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25 Kommentare

  1. 1

    Bernwart

    Liebe Linde,

    Danke für Deinen aufschlussreichen Bericht. Ich bin schon gespannt wie`s weiter geht, denn das Riesengebirge mit Schneekoppe und Rübezahl, gehört auch noch dazu.

    Das was für Schlesien gilt, gilt auch für West- und Ostpreußen

    Es war ein Land ( Agnes Miegel )

    Es war ein Land…

    O kalt weht der Wind über leeres Land,

    O leichter weht Asche als Staub und Sand!

    Und die Nessel wächst hoch an geborstner Wand,

    Aber höher die Distel am Ackerrand!

    Es war ein Land, – wo bliebst Du, Zeit?

    Da wogte der Roggen wie See so weit,

    Da klang aus den Erlen der Sprosser Singen

    Wenn Herde und Fohlen zur Tränke gingen,

    Hof auf, Hof ab, wie ein Herz so sacht,

    Klang das Klopfen der Sensen in heller Nacht,

    Und Heukahn an Heukahn lag still auf dem Strom

    Und geborgen schlief Stadt und Ordensdom, –

    In der hellen Nacht, – der Johannisnacht!

    Es war ein Land, – im Abendbrand

    Garbe an Garbe im Felde stand.

    Hügel auf, Hügel ab, bis zum Hünengrab

    Standen die Hocken, brotduftend und hoch,

    Und drüber der Storch seine Kreise zog.

    So blau war die See, so weiß der Strand

    Und mohnrot der Mond am Waldesrand

    In der warmen Nacht, – der Erntenacht!

    Es war ein Land, – der Nebel zog

    wie Spinnweb, das um den Wacholder flog,

    Die Birken leuchteten weiß und golden,

    und korallen die schweren Quitschendolden,

    Die Eicheln knirschten bei Deinem Gehn

    In den harten Furchen der Alleen.

    Ein Stern mir blinkte, fern und allein,

    Und Du hörtest im Forst die Hirsche schrein

    In der kalten Nacht, – der Septembernacht!

    Es war ein Land, – der Ostwind pfiff,

    Da lag es still wie im Eis das Schiff,

    Wie Daunen deckte der Schnee die Saat

    Und deckte des Elchs verschwiegenen Pfad.

    Grau fror die See an vereister Buhne

    Und im Haff kam Fischer und Fisch zur Wuhne.

    Unter warmem Dach aus Stroh und Ried

    Klappte der Webstuhl zu altem Lied:

    ‘Wi beid’, wi sönn noch jong on stark,

    wie nähr’n ons möt eigne Hände, -“

    Es war ein Land, – wir liebten dies Land, –

    Aber Grauen sank drüber wie Dünensand.

    Verweht wie im Bruch des Elches Spur

    Ist die Fährte von Mensch und Kreatur, –

    Sie erstarrten im Schnee, sie verglühten im Brand,

    Sie verdarben im Elend in Feindesland,

    Sie liegen tief auf der Ostsee Grund,

    Flut wäscht ihr Gebein in Bucht und Sund,

    Sie schlafen in Jütlands sandigem Schoß, –

    Und wir letzten treiben heimatlos,

    Tang nach dem Sturm, Herbstlaub im Wind, –

    Vater, Du weißt, wie einsam wir sind!

    Nie zu klagen war unsre Art,

    Du gabst und Du nahmst, – doch Dein Joch drückt hart!

    Vergib, wenn das Herz, das sich Dir ergibt,

    Nicht vergißt, was zu sehr es geliebt.

    Quelle HIER

    Heil und Segen

    Bernwart

    Antworten
  2. 2

    Tiger222

    Da mit Musik vieles besser geht hier zwei passende Lieder

    Schlesierlied

    Riesengebirgslied

    Heil und Segen

    Antworten
    1. 2.1

      Deichelmauke

      Dem will ich doch nicht nachstehen.

      Oberlausitzlied

      Daß die Oberlausitz sich noch viel weiter nach Osten erstreckt Richtung Breslau und Riesengebirge/Schlesien, sieht man HIER, da sind noch Karten eingeblendet.

