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38 Kommentare

  1. 1

    Irma

    Sei gegrüßt Bernwart

    Dein heutiger Beitrag zur Bedeutung unserer Götter ist wieder einmal sehr wichtig für unsere Aufklärung.
    Besonders wichtig ist für mich die Bedeutung unserer Götter heute.
    Denn auch ich habe schon Situationen in meinem Leben gehabt, die neu gemeistert werden mußten.
    Und ich kann auch sagen, daß ich diese immer als Neuanfang gesehen habe und stolz darauf war, es geschafft zu haben.
    Da hatte wohl Loki seine Hand im Spiel, was ich damals jedoch noch nicht wußte.
    Nun ist es mir klar geworden, woher ich jedesmal die Kraft nahm!!

    MdG
    Irmchen

    Antworten
  2. 2

    Heiko

    Sehr schön beschrieben. Mir war Loki immer lieb,er war für die Germanen auch für die Obstblüte zuständig, bzw. den Frostschäden. Er konnte Fressen und Saufen, zudem waren Utgards Riesen alle schlau und listig. Loki war auch in dem Eichhörnchen anwesend, dieses stiftete Unfrieden zwischen dem Adler(Baumkrone) und dem Drachen (Wurzeln) der Ygdrasiel.

    Antworten
  3. 3

    Annegret Briesemeister

    Lieber Bernwart

    So machst du nun sein Versprechen wahr, und berichtest uns von den germanischen Göttern. Hab Dank dafür.
    Ich weiß ja immer noch viel zu wenig darüber. Aber noch bevor ich deine Beschreibung zu Ende las, erkannte ich, daß Loki einer der Schicksalsgötter ist. Mit der wichtigen Botschaft an uns Menschen, die “ richtige “ Entscheidung zu treffen, den “ richtigen “ Weg zu gehen. Mir war Loki bis dahin hauptsächlich als Gott des Herdfeuers bekannt. So verstehe ich aber jetzt viel mehr seine wirkliche Bedeutung.

    Heil und Segen uns allen

    Antworten
    1. 3.1

      Bernwart

      Liebe Annegret,

      ja Loki ist eine wichtige Gottheit. Er ist nicht das Böse, er ist der Wandler. Er ist das NOTWENDIGE ÜBEL , der A–tritt, damit wir uns endlich in Bewegung setzen. Es liegt dann an uns, ob er uns zum Verderben oder zum Segen gereicht.

      Heil und Segen

      Bernwart

      Antworten
  4. 4

    anders olafson

    Wieder ein Danke an Dich, Bernwart, für diese Hintergründe.

    Richard Wagner hat Loki im „Ring der Nibelungen“ als LOGE (das Element Feuer) kulturell verarbeitet. Er agiert dort genau so wie Du es hier beschreibst. Er ist listig, hilft Wotan gegen Alberich, weil der Niblung Alberich das grössere Problem ist. Wenn er es für richtig hält verschenkt er Gaben. Aber er hilft Brünhild am Ende auch gnadenlos, die frevelnden Götter zu entmachten.

    Loge sagt am Ende des „Rheingold“ sehr zweideutig: Wer weiss was ich (zukünftig) tue…, was mich schon immer schmunzeln liess

    Antworten
  5. 5

    Mohnhoff

    Danke Bernwart für diesen erhellenden Beitrag,

    Was ich jetzt interessant fand, war der Hinweis auf Heimdall und die Schwarze Sonne.
    Bisher wusste ich nur, dass Heimdall die Brücke nach Asgard bewacht und keinen durchlässt, der nicht würdig ist.

    Vielleicht kannst du demnächst etwas zu seiner Beziehung zur Schwarzen Sonne erzählen, immerhin haben wir ja bald (schon?) das Heimdallzeitalter.

    Gruß Mohnhoff

    Antworten
    1. 5.1

      Bernwart

      Heil Dir Kamerad Mohnhoff!

      Die Sieg- Rune ist die Rune Here Heimdalls. Diese ist der Energiestrahl der Schwarzen Sonne. Die Schwarze Sonne besteht aus 12 Strahlen,= 12 Sieg- Runen.
      Ich werde dazu einen neuen Beitrag einstellen, wenn der Loki-Beitrag abgehandelt ist, und Kamerad Kurzer das erlaubt.

      Heil und Sieg

      Bernwart

      Antworten
      1. 5.1.1

        Mohnhoff

        Danke, das wäre klasse.

      2. 5.1.2

        Kurzer

        Hiermit ist ein kurzer Auftrag zur Erstellung des Beitrages an Kamerad Bernwart erteilt.

        Accon und Beverina
        Der Kurze

  6. 6

    Der Kräftige Apfel

    Heil Euch und Dank an Dich, Bernwart, für diesen wichtigen Ein-/Überblick.

    Damit löst sich für mich ein „Problem“ in Luft auf, das ich (mehr unbewußt) lange mit mir herumgetragen habe. Ich habe mich nämlich insgeheim immer gefragt, wie die Menschen eigentlich weiter lernen bzw. sich entwickeln sollen, wenn die A…tritte wegfallen, weil das „Böse“ besiegt ist. Dieses hatte ich als Ursache des zum Lernen notwendigen Leidens angesehen.

    Folglich hatte ich aufgrund dieses Trugschlusses dem „Bösen“ eine gewisse Existenzberechtigung zugesprochen, welche mit dem Beseitigen desselben nicht einfach wegfallen konnte, weil sehr viele Menschen (mich eingeschlossen) ihre persönliche Entwicklung zum Zeitpunkt dieses Ereignisses ja noch nicht zwangsläufig beendet haben.

    Dennoch war und bin ich davon überzeugt, daß die Zeit des „Bösen“ am Ablaufen ist – u.a. auch deshalb, weil die ihm innewohnende Gefühlskälte und seine chronische Anfeindung der Schöpfung und des Lebens nicht dauerhaft im Einklang mit eben jener Schöpfung existieren kann. Es ist nicht der Gegenpol zu Gott, den dieser zum Selbsterhalt im Sinne der Dualität benötigt, sondern höchstens ein Auswuchs der Spielwiese, welche im Spannungsfeld der Polaritäten zur Manifestation gebracht wurde.

    Den Widerspruch, der in dem Umstand begründet liegt, daß sehr viele von uns vielleicht noch nicht „reif“ für ein Leben im Frieden/Paradies sind, aber mit der Vernichtung des Bösen auch nicht gewartet werden kann, bis alle soweit sind, konnte ich bisher nicht auflösen. Daß alle diejenigen, die mitten im Entwicklungsprozeß stehen, einfach „abgesägt“ werden, fühlt sich für mich auch nicht stimmig an. Blieb die „Lösung“ mit verschiedenen Ebenen/Dimensionen/Welten, auf die jeder dann in Entsprechung seines Entwicklungsstandes wandert. Aber was ist mit der Erde selbst, wie kann es hier ganz „irdisch“ sinnvoll weitergehen ohne Wachstumsanreize? Oder anders: Welcher Form können die Wachstumsanreize sein, wenn das „Böse“ aufgrund des Ablaufs seines Haltbarkeitsdatums von der Bildfläche verschwindet – und wir noch nicht vollends vom Lernen durch Leiden auf das Lernen durch Erkenntnis umgestiegen sind?

    Loki, der uns in Form des notwendigen Übels „Futter“ zur weiteren Entwicklung liefert, erscheint mir hier als passende Antwort. Es ist – im Gegensatz zu den satanischen Abgründen – sozusagen etwas Vertrautes, Verwandtes. Ganz entscheidend ist hier auch der Aspekt, daß die eigene Haltung eine wesentliche Bedeutung für a) den Umgang mit den durch Loki bedingten Herausforderungen und b) den Ausgang der jeweiligen Episode hat – man also aktiv und angemessen am Schöpfungsprozeß beteiligt ist.
    Das erscheint mir eine annehmbare Grundlage der „Zusammenarbeit“ mit selbst dem unberechenbarsten der Schicksalsgötter zu sein.

