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22 Kommentare

  1. 1

    Gunnar von Groppenbruch

    Dies ist ein in weiten Teilen des Neuheidentumes verbreiteter Irrtum!
    Schon der Name läßt erkennen, daß hier ein Fest der Kirche – Pfingsten – Pentekoste Hemera – Fünfzigster Tag – „zwangsgermanisiert“ wird, denn „Mai – Maius“ ist kein germannischer Monatsname, sondern ein LATEINISCHER !
    Hinzu kommt, daß dieser Feiertag gar nicht immer im Mai liegt, sondern – wie 2019 – auch im JUNI !
    Die Verbindung von Himmelsgott und Erdmutter wird mit der Errichtung des Maibaumes begangen. Das ist das keltische Fest ‚Beltane‘ oder ‚Beltaine‘, das zum 1. Mai gehört bzw. astronomisch zum Beginne des Hochlenzes am 20. April.
    Das interessante an diesem Fest ist seine Wechselseitigkeit!
    Einerseits wird unsere Heilige Mutter Erde Erda/Jördh als fruchtbringend und damit als weiblich verehrt, damit der Himmelsgott Donar/Thor, aber auch Wodan/Odin, als männlich.
    Andererseits gelten die jenseitigen, die himmlischen Kräfte als weiblich, die diesseitigen, irdischen, materiellen Kräfte hingegen als männlich. Genau DIES wird durch das Errichten des Maibaumes als Fruchtbarkeitsritual begangen.
    Das ist nun aber dreißig oder vierzig Tage her – je nach Rechenansatz – und hat mit Pfingsten nichts zu tun.
    Bei der zeitlichen Verortung der Jahresfeste unserer germannischen Ahnen, ist auch zu berücksichtigen, daß es ursprünglich nur ZWEI Jahreszeiten gab, nämlich Sommer und Winter, und diese waren keine astronomischen Jahreszeiten, sondern rein wettermäßige!
    Daher kommt es, daß Mittwinter und Mittsommer im heutigen Jahreslaufe jeweils nicht in der Mitte, sondern am Anfang von Winter und Sommer liegen.
    Hier möchte ich an das Hildebrandslied erinnern, in dem Hildebrand zu Dietrich sagt, er sei nun „hundert Winter“ alt.
    Viel wurde schon spekuliert, wie in der damalig allgemein recht kurzen Lebensspanne jemand HUNDERT JAHRE alt werden konnte.
    Aber die Sache läßt sich recht einfach auflösen.
    Da bei nur zwei Jahreszeiten auf jede ein halbes Jahr entfällt, sind diese rechnerisch gleich zu setzen und damit austauschbar.
    Hildebrand sagt also in Wirklichkeit, daß er HUNDERT HALBJAHRE und damit FÜNZIG JAHRE alt ist.

    Heil und Segen!

    Antworten
    1. 1.1

      Andy

      Wobei für mich die Variante Mai von Erhard Landmann gar nicht so abwegig erscheint, schon deshalb, weil „Latein“ sowiesonureinekünstlicheohnezwischenräumeerschaffene Schrift war.

      „Der Monatsname „MAI“. Irgendwann entdeckten ein paar ahnungslose so genannte „Mayaforscher“ in den in „lateinischer“ Schrift verfassten Texten der Indios die Wörter „Maya“ und „Maya pan“. Da sie die Texte nicht verstanden und nicht begriffen, daß mit „Maya“ der gleichnamige Stern in den Pleijaden (!) gemeint war, nachdem auch unser Monat Mai benannt ist, von dem die Ahnen ( nicht nur die der Indios) kamen und „Maya pan“ die (Flug)Bahn zum Stern Maya bedeutet, glaubten sie, es sei wohl die Bezeichnung der Indios für sich selbst. Dieses Sternengebiet ist neben der Galaxie Od, Odh, Ot im Großen Bären ein zweiter Ursprungspunkt oder Herkunftspunkt der Menschheitsahnen!!!.“

      Heil und Segen!

      Antworten
    2. 1.2

      Weißer Wolf

      Werter Gunnar von Groppenbruch,

      leider bist Du noch nicht auf meine Fragen zu Deinem Kommentar bei „Wann ist es soweit“ eingegangen.

      Dank für eine geschätzte Antwort
      Weißer Wolf

      Antworten
      1. 1.2.1

        Gunnar von Groppenbruch

        Tut mir Leid!
        Habe ich soeben nachgeholt!

        Gruß!

    3. 1.3

      Weißer Wolf

      Werter Gunnar,

      vielen Dank für die Erklärungen.

      Heil und Segen

      Antworten
  2. 4

    Kartoffelliebhaber

    Lieber Bernwart,

    dass es guter heidnischer Brauch ist, erst nach der erfolgten Befruchtung zu heiraten könnte man auch so verstehen, dass die Frau schwanger sein sollte bei der Heirat. Ist dem so?

    Des Weiteren habe ich gelesen (Quelle leider vergessen), dass man vor der Sommersonnenwende und nach der Wintersonnenwende heiraten sollte, da zu dieser Zeit die Tage länger und die Nächte kürzer werden. Idealerweise noch in einer Zeit von zunehmendem Mond. Da zu dieser Zeit eine gewisse „Energie“ herrscht. Zunehmende(r) Sonne/Mond = zunehmende Liebe.

    Über Literaturhinweise oder Weltnetzhinweise zu dieser Thematik würde ich mich freuen.

