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16 Kommentare

  1. 1

    Clara Schumann

    Liebe Linde,

    Deine Serie über Schlesien ist tief berührend! Auch mir wurde beim Lesen schwer um Herz. Doch anschließend kam die Wut. Sie gibt uns die Kraft zurück, die wir brauchen, das Erbe zu übernehmen, weil unser Sinn uns dazu zwingt.

    Die deutsche Volks- und Reichshymne

    Accon und Beverina
    Clara

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  2. 2

    Vanillemond

    Liebe Linde,

    Ich danke Dir für deinen berührenden Bericht.
    Ich selbst fühle immer, wenn ich in polnischen und tschechischen – ehemaligen deutschen Gebieten – nahe der Zittauer Grenze bin, eine Traurigkeit und Wut über das, was dort alles passiert ist und vor allem eben, daß es niemanden groß interessiert, fühlt sich so schlimm an.

    Accon und Beverina
    Nicole

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  3. 3

    Germanartig

    Danke liebe Linde für deine Arbeit!

    Es wird mir ganz schwer ums Herz, wenn ich denk, was die Deutschen dort alles aufgebaut haben. Mit wie viel Mühe und Fleiß sie das alles geschaffen haben und vor allem mit der großen Liebe zu ihrer Heimat. Sie haben dieses Land geehrt und über viele Generationen gut betreut. Dann mußten sie gehen! Einfach so! Mit einer gewaltigen Warnung. Mit 20 kg Hab und Gut. Sie mußten ihrer Heimat einfach den Rücken kehren und nicht mehr zurückschauen. Und dann kamen die wenigsten endlich in Deutschland an, wo sie keiner haben wollte…Es ist wirklich schwer zu fassen, wie arg Menschen mit anderen Menschen umgehen können.
    Noch einmal danke für die wunderschönen Fotos und deine gute Arbeit.

    Germanartig

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  4. 4

    Walter Pfaeffle

    Ja, dass es niemanden groß interessiert ist das Schlimmste. Alle sprechen über die “Grausamkeiten” der Deutschen in den beiden Kriegen, doch die grausame Behandlung deutscher Kriegsgefangenen in den Rheinwiesenlagern und anderswo, Massenvergewaltigungen und die vorsätzliche Vernichtung der Zivilbevölkerung aus der Luft, darüber darf man in der besetzten Bundesrepublik nicht reden. Es interessiert niemanden, zum Teil deswegen, weil im Geschichtsunterricht an deutschen Schulen, was die Kriege betrifft, nur Propaganda verbreitet wird,

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  5. 5

    Annegret Briesemeister

    Liebe Linde

    Einmal mehr möchte ich dir von ganzem Herzen danken. Ich habe großen Respekt vor deinem Mut. Du hast dich nicht nur auf den Weg gemacht, sondern bist bereit alles zu sehen und zu fühlen, was dir begegnet. Und deine Schilderungen zeugen davon, daß es schier übermächtig ist, was erfahren werden will, und ebenso möchte es “ verdaut “ und verarbeitet werden. Ich werde deine weiterführenden Hinweise erst später vollständig lesen können, aber schon heute möchte ich dir versprechen, in dem Maße, in dem du deine Erlebnisse mit uns teilst, werde ich dir zur Seite stehen, sie mit dir seelisch auch zu ertragen und zu tragen. Du bist nicht allein und wenn immer noch zu viele wegsehen und schweigen, so lass uns einmal mehr hinsehen und sprechen. Aufrichtigen Dank!

    Heil und Segen
    Annegret

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  6. 6

    Tiger222

    Schlesien, ein interessantes Thema, hatten wir am Sonntag in der Familienrunde auch wieder.
    Meine Mutter stammt aus Juliusburg , Kreis Oels und wir sprechen regelmäßig über Vergangenes.
    Ich hatte ihr ein Buch organisiert,
    Ich komme aus Juliusburg
    wo ein ehemaliger Bewohner seine Erlebnisse schildert.

    Sie hat auch wieder berichtet von der Flucht 1945 vor den Russen, dann der Heimkehr und der Vertreibung im Juni 1946. Die Eltern, Großvater war in französischer Kriegsgefangenenschaft, hatten eine Bäckerei und mußten dann nach der Rückkehr 1945 für die Russen backen. Es war anstrengend, aber man lebte. Im Juni 1946 erfolgte dann die Vertreibung durch die Polen. Die haben die Häuser besetzt und die Deutschen aufgefordert den Ort bzw. das Land zu verlassen.
    Aufenthalt in verschiedenen Lagern, Krankheit und Quarantäne durch Thyphus und dann Unterbringung bei Familien im heutigen Mitteldeutschland.
    Großvater bekam nach der Kriegsgefangenenschaft eine Bäckerei zugewiesen die er betreiben mußte bis die HO diese übernahm.

    Mich interssiert auch der Ort Juliusburg, war noch nie da, wird aber eventuell mal werden.
    Muß ja mal schauen ob das Haus mit der Bäckerei noch steht.

    Heil und Segen

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  7. 7

    Linde

    Ihr Lieben,

    vielen Dank für Eure anerkennenden Worte!

    Ja, es ist hart da hinzusehen und zu fühlen und ich bin davon überzeugt, dass das notwendig ist, wenn es sich auch gar nicht gut anfühlt. Es ist unsere Geschichte, unser Erbe! Die Errungenschaften, das Leben, die Kultur der Menschen in den vertriebenen Gebieten dürfen nicht in Vergessenheit geraten und ihr Leiden (und das ihrer Nachfahren) damals und heute auch nicht.