      Heil und Segen uns allen

      Antworten
  3. 4

    Marco

    Heil Dir, Linde,

    vielen Dank für diesen spannenden Bericht!

    Ja, es scheint immer wieder so, als säße der Hass auf alles Deutsche in Polen besonders tief.
    Daß die Polen als neue Ortsansässige in den deutschen Gebieten „ihren übernommenen Besitz“ nicht mehr hergeben wollen und abweisend auf deutsche, unangenehme Nachfragen reagieren, ist nachvollziehbar.

    Wer allerdings sofort ruft ist „meins“ und wer sofort den Mundwinkel nach unten gleiten läßt, bei erscheinen eines Deutschen, den plagt wohl irgendwo auch das schlechte Gewissen. Die Polen als Möchtegern-Konkurrenten Deutschlands haben sich lange Zeit von der kleinen Clique, bis heute, vor den Wagen spannen lassen. Dies wird nicht zu ihrem Nutzen sein. Wir werden keinen Millimeter zurückweichen.

    Der Großvater meiner Frau war in russicher und polnischer Gefangenschaft und sagte später: „Die Polen sind an Grausamkeit nicht zu übertreffen, sie nagelten kleine Kinder mit der Zunge auf die Tischplatte.“ Ja, so ist das, wenn man einen Pakt mit dem Teufel eingeht. Irgendwann bekommt man dann die Rechnung präsentiert und die ist dann lang und bitter.

    Sal und Sig
    Marco

    Antworten
    1. 4.1

      Kurzer

      … Der 1918, auch vor allen auf Betreiben des DEUTSCHEN REICHES, wiedererstandene polnische Staat war keineswegs mit den Gebietsgewinnen, die ihm durch den Versailler Vertrag zufielen, zufriedengestellt. Man träumte von einem Großpolen bis an die Oder oder wahlweise bis an die Elbe und hielt damit auch nicht hinter dem Berg.

      Als in Oberschlesien eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit zu Polen oder Deutschland angekündigt wurde, versuchte Polen gleichmal vollendete Tatsachen zu schaffen:

      “…Am 2.Mai brach der von Korfanty aufgezogene dritte Aufstand in Oberschlesien aus. Es begann eine entsetzliche Schreckensherrschaft. Die Mordtaten vervielfachten sich. Die Deutschen wurden gemartert, verstümmelt, zu Tode gepeinigt, ihre Leichen geschändet. Dörfer und Schlösser wurden ausgeraubt, in Brand gesteckt, in die Luft gesprengt. Die im Bild in der offiziellen Veröffentlichung der deutschen Regierung 1921 festgehaltenen Vorfälle überschreiten an Grausamkeit die schlimmsten Vorgänge, die man sich vorstellen kann…“ Prof. Dr. René Martel in seinem Buch “Les frontières orientals de l`Allemagne” (Paris 1930)

      über die polnischen Raubzüge in Oberschlesien 1921

      “…Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Rußlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muss denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist…“ Ward Hermans – flämischer Schriftsteller, 3.8.39, zit. bei Friedrich Lenz: „Nie wieder München“, Heidelberg 1964, Bd. I, S. 207

      “…Wir sind uns bewusst, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald (Tannenberg im Jahre 1410, d.B.) in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein….“ Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930, also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung !

      “…Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird…“ Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939 (vgl. Prof. Dr. Michael Freund “Weltgeschichte”, Bd. III, S. 90)

      “…Wir sind bereit, mit dem Teufel einen Pakt abzuschließen, wenn er uns im Kampf gegen Hitler hilft. Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler. Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist…“ Die Warschauer Zeitung “Depesza” vom 20. August 1939

      Es ist eine effektive Form der Propaganda, Dinge die nicht ins Bild passen zu unterdrücken. So verheimlichte die englische Regierung dem englischen Volk die Tatsache, des noch kurz vor dem Kriegsausbruch gemachten großzügigen deutschen Friedensangebotes an Polen. Wäre dies in England allgemein bekannt gewesen, hätte die englische Kriegserklärung an das DEUTSCHE REICH die Engländer, die sich noch gut an das sinnlose Schlachten des 1. Weltkrieges erinnerten, zu Massenprotesten getrieben, deren Folgen für die Verschwörer unabsehbar gewesen wären.