    Somit kann das „Böse“ – auch wenn es sicherlich ebenfalls eine wichtige Rolle für das Ganze gespielt hat – jetzt wirklich abtreten, ohne das für mich Zweifel an der Stimmigkeit des Gefüges zurückbleiben.

    Innigen Dank dafür.

    Heil und Segen!

    Der Kräftige Apfel

    Antworten
    1. 6.1

      Annegret Briesemeister

      Liebe Kräftiger Apfel

      Es ist so schön wie du es beschreibst. Dafür danke ich dir innig, denn diese Gedanken und Überlegungen sind auch mir nicht fremd. Und ich denke indess das unserer weiteres Lernen vielleicht weniger aus den bis dato offensichtlich nötigen A****tritten besteht. Ein weiteres untrügliches Zeichen dafür, daß das Böse abtreten kann und muss.
      Diejenigen die noch in dieser Form weiterlernen wollen oder müssen, werden sicherlich ihre Chancen dazu erhalten, aber sie werden uns nicht mehr tangieren. So denke ich mir das.

      Herzliche Grüße
      Accon und Beverina
      Annegret

      Antworten
    2. 6.2

      Mohnhoff

      Es ist eine Standardausrede der Bösewichter, dass ohne ihr böses Tun keine Entwicklung passieren würde. (Das bezieht sich jetzt weniger auf Loki als wandlerische Kraft).

      Aber stimmt das? Wäre dem so, wieso fluten sie unsere Hirne mit Alu, Fluor und anderen Giften, die die Intelligenz senken? Wieso zwingen sie uns ein Schulsystem auf, dass der Verdummung dient?
      Antwort: zum reinen Selbsterhalt. Damit wir eben NICHT lernen, uns aus ihrer Unterdrückung zu befreien. Somit ist die Aussage von oben widerlegt.

      Ich sehe es so dass es neben dem Lernen durch A-tritte auch das Lernen aus Interesse und Begeisterung gibt. Letzteres funktioniert auch um ein Vielfaches besser, wie diverse neurologische und psychologische Studien belegen.

      Nach meinem Empfinden hat das Lernen durch A-tritte in unserer Zeit ein ungehöriges Übermaß angenommen. Es ist ein Überlebenskampf, wir lernen Dinge (z. B. über Entgiftung und gesunde Ernährung), die uns beim Überleben helfen sollen oder wir befassen uns mit dem täglichen Geschehen in der Welt-Gemengelage, um unsere Möglichkeiten und Chancen für unsere und unser Kinder Zukunft besser abschätzen zu können.

      Ich wollte z. B. immer ein Musikinstrument lernen oder mich mehr mit spirituellen Themen beschäftigen, letzteres ist vielleicht viel wichtiger, als die Dinge oben. Das kommt aber alles viel zu kurz, weil das dringende (Überleben) das wichtige (Selbstentfaltung) verdrängt.

      Klar kann man argumentieren, wir haben zu lange auf der faulen Haut gelegen und deswegen kommen jetzt die A-tritte. Aber wenn man in die (halbwegs bekannte) Geschichte schaut, dann hat es doch die meiste Zeit A-tritte gehagelt. Und in diesen Zeiten hat sich die Kultur eher zurück entwickelt, nur die Möglichkeiten zum Morden haben sich verfeinert (Waffentechnik usw.).

      Schaut man im Gegenzug auf friedliche Zeiten ohne A-tritte, zum Bsp die Zeit des Brakteatengeldes, als großer Wohlstand in Europa herrschte und die Kirche nur geringen Einfluss hatte (daher der Wohlstand). Haben die Leute da nur gefressen, gesoffen und es herrschte Stillstand? Nein, damals wurden die großen Bauwerke errichtet (die man uns heute als Kirchen und Kathetralen verkauft), die Architektur, die Künste und auch Industrien wie der Bergbau machten große Fortschritte. Das alles endete, als der Einfluss des Bösen (der Kirche) wieder anwuchs, die positive Entwicklung verkehrte sich ins Gegenteil, das Volk verarmte, ja verelendete, und war wieder im Überlebensmodus. Für Jahrhunderte.

      Es ist also ein Trugschluss, zu glauben, dass nur durch das Böse eine Entwicklung passiert. Genauso gut könnte man den Slogan des Baumarktes Hornbach anführen „Es gibt immer was zu tun – jippi jaja jippi jippi jeh“ 😉

      Um den Bogen wieder zu Loki zu schlagen, ich weiß immer noch nicht so recht, was ich mit ihm anfangen soll. Die Erklärung „Entwicklung durch A-Tritte“ kann ich akzeptieren, aber ich mag den Stinker trotzdem nicht.

      Antworten
      1. 6.2.1

        Annegret Briesemeister

        Lieber Mohnhoff

        Was für eine Standpauke. Und so wie du es beschreibst auch eine berechtigte.
        Und natürlich lernen und entwickeln wir uns auch über Wissensdurst und Begeisterung.
        Aber ich verstehe die A**** tritte eher als die von “ oben „, die des Schicksals, die uns bewusst gesandt werden oder begegnen. Um unser “ Erwachen „, unser Bewusstwerden zu fördern, zu beschleunigen.
        Anderweitige A****tritte die uns täglich absichtlich durch die Minusseelen verpasst werden, können uns zwar auch anstubsen, haben für mein Empfinden aber den eindeutigen Unterschied, in dem sie uns nicht aus den Ketten befreien sollen.
        Möglicherweise ist meine Erklärung schwer verständlich. Das täte mir sehr leid, aber ich weiß mich derzeit nicht besser zu erklären. So ist das manchmal, wenn man es tief empfindet,aber es nicht so gut in Worte fassen kann.

        Accon und Beverina

      2. 6.2.2

        Mohnhoff

        Liebe Annegret,

        du hast natürlich recht. Man sollte zwischen A-tritten von „oben“ und solchen von „unten“ unterscheiden. Wird halt nicht immer so einfach und eindeutig sein.

      3. 6.2.3

        Sonne

        @ Mohnhoff
        Du sprichst mir aus der Seele, ich bin da ganz bei dir.

        “ Ich sehe es so dass es neben dem Lernen durch A-tritte auch das Lernen aus Interesse und Begeisterung gibt. Letzteres funktioniert auch um ein Vielfaches besser, wie diverse neurologische und psychologische Studien belegen. “

        Lernen aus Begeisterung und eigenem Antrieb ist immer fruchtbar, konstruktiv.
        Lernen durch Leiden und A-tritte, sind Lernprozesse die aus meiner Sicht einer Vergewaltigung gleich kommen.
        Was nützt ein Lernprozess wenn er nicht freiwillig geschieht?
        Wir brauchen uns heute nur das Schulsysthem ansehen…
        Als Kleinkind wollten wir noch aus eigenem Antrieb Lernen, alles wissen, alles erleben und erfahren. Doch da gab es Aussagen die jeder schon von uns gehört hat:
        “ Dafür bist du noch zu klein, zu jung, das verstehst du noch nicht u.s.w „.
        😉

        Das wir viel zu lange auf der faulen Haut gelegen haben sollen, halte ich für ein Märchen.
        Ein Sklave hat gar nicht die Möglichkeit dazu. Es wäre wirklich mal angebracht auf der faulen Haut liegen zu dürfen, um Zeit zu haben für das was wir wirklich wollen und um dies dann mit Begeisterung tun zu dürfen.
        Zeit für Besinnung ist doch kaum möglich. Wir haben gefälligst rund um die Uhr zu arbeiten und das am Besten bis wir in die Kiste hüpfen.
        Aber mit der Ruhe in Frieden Kiste ist es ja nicht zu Ende.
        Schwups und rucki zucki sind wir wiederaufbereitet im Reinkarnations Zirkus der Malocher und die Ausbeutungsmatrix lässt uns wieder einmal von vorne durch Leid Lernen, was wir schon wussten aber wieder vergessen mussten.
        Als Evolution oder Weiterentwicklung würde ich das nicht bezeichnen.
        Täglich grüsst das Murmeltier, passt besser.
        Wahre Weiterentwicklung konnte doch auf diesem Planeten noch nie statt finden.
        Was Loki betrifft so hab ich keinerlei Gefühle. Er ist mir schlichtweg egal.
        Was die Götter an sich betrifft:
        “ Wie oben so unten “
        Ein ewiges Gerangel wer der Grösste unter Ihnen ist.