    Vielen Dank, lieber Kurzer, für die Möglichkeit, dies hier auf Deiner Seite zu teilen und für Deine große Hilfe bei der Umsetzung!

    Heil und Segen, Linde

    Heil und Segen

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  8. 8

    Wahrheitswende

    Gegen die Ausrottung aller Völker Europas und für FREIHEIT UND WAHRHEIT – verbreitet diese ultrawichtge DVD, bis sie 10.000 Downloads erreicht hat!

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  9. 9

    Falke

    HIER Folge 71 von WsK.

    Gruß Falke

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  10. 10

    Frank der Freie

    Vielen lieben Dank für all Eure Mühen, Dir liebe Linde und auch Dir lieber Kurzer.
    Mein Vater, geboren im Februar 1927, ganz in der Nähe meines Verweises, genau genommen, in Glockenau/Oberschlesien, leistete seinen Dienst bei der Erbauung unserer Autobahn.
    Im Tiefflug hatten ihn die Amis das Knie durchschossen und so kam er in das Lazarett Treuenbrietzen. Als dann die Russen kamen war die Krankenschwester so helle und nahm ihm all seine Sachen und Papiere und vernichtete diese. Nur durch diesen Mut und der Weitsicht dieser Krankenschwester konnte mein Vater weiter leben. Und hierfür kann ich nicht genug danke sagen. Sonst wär ich nicht.

    Frank der Freie

    Antworten
  11. 11

    Erdbeerschorsch

    Es ist so traurig, so ungerecht, daß man über solche Verbrechen nicht sprechen darf. Wenn man es doch tut, dann wird einem nicht geglaubt. Unfassbar.

    Mein Opa wurde aus Breslau vertrieben. Er machte sich mit seiner Mutter und drei kleineren Geschwistern mit nur einem Handwagen zu Fuß auf die beschwerliche Reise. Unterwegs hat er die Verpflegung erbetteln und erstehlen müssen, was ihn wohl sehr mitgenommen hat. Es müssen auch noch andere Sachen vorgefallen sein, das hat er aber nur angedeutet. Sein jüngster Bruder im Kleinkindalter hat die Strapazen nicht überlebt.

    Ich war noch ein Kind, als er davon erzählte. Damals konnte ich das gar nicht einordnen, davon hatten wir in der Schule nichts gehört. Jetzt im Nachhinein kann ich aber nachvollziehen, warum er nicht oft und nur mit mühevoller Zurückhaltung der Tränen davon erzählt hat.

    Wir waren zu DDR-Zeiten mal im jetzigen Wroclaw, da hat er uns alles gezeigt. Die Stadt habe ich als ziemlich impossant in Erinnerung. Die Reise hat ihm sehr viel bedeutet.

    Aber eins kriege ich nicht mehr zusammen: Er war in russischer Gefangenschaft und kam erst Jahre später wieder zurück, d.h., die Vertreibung muß vor 1945 passiert sein oder noch vor Kriegsbeginn. Kann das sein?

    Antworten
    1. 11.1

      Linde

      Liebe Erdbeerschorsch,

      viele Breslauer sind vor der anrückenden Roten Armee im tiefen Winter unter oft unvorstellbaren Bedingungen geflüchtet, viele Überlebende der Flucht sammelten sich dann im vermeintlich sicheren Dresden, um von da weiterzufahren oder dort unterzukommen . Die Vertreibung aus der Breslau fand nach Kriegsende statt, über Jahre hinweg, bes. 1945-47.

      Heil und Segen!

      Antworten
    2. 11.2

      moi

      Lieber Erdbeerschorsch,

      es kann gut sein, dass die Vertreibung aus Breslau früher stattgefunden hat als z.B. in den Gegenden südlicher.
      Mein Vater erzählte mir, dass sein Vater im Volkssturm wohl in der Gegend um Breslau gewesen war und gesehen hat, wie dort die Menschen unter schlimmen Bedingungen vor den Russen flohen.
      In anderen Gegenden flohen die Menschen manchmal zweimal. Kehrten also mit dem, was sie noch hatten, zurück da sie eingekesselt worden und wurden dann 1946 (wohl von Polen) vertrieben.
      Noch etwas habe ich erfahren – wohl um ´46 fand die „Entnazifizierung“ statt. Viele Bürgermeister oder Leute mit höherer Funktion wurden für 14 Tage „abgeholt“ – sie alle sprachen nie mehr darüber- der Verdacht liegt nahe, dass sie gefoltert wurden, um Geständnisse zu bekommen.

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    3. 11.3

      Reichsritter

      Heil Dir Erdbeerschorsch,

      in diesem Artikel wirst Du die Antwort finden, die Du suchst.

      SH!
      Reichsritter

      Antworten
  12. 12

    ELFi

    Ich bin in Ankum geboren und kenne Herrn Großpietsch. Meine Großmutter kommt aus Oberschlesien / Kattowitz

    Antworten
  13. 13

    Arhegerich Od Urh

    Heil und Segen,

    ich bin dir, Linde, sehr, sehr dankbar für deine Berichte.
    So tief traurig dies alles ist, so unschätzbar ist es für unser Selbst,
    für unsere Seele, für uns als Volk, das alles zu lesen, zu fühlen,
    zu wissen und tief in uns zu verankern.

    Danke!

    Accon Sal Beverina

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