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31 Kommentare

  1. 1

    Age

    Moin Moin,

    danke für die Erklärungen, Bernwart. Danke dem Kurzen für die Verlinkung zum Video „Derzeitige Lage in der Welt“ beim N8W. Ein super Video von einem sympathischen, sehr sachlichen Journalisten.

    Thema Instinkt:
    Ich kann da zwar nur von mir schreiben – der Instinkt ist wirklich nur „scheinbar“ verloren gegangen. Meiner funktioniert bestens.
    Ein (von vielen anderen) ganz aktuelles Beispiel aus meinen Waldwanderungen:
    Ich war tief im Wald unterwegs und kam in neue Gebiete. Schon spürte ich eine Veränderung in mir. Anspannung kam auf. Ich ging immer langsamer, sehr bewußt und eine Art Warnung „Vorsicht“ kam in mir auf. Ich ging auf dichtes Gestrüpp zu (noch ca. 30m entfernt). Dann kam mir der Gedanke „Da gehe ich nicht rein!“. Ich tat weitere 3 Schritte in Richtung Gestrüpp und plötzlich stand ich in einer warmen, tierischen, beissend in der Nase, Dunstwolke. So als ob man die Tür zu einem Kuhstall oder Schweinestall öffnet.
    Mir war sofort klar, daß dort im Gestrüpp Wildschweine liegen. Mein Puls schlug automatisch hoch. Die 3 Schritte machte ich sofort zurück und brachte weitere Meter Abstand zw. mir und dem Gestrüpp. (die Bachen werfen bald ihre Frischlinge – dann verlieren sie ihre Angst vorm Menschen und greifen sofort an – ich vermute, daß dort eine Bache in ihrem Wurfkessel lag)
    Sehr interessant finde ich hier, daß erst der Gedanke kam und dann sofort die Bestätigung dessen.
    Dieses Fühlen – Anspannung, die Sinne sind geschärft als sonst, erlebe ich immer wieder im Wald.
    Ich denke, ähnlich ist es beim Gehen in der Stadt.
    Komme ich in eine „dunkle Gasse“, ist eine ähnliche Anspannung zu fühlen. „Vorsicht geboten“ klingt es im Inneren.
    Das ist Instinkt.

    Kurzer, das Video aus Lettland („Die Kraft, Schönheit….der heidnischen Kultur“) ist so sehr bewegend!! Einfach wunderschön. Und all die schönen, weißen Frauen erst!! 😉
    Ich hatte gleich Bilder von den Elben aus Herr der Ringe vor dem inneren Auge. Sehr erhaben!

    Gruß
    M.

    Antworten
    1. 1.1

      Bernwart

      Grüß Dich Age,

      danke dafür, daß Du uns an Deinem Erlebnis teilnehmen läßt. Natürlich gab und gibt es immer Menschen, die ihre Instinkte, Gefühle und Intuitionen nicht ganz verloren haben. Nur im Großen und Ganzen war es wohl nötig für die Verstandesentwicklung des Menschen. In der heutigen Zeit, zum Ende des Fische-Zeitalters, in der wir uns (die ganze Erde) wieder der Zentralsonne unseres Sternensystems, der Schwarzen Sonne annähern, gelangen wir in ihren Strahlungsbereich. Dadurch erlangen immermehr Menschen, je nach Bewußtseinsstand, (früher oder später) auch wieder die Anbindung an die Götterebenen. Auch Wotan wird sich weiterentwickeln und bekommt sein zweites Auge zurück.

      Alaf Sal Fena!

      Bernwart

      Antworten
      1. 1.1.1

        Age

        Sei gegrüßt Bernwart,

        warum hat sich der Verstand fast aller Menschen zu so einem Monster entwickelt? Du schreibst, für die Verstandesentwicklung war es wohl nötig Instinkt, Gefühle und Intuition, ich sage mal, hinten an zustellen.
        Wie konnte die Verstandesentwicklung so eskalieren? Es scheint mir, als wenn Gutes (Instinkt, Gefühle, Intuition) gegen „Schlechtes“ (Verstand) eingetauscht wurde. Versteh mich richtig, der Verstand ist ein geniales Werkzeug, aber diese zentrale Position, die er seit einigen hundert Jahren eingenommen hat, hatte bis heute große, schlechte Auswirkung auf die Menschheit.
        Was ist da schief gelaufen?

        Aber nun scheint es sich ja wieder zu drehen, wie du schreibst.

        Gruß
        Age

    2. 1.2

      Rabe

      Werter Age,

      meiner Meinung nach ist der Verstand nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, sondern existiert, um einen wichtigen Anteil zum großen Ganzen zu leisten.

      Problematisch wird es, wie bei allen Dingen, wenn man den gesunden Mittelweg verlässt. Und in Bezug auf den Verstand wurde dieser Mittelweg verlassen. Verlässt man den Mittelweg kann man in Extreme geraten, welcher in meinen Augen sehr oft mit äußerster Vorsicht zu genießen sind, da sie einen schnell auf Abwege führen können, welche meistens niemals gut sind.