      Daß die Nationalsozialisten einen polnischen Angriff auf den Sender Gleiwitz als Kriegsgrund inszenieren mußten, ist auf Grund der zahllosen gut dokumentierten polnischen Übergriffe auf Volksdeutsche im Korridor und auf deutsches Territorium, ein weiteres Propagandastück der Alliierten. Polen ging trotz zahlloser deutscher Friedens- und Gesprächsangebote, nicht auf einen möglichen Ausgleich mit dem DEUTSCHEN REICH ein. Es tat dies am Ende nur noch auf Grund der, später völlig wertlosen, englischen Garantieerkärung, die es sogar noch zu militärischen Provokationen anstachelte.

      Und deshalb der Satz Adolf Hitlers: “…Seit 05.45. Uhr wird jetzt zurückgeschossen…”

      HIER komplett

      Und dann das:
      UK und Polen schließen neuen Verteidigungspakt

      Antworten
  4. 5

    Falke

    Heil Euch Allen,

    danke liebe Linde, für den schönen und aufschlussreichen Beitrag. Mich berührt auch immer die ganze Sache mit den deutschen Ostgebieten, da ja meine Vorfahren väterlicherseits aus dem Raum Breslau stammten.
    Der Kurze hat in seinem Kommentar noch mal sehr gut mit Quellenangabe aufgezeigt, wie bzw. was die Polen für eine Volksgruppe sind. Zwar nicht alle aber ein gewisser Teil.
    In Bezug auf die verlorenen Ostgebiete gibt es für mich keine Diskussion. Das ist alles geraubtes Land. Ich möchte sogar sagen, man hat dem deutschen Volk in Bezug auf diese Gebiete das Tafelsilber geklaut.
    Ich hatte mir in der letzten Zeit einige Videos über Städte und Orte in Ostpreußen angesehen und da kommt man zu dieser Einschätzung.

    Gruß Falke

    Antworten
  5. 6

    Annegret Briesemeister

    Liebe Linde

    Auch ich möchte dir aufrichtig danken. Du nimmst uns hier mit auf eine wahrlich denkwürdige Reise, schaust für uns mit deinen Augen, hörst für uns mit deinen Ohren und fühlst für uns mit deiner Seele. Und beim Lesen deiner Schilderungen und dann bei denen der Kommentare, präsentiert sich in meiner Seele das gesamte geballte Spektrum aller Gefühle von Trauer, Verzweiflung, Schmerz und Wut bis Sehnsucht, Zuversicht und Hoffnung. Nichts davon ist ausgelassen und auch unbändiger Stolz ist da, denn wir, das Deutsche Volk wird es sein, dem es einzig obliegt, den Schlussstein zu setzen und den Schlüssel ein letztes Mal herumzudrehen, im großen Schloss des Tores zur Freiheit der gesamten Erde. Und was auch noch geschehen mag, daran wird sich nichts ändern, denn alle anderen haben bislang lediglich vermocht, an diesem Tor mal mehr mal weniger zu rütteln.
    Und so freue ich mich schon auf deine nächsten Reiseerinnerungen.

    Heil und Segen
    Annegret

    Antworten
  6. 7

    Reichsritter

    Heil Euch Kameraden,

    ja so ist das, jeder Hinweis auf die Deutschen soll in Ostdeutschland verschwinden. Im Sudetenland ist es nicht anders. Allerdings hat die Gier der Tschechen nach leicht verdientem Geld dazu geführt, daß die Tourismusorte Eger, Karlsbad, usw. im Ortskern renoviert werden und nur in den Randbezirken herrscht Verfall. Anhand des Zustandes der Dörfer kann man sogar feststellen, ob man im Sudetenland ist oder im Protektorat Böhmen und Mähren, denn dort werden die Häuser hergerichtet.
    Auch ist den in den deutschen Gebiete lebenden Tschechen das schlechte Gewissen und die Angst ins Gesicht geschrieben, wenn sie einem Deutschen begegnen. Da werden sie fast schon kriecherisch, in den Protektoratsgebieten sieht dies anders aus.
    Was die Grausamkeiten angeht so liefern sich die Polen und Tschechen wahrscheinlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

    SH!
    Reichsritter

    Antworten
  7. 8

    KW

    Wer verkauft da und mit welchem Recht?

