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11 Kommentare

  1. 1

    Bernwart

    Ein heiliger Ort

    Ein heiliger Ort seit uralter Zeit ist diese Stätte der Sonne geweiht,
    der Sonne, der das Leben, der das Licht wir verdanken, sie wird uns helfen,
    niemals zu wanken.

    Bevor unser Ort, bevor unsere Burg einst erbaut, stand dieser Stamm –
    gen Osten er schaut: als Sinnbild des Lebens und des Todes zugleich,
    ein Zeichen der Freude, der Fruchtbarkeit.

    Von Sippe zu Sippe, von Geschlecht zu Geschlecht,
    vererbte sich das schöne Fest, bis wir einst kamen und es übernahmen,
    getreu dem Sinn unserer Ahnen.

    Wir müssen erhalten und wieder gestalten, unserer Ahnen heiligsten Brauch.
    Steht einig und fest in diesem Kranz, auf das uns gelinge,
    es zu vollbringen für kommende Zeit.

    Accon Sal Beverina

    Bernwart

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  2. 2

    Annegret Briesemeister

    Hier ebenso richtig den Fortschritt als fatalen Irrglauben erwähnt, möchte ich beginnen, den in immer höherem Tempo möchte man, daß wir fortschreiten; fort von unserer Erinnerung, unserem Wissen, unserem SO SEIN, wie eben ein Deutscher ist.
    Dabei liegt das Deutschtum nicht nur vor unseren Füßen, sondern jeden einzelnen Tag direkt unter unseren Füßen. Wir stehen und gehen auf und über deutschem Boden, durchstreifen deutsche Wälder und bauen an auf deutschen Feldern. Wir schauen durch deutsche Augen in deutsches Land.
    Wer einmal in anderen Ländern war, insbesondere auf einem anderen Kontinent, der wird es sofort erkennen und begreifen. Nicht nur die Gebäude sind, zumindest die ursprünglichen, unterschiedlicher Natur, auch sämtliche Vegetation und die pflanzliche und tierische Population und danach ausgerichtet die Ernährung. Das Klima ist ein anderes und die Charaktere und Sprache der Menschen.
    So dürfen die Menschen anderer Länder stolz sein auf ihre Heimat, ihre Kultur, ihre Geschichte, ihre Überlieferungen und sind es auch.
    Und auch wir dürfen und müssen endlich wieder voller Stolz und ganz natürlich erhobenen Hauptes durch Deutschland gehen, über Deutschland sprechen, Deutschland singen, fühlen und schmecken.

    Übrigens: Noch einmal zurück zur Deutschland – Saga von Christopher Clark und zu den uralten Stätten und Kraftplätzen unserer Vorväter …er meinte offenbar allen Ernstes, daß es eine Rettung des alten germanischen Kulturerbes sei, daß im Zuge der Zwangschristianisierung sämtliche kirchlichen Gebäude auf germanische Stätten und Kraftplätze gebaut wurden, also vorbildlich gehandelt allemal. 😲😲😲

    Mich beschäftigen seit einigen Tagen Worte und Sätze :

    UR Sache
    UR Kunde
    UR Teil
    …von ALL en guten Geistern verlassen sein
    ….nicht mehr bei Trost sein
    ….wieder zu SICH kommen
    oder :
    etwas sehen? es also in Augenschein nehmen
    etwas hören? es kommt uns etwas zu Ohren
    etwas schmecken? oder sich etwas munden lassen

    ….und wenn wir nicht mehr bei Trost sind, wo sind wir dann?
    ….wenn wir wieder zu uns kommen müssen, wo waren wir bisher?

    Das ließe sich beliebig und unendlich fortsetzen und meine Gedanken tun dies auch.

    Heil und Segen euch Allen
    Annegret

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    1. 2.1

      Annegret Briesemeister

      Kündet die UR Kunde wirklich vom UR ( Sprung )?
      oft werden wir als KUNDE bezeichnet und wir erhalten sogar eine Kundennummer –
      dabei sollten wir doch die
      KUNDIGEN sein!
      Was ist eine Kündigung und wer hat das verbriefte Recht wen zu kündigen?

      …aus der Haut fahren / nicht bei sich sein
      ….wieder ZU SICH kommen / sich einkriegen

      Wieder zu sich kommen wendet man gemeinhin an, so jemand aus einer Situation wie ein Koma oder einer Ohnmacht oder einer wütenden Phase oder einem psychisch außergewöhnlichen Zustand zurückkehrt …
      Also wird hier das zu sich Kommen gleichgesetzt mit dem, was die Allgemeinheit als NORMAL assoziiert. ..
      Aus einer Ohnmacht in die Macht des Selbst zurückfinden oder endlich dahin finden bildet hier somit eine Ausnahme …
      Aber könnte es sein, daß man wenn man AUßER SICH zu sein scheint oder dieses diagnostiziert wurde, mehr und wahrhaftiger BEI SICH IST, als zuvor. ..