    Sonnige Grüße

    Antworten
    1. 4.1

      Bernwart

      Heil Dir Kartoffellliebhaber,

      Du schriebst:
      „dass es guter heidnischer Brauch ist, erst nach der erfolgten Befruchtung zu heiraten könnte man auch so verstehen, dass die Frau schwanger sein sollte bei der Heirat. Ist dem so?“

      Ja, so ist es, denn damit war der Beweis erbracht, daß diese Verbindung fruchtbar war und aus ihr Nachwuchs hervor gehen kann. Unfruchtbarkeit sah man als Schande an.
      Die Fruchtbarkeit der Menschen war wie die Fruchtbarkeit der Erde, überlebenswichtig für die gesamte Sippe und Stamm. Hohenmaien war daher für unsere Ahnen ein hohes Volksfest.
      Erst die röm. kath.- Kirche hat aus dieser Lebensnotwendigkeit, mit ihren verlogenen und heuchlerischen Moralvorstellungen eine Sünde gemacht, die seit 1000 Jahren viele Menschen in schwere Gewissensnöte und Schuldgefühle gestürzt hat.

      Dieses aufzuzeigen ist meines Erachtens wichtiger, als über die Richtigkeit des Monatsnamens Mai oder des Begriffes „Hohenmaien“ zu diskutieren.
      Sicher, der richtige Name für Mai ist „Wonnemond“.

      Heil und Segen

      Bernwart

      Antworten
      1. 4.1.2

        Die Volksschau

        Werter Bernwart,

        wie passend, meine Frage hier bereits beantwortet zu finden.
        Das, die Frau erst zu ehelichen, wenn sie geboren hatte, bedurfte dann aber eine sehr hohe moralische Haltung.
        Doch in dem Buch ‚Die Germanin‘ m. W. von Fr. Dr. Ludendorff heißt es auch, daß bei den Germanen mich die Jungfräulichkeit, also Unberührtheit im Vordergrund stand, sondern ihre Fruchtbarkeit und ihre Treue. Dort heißt es auch, wie wichtig der Germanin bei der Wahl des Gatten Stand UND Charakter war.

        Im Mai entscheidet der Karmische Rat auch darüber, welche Seelen sich (wieder)verkoerpern dürfen, für die sich dann die Eltern finden müssen, um die Lebensstroeme und die künftigen Eltern gemeinsam zzusammenzuführen, damit diese ihre Aufgabe vollbringen können, so sie sich dann erinnern.
        Wir sind hier, uns zu erinnern, nicht wegen Erfahrungen.
        HerzLicht

  3. 5

    Arhegerich Od Urh

    Danke Bernwart für deine Beschreibungen
    und danke Gunnar für deine Erweiterung
    und danke Andy für deine weitere Ergänzung.

    Was fällt dabei auf?

    Ein Jeder bringt seinen Teil zum Ganzen dazu.

    Es gibt in unserem Volke, und es ist in der Tat bei allen Völkern mittlerweile so, nur noch sehr wenige, die das Ganze erschauen und daher echtes vollständiges Wissen ihr Eigen nennen können.

    Bernwart hat schon recht, wie er es beschreibt und gleichzeitig hat Gunnar in weiten Teilen vollkommen recht.

    Da unsere Vorfahren, unsere Ahnen, sich unmittelbar als Teil der Wesenhaith Erde, Erda, Hertha, Frigg, Morrigan, Perchta, Holla-Holle und ganz wichtig zu wissen Epona, woraus über Jahrtausende Europa wurde, wussten, war ihr Wissen nicht nur auf den Verstand beschränkt, sondern eben ein unmittelbar Fühlen, Erleben.

    Die Natur und hier meine ich das gesamte Weltenall, vollzieht nie immer ganz abgegrenzt auf genau festgelegte Zeitpunkte das Sein und daher seine Erscheinungen, sondern immer fließend. Zwar schon in bestimmten Zeitrahmen aber eben fließend.

    Und genau so lebten unsere Ahnen. Es gibt und gab 8 Hauptfeste im Jahreskreis. Aber immer auch dazwischen noch Jahreszeiten und menschenbezogene Feste. Und es war auch von Großgau zu Großgau zu unterschiedlichen Zeiten. Denn unsere Ahnen hielten wenig von eng und alleine dem Verstande geschuldeten festgelegten Zeitpunkten. Sie waren noch in der Lage zu fühlen, wann diese oder jene Kraft am Walten war. Manches Mal kam diese Kraft früher, manches Mal kam diese Kraft später.

    Und an Orten, die weit auseinander lagen, wirkten diese verschiedenen Kräfte zu ganz anderen Zeiten.

    Wir müssen schon uns auf den Weg machen, dies wieder deutlichst zu fühlen. Sonst sind wir immer auf unseren Verstand angewiesen, der zwar ein sehr gutes und auch wichtiges und nicht wegzudenkendes Hilfsmittel unseres Ich Selbst ist, wenn wir diesen auch richtig zu gebrauchen wissen, aber unsere Verstand ist nur der kleine Bruder, oder die kleine Schwester. Der Verstand ist unser Verwalter an Bord. Der Schiffsführer und Nautiker ist unsere Geistseele, unser Ich Selbst.

    Solange wir nicht wirklich wieder echt und wahrhaftig aus unserem innersten Wesensgeist fühlen und die Dinge wie alle Erscheinungen in unmittelbarer Erschauung fühlend wahr-nehmen, können wir immer nur einen kleinen Teil erkennen. Und dies auch noch mit der Gefahr behaftet, es falsch auszulegen.
    Ganz nach der Brille, durch die wir Kraft unseres Verstandes gerade blicken.