        HuS

        Gerald Hüther hat so viele wunderbare Vorträge dazu, mit denen ich konform gehe.

      4. 6.2.4

        Bernwart

        Liebe Annegret,

        da stimme ich Dir zu! Die Tritte von Unten wollen uns einschüchtern, behindern oder vernichten. Das ist zerstörerisch.
        Der Tritt, oder besser der Druck von Oben, von Loki, will uns warnen und uns ermutigen, bzw. auch zwingen, in unserem Lebensweg eine andere Richtung einzuschlagen. Das kann für uns eine aufbauende Wirkung erzeugen und uns dienlich sein.

        Sieg und Heil

        Bernwart

    3. 6.3

      Alfreda

      Liebe Kameraden,
      ich habe eine etwas andere Sicht auf unser Leben hier in dieser dichten Realität.
      Wer sagt eigentlich, dass es stimmt, dass wir immer wieder reinkarnieren, um zu lernen und zu reifen? Haben wir da eine verlässliche Quelle, oder ist das nur auf dem Mist derer gewachsen, die unsere Seelenenergie abmelken wollen?
      Nach folgenden Begebenheiten fing ich an, etwas nachzuforschen und kam dann zu einem Schluß.
      Ich kopiere hier mal einen Text ein, den ich jemandem schrieb, der von mir meine Sicht auf die „Inkarnationsfalle“ erläutert haben wollte:

      Ein erstes Wecksignal oder Drauf-aufmerksam-mach-Ereignis war eine sehr erschütternde Erfahrung, die mein Bruder in einer Rückführung hatte. Er war körperlos, dabei unendlich befreit und glücklich, und sah sich diesem berühmten weißen Licht gegenüber, aber irgendwie merkte er, dass es besser wäre, nicht dort hinein zu gehen; er merkte, dass mit diesem ach so liebevollen Licht etwas falsch war und wollte in die andere Richtung gehen, aber irgendetwas zwang sich ihm auf und zog ihn quasi ins Licht und er gab dann auch seinen Widerstand etwas auf, da doch ein bischen Verlockung ins Spiel kam. Als er dann schlußendlich doch ins Licht eintauchte, fand er sich sehr zu seinem Entsetzen mit einer gewaltigen Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit und Frustration im Kreisssaal als gerade Geborener wieder. Dieses Gefühl der verzweifelten Hoffnungslosigkeit („Scheiße, doch nicht nochmal!!!“) konnte er lange nach der Rückführung immer noch ganz intensiv nachempfinden und er sagte mir sehr, sehr eindringlich, dass ich, wenn ich mich diesem Licht gegenüber stehe, ich standhaft den Verlockungen widerstehen muß und ohne rückwärts zu sehen, in die andere Richtung mich entfernen soll.
      Als ich einige Jahre später in einer Meditation plötzlich mit einem weißen Licht konfrontiert wurde, das mir nicht anziehend, sondern kalt erschien, erinnerte ich mich sofort an den Bericht meines Bruders und fragte intuitiv dieses Licht „wer bist du?“ Als Reaktion darauf hörte ich dreimal meinen Namen rufen und sah diesen sogar geschrieben vor meinem inneren Auge. Ich fragte wieder. Nichts geschah. Ich fragte noch fordernder noch einmal, woraufhin das Licht verschwand und sich bei mir ein Gefühl der Erleichterung einstellte, einer drohenden Gefahr entronnen zu sein.
      Aufgrund dieser zwei Erfahrungen fing ich an zu recherchieren und fand etliche bestätigende Aussagen. Und wie es so ist, wenn man sich mit einem Thema beschäftigt, dann begegnet es einem immer öfter. In Gesprächen mit Menschen, die wie selbstverständlich sagten, ja natürlich darf man nicht in das Licht gehen, bei Vorträgen in yt-Videos, wo dies fast im Nebensatz fiel, ebenso wie in Artikeln.
      Diese Lichtfalle kassiert die Seelen zum weiteren Recycling ein. (Eine Seele, die sich nicht in das Licht begibt, ist für sie und ihre Energiegewinnung verloren.) In dieser Zeit der Vorbereitung auf die neue Inkarnation wird mit genau solchen Mindcontrol-Techniken gearbeitet wie hier unten, so dass man dann sogar willig sich in die erneute Sklavenschaft begibt. Wenn, so wie es behauptet wird, diese ständigen Reinkarnationen dazu da sind, um zu „reifen“ (eine Seele ist ein Funke, eine Ausstülpung Gottes, die perfekt ist und nicht reifen muß), dann ist es einfach absurd, dass man immer wieder durch den Schleier des Vergessens gehen muß. Wenn ich das Abitur machen will, dann vergesse ich ja auch nicht am Ende des Schuljahres den Lernstoff des jeweiligen Schuljahres. „Verschleierung“- diese Taktik kennt man ja auch gut hier in dieser unserer Realität.
      Als wir als Seele aus Wunsch auf interessante Erfahrungen unseren Lichtkörper verdichteten, waren wir mit wunderbaren Fähigkeiten ausgestattet, aber dann wurden wir und unsere Realität von quasi Seelenlosen überwältigt, gefangen genommen und in unseren Fähigkeiten beschnitten, damit wir die Gefangennahme nicht erkennen und klaglos den Sklavendienst tun. Aber den Gottesfunken konnte sie uns nicht nehmen, und das wollten sie wohl auch nicht, denn ohne den Gottesfunken ist schöperisches Tun nicht möglich und da sie selber nur das minimal möglichste Quäntchen an Gottfunken haben (wenn sie diesen nicht hätten, gäb es sie nicht, denn alles, was existiert ist aus Gott), brauchen sie uns, damit wir für sie schöpfen.
      Sie haben uns aber wohl etwas zuviel übriggelassen, denn so langsam aber sicher wird dieser Gottfunken in uns immer größer und größer, unser Bewusstsein, wer wir wirklich sind, kommt immer mehr hervor und somit läuft ihr Spiel, welches von Gott erlaubt wurde, (sie sind ja auch ein Teil seiner selbst, der ausgelebt und erfahren werden will von ihm – der Quelle allen Seins) nun unweigerlich ab.
      Sie wehren sich mit allem, was ihnen zur Verfügung steht, aber es ist einfach vorbei. Schluß, Aus, Ende.

      In meiner Vorstellung ist das Erscheinen der 3. Macht und des 3. Sargon gleichzusetzen mit einer gottverfügten Befreiung aus dieser Realität, einem Abschalten dieses Hologramms oder wie auch immer.
      Da es sicherlich Seelen geben mag, die erneute Abenteuer in einer dichten Form erleben wollen, wird dann, so mein fester Glaube, nicht mehr zugelassen, dass das Böse eine solch große Macht erreichen kann. Allvater, die Quelle alles Seins und aller Energie hat jede nur denkbare Facette des Bösen erfühlt, erfühlen lassen durch uns, seine Ausstülpungen seiner selbst, so dass die Erfahrungen als „erledigt“ abgeheftet werden können.
      Vielleicht gibt es für ganz verwegene Seelen noch irgendwo per Sondergenehmigung die Möglichkeit, aber dann nur in einem absolut versiegelten Rahmen. 😉

      Ich bin mir absolut sicher, dass unsere Befreiung aus diesem außer Kontrolle geratenem „Spiel“ sehr nahe ist und weiß, dass uns Heil und Segen gewiss sind.

