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13 Kommentare

  1. 1

    Bernwart

    Der Sonnenwende Flammensegen

    Lohende Flamme leucht auf zu den Sternen!
    Lichtfahne knattre du kraftvoll im Wind!
    Sammle die Menschen, die nahen, die fernen,
    sammle sie alle, den Mann und das Kind!

    Zeig, wie von Reisern der heimischen Schollen
    lichtfroh entfacht, du vernichtest den Tand
    himmelansteigend in reinlichem Wollen
    göttliche Lohe, du, reinender Brand!

    Leuchtende Flamme! Im Lohen nach oben
    weisest den Weg du, das Ziel, unser Los:
    Rein sei das Wollen, zum Himmel erhoben,
    dann werden frei wir und einig und groß.

    Spiegle im Aug‘ dich und strahl in die Seelen,
    Flamme, mit deiner verzehrenden Kraft,
    daß bald nicht einer hier wolle mehr fehlen,
    wo alles lohet und alles mitschafft.

    Gluthauchverbreitende, leuchtende Flamme,
    strahlendes Abbild der glühenden Lieb!
    So führe die Menschen als Lohe zusammen,
    Vaterlandsliebe, der heilige Trieb.

    Lohe drum Flamme empor von der Erde,
    du, auch das Sinnbild sich opfernden Seins!
    Denn nur aus Opfern entsteht neues Werde,
    Leben für sich ist ein Leben des Scheins.

    Das ist der Flamme gesegnete Spende,
    daß sie aufs Neu uns zu Kämpfen entfacht,
    Sonnwend zur Schicksals geheiligter Wende
    werden läßt, wenn wir – so selber erwacht!

    Guido Rügger

    Deutschland Sal und Sig!

    Bernwart

    Antworten
    1. 1.1

      Mettler

      Heil und Segen, euch allen!
      Danke, lieber Bernwart, für den schönen Bericht. Es tut wirklich gut, dies alles zu erfahren und dann selbst danach zu leben. Vor etlichen Jahren sagte ich mal als es um Religion ging, daß ich mich zu keiner wirklich hingezogen fühle, denn am ehesten zieht es mich hin zum Heidentum mit seiner Naturverbundenheit. Heute darf ich mich ein ums andere mal freuen, daß ich zu euch gefunden habe! Das macht mich wirklich glücklich!
      Auch das ausgesprochen schöne Gedicht von Guido Rügger berührt in besonderer Weise mein Herz, so daß ich dieses Weihnachten mit ganz neuen Sinnen wahrnehmen und feiern werde. Ein ganz großes Dankeschön für diese Zeilen!

      Accon und Beverina, Heil und Segen und Heil Heil Heil unserem heiligen Deutschen Reich!
      RDG, Mettler

      Antworten
  2. 2

    Bernwart

    Die Sonnwendnacht (Joseph Hieß)

    Die Sonnwendnacht ist ein gar seltsam Ding,
    es stehen viel Schemen mit uns im Ring.
    Es stehen viel Tote in unseren Reih`n
    und starren mit uns in die Glut hinein.

    Gefallene Brüder, die einst voll Kraft
    und heißem Empfinden gewirkt, geschafft.
    Erschlagene, heimatvertrieben, blind,
    die roh man gemeuchelt mit Weib und Kind.

    Viel Tausend, die einst den Flammen nah,
    steh`n still nun ums Feuer und sind mit da.
    Ihr könnt sie nicht sehen, ihr hört sie nicht …
    Oh, Schemen und Schatten sind viele im Ring,
    und jeder von ihnen am Leben hing.

    Und jeder – wie wir – einst ein Kämpfer hart
    für Volkstum und Heimat und Väterart.
    Denn was sie gewesen, daß sind nun wir,
    wir sind die Erben. – Wir stehen hier
    gemeinsam mit ihnen zur Sonnwendnacht,
    im Ring um das Feuer und halten Wacht!

    Deutschland Heil und Sieg!

    Bernwart

    Antworten
  3. 3

    Bernwart

    Heil Euch Kameradinnen und Kameraden!

    Heute ist die Winter-Sonnwendnacht. Ich wünsche Euch allen eine schöne und fröhliche Sonnwendfeier am wärmenden Feuer. Mit Met oder Julbier,, Feuersprüchen Und Gesang.
    Beim Sonnwendfest gedenken wir unserer Götter und unserer Ahnen. Alleine oder zu zweit in der heimischen Wohnung geht`s natürlich auch, nur etwas kleiner und ohne großes Feuer.

    Deutschland Heil und Sieg!

    Bernwart

    Antworten
  4. 4

    Petra K.

    Das ist wieder sooo ein wunderbarer Beitrag, einfach fantastisch. Man taucht in eine Welt ein, die unter heutigen Gesichtspunkten so fern, im Herzen der Aufgewachten aber so nah und vertraut ist. Danke dafür.
    Wir haben im letzten Jahr auch das Julfest gefeiert.

    LG
    Petra K.

    Antworten
  5. 5

    Linde

    Lieber Kurzer, liebe Anwesende,

    ich wünsche allen ein gesegnetes Fest und ein friedliches und gesundes Neues Jahr!

    Vielen Dank für Eure Gedanken, Euer Wissen und die hier gesammelte Weisheit und Herzensgüte.

    Ich bin dankbar, dass es Euch gibt!

    Heil und Segen, Linde

    Antworten
  6. 6

    Reichsritter

    Wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest mit einem musikalischen Gruß aus dem Erzgebirge von den Geschwistern Caldarelli.