    Jetzt gibt es jedoch sehr viele, die meinen alles was sie innen fühlen ist richtig und geben ihrem Verstande nur noch wenig Aufmerksamkeit, zumindest in dem Falle, wo es sich um Seelisch – Geistige Dinge handelt.
    Diese liegen in den allermeisten Fällen sehr weit daneben. Denn sie sind nicht geklärt.
    Zuerst muß man ganz klar und frei von inneren Traumatas – Neurosen, Ängsten, Zweifeln, Geltungssüchten, Eitelkeiten und dergleichen sein.

    Dazu gibt es seit Jahrtausenden Übungen. Übungen die unseren wahren und wahrhaftigen Wesenskern freischaufeln vom ganzen Unrat.

    Alle Weisen sagten immer wieder:

    „Das Wissen, das nur auf Denken aufbaut, ist nicht das Wissen der Welt!“

    Latein:

    Die Latiner waren eine ganz bestimmte Gruppe unsere Ahnen, die eine reine Wissenschaftssprache, eine technische Sprache entwickelten.

    Sie waren nordstämmig wie die Et-Ruß-Ker.
    Zum Nachsinnen Et-Ruß-Ker, Che-Ruß-ker u. A.
    Wie auch die Phönizier – Phäaken usw.

    Der Himmel (früher Himbeel), der Weltenraum der unsere Erda umgibt, ist der Geist.

    Die Erda die Mutter. Vollkommen richtig.

    Jedoch auch vollkommen richtig Thors Hammer, der aufgerichtet in die Erdmutter eindringt, um diese zu befruchten.

    Dargestellt durch den aufgerichteten Maienbaum und den Kranz, der an ihm festgemacht ist.

    Unsere Ahnen sind so vollkommen im Ganzen ruhend gewesen, daß sie selbstverständlich bei allem, was auch immer sie darstellend vollzogen, die Göthin, wie den Goth als gleichermaßen anwesend wußten.

    Es ist daher überhaupt kein Widerspruch, den Himmel als männlich und die Erde als weiblich und gleichzeitig den Phalus als irdische materielle männliche Kraft und die himmlische Kraft als weiblich zu erkennen.

    Denn, bei unseren Ahnen ist immer beides in beiden anwesend.
    Immer!

    Das ist ja gerade das Lebendige und die unmittelbare Schau mit der Sehe unsere Vorfahren.

    Unsere Armanen, Gothen, Druiden und Kuningar hatten Kräfte, die den Meisten heute fehlen, ja noch nicht einmal im Ansatz bekannt sind.
    Aber wir können, dürfen und einige müssen diese Kräfte wieder herausarbeiten. Nur dies, und wirklich nur dies, bringt uns unsere Freiheit wieder.
    Und damit unser Freies Sein!

    Bis dahin darf aber ein Jeder, eine Jede sich erfreuen am Wissen und Können der anderen Volksgeschwister.
    Wenn ich nun das von Bernwart Geschriebene, das von Gunnar Erweiterte und den Hinweis von Andy zu Herrn Landmann durchgehe, so ist es doch eine wunderbare und sich vervollständigende Hinwendung an diese hohe feierliche Zeit.

    Ein Jeder, eine Jede trägt mit seinem Teil zum Ganzen bei.

    Ich danke also wieder für Eure sich vervollständigenden Beiträge.
    Nur gemeinsam sind wir stark, und nur gemeinsam werden wir den Sieg erringen. Um dieses Gemeinsame aber wieder zu entwickeln, müssen wir wieder vollkommen in einer gemeinschaftlichen Gesittung erwachen und leben.

    Denn Jene haben uns vereinzelt, dann zerstreut,
    um uns anschließend verwirren zu können.

    Brand entbrennt am Brand,
    bis er zu Ende brennt,
    Flamme belebt sich an der Flamme,
    der Deutsche wird durch die Rede
    des Deutschen mächtig, alleine bleibt
    Er Blöde!

    Und also erfühlen wir die hohen Maien in Uns und um Uns herum.
    Und geben wir uns ganz der Wonne hin.
    Erfühlen wir die Kraft Wunju.

    Accon Sal Beverina

    Antworten
    1. 5.1

      Annegret Briesemeister

      Lieber Arhegerich

      Auch deine Worte berühren mich gerade sehr. Und das ALLe ALLes zusammen tragen, so das ALLes dann als vereinte Kraft wirken kann, wirkmächtiger ist, als die vereinzelten und beabsichtigt zerstreuten Kräfte…ALL e und ALL es zusammen, bedeutet von mir gefühlt, ALL e sind wir, die Menschen, die wir das ALL es wieder gefunden zusammen tragen, dessen Teil auch wir sind. ALLes ist nur dann wirklich so wirksam wie nötig, wenn es wieder in Einklang und Einheit ist.