      Wer hat die Worte und ihre UR sprüngliche Bedeutung an sich gerissen und ins Gegenteil verkehrt und warum?

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  3. 3

    Der Wolf

    Liebe Annegret,

    etwas kund tun heißt, etwas bekannt geben (vgl. hierzu die „Kunde“). „kund“ ist wiederum verwandt mit „können“, „kennen“. Der Kunde ist jemand, den man (gut) kennt; das Wort „kundo“ (der Bekannte) gab’s schon im Althochdeutschen. Erst im frühen Neuhochdeutschen verengt sich der Begriff zum Geschäftsbekannten, d.h. zum „Kunden“ nach heutiger Begrifflichkeit.

    Der Kundige leitet sich wiederum von der Bedeutung “ die Kunde (von etwas)“ (z.B. Erdkunde, Sachkunde usw.) ab.

    Ursprüngliche Wörter können ihren Bedeutungsumfang verändern; manchmal erlangen sie auch negative Bedeutung. So wandelt sich beispielsweise das Wort „Hochmut“ (mhd.: „hochmuot“ – sinngemäß: Hochgestimmtheit) in die heute abfällige Bedeutung von Arroganz, Hochfahrenheit. Ähnlich das Wort „Weib“. Heute wird es meist als negativ empfunden, was es ursprünglich keineswegs war. Und daher ist es logisch, wenn in der Lutherbibel steht: Gott erschuf den Menschen als Mann und Weib (und keineswegs als Herr und Frau > mhd. „vron“ und „vrouwe“). Frau heißt ursprünglich nämlich einfach nur Herrin (vgl. hierzu lat: „domina“, franz. „la dame“, dt. Dame).

    Ein anderes typisches Beispiel für eine negative Verengung ist etwa das Begriffspaar „Rabenaas“); eigentlich ist damit der Raben-Ase gemeint, also unser germanischer Hochgott Wodan. Die negativ-abfällige Deutung ist natürlich der kirchlichen Propaganda geschuldet.

    Neuerdings wandelt sich der Begriff „rechts“ von etwas Positivem zu etwas Negativem, gleichzeitig wird das Linke (link = unrichtig, ungeschickt; tückisch), zu etwas Positivem hochgelobt. Aber wie es scheint, haben die Propagandisten des Kampfes gegen Rechts noch keineswegs gewonnen.

    Denn Begriffe lassen sich auch wieder zurückverwandeln; das ist allerdings abhängig von dem Bewußtsein einer Sprachgemeinschaft, bzw. vom individuellen Bewußtsein des Einzelnen und seines Einblicks in die Zusammenhänge.

    Hier ist noch manches entdecken und zu erforschen.

    Liebe Grüße,
    Der Wolf

    Antworten
    1. 3.1

      Bernwart

      Weitere Beispiele gefällig:

      Das Wort „siffen“, et sifft, heißt, es regnet. Frowe Sif ist die Regengöttin, die Genahkin Here Donar`s. Oder der Begriff „Freier“, der Bezeichnung „Freier“ ist negativ gemeint, eine Mann der in`s Bordell geht, oder (kommt der Sache schon näher) der Freund eines Mädchens. Freier kommt aber von Here Frey oder Freyer, der Waltungsherrscher zusammen mit seiner Schwester Freya im Monat Mai. Er reitet auf dem Goldeber „Gullinbursti“.

      Alle germanischen Gottheiten wurden von der Romkirche verunholdet, verteufelt und ihnen einen anderen Sinn untergeschoben,- oder es wurde sogar ein christlicher Heiliger aus ihnen gemacht. Aus DONAR wurde ein hl. DONATUS´der statt seines Hammers eine Winzerhacke schwingt. Aus TIU-Tyr, dem germanischen Schwertgott, machte man den Erzengel Michael (auch mit dem Schwert in der Hand), usw.

      Lieben Gruß

      Bernwart

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      1. 3.1.1

        Annegret Briesemeister

        Habt von Herzen Dank ihr beiden Lieben 😊

        …habe ich doch ohnehin fest damit gerecht, daß ihr euch diesbezüglich auch einbringen werdet.