      Antworten
      1. 6.3.1

        Annegret Briesemeister

        Liebe Fredi

        Du weißt ja bereits, daß auch ich der Meinung bin, daß dieses gleißend helle Licht eine Falle ist. Und doch erachte ich die Reinkarnation als eine Art Gnadengabe des Lebens. Und ich bin auch der Überzeugung, daß wir uns in jeder Inkarnation, auch auf der Erde weiterentwickeln.

        Es gibt da, so meine ich mich zu erinnern, eine Art Gleichnis das bereits davor warnt den “ breiten bequemen Weg ins Licht “ zu gehen, denn den würden alle versuchen zu gehen. Es wäre also ratsam, den schmalen Weg, vielleicht etwas beschwerlicheren Weg zu suchen und zu gehen, den nur sehr wenige gehen.
        Desweiteren denke ich schon auch, daß wir perfekte Abbilder Gottes sind und er und durch uns und in uns ausdrückt. Allerdings änderte sich die Situation durch das Fallgeschehen. Somit kamen wir womöglich in die Lage, durch jede weitere Inkarnation dem göttlichen wieder entgegen zu wachsen. Dieser Vorgang dürfte sich jetzt dem Ende zuneigen.

        Und ich denke auch, daß nicht alle Wesen gleichermaßen aus der selben Quelle gespeist werden, obwohl es eigentlich logisch und natürlich wäre. Ich denke es gibt auch eine Quelle von “ unten “ die allerdings sich auch wieder selbst aus der Quelle von oben zumindest in Teilaspekten speichern muss, denn eine eigenständige Existenz neben der göttlichen Quelle war wohl nur zeitlich begrenzt möglich. Allerdings ist das nur mein momentaner Erkenntnisstand und ich erhebe weder Anspruch auf Vollständigkeit noch einzig wahre Möglichkeit. Durch unser jetziges nochmal komprimiert Dazulernen werden wir sicher bald in alle Wahrheit finden dürfen.

        Accon und Beverina

      2. 6.3.2

        Mohnhoff

        Liebe Alfreda,

        vielen lieben Dank für deinen Erfahrungsbericht.
        Ich habe auch schon über den Tunnel aus Licht als das Schlüsselelement der Reinkarnationsfalle gelesen. Aber du bist die erste die einen Erfahrungsbericht aus dem eigenen Leben (bzw. des Bruders) liefern kann.

        Ich las einmal, dass in dem Licht die Erinnerungen gelöscht werden. In einem gnostischen Text las ich, dass die Archons einen vor der Inkarnation den Trank des Vergessens trinken lassen. Manche nennen das Vergessen auch den Schleier der Isis. Wer weiß was stimmt.

        Ich habe mich vor einigen Jahren intensiver mit dem Thema Reinkarnationstherapie befasst, zuerst über Bücher. Und Es kam mir von Anfang an so vor, als sei das Jenseits extrem straff durchorganisiert und nur darauf ausgelegt, dich wieder ins Fleisch zu bringen, weil du ja noch soviel zu lernen hast. Und das waren dann so Themen wie Hingabe und Mitgefühl. Und ich fragte mich, wie viele hundert Male muss man inkarnieren, um das zu lernen? Wie blöd müssen wir Seelentierchen alle ein?

        Und die Erklärung „das Leben ist eine Lernaufgabe“ fand ich auch immer merkwürdig, wenn man danach alles vergisst. Das ist doch, als würde man nach der ersten Klasse ein Amnesie verpasst bekommen und geht dann wieder in die erste Klasse. Wieder und wieder. Das hat doch nichts mit Lernen zu tun.

        Ich würde gar nicht sagen, dass das Leben auf Erden von vorn bis hinten ein Betrug ist. Aber zu irgend einem Zeitpunkt wurde diese Matrix vielleicht von den Minusseelen gekapert und auf Melkbetrieb umfunktioniert?

        Wer weiß, wie viele Gotteskinder hierher kamen, um den Gefangenen zu helfen und selbst in der Falle hängen geblieben sind?

        Der Autor Wes Penre (wespenre.com, aber englisch) hat sehr zu meinem Erwachen beigetragen, und dieser empfahl, nach dem Tode nicht in den Tunnel zu gehen, sondern diesem unbedingt zu widerstehen und statt dessen zur Sonne zu „fliegen“.

      3. 6.3.3

        Alfreda

        Liebe Gretel,
        aber wo ist denn die Quelle von „unten“ mit der eigenständigen Existenz hergekommen?
        Das hieße ja, dass es doch noch etwas außer der Quelle allen Seins, dem unendlichen Bewußtsein, gäbe, was wiederum bedeutet, dass der Urschöpfer einen Widersacher hätte.
        Ich habe mir das so zusammengereimt, dass das unendliche Bewusstsein eben auch das – im weitesten Sinne – Böse enthält und natürlich auch ausprobiert, wie sich das auswirkt, wenn es gelebt wird.
        Auch wir haben ja Anteile in uns, von denen wir nicht so wirklich begeistert sind, die wir aber gelernt haben, zu akzeptieren, sie aber nicht mehr auszuleben.
        Und so stelle ich mir das dann eben auch für Allvater vor; er hat erfahren, was das Böse bewirkt und ist nun schlauer ( 😉 ) und wird es als zwar vorhanden, aber nicht förderlich zu den Akten legen.
        An das Narrativ des Fallgeschehens mag ich nicht so recht glauben, halte es eher für das alte Spiel des Schuld-Einredens derjenigen, die gewählt haben, mit Einverständnis und Befürwortung Allvaters die nichtlebensförderlichen, bösartigen Anteile auszuleben, was man natürlich im weitesten Sinne dann als Fallgeschehen bezeichnen könnte.

        Ja, es mag wohl zutreffen, dass man innerhalb der aufgezwungenen Inkarnationen dazu lernt, aber ich könnte mir vorstellen, dass dies erst nach der Befreiung zum Tragen kommt. Aber bei diesem Thema kannst du einfach viel bessere Aussagen machen als ich, denn ich habe keine Erinnerungen an frühere Inkarnationen, ich weiß einzig und allein, dass ich als Vorschulkind total entnervt von diesem Leben war (ich hatte eine behütete Kindheit, wurde geliebt, war gesund, also eigentlich alles bestens) und meine Mutter gefragt hatte, warum es denn unbedingt hatte sein müssen, dass sie mich zur Welt gebracht hat. Ich wollte zeitlebens so schnell wie möglich von hier wieder weg und habe erst mit meinem Erkennen der Wahrheit vor ca. 9 – 10 Jahren erkannt, warum ich hier bin und bin nun überzeugt, dass wir nicht mehr lange auf die Beantwortung unserer Fragen warten müssen.
        Heil und Segen uns allen