    Diese Frage müßten seit 1945 deutsche Bundesregierungen dem polnischen und tschechischen Staat stellen. Warum taten/tun sie das nicht? Vielleicht sind sie gar nicht für uns Deutsche zuständig?

    Antworten
    1. 8.1

      Bernwart

      Werte KW,
      da kann ich Dir nur zustimmen. Aber an den Schluss deines Kommentars gehört kein ? sondern drei dicke !!! Sie sind zwar für uns Deutsche zuständig, aber nur als Büttel ihrer Oberherren !

      MkG.

      Bernwart

      Antworten
    2. 8.2

      Irma

      Werte KW

      Deine Frage:“ Wer verkauft da und mit welchem Recht?“
      Hättest du mal H. Kohl und die damalige Regierung der BRD und die betreffenden DDR-Politiker fragen sollen.
      Die haben nämlich die wirkliche Einheit Deutschlands in den Grenzen von 1937 verhindert, indem sie die Oder-Neiße-Grenze 1990 als rechtskräftig erklärt haben.
      Und dies, ohne das Volk zu informieren bzw. abstimmen zu lassen.
      Das sind die, die verkauft haben, ohne daß sie dazu das Recht hatten.
      Dafür können wir uns heute noch bedanken!!!

      MdG
      Irmchen

      Antworten
  8. 9

    thor

    Heil Euch,

    einen großen Dank an Linde für diese Mühen!

    „Es gibt keinen völkerrechtlichen wirksamen Akt, durch den die östlichen Teile des Deutschen Reiches von diesem wirksam abgetrennt worden sind „, so Theo Weigel beim Schlesiertreffen 1989.

    Dies trifft im Ganzen zu, also auch auf die bereits mit dem „Versailler Vertrag“ vom 28.6.1919 an die Polen in Verwaltung gestellten Gebiete.
    Alle Verwaltungsakte, Enteignungen und Veräußerungen seit 1919 können m. E. somit keinen rechtlichen Bestand haben.

    Es gibt ein altes Sprichwort: „Der Hehler ist genauso schlimm wie der Stehler!“

    Besonders interessant ist, dass die kath. Kirche bei der heutigen Verwaltung der Kirchenprovinzen intern immer noch die deutsche Gebietsteilung und auch die deutschen Namen verwendet.

    Die Geschichte um Polen als Staat, welcher entstand und wieder verging, um dann wieder neu zu entstehen, geht letztlich bis auf König Jaroslaw zurück.
    Dieser wurde als besonders konsequenter Verfolger und Vernichter der „Barbaren“ (des Heidentums) mit der Gebietsteilung und Gebietszuspruch von der katholischen Kirche für seine „Mühen“ fürstlich belohnt. Die Ausrottung des Germanentums, bzw. die Zwangschristianisierung der Heiden hat letztlich auch hier zu einer Teilung nach dem teile und herrsche Prinzip geführt. Hinzu kam dann die Legende von Slawentum welche die Teilung noch zusätzlich untermauerte.
    Fernhin wurden immer schon Germanen, Kelten, Goten gegen ihresgleichen aufgehetzt, um sich gegenseitig zu vernichten.
    Hier bleibt dann die Frage, wer hat davon profitiert, wer hat das gewollt?

    Adolf Hitler war großzügig, er wollte um des Friedens willen die Grenzen aus dem „Versailler Vertrag“ im Bezug auf Polen im Großen und Ganzen anerkennen, die Polen haben das Angebot abgelehnt.
    Die Frechheit der Polen, heute noch Reparationszahlungen an den Deutschen geltend zu machen, obwohl sie doch schon so unendlich viel bekamen, schlägt dem Fass den Boden aus.
    Sollte diese seit 100 Jahren währende Ungerechtigkeit einmal eine ordentliche Revision erfahren, dann muss es eine Gerechtigkeit geben, welche der Geschichte zur Wahrheit verhilft, Unrecht sühnt und dennoch der Zukunft eine Kraft gibt, ein friedvolles Miteinander zu schaffen. Denn alles andere wäre töricht und würde uns auf eine Stufe mit den Verderbern stellen.

