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7 Kommentare

  1. 1

    Age

    Heil Dir, Kurzer,

    vielen Dank für die Buchempfehlung. Da es mich nach Wissen über die wahre Herkunft der heutigen „Festtage“ durstet, habe ich das Buch gleich bestellt.

    Gruß,
    Aeitsch

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  2. 2

    Bernwart

    Heil Euch!

    Am Sonntag, dem 2. Julmond/ Dezember beginnt dieses Jahr die Adventszeit, die Aarwendezeit. Sie symbolisiert mit dem Advent,- oder Julkranz das abnehmende Licht (Tod des Sonnengotte und seine Fahrt zur Hel) bis zu seiner Wiedergeburt und wiederkehr der Sonne, nach der Winter-Sonnenwende am 21. Julmond. (Die Lichtstunden des Tages werden wieder länger)
    Zum richtigen Gebrauch des Kranzes habe ich folgende Anleitung gefunden:

    „Der Kranz besteht aus fünf Kerzen. Davon sind vier Kerzen wie auf dem bekannten Adventskranz angeordnet, die fünfte Kerze befindet sich in der Mitte. Die Kerze in der Mitte ist die Julkerze, die einen idealerweise schon das ganze Jahr hindurch begleitet hat.

    Der Kranz kann aus immergrünen Nadelhölzern sein, aber auch aus sämtlichen anderen Materialien. Ein grüner Kranz bringt die Freude auf das kommende Fest zum Ausdruck und ist ein Zeichen der Lebendigkeit des Lebens mit den Göttern.

    Brauntöne symbolisieren die Zeit, die in dem Jahr bereits vergangen ist und was in dem Jahr mit den Göttern geteilt wurde.

    Der Kranz kann mit symbolischen Elementen dekoriert werden, zum Beispiel:

    Äpfel für Iduna
    Zapfen für Frey
    Eicheln für Thor
    Typisch sind auch Zimtstangen, die nicht nur einen wundervollen Duft in die Wohnung bringen, sondern auch die Würze des Lebens symbolisieren.

    Vier Wochen vor der Wintersonennwende werden die vier im Kreis angeordneten Kerzen entzündet. Die fünfte Kerze in der Mitte bleibt aus. Drei Wochen vorher brennen nur noch drei Kerzen, zwei Wochen vorher zwei und eine Woche vorher nur noch eine Kerze. Dies symbolisiert, dass die Welt immer dunkler wird.

    Zur Wintersonnenwende werden dann alle fünf Kerzen angezündet. Mit der Julkerze vom letzten Jahr entzündet man zuerst die Julkerze in der Mitte, dann die restlichen vier Kerzen. Nehmen mehrere Personen an diesem Ritual teil, so sollte jeder eine Kerze entzünden.

    Das Licht ist nun endlich zurück gekehrt. Die Götter versprechen immer an der Seite ihrer Kinder auf der Erde, in Midgard zu stehen.“

    Quelle HIER

    Das anschließemde Weihnachts- oder Julfest beginnend am 24. Julmond, ist das Wiedergeburtsfest der Sonne, bzw. des Sonnengottes.

    Alaf Sal Fena!

    Bernwart

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    1. 2.1

      KW

      Lieber Bernwart, gestern erzählte mir meine Tochter, daß sie und ihre Freundinnen sich am WE zusammengesetzt und Adventskränze geflochten haben. Nur fehlt jetzt die Anleitung, denn die Kirche hat anscheinend das Anstecken der Kerzen völlig verdreht oder für dumme Gemüter vereinfacht. Eine ihrer Bekannten hat sogar für jeden Tag ein Teelicht, für jeden Sonntag eine Kerze. Die Leute sind auch in unseren Bräuchen völlig durcheinander, und es fehlt, wie bei allem, die eine ordnende Kraft.

      Antworten
      1. 2.1.1

        Bernwart

        Liebe KW,

        da freut es mich, daß ich mit meinem kleinen Beitrag Deiner Tochter ein wenig Hilfestellung geben konnte. Wenn sie und ihre Freundinnen in diesem Sinne ihren Jul-/Adventkranz basteln, wird auch das Weihnachtsfest für sie wieder einen neuen (alten) Sinn bekommen.

        Herzlichen Gruss

        Bernwart

  3. 3

    Irma

    Heil euch allen

    Ja es ist einfach unerträglich was aus dem germanischen Julfest so gemacht wird.
    In unserer Gegenwart beginnt doch spätestens schon im September dieses Fest
    mit Warenangeboten.
    Und wenn man die Werbung verfolgt, versucht man so viel möglich, mit den un-
    möglichsten Angeboten Geld zu verdienen.
    Dieses Fest ist weit entfernt von dem was es in Urzeiten einmal war.
    Aber das ist so typisch in unserer Gegenwart – die Parole heißt kaufen, kaufen und
    noch einmal kaufen, ohne zu überlegen was das Fest eigendlich zu bedeuten hat.
    Man muß sich sehr zusammennehmen, damit einem dieses Fest nicht vermiest
    wird.
    Aber trotz allem wünsche ich allen eine gute Weihezeit!

    Irmchen

    Antworten
    1. 3.1

      KW

      Ich nehme an diesem Spektakel nicht teil. Das ist alles, was man machen kann. Und man kann anderen mit Selbstgebackenem zeigen, daß man den Konsum nicht braucht. Meine erste Ladung Pfefferkuchen und braune Kuchen habe ich für die Adventszeit schon verteilt (man muß früh anfangen, weil der Teig tagelang stehen muß), die zweite folgt mitsamt Stollen dieses WE.

      Das Zeug von der Industrie essen wir schon lange nicht mehr, weil es viel zu süß ist. Außerdem gibt es zum Glück schon in der Glotze Sendungen, in denen das Gepansche, was oft an Inhalt drin ist, zur Sprache kommt. Leider werden die Leute durchs Leben gehetzt und haben zum Backen keine Zeit mehr. Da haben sie ganze Arbeit geleistet.

      Antworten
      1. 3.1.1

        Annegret Briesemeister

        Liebe KW

        Auch wir haben seit 2012 unsere ganz eigene Art die Feiertage zu begehen. Nichts mehr mit Geschenken, statt dessen Zeit miteinander verbringen. Kein Baum wird mehr im Saft geschlagen, statt dessen habe ich eine große Flasche mit dunkelgrünen Servierten umhüllt, rundherum rotes Band gewickelt und in der Öffnung steckt ein roter großer Stern aus Holz. An dem roten Band ist rundherum uralter Weihnachtsschmuck befestigt. Auch dem Konsum weihnachtlicher “ Leckereien “ sind wir untreu geworden, stattdessen rundherum glückselig. Das Backen von Plätzchen etc haben wir all die Jahre mit großem Vergnügen gemacht, jetzt ist es weniger geworden.
        Immer mehr Menschen lassen sich nicht mehr treiben, oder eher jagen, denn es kommt einer Jagd durch’s Jahr gleich. So ist keine BESINNUNG AUF DAS WESENTLICHE möglich gewesen. Nun aber wollen sich Menschen wieder besinnen und sich ihrer selbst und ihres wahren Seins und Ursprung gewiss werden.

        Heil und Segen
        Annegret

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