      4. 6.3.4

        Annegret Briesemeister

        Zu 6. 3. 2

        Liebe Fredi

        Die Quelle von unten speist sich natürlich auch aus der alleinen Quelle. Ich dachte ich hätte das auch so ausgedrückt. Verzeih wenn es anders bei dir ankam. Und das Fallgeschehen sehe ich eher als einen Lernaspekt in dem Gesamtgeschehen. Vielleicht gäbe es ein besseres Wort dafür. Auf keinen Fall denke ich in die uns gern eingeredete Richtung von Schuld oder Sünde. Schon gar nicht vom abtragen gewisser Schuld oder landläufig bekanntes Karma, daß man anhäuft oder abträgt. Ich empfinde jede von uns erlebte Inkarnation als eine Art Reifeprozess in dem wir allen möglichen Situationen begegnen und sie zu bewältigen lernen. Das ganze endet dann mit der Reife die uns wieder zum göttlichen zurückführt. Und das verstehe ich auch unter werdet wie die Kinder, nicht bleibet wie die Kinder.
        Und möglicherweise könnte ich mir vorstellen das es im Laufe all der Jahrmillionen bereits mehrere Fallgeschehen gegeben haben könnte. Jede Abkehr von Gott ist doch ein solches.
        Es fällt mir nicht wirklich leicht es zu erklären wie ich es in mir verstehe und es ist ausschließlich mein derzeitiges Verständnis, kein angelesenes Buchwissen.
        Interessant ist für mich, daß ich mich ohne Rückführungen oder besondere Methoden, ganz einfach beginne mehr und mehr an vergangene Inkarnationen zu erinnern. An Abläufe und Geschehnisse die ich nur aus mir selbst und nicht aus Büchern erinnere. Ich denke das dieses jetzt jedem möglich sein wird und das wir dadurch in unsere ursprüngliche Macht zurückkehren. Denn mit dem Wissen darum, wer wir wirklich sind, wird es nicht mehr möglich sein, uns zu unterdrücken.

        Heil und Segen

      5. 6.3.5

        Alfreda

        Liebe Gretel,
        ich merke, auch wenn ich mal was nicht richtig verstehe, dass wir beide doch dasselbe meinen, was mich nicht so wirklich wundert. 😆

        Heil und Segen und alles Liebe

      6. 6.3.6

        Alfreda

        6.3.2
        Lieber Mohnhoff,

        ich denke, dass dieses „Verdichte-Energie-Experiment“ unserer Seelen als ein freudiges und lustvolles Abenteurer geplant war (Analogie Paradies), aber dass dann die Negativ-Anteile in Form von Eroberen dieses Experiment übernahmen und uns , als sehr gute Genetiker, unserer Fähigkeiten beraubten. Es gibt keine Lebewesen, die unnütze, besser ungenutzte, Gene haben, so wie wir mit unserer „Junk-DNA“, so sagte mir ein befreundeter Biologe.
        Wenn diese reaktiviert werden, dann haben wir wieder die Fähigkeiten mit denen ein Leben in der Grobstofflichkeit Spaß macht und wahre Erfüllung und Glück bringt. 😉

        In diesem Sinne Heil und Segen

      7. 6.3.7

        Alfreda

        Bitte um Entschuldigung, zwei Tippfehler:
        „Verdichtete Energie und Eroberern

  7. 7

    Kurzer

    Satansanbeterin! Marina Abramović kommt nach Bonn!

    An ihren Taten sollt ihr sie erkennnen!

    Pünklich zum 20. April, gefördert von der alliierten Besatzerverwaltung,
    exklusiv präsentiert in der „Bundeskunsthalle“, die totale Entartung:

    Marina AbramovicThe Cleaner

    Antworten
    1. 7.1

      Annegret Briesemeister

      Lieber Kurzer

      Ja diese Meldung ist ein wahrer absolut zu intolerierender Schlag ins Gesicht eines jeden aufrichtig fühlenden Menschen. Eine Verhöhnung und eine Erniedrigung durch das personifizierte Böse und eine beinah nicht mehr zu überbietende Ausgeburt des satanischen.
      Aber auch ein dermaßen nicht mehr zu überhörender Weckruf und ein für mich deutlicher fast nicht zu spürender Weckruf …Weckknall der Endzeit. Und noch einmal wird sich für alle deutlich sichtbar die Spreu vom Weizen trennen. Diese Früchte an denen wir sie erkennen, sind nun wohl nicht mehr zu übersehen und sie kündigen sich obendrein durch den abscheulichen Schwefelgestank der “ Hölle “ an.

      Jetzt erst recht Accon und Beverina
      Heil und Segen sind uns gewiss
      Annegret

      Antworten
      1. 7.1.1

        Artur & Berta

        Heil und Segen,

        ich nehme jetzt Deine Hinweise und die des Kurzen und tue mir den Hinweis zu einer von Abrahams Nachfahren aus der UdSSR nicht an.

        Vor einigen Jahren war ich auf den Heilertagen in München. Oh je … bei vielen dieser sog. Geistheiler reicht bereits ein Blick in die Augen um einen weiten Bogen um deren dunkles, mickriges Kabinett zu machen ….

        Es war auch ein russischer Wirbelsäulenbegradiger da mit einem Riesenstand. Bestimmt 5 Liegen standen da und auf jeder lag eine F rau und wartete auf den großen Meister und eine lange Schlange stand davor. So ging das den ganzen Tag von morgens bis abends durchgehend zum Messe-Sonderpreis von 100 EUR. Nachbehandlungen 60 EUR, was seltsam war, da seine geistige Wirbelaufrichtung für immer und ewig so bleibe. Nun denn, wer’s glaubt wird selig.
        Was aber der absolute Renner war, war seine Leidensgeschichte mit massiven Rückenbeschwerden, die keiner heilen konnte. Eines Tages, er saß gerade in der Badewanne, kam jemand von der Geistigen Hierarchie ins Badezimmer, der eine funkelnigelnagelneue Wirbelsäule dabei hatte, die ihm dann eingesetzt wurde. Alles war mit Fotos dokumentiert. Wer auf dem geistigen Weg geht auch ins Bad und hat nicht seine Kamera sofort griffbereit in der Nähe.

        Während der Typ bei einer an der Liege saß und seine Hände demonstrativ über ihren Kopf hielt, schaute er sich in der Runde nach all den netten Frauen um, die seinen Stand erwartungsvoll umringten.

        In unseren Herzen sind alle Antworten, die wir benötigen.
        Für dieses Leben haben wir von unseren Gott-Eltern alle Fähigkeiten mit auf den Weg bekommen, die wir für dieses Leben benötigen.
        Es gilt, sich zu erinnern!

        Rückführungen geschehen von ganz alleine, wenn man bereit für die Erfahrung ist und wenn man sie braucht oder durch dieses Erfahrung gehen soll um etwas zu erkennen. Das kann passieren, wenn man plötzlich an einen bestimmten Ort kommt oder plötzlich eine Person sieht und ein Vorhang geht vor dem inneren Auge auf. Rare Momente.
        Das hat nichts mit sog. Rückführungsthera-Dingsbumsdablabla zu tun.

        Das von Herzen geführte Gefühl ist der sicherste Ratgeber.

        Bei solchen Beiträgen wie zu dem dieser Tusse wäre vielleicht ein Hinweis ratsam, sich vorher zu schützen! Die Energie kann sonst schneller in einem sein, als man Blaubeerkuchen sagen kann. Und dann muß man schauen, wie man den Müll wieder rausbekommt. Vorsicht!

        Heil und Segen!
        A&B

      2. 7.1.2

        Sonne

        Mit den Geistheilern ist es wie mit den Göttern, dass meine Sichtweise nicht gefällt ist mir klar.
        Die Götter egal welchen Namen sie tragen werden wie Zwischenhändler/ Stellvertreter, der Urquelle allen Lebens angebetet.
        Warum?
        Ich werde es wohl nie verstehen.
        Das die so genannten Götter auch mit ihren Egos zu tun haben, könnt ihr Euch das nicht vorstellen? Auch die Götter führen Krieg. Wie oben so unten.
        Ein Tanz der Eitelkeiten wohin das Auge reicht.
        Wer in seine Schöpferkraft kommen will, kann das nicht erreichen indem er die Götter anruft und sie um irgendetwas bittet. Dadurch wird man zum Bittsteller und nicht zum Schöpfer.
        Warum müssen wir bitten, wo doch die Quelle der Liebe sowieso weiß was wir benötigen und uns dies auch schenkt als Geburtsrecht?