      Ich dachte … wir sollten nicht allem in uns nachgeben, aber vielem in uns nachgehen …

      Und so kamen heute kluge als auch weise Aussprüche zu mir, die eure Weisheit wundervoll ergänzen…

      … am heutigen Vormittag stellte sich der Philosoph Sloterdijk Fragen zur Lage der Welt … desöfteren in den vergangenen Jahren habe ich mich mit dem Wirken und den Werken Sloterdijks beschäftigt und immer wieder davon abgesehen, weil ich für mich in Anspruch nehmen wollte, selbstständig und selbstbewusst und selbstverständlich zu denken und so den Dingen nicht meinen Stempel aufzudrücken, sondern hinter ihre Bedeutung zu gelangen, den Dingen also selbst auf den Grund zu gehen … von den heutigen Antworten Sloterdijks, die ja auch immer, so wie er und auch wir, Kinder dieser “ Zeit “ sind, war ich in großen Teilen ebenfalls berührt und erstaunt, dass diese deutlichen Antworten zu vielen Abläufen besonders in dieser “ Zeit “ in Deutschland überhaupt noch möglich sind, ohne das die N***keule geschwungene wird, wobei der Fragende eifrig bemüht war, die Antworten mit seinen zusätzlichen Kommentaren wieder in die politisch korrekte Richtung zurück zu führen.
      Sloterdijks von 2015 wiederholte Aussage, zur Aufnahme der “ Flüchtlinge „, es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung, erweiterte er heute durch den Zusatz, da uns auch gleichzeitig durch die aufgezwungene Vaterlosigkeit ( durch die Blume gesprochen, Verlust der Väterlichkeit ! ) der gute Samariter aus dem alten Testament aufgedrückt wurde, steht ungeschrieben dennoch überall die Pflicht zur Selbstzerstörung offenbar widerspruchslos im Raum.
      Gefragt zur extremen Auslegung des Aufenthaltsgedanken, dergestalt, dass aber auch jeder Afrikaner genau so viel Rechte hätte in Deutschland zu sein, wie jeder Deutsche selbst, erwiderte er, man solle bevor man die Gerechtigkeitsdebatte führe, sich der historischen Tatsachen annehmen, und erkennen, dass es dieses Recht nicht gibt.
      Die ständig eingeforderte Gleichheit aller als Gerechtigkeit kann, einem Volk aufgedrückt, ein hohes Maß an Ungerechtigkeit gegenüber dem Volk bedeuten … die Steuern, die der Staat fordert und sich ohne zu fragen oder den Menschen zu überlassen, was und ob sie etwas zahlen wollen, sei ebenso wie der eingeforderte Samariterdienst, nichts anderes, als aus der ohnehin schon
      vorausgesetzten Großzügigkeit der Menschen, einfach eine Pflicht zu machen, bis die Menschen nicht mehr nachfragen und ihnen die Nachfrage ohnehin nicht gestattet wird
      … daraufhin sagte der Fragesteller ( Interviewer ) Sloterdijk hätte eine verspielte Sichtweise auf die Welt und deren Ernsthaftigkeit und bedauerte, dass Sloterdijk beinahe ausschließlich in Metaphern spreche, die bis weit vor die Antike zurückreichen würden und die man heute nur noch selten verstünde.
      Quintessenz … der Mensch ist ein Übungstier, das sich zuerst in geistiger Form halten muss, so der Philosoph, er sei Zehnkämpfer, weil er täglich wenigstens zehn geistige Übungen mache, wozu zum Beispiel
      unbedingt das tägliche Schreiben ( Handschrift ) in ein Tagebuch gehöre … der Federhalter wäre somit eines seiner Zehnkampfgeräte ….

      … das hat mir sehr gefallen, denn auch ich schreibe täglich mehrere Seiten, leider nicht mehr mit dem Federhalter….

      Was nun unser Fühlen betrifft, so kann ich nur bestätigen, die gefühlten Dinge, Abläufe etc verraten oft mehr von der Wahrheit, als man allein über das bloße Wissen erfährt, das Wissen ist oft ein dem Gefühl auf seltsame Weise aufgepfropftes etwas, das oft erst gefühlt zu wahrem und dadurch für den Einzelnen zum wertvollen Wissen wird.
      Strecken wir sie also wieder aus, unsere Fühler, unsere Antennen und fühlen wir uns hinein in ALL es und besonders in das, was wir auf der Ebene des Verstandes allein nicht ergründen können.

      Heil und Segen euch allen, und gesegnete Tage der himmlischen Hochzeit, die Natur vollzieht sie für uns alle sichtbar vor unseren Augen
      Annegret

      Antworten
    2. 5.2

      Johanniskraut

      Werter Arhegerich Od Urh

      Auch ich habe mir schon oft die Frage gestellt, aus was für Komponenten wir eigentlich bestehen. Und wie man den Menschen sinnvoll strukturiert beschreiben könnte.

      Dabei bin ich auf folgendes gestoßen:

      Der Denker
      Wir nennen es Verstand. Manchmal hält er Dich Nachts wach und kreist immer wieder um die gleichen Themen. Und plappern tut er. Ziemlich laut und ziemlich oft und manchmal wie gesagt auch Nachts, wenn Du eigentlich schlafen willst.

      Aha! Wenn Du also schlafen willst, aber Dir die Gedanken im Kopf kreisen und Dich wieder willen wach halten, dann sind diese Gedanken – also der Denker – nicht Du!

      Deswegen nenne ich ihn auch „den Denker“, weil es der Wahrheit vermutlich recht nahe kommt, wenn man sich ihn als selbständige Entität vorstellt, mit der man sich diesen Körper teilt.

      Gut. Was haben wir noch?

      Die Gefühle
      Sie können hilfreich sein, oder einen in die Irre rennen lassen. Sie sind abhängig von…ja von was denn? In den meisten Fällen von äußeren Einflüssen. Sie kommen als Reaktion auf das, was Du erlebst. Und sie haben eine natürliche und starke Verbindung zu dem, dass ich Seele nenne.

