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7 Kommentare

  1. 1

    Der Wolf

    Wieder einmal ein Gedicht, das dereinst in deutschen Lesebüchern stehen wird, nachdem der Lügensturm, der derzeit über uns hinwegbraust und die deutsche Seele morden soll, geendet hat.

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  2. 2

    Annegret Briesemeister

    Lieber Kurzer

    Danke dafür, daß du uns dieses Gedicht lesen und fühlen lässt.

    Lieber Wolf

    Genauso soll und wird es sein. Ein weiteres Gedicht, daß, weil wahr, in deutschen Geschichtsbüchern stehen muss.

    Mir kommt da eine Erinnerung. Schon vor ein paar Tagen überlegte ich, euch davon zu erzählen. Dann kam ich wieder davon ab, sicher deshalb um sie erst heute zu schreiben.
    Eine Kusine meiner Oma, die ein sehr schweres und entbehrungsreiches Leben lebte, erwähnte folgendes aus diesem, ihrem langen Leben.
    Sie und ihre Geschwister waren Kinder eines Müllers. Während ihre Schwester und ihr Bruder vom Vater geschätzt und unterstützt wurden, galt sie als geistig etwas “ zurückgeblieben “ und darum sehr gut als billige Arbeitskraft und Pflegerin der Eltern, wenn diese alt sein würden. So war es undenkbar und für sie nicht vorgesehen, sich zu verlieben, einen jungen Burschen zu freien, gar einmal Kinder zu haben.
    Aber genau dies geschah. Ein gut aussehender junger Bursche kam zum Müller als Gehilfe und er verliebte sich in die jüngste Tochter. Er meinte es ernst und wollte sie heiraten um sie mit sich zu nehmen und mit ihr eine Familie zu gründen. Aber der Vater wollte davon nichts wissen und traf eine grausame Entscheidung. Die junge Frau, inzwischen auch noch guter Hoffnung, flehte den Vater an anders zu entscheiden, aber sein Herz blieb hart. Auch der junge Bursche wollte seine Liebste und sein Kind nicht verlassen und so versuchte auch er den Müller umzustimmen.
    Aber der Vater war unversöhnlich und setzte sich durch. Er bedrohte den jungen Mann und belog ihn über den “ geistigen Zustand“ seiner Tochter und gab zu bedenken, daß ja dann auch das Kind eine Schande wäre, mit Schwachsinn oder ähnlichen Behinderungen zum Gespött der Leute würde.
    Der junge Mann zog schweren Herzens von dannen und die Tochter blieb todunglücklich zurück.
    Dann kam ihr Kind, ein gesunder, prachtvoller Sohn zur Welt. Und er war ihr größtes Glück und Trost ihrer Jahre.
    Den Leuten wurden seltsame Geschichten erzählt, sollten sie doch mal nach dem Vater des Knaben fragen. So vergingen die Jahre und das Kind wuchs heran. Er wurde der ganze Stolz seiner Mutter und sogar der alten Großeltern. Der inzwischen junge Mann liebte seine Mutter über alles und half ihr, wo es nur irgends ging, ihr hartes und karges Leben zu erleichtern und etwas Glück in Mutters Jahre zu bringen.
    Aber es währte nicht lange. Der Krieg begann und alle jungen Männer wurden an die Front verpflichtet. So auch Willi ( so hieß der junge Mann ). Aus diesem Krieg kehrte Willi nie zurück. Er fiel, und ahnte dies wohl, mit gerade einmal neunzehn Jahren.
    Und ich durfte lange nach dem die Kusine meiner Oma heimgegangen war, alle Briefe und Bilder von Willi erhalten. Ein sehr lieber Nachbar der Frau des Bruders von Willis Mutter, ließ sie mir zukommen, hatte er doch davon gehört, daß ich Ahnenforschung betrieb und wollte mich nicht nur unterstützen, sondern auch verhindern, daß diverse Dokumente und persönliche Schriftstücke einfach vernichtet werden.
    Noch heute, und besonders jetzt, da ich euch darüber schreibe, treiben mir die Bilder und die Briefe Willis an seine, von ihm über alles geliebte Mutter, regelmäßig heiße Tränen in die Augen.
    Er schrieb über seine Ängste und vielmehr über seine starke, alles überwindende und alle Zeiten überlebende, sogar den Tod überdauernde Liebe zu seinem Mütterlein.
    Selten las ich in meinem Leben bisher solche zärtlichen Worte eines Sohnes an seine Mutter. Jedes einzelne Wort war reine tiefe und aufrichtige wahrhafte Liebe. Unverbrüchliche Liebe.
    Von meinen Söhnen durfte und darf ich bis heute gleichermaßen Liebe empfangen und ich fühle dieses Glück der Mutter Willis, die ich Tante Loni nannte, in jeder Faser meines Herzens nach.

    Heil und Segen uns allen

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    1. 2.1

      Lüne

      Meine Liebe Annegret, teure Zeitgenossin . . .