        Warum nicht den direkten Weg gehen und sich mit der Urquelle allen Lebens verbinden und sie durch sich selbst zum Tragen bringen?
        Es wäre mal interessant eine Liste zu erstellen, wie viele Götter es insgesamt gibt, aus allen Völkern der Geschichte.
        Dann müsste noch zusammengetragen werden, wer was gesagt und angeordnet hat.
        Und dann könnt ihr Euch aussuchen welcher Götter-Partei ihr dienen wollt.
        Ich hoffe es ist angekommen und das mein Kommentar auch für alle lesbar frei geschalten wird.
        HuS

      3. 7.1.3

        Bernwart

        Liebe Sonne,

        das siehst Du nicht ganz richtig. Unsere arisch- germanischen Götter sind alles einzelne Teile und Aspekte Allvaters/ Allmutters.- Odin-Wodans. Wir arisch-germanischen Menschen und Völker, sind alles Teilaspekte unserer Götter. Nicht wir Menschen haben uns unsere Götter erschaffen, sondern, die Götter haben sich ihre Menschen und Völker erschaffen. Wir sind ihre Zellen, ihre Kinder!

        Accon Sal Beverina

        Bernwart

      4. 7.1.4

        Mohnhoff

        Zu den obigen Fragen über den Fall und den Widersacher Gottes, ist die Jovian-Offenbahrung (JO) zu empfehlen. Findet sich im Netz oder im „Wissensbuch der ILU-Lehre und Jovian-Offenbahrung“. Dieses habe ich wohl im Februar von hier irgendwo gezogen. Ich fand die JO (als ich sie das erste Mal las, musste ich heulen) schon vor ein paar Jahren, und war erstaunt, sie jetzt mit der ILU-Lehre (Isais usw.) kombiniert zu finden. Also scheinbar sehen die Verfasser keine Widersprüche in diesen Narrativen.

        Hier die (defizitäre) Kurzfassung:

        Der Allvater schuf das Himmelreich in der Leere, und alle Pflanzen, Tiere und Engel (seine Abbilder, wir gehören dazu), die dort über Äonen lebten und schufen. Irgendwann wollte ein Großengel eine komplett eigene Schöpfung außerhalb des Himmelsreiches und ohne Gott erschaffen und zog mit seinen Anhängern aus dies zu tun, sie erschufen in der fernen Finsternis ein eigenes Reich, wurden aber immer unreiner und verderbter, da sie sich vom Licht Gottes entfernt und von ihm abgewandt hatten, ihn als Ursprung allen Lebens und Schaffens sogar verleugneten. Dieses Reich wird der Höllenpfuhl genannt und der Großengel Satan, der alte Drache, und seine Anhänger wurden DIE Teufel.

        Dann kehrten die Erschaffer der Hölle an den Rand des Himmelsreiches zurück (sie konnten es nicht mehr betreten) und verführten viele entgegen der Warnungen Gottes, in die neue Schöpfung zu kommen und dort zu leben. Die allermeisten waren entsetzt von dem, was sie dort fanden und kehrten zurück, viele kamen gar nicht dort an und kehrten irgendwo in der Leere um, u. A. weil viele Freunde mit ihnen zogen, nur um sie zur Umkehr zu bewegen, diese nun aber mit ihnen als Gefallene galten.

        Da sie nun aber unrein geworden waren und sich ihre Seelen verfinstert hatten, konnten sie das Himmelreich nicht mehr betreten, also schuf Gott ihnen zuliebe eine zweite Schöpfung außerhalb des Himmelreiches und gegenüber des Höllenpfuhls. Eine der Welten in dieser zweiten Schöpfung ist die Erde, die anderen nennen wir das Jenseits. In den Jenseitswelten gibt es dunklere und lichtere.

        Hier können die gefallenen Engel (wir!) nun leben für alle Zeiten, Ziel aber ist es, dass sie sich wieder Gott zuwenden und so rein werden, dass sie wieder und für alle Zeiten zurück ins Himmelreich (erste Schöpfung) können. Sie können aber auch (wieder) weiter abfallen und Sklaven der Hölle werden.

        Es gilt also zu unterscheiden zwischen den Lichtwelten im Jenseits und dem wahren Himmelreich Gottes. Die Asen sind wohl eher in Ersterem anzusiedeln. Isais sagte auch, das Grünland nicht zum Himmelreich zählt, sondern eine „eigene Sache“ ist. Und der Kampf zwischen Licht und Dunkelheit findet wohl „nur“ in den Jenseitswelten – inklusive der Erde als Brennpunkt statt, während im Himmelreich ewiger Friede herrscht, und in der Hölle ewige Finsternis.

        In der Bibel heißt es „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“. In der Urfassung sind die Wörter für Gott (Elohim statt El) und Himmel Mehrzahlwörter. Und es kann auch „der Anfang“ statt „am Anfang“ bedeutet haben.

        Es könnte also heißen „DER Anfang (==der Allvater) schuf DIE Götter (Engel, inklusive wir), DIE Himmel (Jenseitswelten (+ Himmelreich?)) und die Erde (unsere Welt)“.

        Soviel erstmal dazu.

        Gruß,
        Mohnhoff

    2. 7.2

      Annegret Briesemeister

      Zu 7. 1. 4

      Lieber Mohnhoff

      Danke für deine Erklärungen. Genauso lernte ich es über das “ Fallgeschehen „. Nur gehe ich heute auch der Frage nach, ob wir wirlich noch gefallene Engel sind, oder deren Nachfahren. Und ebenfalls könnte ich mir vorstellen, nicht immer nur ausschließlich auf der Erde inkarniert gewesen zu sein. Allerdings sind das erst einmal nur meine Gedanken.

      Accon und Beverina

      Antworten
    3. 7.3

      Alfreda

      7.1.4
      Vielen Dank, lieber Monhoff, für die Zusammenfassung, die mich inspiriert, endlich die Jovian Offenbarung zu lesen, die seit vielen Wochen ausgedruckt auf meinem Schreibtisch liegt. 😉
      Sie hat ja wirklich große Ähnlichkeit mit der Illu-Schöpfungsgeschichte.

      Hei und Segen

      Antworten
  8. 8

    Arhegerich Od Urh

    Heil und Segen,

    Loki:

    Bernwart hat es wieder einmal wunderbar erklärt.

    Loki ist der Wandelnde, der Wender.

    Damit derjenige, der Nautiz sein Wesen nennt.
    Nautiz ist der Nautiker und damit der, der den Weg kennt.
    Ein Wegking – der Wegkundige.

    Die Wender sind unter den heilerischen Menschen oder Wesen die Höchsten. Jeder Meister, jede
    Meisterin des spirituellem Pfad, sind Wender.
    Sie können alles und jedes wenden.

    Monhoff:

    Wer ganz und gar seine vollständige Wesenheit befreit, ins wirk-lich(t)e freie Sein und damit in die Selbstermächtigung bringen will, muß alle Entsprechungen des Alleinen in sich ent-decken und schließlich ent-wickeln.

    Odin ist daß Od in uns. Odall ist das Od im All.

    Allod ist auch Fimbultyr oder Wrala genannt.

    Alle Göttinnen und Götter unser Hyperboreischen Aryer sind entsprechungen des Einen Unnennbaren,

    Von Allod:

    Ursprünglich hieß es auch das Goth und nicht der Gott!

    Der kräftige Apfel.