    Insofern wird es einmal eine sehr schwere Aufgabe sein, das ganze Leid an den ermordeten, vertriebenen, geschändeten und enteigneten deutschen Volksteilen aus Ostdeutschland posthum zur Gerechtigkeit zu verhelfen, sodass die poln. Generationen welche nach 1945 in deutschen Ostgebieten geboren wurden und die Gebiete beleben, dennoch Demut üben, ohne sie jedoch über die Maßen zu bestrafen, denn das würde nur neuen Unfrieden stiften.

    Alaf sal Fena

    Antworten
    1. 9.1

      Annegret Briesemeister

      Heil dir thor

      Ich möchte dir da unbedingt zustimmen, es wird eine Mammutaufgabe sein, sorgsam vorzugehen, dabei Gerechtigkeit walten zu lassen, um selbige zu erreichen und uns wirklich niemals, denn genau das macht den heiligen deutschen Geist aus, auf eine Stufe mit den Verderbern zu stellen.
      Wenn ich hier lese von dem Verhalten einiger Tschechen und Polen, das ja eindeutig bezeugt, ihnen ist der Frevel, das schändliche Unrecht bewusst, beschleicht mich auch ein Gefühl dessen, was mich sagen lässt : Allvater sei Dank, denn mit dieser Last auf meiner Seele könnte ich nicht nur nicht leben, noch etwas aufbauen. Es wäre immer auf Kosten anderer Menschen, hier auf Kosten tausender Leben. Häuser deren Fundament das Blut, die Not anderer Menschen bildet, können niemals freie Geister unter ihrem Dach zeugen noch beherbergen.
      In einem Bericht vor einigen Wochen über Polen sagte eine Frau meines Alters : offiziell heißt es, die Polen wären das einzige Volk weltweit, in dem noch immer 99% der Menschen katholisch sind, hinter den Kulissen spricht man von noch 50%, und die Wahrheit ist, es sind gerade einmal noch 5%.

      Heil und Segen
      Annegret

      Antworten
      1. 9.1.1

        Thor

        Heil Dir Annegret,

        es wäre wirklich ein Paukenschlag, wenn in Polen nur noch 5% der Bevölkerung katholisch sein sollten.

        MdG. Thor

  9. 10

    Bernwart

    Heil Euch!

    Was noch nicht zur Sprache gekommen ist,wie es den, nach der Vertreibung und den Mordorgien, in ihrer Heimat verbliebenen Deutschen ergangen ist. Ich meine die Stadt Danzig mit ihren Schiffswerften und das oberschlesische Kohlenrevier um Kattowitz und Hindenburg. Die dort ansässigen Deutschen wurden nicht vertrieben, denn sie mußten von nun an für die „neuen Herren“, die Polen, Frondienste leisten.

    Die Deutschen wurden sofort polonisiert, d.h. sie bekamen polnische Familiennamen, genauso wie alle deutschen Ortschaften und Bezeichnungen. Die Deutsche Sprache war ab sofort streng verboten. Es mußte ab sofort nur noch polnisch gesprochen werden, wer sich nicht daran hielt z.B. die Kinder in der Schule, oder auf der Straße, deren Muttersprache ja deutsch war und sie kein polnisch konnten, wurden vom Lehrpersonal, Straßenpassanten, Polizisten oder ihren polnischen Mitschülern heftig geschlagen (nach persönlichen Aussagen von Betroffenen nach ihrer Umsiedlung in die BRiD); die Eltern waren dadurch gezwungen, mit ihren Kindern nur noch polnisch zu sprechen, um sie zu schützen, und sie selbst mußten auch erstmal polnisch lernen. Da ist es kein Wunder, daß viele Umsiedler aus diesen Gegenden, kein oder nur wenig deutsch sprechen können. Sie selbst galten ab sofort auch als Polen- und von den BRiD- und DDR- Behörden wurde diese polnische Willkür noch unterstützt, indem sie diesen Umsiedlern die Rückgabe ihres deutschen Namens verweigerten.