        ….denn Begriffe lassen sich auch wieder zurückverwandeln …

        …und genau das ist mein Ansinnen …also auch hier eine Rückkehr zur Natürlichkeit …und diese Ansinnen beschäftigt mich schon so lange Zeit.
        So hatte ich bereits in jungen Jahren oft das Gespür, die Worte mit denen wir umgehen ( Umgangssprache ) sind zu hart, wenig bis garnicht gefühlvoll und falsch.
        Manchmal hatte ich tatsächlich schon damals ernstlich Sorge die feinsinnige und hochgeistige Art sich auszudrücken, die ich noch aus vielen alten Büchern kannte, würde eines Tages gänzlich verschwinden.
        Immer mal wieder und ganz besonders in den letzten drei bis vier Jahren in immer kürzeren Abständen gehen meine Gedanken in besonderer Weise zur alten Sprache der Sehnsucht, vielleicht sogar der Urväter zurück.
        Das ist jedesmal sehr berührend für mich und es macht auch unglaublich Freude.
        Ich schreibe in diesen Tagen dann auch vieles auf und analysiere und suche in mir.

        So wollen wir also gerne zurückverwandeln was zu unserer Seele gehört.

        …und die Welt hebt an zu singen,
        triffst du nur das ZAUBERWORT …

        es sei …

        Heil und Segen
        Annegret

  4. 4

    Bernwart

    Liebe Annegret,

    selbst die Herabwürdigung und das in den Schmutz ziehen, alter heiliger Worte und Begriffe, entspricht dem Entwicklungsgesetz. Es ist nur die Vergehensstufe zur Neuentstehung.

    Herzlichen Gruß

    Bernwart

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  5. 5

    Die Volksschau

    Deutschtum

    Damals saß man 82 jährig noch hoch zu Ross und ritt die hohe Kunst der spanischen Schule.

    Kavallerieschule Hannover

    Damals kamen die edelsten Pferde aus Trakehnen

    Frühling in Trakehnen 1936

    Schleppjagd (Einblick von Ostpreußen, wie es war)

    Mutter Ostpreussen

    Damals waren 3.000 l Milch eine Rekordleistung für eine Kuh.
    Heute ist die doppelte Milchleistung für eine Bioland-Kuh guter Durchschnitt, Kühe von konventionellen Höfen liegen jedoch noch weit darüber. Und die Qualität?

    Kavelleriereitschule

    Buchempfehlungen:
    – Der Weg in die innere Welt
    – Der ungesühnte Frevel an Luther, Lessing, Mozart und Schiller von Fr. Dr. Mathilde Ludendorff
    – Fünf Jahre Reichskonkordat mit der römischen Kirche (1938) von Germann, Hanns

    und ….
    Der Papst Franziskus küßt die Hand von David Rockefeller, John Rothschild und Henry Kissinger

    Antworten
    1. 5.1

      Die Volksschau

      Und hier wird auch nicht, wie in England üblich, ein Fuchs zu Tode gehetzt, sondern lediglich ein nach Wild riechender Balg hinter einem Pferd hergezogen, dem die Hundemeute und die anderen Reiter folgen. Denn es geht nur darum, die Leistungsfähigkeit junger Pferde zu prüfen.

      Und immer wieder der Hinweis, daß Liebe, Verständnis und Sanftheit im Umgang mit den Pferden ein Muß war. Selbst junge Buben erklimmen auf einfallreichsten Wegen ungesattelte Pferde auf der Weide und reiten im Galopp davon.

      Jagd in Trakehnen

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  6. 6

    Die Volksschau

    Deutschtum

    Ostpreußen: Königsberg 1928

    Danzig 1940

    Berlin 1944

    Berlin unter den Alliierten (1945 – 1949)

    (ab 25:50 hochinteressante Rede Trumans)

    Stunde Null in Hamburg – 3. Mai 1945

    [Anmerkung vom Kurzen:
    Achtung! Schon im Anfangstext des Filmes Feindpropaganda!]

    (Seit Kriegsbeginn hat HH eine halbe Million Einwohner verloren darunter auch tausende Juden. 300.000 Wohnungen sind zerbombt. Es schon mehr als schrecklich das elendige Leid der Juden, die sogar darunter gelitten hatten, als sie in New York in ihrer warmen Wohnung am Kamin im Sessel saßen und ihnen dann viel, viel später erst einfiel, wie sehr sie doch allein bei den Gedanken an das Leid gelitten hatten. Bei Juden in den VSA ging später das geflügelte Wort an ihre Kinder, wenn sie was angestellt hatten: Sei froh, daß du das nicht in Deutschland gemacht hast, dort hätte man dich sofort in einen Ofen gesteckt.)

    Antworten
    1. 6.1

      Die Volksschau

      Danke Kurzer für Deinen Hinweis, den ich noch anmerken wollte ….
      Auch wenn ich davon ausgehe, daß die alten Hasen hier, das zu differenzieren wissen, gibt es sicher auch neuere Leser aber auch generell ist es m. E. wichtig, daß darauf explizit hingewiesen wird.
      Also nochmals Danke für Deine Aufmerksamkeit.

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