    „Es ist nicht der Gegenpol zu Gott, den dieser zum Selbsterhalt im Sinne der Dualität benötigt, sondern höchstens ein Auswuchs der Spielwiese, welche im Spannungsfeld der
    Polaritäten zur Manifestation gebracht wurde. “

    Besser kann man es nicht mehr ausdrücken!

    Sal Og Sig, und daher, Accon Sal Beverina

    Antworten
  9. 9

    Artur & Berta

    Noch etwas zum Schmunzeln …

    An der Heilquelle von Lourdes geschehen täglich mannigfaltige Wunderheilungen.
    Blinde können wieder sehen, Taube wieder hören, Aussätzige haben wieder eine makellose Haut, wenn sie in diesem Wasser baden.
    Zuletzt wurde einer im Rollstuhl ins Wasser gefahren.
    Was glaubt ihr, wie ihm geschah?
    Nun, der Rollstuhl hatte eine komplett neue Bereifung ….. :))))

    Antworten
  10. 10

    Der Wolf

    Liebe Kameraden,

    Irgendwo wurde hier gesagt, daß es ein Karma in Wirklichkeit nicht gäbe. Genauso gut könnte man behaupten, einen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung existiere nicht. Denn nichts anderes bedeutet Karma, wobei man unterscheiden muß zwischen dem aktuellen Karma, welches im Zustand des Werdens entsteht und dem Karma, was aus unserer Vergangenheit herrührt, sei es die bislang verflossene Zeit unseres gegenwärtigen Lebensstromes oder jenes Karma, welches wir aus vergangenen Leben mit uns herumschleppen. Allerdings ist nicht jedes Karma negativ; es existiert auch positives Karma.

    Karma hat allerdings nichts mit dem zu tun, was wir Strafe nennen. Wir müssen nicht, weil wir bei Rot über die Straße gehen, mit schlimmen karmischen Konsequenzen rechnen, denn die Gesetze der Menschen interessiert „das“ Karma nicht. Freilich, wenn wir uns dabei erwischen lassen, dann bekommen wir trotzdem unsere 70 Euronen Strafe und den berühmten Punkt in Flensburg. Die einzigen Konsequenzen, die uns erreichen können, resultieren aus unserer Unaufmerksamkeit, die im schlimmsten Falle, wenn wir sehr unvorsichtig sind, damit enden können, daß wir von einem Auto oder Laster überfahren werden.

    Tja, selbstverschuldetes Unglück, in das wir sogar noch andere mit hineinreißen können.

    Auch werden wir keinesfalls in der Hölle braten müssen, wenn wir unsere GEZ-Gebühren nicht bezahlen. Der Strafbefehl der Behörden könnte trotzdem kommen. Wenn wir entschlossen sind, die drohenden Konsequenzen auf uns zu nehmen, dann ist das nicht unser Karma, allerdings setzen wir damit trotzdem eine neue Kette von Ursache und Wirkung in Gang und bestimmen damit den Grad an „bürgerlicher“ Freiheit, der den Rahmen unserer Handlungsmöglichkeiten einschränken oder vergrößern kann – je nach dem.

    In dieser Bereitschaft, alle Konsequenzen auf sich zu nehmen, besteht unsere Freiheit. Und entscheiden können wir uns immer nur im Jetzt, dem schmalen Zeitpunkt, welcher zwischen dem Vergangenen und dem Kommenden liegt. Blitzschnell ist er vergangen, und er kommt nie wieder, denn einen Augenblick später ist er bereits Vergangenheit und unserem direkten Einwirken entzogen. In dem kurzen Augenblick des Werdens sind wir frei, danach sind wir gebunden: Nämlich an die Konsequenzen unseres Tuns.

    Auf diese Weise können wir auch unserem vermeintlichen Schicksal entgegentreten, indem wir, aus unserem Herzen heraus handelnd, neue Ursachen setzen, die die negativen Folgen unseres vergangenen Tuns oder Lassens aufheben können.

    Karma ist so gesehen nicht moralisch wertend, sondern es bezeichnet nur die Folgen unseres Tuns, zu welchem Ergebnis sie auch immer führen mögen. Mit Strafe hat Karma nichts zu tun, doch ermöglicht es uns zu lernen, und zwar durch Handeln – oder auch Nichthandeln, denn auch dieses zeitigt Konsequenzen, gute wie böse.

    Da wir immer mit der Energie verbunden bleiben, die von uns ausgeht bzw. ausgegangen ist, fallen irgendwann die Folgen unseres Tuns auf uns zurück, mal früher, mal später, in Abhängigkeit von den komplexen Mustern und Zusammenhängen der Realität, in der wir uns bewegen. Es handelt sich hierbei um eine Abwandlung des Resonanzgesetzes.

    Vielen Menschen ist nicht klar, daß die ethischen Gesetze ebenfalls Naturgesetze sind, die freilich sich nicht immer sofort auswirken müssen, und deswegen glauben manche, sie seien nicht daran gebunden. Sie werden zu gegebener Zeit darüber belehrt werden, daß dies ein Irrtum ist.

    Und da es sich hierbei um Naturgesetze handelt, kann man ihnen nicht entgehen. Schlauheit alleine, auf die sich bestimmte Menschen so gerne verlassen, genügt da nicht. Sie kann vielleicht den unmittelbaren Folgen bestimmter Handlungen entgehen, den langfristigen jedoch niemals. Es kommt immer die Stunde des Ausgleichs, und dann muß man „zahlen“, ob man will oder nicht.

    Schauen wir uns auf dieser Folie mal die Gestalt Lokis an. Er verkörpert im Prinzip eine Urgewalt: Weder positiv noch negativ, sondern eher amoralisch; trotzdem bleibt auch er an die allgemeinen Gesetze gebunden und muß ebenfalls die Konsequenzen seines Tuns tragen; deswegen können ihn die Götter dazu verpflichten, den von ihm angerichteten Schaden wieder auszugleichen.

    Als Urkraft dient er der dem Prinzip der Wandlung. Er ist der Herausforderer, der einfach das tut, was seiner Natur entspricht. Und sind wir zu schwach, kann er uns täuschen oder binden, je nach dem. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als stark zu sein. Auch wir tragen einen Teil des Bösen – man könnte es auch das Chaos nennen – in uns. Und dieses Chaos gilt es mittels der Kraft des Geistes zu beherrschen und zu transformieren. Dann können wir seine Energie nutzen für konstruktive Dinge – und für die Wandlung.

    Daß diese eine positive ist, liegt an uns und nicht etwa an den Absichten einer Urgewalt, die einfach nur Kraft oder Energie verkörpert, zu welchem Zweck auch immer. Es kommt darauf an, sie zu beherrschen, und nicht, ihr zu erliegen. Denn:

    „Wohltätig ist des Feuers Macht,
    wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,
    und was er bildet, was er schafft,
    verdankt er dieser Himmelskraft;
    doch furchtbar wird die Himmelskraft,
    wenn sie der Fessel sich entrafft,
    einhertritt auf der eignen Spur,
    die freie Tochter der Natur.
    Wehe, wenn sie losgelassen,
    wachsend ohne Widerstand,
    durch die volkbelebten Gassen
    wälzt den ungeheuren Brand!
    Denn die Elemente hassen,
    das Gebild von Menschenhand….

    Der Meister kann die Form zerbrechen
    mit weiser Hand, zur rechten Zeit,
    doch wehe, wenn in Flammenbächen
    das glüh’nde Erz sich selbst befreit!
    Blindwütend mit des Donners Krachen,
    zersprengt es das geborstne Haus,
    und wie aus offnem Höllenrachen
    speit es Verderben zündend aus.“
    (aus: „Die Glocke“ von Friedrich v. Schiller)

    Der Gegenpol dazu ist die Macht der Ordnung (gr.: Kosmos). Über sie schreibt Schiller in demselben Gedicht:

    „Heil’ge Ordnung, segenreiche
    Himmelstochter, die das Gleiche
    frei und leicht und freudig bindet…“

    Um diesen Gedanken Schillers weiter auszufalten, bedürfte es eines erheblich erweiterten Kommentars. Hier sei darauf verzichtet. Es soll genügen, den notwendigen Gegenpol zu Loki benannt zu haben.