    So geschah schon damals, bis in die Jetztzeit, eine planmäßige Umvolkung.
    Dieses Menschheitsverbrechen unserer polnischen „Freunde“ ist bis heute ungesühnt.

    MdG.

    Bernwart

    Antworten
    1. 10.1

      KW

      Lieber Bernwart, ich ergänze noch: Das Auseinanderreißen ganzer Familien hat bis heute Auswirkungen. Meine Familie mütterlicherseits stammt aus Ostpreußen, meine Oma hatte noch 8 Geschwister, die nach 1945 Zuflucht in DDR und BRD fanden, sich also im zweigeteilten deutschen Staat auseinandergelebt haben. Meine vielen Cousinen kenne ich gar nicht, nicht einmal mehr ihre Namen. Ahnenforschung wird hier ja nicht betrieben. Christopher Clark schwebte gestern in so einer Pseudosendung über den Glotzkasten, er hatte seine DNS nach seinen Vorfahren untersuchen lassen.Sowas müßte im großen Stil organisiert werden, damit man die auseinandergerissenen Volksteile wieder zusammenfügen kann. Ist aber mit den heutigen Polit- und Medienfiguren nicht machbar, weil es bei ihnen nach Plan läuft. Die Polen begreifen sich nicht als Handlanger, die haben sich in ganz Westeuropa verteilt, über 2 Millionen sind in England, ebensoviel in Irland, hier ist gefühlsmäßig die halbe Pollackei, weil sie mit dem geschenkten Gut nichts anfangen können. Polen können sich nicht organisieren, sie brauchen funktionierende Wirtschaftssysteme.

      Antworten
  10. 11

    Der Wolf

    Vielleicht darf man in diesem Zusammenhang auch einmal an die Vertreibungen im Westen erinnern (Elsaß und Lothringen). Jedoch kann dies nicht mit den Grausamkeiten der Polen konkurrieren, obwohl man nach 45 auch Zigtausende deutscher Kriegsgefangener in den lothringischen Kohlengruben elendiglich verrecken ließ. Zusätzlich wurde Deutsch an den Schulen verboten. Und auch hierbei muß erwähnt werden, daß nicht Deutschland Frankreich den Krieg erklärt hat, sondern umgekehrt.

    kG

    Antworten
    1. 11.1

      Marco

      Dasselbe gilt wohl auch für Südtirol.
      Als ich vor einigen Jahren in Meran war, kam ich ins Gespräch mit der Vermieterin meiner Ferienwohnung. Ich schätze sie auf Anfang 60. Sie war sehr temperamentvoll und freute sich sichtlich über mein Interesse an der deutschen Nachkriegsgeschichte in Südtirol.

      Sie war sehr erbost über die abgelaufene Geschichte, sie sprach auch vom Verbot der deutschen Sprache durch die Italiener und sagte voller Stolz, dass die Kinder in Kellern heimlich in deutscher Sprache unterrichtet wurden. Die Italiener haben dann wohl den antideutschen Kurs aufgegebenen und den Südtirolern grössere Autonomie eingeräumt.
      Wenn ich richtig informiert bin, betrifft das wohl auch die Steuereinnahmen aus dem Fremdenverkehr. Die Ostmark und Südtirol sind ein landschaftliches Juwel und die Alpen sind die Krone des Reiches, niemals werden wir darauf verzichten.

      SH

      Marco

      Antworten
  11. 12

    Vanillemond

    Liebe Linde,

    vielen Dank für Deinen sehr anschaulichen Bericht.

    Ich selbst wohne nun seit einigen Monaten in Zittau. Im Dreiländereck zu Polen und Tschechien. Hier ist es ebenfalls so, wie Du beschreibst.

    Bei meinen Besuchen in Tschechien und Polen sehe ich oft wundervolle Gebäude und es ist der einstige Glanz und Schönheit der Kultur und Fassaden erkennenbar.

    Deutsch sprechen aber nur wenige Menschen …bruchstückhaft.
    Ich komme mir oft wie ein Bittsteller vor, wenn ich einkaufe.
    Es wird von den Menschen als gegeben vorausgesetzt, daß die Gebiete jetzt ihnen gehören und basta.

