich zu retten.
    Oh geliebte Heimat mein,
    trotz der ganzen Hiebe:

    Deutschland,
    geliebtes Heimatland,
    sollst wissen, daß ich Dich liebe.

    21.02.2017, eine deutsche Mutter

    Heil und Segen

    Antworten
  38. 39

    Der Wolf

    Bei allem Leid und aller Verzweiflung über unser verführtes, betrogenes und gedemütigtes Volk:

    Bedenket:
    Wohl traf’s sich, daß des Adlers Flug ihn niedriger trug als Hühner fliegen;
    doch nie erreichen Hühner Adlers Höhn!

    Aphorismus

    Antworten
  39. 40

    Ursula

    Ein jedes Band, das noch so leise
    die Geister aneinanderreiht,
    wirkt fort auf seine stille Weise
    durch unberechenbare Zeit
    .

    August Graf von Platen 1796 – 1835

    Antworten
  40. 41

    Kurzer

    Namen und Worte
    Verdrehen.
    Tränen und Orte
    Vergehen.
    Lüge und Kriege
    Verwehen.
    Taten und Liebe
    Bestehen
    .

    Aus: „Fenreya – Die Monde aber sprachen“ (Band 1 der CLANNADSAGA)
    von Nicolai und Bjørn Lystaal

    Antworten
  41. 42

    Maria

    An die Heimat

    Heimat!

    Du warst uns Mutter und Haus.
    Heimat!

    In deinen Wäldern bargen wir unsere Heimlichkeit.
    Auf deine Berge trugen wir unserer Sehnsucht Leid.
    Heimat!

    Auf deinen Feldern wuchs unser Brot.
    Heimat!

    Wir zogen zu Männern geworden
    aus deiner Lieblichkeit fort.
    Auf schroffen Felsen am Todesort,
    schlugen wir, nahe dem Sternenlauf,
    weittragend und trotzig das Wächterzelt auf.
    Heimat!

    Wie liegst du, ein zarter Traum,
    unwirklich geworden
    weit unten im Raum.
    Heimat!

    Unser Herz hat Heimweh nach dir.
    Doch unser Wille flammt himmelwärts
    dem Ziele zu,
    dessen Befehle die Seele uns füllen.
    Heimat!

    Wir haben dich einst verlassen,
    weil wir dich lieben,
    nicht, weil wir dich hassen.
    Und deine Söhne sind wir noch heut.
    Doch haben wir unser Ziel gewählt:
    Wir haben uns der Idee vermählt!
    Du, unsere Mutter, o Heimat!

    Aus „Der deutsche Dämon.“

    Antworten
    1. 42.1

      Bernwart

      Die starken Seelen

      Die starken Seelen such` auf deinem Weg;
      an ihnen sauge Kraft, wie sie zu wandern.
      Wenn selbst du zauderst vor dem schwanken Steg,
      was soll das bangend Beispiel noch von andern?

      Man ist allein, wenn man mit denen geht,
      die unserm Innern nichts zu bieten haben.
      Nur wer im Leben fester als du steht,
      an dem kann deine Seele sich erlaben.

      Aus ihm nur wächst dir selber Kraftgewinn,
      an dem sich wieder hundert andre stärken.
      Und so nur kannst du auch im rechten Sinn –
      selbst ein Geschaffner – für den Schöpfer werken.

      Nur wenn du selbst ein leuchtend Vorbild hast
      für rechtes, nimmermüdes Tun und Streben,
      hast du des Lebens Wert für dich erfaßt
      und kannst auch andern Lebenswerte geben.

      Es strauchelt nicht so leicht, wer vor sich sieht
      den Starken, wo Gefahren ihn bedrohen.
      Und aller kleiner Kummer – er entflieht,
      wo der Begeist`rung Strahlenfeuer lohen.

      Drum such die starken Seelen auf dem Weg,
      um den die Nebel brauen, Wogen branden.
      Dann wird dir sicher auch der schwanke Steg,
      und fröhlich wirst du selber drüben landen!

      (Verf. unbekannt)

      Bernwart

      Antworten
  42. 43

    Annegret Briesemeister

    Es hat sich gegen Liebe die Vernunft ernannt und als Empörungsfahne die Weisheit aufgesteckt. Die Liebe hat zum Angriff einen Hauch gesandt. Und die Vernunft hat zitternd das Gewehr gestreckt.

    Du bringst nichts mit hinein, du nimmst nichts mit hinaus, laß eine gold’ne Spur im alten Erdenhaus.

    Fertig bin ich allenfalls mit der Welt nun hier auf Erden. Und nichts bleibt mir übrig als, fertig mit mir selbst zu werden.

    Friedrich Rückert 1788 – 1866

    Antworten
  43. 44

    Torsten

    Werter Kurzer,

    wer die vergangenen Zeiten vergessen hat, wurzelt nicht.

    Der Minnesänger

    Heil und Segen 🌞

    Antworten
    1. 44.1

      Kurzer

      Werter Torsten,

      die Anbindung an unsere Ahnen, das armanische Wissen und die damt verbundene ERINNERUNG sind mir ein Grundanliegen.

      Accon und Beverina
      Der Kurze

      Antworten

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