      Die Seele
      Ihre Stimme habe ich manchmal auch schon gehört in meinem Innern – allerding 10.000 mal leiser als die Plapperstimme des Denkers. Ganz leise ist sie, kaum hörbar und wenn der Denker plappert, ist es natürlich unmöglich sie zu vernehmen. Aber auch wenn der Denker mal schweigt – die Seele spricht nur sehr selten. Aber sie weiß alles. Ich vermute sie ist angeschlossen an das morphogenitsche Feld (was auch immer das ist) oder sowas. In jedem Fall weiß sie auch Dinge, die ich unmöglich wissen kann. Leider spricht sie nicht auf Wunsch oder Aufforderung hin, was den Kontakt mit ihr über das innere Hören leider sehr selten macht. Vieleicht kann an auch einen Zugang über die Gefühle bekommen? Ich weiß es nicht. Hast Du, oder habt Ihr anderen damit schon mal Erfahrungen gemacht?

      Das Gewissen
      Das ist die Richterinstanz, die Dir sagt ob etwas richtig oder falsch ist. Das Gewissen macht sich meistens über die Gefühle bemerkbar, seltener als Stimme. Du kannst ihm Glauben und Beachtung schanken, oder eben auch nicht. Aber zum gesunden und innerlich aufgeräumten Menschen gehört der Glaube an und die Beachtung dieser Instanz.

      Das Ego
      Es ist eine Art überhöhter Denker und völlig abgekoppelt vom Gewissen. Warum wir überhaupt so etwas haben, weiß ich nicht. Der Denker ist schon schwer genug zu kontrollieren. Es kann sich als Stimme in Deinem Kopf bemerkbar machen oder als Gefühl.

      Naja und wenn wir uns diese menschlichen Einzelaspekte jetzt als Wesenheiten vorstellen, die alle den Bus (den Körper) steuern wollen, kommen wir der Sache wohl recht nahe. Am lautesten verlangt der Denker und bei manchen auch das Ego nach dem Fahrersitz. Das Ego fahren zu lassen, ist das, was uns die Medien einhämmern wollen und was logischerweise in die Katastrophe führt, wie uns allen sicher klar ist. Die Gefühle fahren zu lassen, ist schon ein wenig besser, braucht aber ein aufgeräumtes Inneres. Das Gewissen will nicht fahren. Am besten ist es die Seele fahren zu lassen, aber wie erreicht man das?

      Denker, Ego, Gefühle, Gewissen und Seele, das sind schon mal ein paar ausgemachte menschliche Komponennten, über die es sich lohnt nachzudenken und zu diskutieren, wie ich finde.

      Als letztes will ich Dich noch Fragen, was Du für Möglichkeiten kennst, dein Inneres aufzuräumen und Seelenpflege zu betreiben? Mir ist bisher das Famielienstellen, oder Famielienaufstellen nach Bernd Hellinger (oder auch frei), als die praktikabelste Lösungsmöglichkeit seelischer Probleme bekannt geworden.

      Accon und Beverina
      Johanniskraut

      Antworten
      1. 5.2.1

        Annegret Briesemeister

        Lieber Johanniskraut

        Gestatte mir, obwohl deine Fragen sich nicht an mich richten, dennoch einige Bemerkungen zu ihnen.
        Deine Aufgliederung in unterschiedliche Komponenten lässt erkennen, dass du dir wahrlich Gedanken gemacht hast und somit auch erkannt hast, das, ich möchte sie die unterschiedlichen Aspekte nennen aber immer ein und dasselbe desselben Ursprungs sind. Diese sind das Ganze und machen uns nun einmal aus.
        Der Denker ist ein wahrlich freundlicher Geselle und durchaus hilfreich, wenn er bereit ist, auch und vor allem nachzudenken, hinter die Dinge sehen zu wollen und nicht nur die unterschiedlichen Gedanken hin und her bewegt. Dann entstehen Prologe und Monologe, die niemals ein Ende finden.
        Den Denker zu überzeugen, Gedanken auch zu Ende zu denken, ist möglich.
        Ich schätze ihn wirklich sehr und nutze ihn nur allzu gerne zum nachdenken und ergründen, gebiete ihm allerdings dann
        Einhalt, wenn die Gedanken über lange Zeit nicht zum Abschluss kommen, dann notiere ich diese, um am nächsten Tag oder später die meisten der Notizen wegzutun, oder ihnen Verlängerung zu gewähren, je nach zuvor von mir selbst erachteter Notwendigkeit dessen.
        Die Gefühle und das Gewissen sind Geschwister und auch Eins. Sie sind der Impulsgeber für alles was ist. Ich nenne sie gerne liebevoll mein Fühlometer. Ihnen den nötigen Raum zu geben ist wichtig, zuvor sollte man allerdings gelernt haben, sie weder zu unterdrücken noch sie zu überhöhen, also außer Kontrolle zu lassen. Eine Balance ist hier unerlässlich.
        Auch das kann man üben.
        Und auch hier kann es helfen, sie aufzuschreiben und gegebenenfalls zu analysieren.
        Die Gefühle haben eine direkte Verbindung zur Seele, sie drücken aus, was die Seele uns sagen möchte in jeglicher Situation. So sind also Gefühle auch die Worte der Seele.
        Also ist es sehr wichtig, genau zuzuhören, um sie nicht falsch zu verstehen.
        So schreibst du, die Seele spricht leider nicht auf Wunsch oder Aufforderung hin. Vielleicht aber hörst du sie nur noch nicht, oder du hast ihr sozusagen noch nicht die Befugnis erteilt oder sie wirklich gebeten, zu dir zu sprechen. Denn sie spricht immer zu dir, wenn du es möchtest und auch, über dein Gewissen, den Impulsgeber, sogar wenn du es nicht zuvor gewünscht hast, um dir zu raten und zu helfen.
        Sie ist die Stimme Allvaters in dir und sie schweigt nur, wenn du sie missachtest.
        Im Grunde genommen ist es so, dass alle Aspekte, wie schon erwähnt, dann am “ nützlichsten “ sind, wenn sie im Einklang miteinander sind, denn ursprünglich sind sie Eins und aus einer Quelle – Einklang bedeutet, der Mensch ist in seiner Mitte.
        Das Ego, so versuchen es uns seit Jahrzehnten die Esoteriker der übelsten Schule ( Jesuiten etc ) weiszumachen, sei etwas, das man weder benötigt, noch das gut sei.
        Dem ist nicht so, denn uns werden in bösester Absicht über das Ego falsche Informationen vermittelt, indem man es gezielt abwertet und degradiert.
        Das Ego aber, ist in Wahrheit das ICH ( die Übersetzung bedeutet ich, manchmal ist es wirklich so einfach zu erkennen…) das ICH BIN, also das fühlen des Ich Bin, und da DU du bist, bist du also für dich Ego. Das, was wir als Ego vermittelt bekommen, ist ausschließlich negativ besetzt, wen wollte es da verwundern, wenn so viele Menschen versuchen ihr Ego zurückzudrängen. Dabei drängen sie ihr Ich, ihr Ich Bin zurück, das was sie ausmacht und worüber sie sich ausdrücken. Frage deine Seele, sie stärkt dein Ego.
        Das was uns erzählt wird, was das Ego sei, sind lediglich üble charakterliche Eigenschaften, dazu gehören Missgunst, Neid, Niedertracht etc, das sind Ausdrücke des Ego, aber nicht das Ego selbst.
        Das Ich Bin darf und soll also in seiner reinen Form gerne das Ruder übernehmen, also den vorderen Fahrersitz verlangen, wenn erkannt wird, das das Ego, Ich Bin, nicht ohne Seele, Gewissen, Gefühle, Denken etc zu haben ist, sondern alles zusammen das Ich Bin ausmacht.