    Antworten
    1. 6.1

      Der Wolf

      Ach, wie schön und herzerwärmend! Dank Dir, lieber Reichsritter!
      Grüße vom Wolf

      Antworten
  7. 7

    Lüne

    Danke mein lieber Zeitgenosse Reichsritter, für diese wunderschönen und erbaulichen Weihnachtsgrüße aus der weihnachtlichen Deutschen Heimat . . .

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie, so wie all Deinen Lieben ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Geiste unseres wahrhaftigen Heiland, als auch Gesundheit, Glück und Wohlergehen, beruflichen und geschäftlichen Erfolg und natürlich auch ein gutes, friedliches und gesegnetes neues Jahr 2018.

    Von ganzem Herzen, Dein Zeitgenosse und Kamerad Z. B.

    Antworten
    1. 7.1

      Reichsritter

      Danke Dir vielmals, Kamerad Lüne für Deine lieben Worte

      Antworten
  8. 8

    Ohne Unterschrift gültig

    Liebe geschätzte Kameradinnen und Kameraden, Heil und Segen sei Euch Allen in besonderem Maße zuteil!

    Ich wünsche Euch von ganzem Herzen besinnliche Weihenächte und alles Gute sowie persönliches und familiäres Wohlergehen.

    Mögen wir in diesen Tagen uns kurz erinneren an unseren eigenen Weg und den aller Freunde hier, der uns dann doch so vortrefflich zusammenbrachte.

    Lasst uns in diesen Tagen kurz an einander denken.

    Keiner von uns ist dem anderen wirklich fremd, gesehen haben wir uns jedoch kaum oder nur selten und doch kennen wir uns in Innigkeit.
    Mögen wir aus dieser Verbundenheit unsere Kraft und Freude schöpfen.

    Mein Dank speziell dem werten Kurzen, seiner steten Mühe und ganz herzlich sei Dir in herausragendem Maß grosser Dank und Segen zuteil.

    Heil und Segen!

    Vlg
    OUg

    Und es sieht doch gar nicht so schlecht aus, man lese in Muße beim N8waechter den Beitrag
    -Gemengelage am 22. Dezember 2017-

    Antworten
  9. 9

    Thorson

    Werte Heimkehr Gemeinde,

    eine klitzekleine Ergänzung zum tollen Artikel von Bernwart.

    Mit dem Julfest wird der Beginn des neuen Sonnenjahres und des wiederkehrenden Lichtes nach der Wintersonnenwende gefeiert. Die Sonne erreicht um den 20./21./22. Julmond (Dezember) ihren tiefsten Stand im Jahreslauf. Dies ist die dunkelste Zeit des Jahres, die mit unwirschem Wetter (Regen, Schnee, Kälte …) einhergeht. Der mythisch gedeutete Naturvorgang dieser Zeit ist die Sonnenwende, also die längste Nacht des Jahres. Und in dieser dunkelsten Zeit bildet die Wintersonnenwende den Wendepunkt. Von nun an werden die Tage wieder länger und die Sonne wird bald an „Kraft“ gewinnen, um das Leben, das wie tot in der Erde ruht, neu entstehen zu lassen.

    Unsere Ahnen sendeten in ihrer langen Winternacht Boten auf die Gipfel ihrer Berge, um die wiederkehrende Sonne zu erspähen. Mit dem tiefsten Sonnenstand verharrt die Sonne 2 bis 3 Tage dort, bevor die Wintersonnenwende dann tatsächlich sichtbar wird. Dann erhebt sich ein unermeßlicher Jubel und man feiert das Fest der frohen Botschaft des Lichts, die Weihenacht am 24./25. Julmond/Dezember, heute Weihnacht oder die Heilige Nacht mit der „Geburt“ des Lichtes. Hier geht es nicht um die Geburt eines Heilands, dies ist ein künstliches Produkt der Kirche, sondern der „Geburt“ des Lichtes, der Leben spendenden Sonne.

    Das Julfest dauert nun 12 Raunächte lang. Ein vollständiger Mondumlauf dauert 29,5 Tage bei 12 Umläufen kommen wir auf 354 Tage, also ein Mondjahr. Nun fehlen noch 12 Tage um ein Sonnenjahr zu vervollständigen. Dies sind die 12 Raunächte, die jeweils einen Monat symbolisieren. Deshalb spricht man auch von der „Zeit zwischen den Jahren“, einer Zeit, die nicht so richtig zum Jahreslauf dazugehört und mit der man deshalb allerlei magisches verbindet. Die Erste der Raunächte symbolisiert den Januar als ersten Monat. Was man in dieser Nacht Träumt und am Tage tut, wiederfährt uns im Januar des neuen Jahres. Die zweite Raunacht entspricht dann dem Februar usw. In dieser Zeit der 12 Raunächten sollte die Arbeit ruhen und die Hausarbeit auf ein Minimum reduziert werden. Es ist eine Zeit der Einkehr, der Besinnung und des Rückblicks auf das vergangene Jahr.

    Dies ist eine Sichtweise aus der natürlichen Ordnung heraus, die mir am meisten zusagt. Unser Julfest in diesem Jahr 2018 beginnt mit der ersten Raunacht vom 20.12. zum 21.12. Also heute Nacht.

    Heil und Segen
    auf all unseren Wegen
    Thorson

    Antworten
    1. 9.1

      Clara Schumann

      Danke Thorson für die wertvolle Ergänzung! Genauso empfinde ich es.

      Antworten

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