    Accon und Beverina

    Antworten
    1. 10.1

      Bernwart

      Heil Dir Kamerad Der Wolf,

      Gratulation! Das mit dem Karma(Garma) hast Du gut erklärt. Im deutschen Sinnspruch „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt`s zurück“, und im Märchen von der „Frau Holle“ ist es ebenfalls erhalten.

      Accon und Beverina

      Bernwart

      Antworten
    2. 10.2

      Annegret Briesemeister

      Lieber Wolf

      Ich danke dir für deine erklärenden Worte. Ich stelle fest, daß wir wohl unterschiedliche Vorstellungen von dem Begriff Karma und dessen Auswirkungen haben.
      Das Gesetz von Ursache und Wirkung, oder wie von Bernwart so wahr beschrieben, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück, ist eindeutig das nicht zu umgehende Naturgesetz. Aber das ist für mich nicht was ich unter Karma verstehe oder besser gesagt, beigebracht bekam. Ich lernte das Menschen die negatives Karma anhäufen in der vorhergegangenen Inkarnation, in ihrer nächsten dasselbe nicht nur auch erleiden müssen, sondern bis zum vollständigen Abtragen dessen aus der göttlichen Gemeinschaft ausgeschlossen sind. Also ähnlich wie lebendig in der Hölle bratend. Dieses Karma gibt es für mich von einem doch alle seine Kinder liebenden Vater nicht. Und daher erscheint mir der Begriff Karma oft schwammig und beliebig benutzbar. Ursache und Wirkung oder Aktio gleich Reaktio wären für mich Begriffe die das Geschehen und seine Auswirkungen besser beschreiben. Möglicherweise bin ich durch diese Art der Schuld, Sünde, Buße – Begriffe etwas empfindlich geworden. Und es kursieren mir auch ansonsten zuviele Bedeutungen des Karmabegriffes in der Gesellschaft, oder werden wie manch andere moderne Worte nahezu inflationär benutzt.

      Accon und Beverina
      Annegret

      Antworten
      1. 10.2.1

        Der Wolf

        Liebe Annegret,

        das Thema Schuld ist ein leidiges, weil es seiner Natur nach dazu geeignet ist, uns an das Negative zu binden. Schuldgefühle gehen ja eher damit einher, den Menschen ein Bewußtsein von Minderwertigkeit aufzuprägen, um sie dadurch in Kleinmut und Abhängigkeit zu halten. Völlig zu Recht, lehnst Du es daher ab, Dich zum Opfer von Schuldgefühlen machen zu lassen, von wem auch immer dies in Deine Richtung gesendet wird. Das, was wir Karma nennen, soll uns eigentlich nur helfen, frei von Fehlern zu werden und den Weg zum Göttlichen wiederfinden zu lassen. Es geht auch nicht darum, daß wir vom Göttlichen ausgeschlossen werden sollen, sondern darum, daß wir erkennen, daß wir selbst es waren, die sich vom Göttlichen abgewandt haben. Es liegt daher an uns, uns ihm wieder zuzuwenden. Nicht ein rachsüchtiger Gott will uns für alle Ewigkeiten bestrafen (das kennen wir nur von einem gewissen Hochstapler, der sich selbst Gott der Götter nennt), doch müssen wir selbst entscheiden, was wir wollen. Wir selbst sind ebenfalls Schöpfer und damit auch verantwortlich für das, was wir tun. Wenn wir falsch gehandelt haben – d.h. gegen die Schöpfungsordnung -, müssen wir unsere Haltung eben korrigieren, damit wir wieder in Einklang mit der kosmischen Ordnung kommen.

        Im übrigen – siehe der Beitrag von Kamerad Mohnhoff – sind nicht alle in der materiellen Welt inkarnierten Seelen gottabgewandte Seelen, sondern nicht wenige sind hier, um die anderen zu retten. Aber damit ist leider auch die Gefahr verbunden, daß wir selber zum Opfer der Chaosmächte werden. Umso wichtiger ist es auch für solche Seelen, einen klaren Kompaß für ihr Handeln zu besitzen. Das ist einmal unser Gewissen, welches uns mitgegeben wurde, und andererseits werden wir immer wieder von extra dafür befähigte und ausgewählte Seelen an die göttlichen Grundgebote rückerinnert. Diese besonderen Seelen bezeichnen wir als Avatare – göttliche Inkarnationen -, und im Prinzip gehören wir ebenfalls dazu, wenn auch die meisten von uns noch einiges zu lernen haben. Denn auch die Meister fallen nicht vom Himmel; auch sie bedürfen einer Ausbildung und Schulung.

        In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal an die Gebote der Isais erinnern, die uns bei unserer Aufgabe helfen und gleichzeitig einen Weg zurück zum Göttlichen darstellen.

        Was Schuldgefühle für den Einzelnen bedeuten, läßt sich auch auf größere Gemeinschaften übertragen. Allein daran können wir schon erkennen, wie verwerflich, ja satanisch der hier in unserem Lande gepflegte Schuldkult ist. Denn selbst, wenn alle Behauptungen über unsere Vergangenheit zutreffen sollten: Niemand von uns Nachgeborenen hat solche Verbrechen verübt, und dennoch versucht man, uns eine solche Schuld einzureden. Ja, man spricht sogar von einer unauslöschlichen Schuld. Was eine solche Haltung für diejenigen Seelen bedeutet, die so etwas anderen Menschen aufzwingen wollen, mag jeder für sich selbst erkennen. Jedenfalls, sofern eine solche Schuld existiert, ist es allein die Verantwortung der daran beteiligten Seelen, ihre Handlungen zu korrigieren und Wiedergutmachung zu leisten. Doch jemandem einzureden, er sei von Natur aus schlecht, obwohl er mit den genannten Verbrechen gar nichts zu tun hatte oder hat, kann nur als schwärzeste „Pädagogik“ bezeichnet werden. Jeder verantwortliche Erzieher weiß, wie schädlich ein solches Herumprügeln bzw. seelisches Herumtrampeln sich auf Menschen auswirkt. In Wahrheit wird damit das Gegenteil der verkündeten Absicht erreicht. Viel sinnvoller wäre es, die Menschen an ihr göttliches Potential zu erinnern und sie darin zu unterstützen, es wiederzufinden.

        Wenn die Geschichte des Neuen Testamentes einen Sinn gehabt haben sollte, bestand er genau darin. Aber „das Licht leuchtete in die Finsternis, doch die Finsternis hat es nicht begriffen“.

        Und auch das übelbeleumundete Dritte Reich hatte ja – zumindest anfänglich – versucht, der Judenheit die Möglichkeit zur „Aufrassung“ zu geben. Deswegen wurde die Auswanderung nach Palästina unterstützt und man verhandelte auf Ersuchen Rabbi Löws lange mit der Vichy-Regierung um das Überlassen von Madagaskar als Siedlungsraum für die Juden. Es kam dann anders, aber das ist eine andere Geschichte. Viele solcher Einzelheiten werden heute unterschlagen, damit man das gegen Deutschland gerichtete Narrativ aufrechterhalten kann. Selbst kleinere Differenzierungen sind im Rahmen des herrschenden Mythos nicht gestattet. Die daraus resultierenden Schlußfolgerungen bleiben jedem selbst überlassen.

        Accon und Beverina

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