        Diskutieren über die verschiedenen Komponenten, Liebe ist übrigens der Komponentenkleber, führt vielleicht auch nur vom Thema weg, sich darüber auszutauschen bringt dagegen Klarheit.

        Mein lieber Rat an dich wäre, keine Familienaufstellung, keine Hypnoseübungen, keinerlei Rückführungen oder anderweitig von außen kommende Maßnahmen, die unwillkürlich auch immer mit äußeren Mitteln verbunden sind, und auch automatisch mit den Energien dessen, der die Maßnahmen anbietet und durchführt.
        Bitte deine Seele, also Allvater zu dir zu sprechen, immer wieder und lerne zu hören, was sie dir sagen möchte, wenn sie es tut, und das wird sie, wirst du es auch verstehen.

        Heil und Segen
        Annegret

      2. 5.2.2

        Johanniskraut

        Liebe Annegret,

        ich danke Dir, dass Du mich an Deinen Gedanken zu den menschlichen Aspekten teilhaben lässt!

        Deine Gedanken zum Ego aber kann ich nicht nachvollziehen. Auch glaube ich, dass die Jesuiten bestimmt nicht das Ego als Hindernis ansehen und von ihren Mitgliedern verlangen es zu begrenzen oder ab zu schalten. Vielmehr ist in diesen Kreisen doch eher ein: „Tue was Du willst“ das Gesetz, was dem Ego zu einer ungezügelten Ausbreitung und Entwicklung verhilft. In diesen Kreisen pflegt man auch Rituale zur „Verbrennung des Gewissens“, was auch dem Ego hilft sich zügelos auszubreiten und den Fahrersitz ein zu nehmen…

        Ich meine mit Ego, das was will und dabei die Rücksicht auf andere Menschen unbeachtet zu lassen in der Lage ist. Der Begriff Ego ist bei mir ziemlich negativ besetzt. Vielleicht meinen wir etwas verschiedenes zum Begriff Ego.

        Auch Deine Warnung hab ich mir angehört – sie mag in einigen Fällen stimmen, aber in anderen aber auch nicht. Danke trotzdem. Sie hat in jedem Fall dazu beigetragen, dass ich meine Erlebnisse mit dem Familienaufstellen noch mal kritisch überdacht habe.

        Heil und Segen
        Johanniskraut

      3. 5.2.3

        Annegret Briesemeister

        Lieber Johanniskraut

        Hab Dank für deine Antwort.
        Das ist ja sozusagen die Krux an der Sache. Der Begriff Ego, also der Begriff Ich ist absichtlich negativ besetzt worden und die die es uns so vermittelten, handeln mit ihrem Ego selbst anders. Uns wurde beigebracht unser Ego zu überwinden, das würde bedeuten unser Ich Bin zu überwinden und das vermitteln auch andere Religionen. Die negativen Eigenschaften des Egos, des Ich zu erkennen und zu überwinden, das ist etwas vollkommen anderes. Auch ist das, was man in diesem Zusammenhang das Loslassen nennt, etwas anderes.
        Ich habe hier auch nicht die vollständige Weisheit gepachtet und so ist dieses wie immer mein Verständnis, aber auch meine Erfahrung durch die sozusagen Erforschung meines Selbst. Erst wenn man doch sich selbst, sein Ich Bin erkannt hat und darüber hinaus die Eigenschaften des Ich Bin in ihrer Bedeutung und Auswirkung, sowohl positiv als auch negativ, kann man die Ebene des Ich Bin des anderen bewusst wahrnehmen. So würde ich es beschreiben wollen.
        Dein von dir als Ego beschriebenes “ das was will “ ist für mich eine Eigenschaft des Ego, des Ich bin. Egoismus wird uns vermittelt als Ichsucht, sein Ich in den Vordergrund zu stellen, die Philosophie beschreibt es, das alles Handeln auf Selbstliebe beruht. Was ist falsch daran, sich selbst zu lieben. Falsch wäre eine Selbstverliebtheit, jedenfalls für das, wie ich es verstehe. Wie aber sollte ich den anderen lieben, wenn ich mich nicht selbst auch liebe?