    Gern würde ich wissen, ob ich mit meiner kleinen Familie im Sommer 2019 für 1 Woche vieleicht Urlaub auf diesem alten Hof machen könnte, wo Du einige Wochen warst. Denn für uns ist es nicht weit von hier und ich bin sehr daran interessiert, mir auch mehr von diesen Gebieten anzusehen.

    Bisher habe ich das Isergebirge und das Riesengebirge besucht.

    Liebe Grüße und Heil Dir
    Nicole

    Antworten
  12. 13

    moi

    Vielen Dank für den schönen Bericht.
    Ich habe Familie, die wohl sehr dicht (Gebiet Glatzer Neiße) dort geboren wurde.
    Ich habe nach schönen Landkarten von Niederschlesien gesucht und 2 Seiten gefunden: HIER und HIER

    Ich weiß noch, dass es das Kamenzer Schloss gab, was (laut Wiki) im Januar 1946 in Brand gesteckt wurde. Ebenfalls pilgerten viele der tiefgläubigen Bevölkerung mindestens einmal im Jahr zu einer Wallfahrtsstätte. Ich bin mir nun nicht sicher, ich hatte Ottmachau dorthin geordnet.
    Ich hoffe, ich habe das jetzt richtig zugeordnet, denn es gibt jede Menge Wallfahrtsorte,. unter anderem Glatz, Wartha, Gleiwitz, Karpenstein bei Bad Landeck (das müsste dann näher am beschriebenen Artikel sein)…
    Liste von Wallfahrtsorten in Schlesien

    Habe außerdem mal eine kleine Kostprobe des „Schlesch-französch“(schlesisch) gefunden.

    Schuhkauf für die Kinder auf dem Dorf ging früher so: Vatern maß Füße der Kinder mit einem Stöckchen/ kleinen Ast ab und ging oder fuhr dann mit den Stöckchen vielleicht einmal oder zweimal im Jahr in die Stadt zum Schuhekauf.

    Antworten
  13. 14

    moi

    Nachtrag: HIER noch mehr schlesische Mundart, allerdings auch etwas Schwerer zu verstehen.

    Antworten
  14. 15

    Bernwart

    Grüß Dich Wolf,

    ja die Franzosen haben die deutschen Kriegsgefangenen, besonders die Männer der Waffen-SS, vor die Wahl gestellt, entweder Bergwerke und evtl. Entnazifizierungs-prozesse,- oder der Eintritt in die französische Fremdenlegion. Für Viele gab es wohl daher keine lange Überlegung. Von 1946 bis 1954 führten die Franzosen ihren Kolonialkrieg in Indochina. Tausende ehem. Soldaten der Waffen-SS verloren dabei ihr Leben; besonders in Dien Bien Phu, am 7.Mai 1954, „die letzte Schlacht der Waffen-SS“ titulierte die „Welt“ im Mai/ Juni 1954

    Quelle HIER

    MkG.

    Bernwart

    Antworten
  15. 16

    Linde

    Liebe Kommentatoren,

    vielen Dank für Eure bewegenden Kommentare! Für mich waren das sehr anstrengende Wochen, auf allen Ebenen. Ich habe Wunderschönes gesehen und Furchtbares erfahren. Ich bin dankbar, dass ich meine Erfahrungen und Gedanken hier mit Euch teilen kann und mein Bericht auf solches Interesse stößt. Das gibt mir Kraft und die Motivation, auch meine anderen Gedanken und Erlebnisse zu „Papier“ zu bringen und mit Euch zu teilen!

    Heil und Segen uns allen! Linde

    Antworten
  16. 17

    Deichelmauke

    Werte Heimkehrer,

    da ist mir doch in den MSM glatt ein Bericht über den Weg gelaufen, aus dem eindeutig hervorgeht, daß die ominöse Zeit der zwölf Jahre doch der Hort allen Bösen war und wie unglaublich doch die Frauen in diesen Jahren unterdrückt waren, im Gegensatz zu heute. Und vor allem, wie feindlich die Muselmanen zu jener Zeit Fremden gegenüber waren. Aber seht selbst:

    Im Ford bis nach Afghanistan

    Heil und Segen uns allen

    Antworten

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