      Was für eine zu Herzen gehende Geschichte, meine liebe Kameradin Annegret, welche diesen Beitrag und dieses Gedicht der BDM-Führerin über HANNOVER noch ergänzt . . .

      Und so wie in Deiner Geschichte und in der Geschichte der BDM-Führerin erging es so vielen Deutschen Familien und es zeigt und belegt immer wieder die hassvolle Niedertracht unserer Widersacher in ihrem gesamten Ausmaß . . .

      Bezeichnend ist aber auch, daß unsere Widersacher ihre Einstellung zu uns Deutschen und ihre Pläne zu unserer Vernichtung und Austilgung zu keinem Zeitpunkt aufgegeben haben und bis zum heutigen Tage mit noch größerer Intension als zuvor daran festhalten . . .

      Und die Gründe dafür hat Admiral Byrd eher unfreiwilllig 1947 von seiner Süd-Pol-Expedition, in schriftlicher Form und in Art eines Ultimatums mit ins „Weiße Haus“ gebracht . . .

      Allein die Durchsetzung ihrer Pläne haben unsere Widersacher, auf Grund der ihnen bis 1947 nicht wirklich bewußt gewordenen und oben benannten Umstände, modifiziert, aber ihre formulierten Ziele sind immer die selben geblieben . . .

      Dennoch und gerade deswegen zuversichtlichst, Dein Zeitgenosse und Kamerad Z. B.

      Euch allen, meine Lieben Zeitgenossen und all Eueren Lieben, ein schönes und erholsames Wochenende, Euer Z. B.

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      1. 2.1.1

        Annegret Briesemeister

        Lieber Kamerad Lüne

        Von Herzen Dank für deine lieben Worte. Die Berichte von Admiral Byrd berühren mich übrigens sehr. Und meine Zuversicht ist in dieser Zeit, in der so viele Menschen sich ängstigen, ja sich aus gewollter oder ungewollter Unwissenheit ängstigen müssen, größer denn je. Und sie wächst mit jedem Tag, jeder Stunde. Und ich möchte dir und euch nur zu gerne sagen warum. Auch wenn ich mich dabei sicher wiederhole. Das kann ich garnicht oft genug sagen.
        Wie viele Jahre habe ich, haben wir gedacht, gefürchtet, der deutsche Geist, der reine, aufrichtige, hochgeistige und ehrenhafte Geist ist tot, verschwunden, oder liegt zumindest im Sterben. Wie viele Jahre mag uns daher die Trauer nahezu gelähmt haben, uns hat depressiv, mut – und hoffnungslos werden lassen. Aber er war DOCH NICHT aus den Herzen für immer zu löschen. Und er wuchs und wächst wieder zur alten, kraftvollen, unsterblichen Größe heran. Ich kann es tief in mir spüren und es macht mich unendlich glücklich.
        Und der Dank dafür gebührt auch euch, ihr so lieben Kameraden. Ich kann schon weil es euch gibt, mit eurer Aufrichtigkeit und eurem Mut, eurer treuen Seele, gar keine Angst mehr haben. Weiß ich doch nicht nur meine, unsere Ahnen hinter mir, sondern auch euch so liebe Menschen, zu denen ich endlich endlich finden durfte.
        Wie viele Jahre dachte ich, daß ich niemals mit jemandem über meine innersten Gefühle, meine Herzens – und Seelenwelt sprechen würde können, ja das es niemanden auch nur ansatzweise interessieren würde, was mich berührt, was mich ausmacht. Und jetzt ist es, als dürfte ich alles sagen, als brächen endlich die fast zugeschütteten Ströme meiner Seele auf, und ich wachse beinahe über mich, über alle Zweifel, alle Ängste hinaus.
        Dafür danke ich euch von Herzen und verbleibe mit den liebsten Grüßen an euch, verbunden mit dem Wunsch auf Heil und Segen für euch und eure Lieben und uns allen.

        Herzlichst Annegret

  3. 3

    Clara Schumann

    Das ist ein erschütternder Beitrag mit einem ergreifenden Gedicht. Und wenn man das heutige Hannover mit den schönen Bildern unter dem Beitrag vergleicht, dann schmerzt es noch mehr. Doch der Schmerz verbindet uns mit unseren Ahnen und daraus gewinnen wir auch die Kraft vorwärts zu schauen und an die Kraft unserer Ahnen anzuschließen.

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  4. 4

    Irma

    Heil dir Clara Schumann

    Ich kann dir nur zustimmen, wenn du schreibst, wenn man die heutigen Bilder von Hannover mit den früheren vergleicht, dann spürt man den Schmerz.
    So erging es auch mir, als ich mir ein Video über „Königsberg 1942“ und ein Video von heute angesehen habe.
    Von dem einstigen Königsberg ist ebenfalls nichts übrig geblieben, wenn man das heutige Kalinin-Grad betrachtet. Ein großes deutsches Kulturgut ist verschwunden.
    Da habe ich für mich entschieden, daß diese Stadt heute den richtigen Namen hat, die nichts mit Königsberg zu tun hat.

    Traurig aber wahr!!

    MdG
    Irmchen

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