        … da fällt mir ein, man spricht manchmal davon, dies oder das wäre nach “ meiner Begrifflichkeit “ … heißt also nichts anderes, als dass, was ich verstehe aus den Begriffen …

        Quintessenz ist, das man uns hier wie dort aus beinahe ALL em und mit beinahe ALLem ein sprichwörtliches X für ein U vorzumachen versucht. Und leider hatte und hat das tiefgreifende Folgen.
        Nur man selbst kann sich selbst wahrlich auf die Spur kommen, so meine Erfahrung. Auch das beständige Erwähnen dessen, der jeweils andere, also jeder der mir begegnet wäre sozusagen mein Spiegel, ist so denke ich nicht gänzlich richtig. Ich versuchte auch dies aufzudröseln und komme zu anderen Erkenntnissen. Und so gehen wir alle auf unterschiedliche Weise heran, an die Aufgabe Leben, es zu meistern, oder nur Geselle zu sein, ist vielleicht im Plan der Seele verankert. Für mich ist zum Beispiel Spiegel immer nur der, dem ich sozusagen “ bewusst “ begegne, also begegnen soll. Dazu gehört auch die Begegnung auf der seelisch geistigen Ebene für mich.

        Eins ist für mich aber inzwischen sicher, jeder kann nur selbst zu sich selbst finden und alle die dabei wie auch immer behilflich sein wollen, drücken automatisch einen Teil des eigenen Stempels dem zu helfenden mit auf. Das birgt besonders dort Gefahr, wo der andere wirklich Hilfe benötigt und selbst in sich nicht gefestigt ist, so wird Manipulation betrieben.
        Was sind denn die Psychologen und wofür erfand man erst psychische Probleme, um dann im Anschluss die passenden Therapeuten mit tausenden von Therapien anzubieten. Hier sei zum Beispiel aktuell auch das Thema Genderideologie angesprochen, das in diesen Bereich mit hineinfällt.

        … man sagt manchmal im Scherz, wenn das die Lösung ist, dann möchte ich mein Problem zurück, und weiß dabei vielleicht gar nicht, wie nahe man damit der Wahrheit ist.

        Heil und Segen
        Annegret

  4. 6

    Annegret Briesemeister

    Lieber Bernwart

    Ich danke dir sehr für deine mich immer sehr berührenden Ausführungen. Dass der Hauptaugenmerk auf deinem Bericht vom vorigen Jahr liegt, ist für mich besonders wertvoll, denn so kann ich ablesen, was ich in diesen vergangenen Monaten nicht nur sozusagen gelernt habe, sondern in mir miteinander verknüpfen konnte mit anderen Erkenntnissen.
    Gunnar erwähnte in seiner Antwort die himmlischen Kräfte als die weiblichen und die irdischen Kräfte als die männlichen.
    So wie ich nun einmal bin, denke ich hierbei an das, so gehört, derzeit noch vorherrschende Patriarchat auf der Erde im Übergang zum, ebenfalls so gehört, Matriarchat.
    Dann denke ich bei der Aussage, die himmlischen Kräfte seien weiblich, dass dies die geistigen Kräfte sind und die irdischen männlichen müssten dann die materiellen Kräfte sein. Eine sehr einfache Interpretation meinerseits, wobei ich einfach hier nicht mit gering bedeutend verstandenen wissen möchte, sondern eher mit Genialität durch Einfachheit.
    Das würde für mich bedeuten, beim nun folgenden Übergang zum Matriarchat würden die geistigen himmlischen weiblichen Kräfte wieder über die materiellen männlichen irdischen Kräfte gestellt werden.
    Eine Vereinigung beider mit ausgewogener Bedeutung beider Kräfte wäre für mich auch erklärbar und vorstellbar. Ist es nicht eigentlich ohnehin so, dass sowohl männliche als auch weibliche Kräfte himmlisch und auch irdisch sind und wirken. Eine wahrhaftige fruchtbare Verbindung beider wäre dann der Idealzustand und die Rückkehr zur natürlichen Ordnung.
    Ich würde mich freuen, wenn du dazu dein Wissen mit uns teilst.

    Heil und Segen
    Annegret

    Wonnemonat ist ebenso ein die Seele tief berührendes und ausfüllendes Wort, wie vorhin das von mir gelesene Augenschmaus oder Augenweide, statt eines coolen Looks, oder Anmut statt Charme …

    Ich habe große Lust, auf dieser Seite dem geliebten Poesiealbum ein Wörterbuch hinzuzufügen, in dem wir die Worte verzeichnen, ein wahrlich ursprüngliches nicht Wörterverzeichnis, sondern Verzeichnis der Worte, die gewiss in allen unseren Seelen schlummern und die gleichermaßen Worte und Bilder sind …

    statt Kopf ist da das Haupt, ganz natürlich, denn der Kopf ist oben und somit das Haupt
    statt Gesicht ist da das Antlitz,
    statt Frühling vielleicht der Lenz ( ing ),
    statt nur Schmuck das Geschmeide,
    statt Dekoration der Zierrat, gewählt zur Zierde eines jeden Heimes oder der Heimstatt, statt der bloßen Wohnung,
    statt des Wohlfühlortes, Gefilde, Refugium, Elysium…
    statt der bloßen Wiese die Aue,
    statt der Wasserstelle der Brunnen oder der Born.
    statt nur schön sind wir hold,
    statt langsam gemächlich oder gemach, in unseren Gemächern sind keine bloßen Tapeten sondern …

    Oh ich könnte noch ewig so weitermachen oder doch eher fortfahren, aber ich weiß noch nicht wohin … doch ich weiß es genau, dahin zurück, wo meine Seele im Einklang ist mit dem Wort und dem Bild und dem Klang, wo nicht schwarz gemalt wird und auch nicht weiß übertüncht, ebensowenig wie man sich noch der Schönfärberei bedienen muss …

    Antworten
    1. 6.1

      Volker Brückmann

      Liebe Annegret!

      Die hohen Schwingungen in Deinen Worten an Johanniskraut, die sich zu Sätzen verbinden und einen lichtvollen Gedanken- und Herzensstrom erschaffen, berühren mich zutiefst, denn sie bestätigen mein Tun diesbezüglich über all die Jahre hinweg.
      Ohne diese „Arbeit“ hätte ich meine täglichen ebenfalls seit Jahren praktizierten Recherchen zur Historie wohl längst ad acta gelegt.

      Deine grandiose Wörterbuch-Idee ließ mich innerlich hüpfen.
      Ich gebe diesem Hüpfen voller Freude nach und werde ebenfalls ein solches Wörterbuch anlegen.

      Ich danke Dir von Herzen!

      Heil, Segen und Herz-LICHT-e Grüße, liebe Annegret!

      Volker

      Antworten
  5. 7

    Irma

    Liebe Kameraden

    Bernwart hat wieder einmal ein wunderbares Thema „Pfingsten“ in seinem Beitrag beschrieben.
    Und die Kommentare darüber oder dazu sind erste Klasse – alle durchweg.
    Aber besonders angesprochen hat mich der Kommentar von Arhegerich Od Urh.
    Ich muß aber trotzdem dazu sagen, daß das Seelische mehr Bedeutung haben sollte in unserer gegenwärtigen Zeit.
    Und ich bin auch der Meinung, daß die Seele besonders bei der Entstehung und Heilung von Krankheiten mehr beachtet werden müßte, denn dazu ist es wichtig, daß die Seele im Einklang mit der Natur ist. Denn wir Menschen sind ja biologische Wesen und sind nicht von der Natur zu trennen.

    MdG
    Irmchen

    Antworten
  6. 8

    Annegret Briesemeister

    Liebe Kameraden

    Nun habe ich alle eure berührenden Worte anlässlich des Hohenmaien noch einmal gelesen und schon ein wenig erstaunt erkannt, dass ich nun bereits mehr als ein Jahr mit euch lieben Menschen Gedanken, Wissen und Fühlen, und damit mein Leben teilen darf.
    Das erfüllt mich mit tiefer Freude und ich möchte euch allen dafür danken. Und so wie Arhegerich von dieser oder jener Kraft sprach, die man fühlen könne, wenn sie am walten ist so fühle ich eine Kraft in den letzten Tagen. Eine wahrlich zunehmende Kraft, eine, die sich anfühlt, wie kräftige Mannen, die riesige Steine den Berg hinauf bewegen, weil diese dort oben benötigt werden. Und das gelingt ihnen ganz ohne Hilfsmittel, allein mit der Kraft des eigenen Körpers. Sie tun dies im Wissen um die Notwendigkeit ihres Tuns, ohne dabei zu schwitzen oder schwer zu atmen, so eisern ist ihr Körper und ihr Geist. Sie strahlen Ruhe aus und Vertrauen. Wer ihnen zusieht, hat urplötzlich auch ein Gefühl von Ruhe und Vertrauen, denn ihr Anblick vermittelt Sicherheit.
    Die Spitze des Berges stellt einen Höhepunkt dar und ich bin wahrlich gespannt, was hinter diesem Berg zu sehen ist, wenn die Mannen oben angekommen, ins weite Land schauen können. ( So sieht das Bild in mir aus ) Spürt ihr das auch?

    Dein wahrer Freund ist nicht, wer dir den Spiegel hält der Schmeichlei, worin dein Bild dir selbst gefällt. Dein wahrer Freund ist, wer dich seh’n lässt deine Flecken und sie dir tilgen hilft, eh Feinde sie entdecken.

    Manche Menschen erziehen uns für Gott, ohne dass sie es wissen. Sie sind unsere besten Freunde.

    Heil und Segen
    Annegret

    Antworten
  7. 9

    Bernwart

    Liebe Kameradinnen und Kameraden!

    Herzlichen Dank für die große Resonanz, die meine Beiträge bei Euch gefunden haben. Es zeigt mir, daß das Interesse nach dem Wissen über unsere Ur-Geschichte und unseren alten Göttern sehr groß ist. Wir befinden uns jetzt und heute in der Anfangsphase einer neuen Runde des Entwicklungsgesetzes,- im Neuentstehen.

    Alaf Sal Fena!

    Bernwart

    Antworten

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