      Man muss also den kalten, gefühllosen Verstand wieder in Einklang mit den restlichen Komponenten bringen, soweit ich es verstanden habe.

      Für den Satan und seine Diener ist diese Art von menschlichen Verstand sicher nützlich, wie wir ja im Fische-Zeitalter gesehen haben. Da herrscht Potential für Korruption.

      Und die germanischen Stämme haben sich eben auch mit hineinziehen lassen, wobei hier ja der hier beschriebene Verstand nur einer von sehr vielen Faktoren ist und war. Aber ich denke, diese Erfahrungen gemacht zu haben wird uns im Endeffekt helfen, anstatt schaden.

      H u S

      Rabe

      Antworten
      1. 1.2.1

        Age

        Werter Rabe,

        ich bin deiner Meinung. Der Verstand ist nicht grundsätzlich schlecht. Er ist ein Werkzeug, welches der Mensch zu seinem Zwecke nutzt. Das heißt, wir kontrollieren ihn – so sollte es sein. Nun ist es aber so, daß der Verstand uns kontrolliert. Das liegt daran, daß wir uns mit ihm identifizieren.
        In einem anderen Blog schrieb ich dazu schon mal:
        „Sind wir mit unserem Verstand identifiziert, übernehmen wir seine Gedanken und halten sie für unsere eigenen.
        Lösung: Erkenne – Du bist nicht dein Verstand!
        Zitat Eckhart Tolle:
        „Der Philosoph Descartes glaubte, er habe die fundamentalste Wahrheit gefunden, als er seine berühmte Aussage machte: „Ich denke, also bin ich.“ (1641) In Wirklichkeit hat er damit den grundlegendsten Irrtum ausgedrückt, nämlich den, Denken mit Sein und Identität mit Denken gleichzusetzen. Der zwanghaft Denkende, also fast jeder, lebt in einem Zustand von scheinbarer Getrenntheit, in einer krankhaft komplexen Welt ständiger Probleme und Konflikte, einer Welt, die ein Spiegel für die wachsende Zerstückelung des Versandes ist….“

        Der Kommentar 2 von Annegret Briesemeister erklärt das auch nochmal sehr gut.

        Meine Frage war/ ist aber: Wie konnte es dazu, zu dieser Entwicklung, kommen? Scheinbar kann zumindest hier keiner die Frage beantworten.

        Gruß
        Age

      2. 1.2.2

        Bernwart

        Werter Age,

        Du schriebst in Deinem letzten Kommentar.
        „Meine Frage war/ ist aber: Wie konnte es dazu, zu dieser Entwicklung, kommen? Scheinbar kann zumindest hier keiner die Frage beantworten.“

        Ich denke das kommt daher, weil der kalte Verstand, das Gefühl, das Herzdenken fast vollkommen in den Hintergrund gedrückt hat. Der kalte Verstandesmensch kann zur Bestie werden. Unsere Kinder werden heute leider auch so erzogen. Damit sie im Leben „weiterkommen“, sie müssen sich durchsetzen, ohne Rücksicht auf Menschlichkeit! Rücksichtnahme und Höflichkeit ist in ihren Augen nur etwas für Schwächlinge.
        Ein Systemwechsel muss her,- dann bekommen wir auch wieder ein anderes, freundliches Denken zum Miteinander.

        Heil und Segen

        Bernwart

      3. 1.2.3

        Annegret Briesemeister

        Zu 1. 2. 1

        Werter Age

        Wie konnte es dazu kommen?
        Ich wagte bereits einmal die These in den Raum zu stellen, daß wir selbst diese “ dunklen Kräfte “ durch unsere Ängste geschaffen haben. Diese nahmen über alle Jahrtausende die die Menschen existieren immer stärker zu und manifestierten sich so, daß sie eigene körperliche Form annahmen, die aber ohne Seele blieb, daher negativ geprägt und sich gegen uns, die Beseelten wendend. Wir alle wissen welche absurden Formen Ängste annehmen können und wie sie uns im Griff haben können. Nimm nur einmal die verschiedenen Zwänge.
        Die Angst mit der stärksten Auswirkung könnte gewesen sein, daß wir im Laufe immer weiterer Inkarnationen unsere Unsterblichkeit vergaßen und somit Angst vor dem Tod hatten. Diese Angst wurde zur eigenständigen abgespaltenen und doch auch von der Quelle kommenden Daseinsform, denn wir die aus der Quelle kommenden schufen sie.
        Um nun diese allmählich immer mehr lähmenden Ängste zu kontrollieren ( allerdings auch ein Trugschluss ) legten wir zunehmend die Intelligenz des Herzens und der Seele ab, wollten uns nicht mehr auf unsere Intuition stützen und schon gleich garnicht verlassen, hielten sie irgendwann für eine Sinnestäuschung und so trat der Verstand in den Vordergrund. Dieser schien alles erklären zu können und übernahm allmählich ganz die Kontrolle und löste somit die Intelligenz des Herzens fast vollständig ab.
        Aber eben nur fast vollständig, denn dem Verstand war von Anbeginn durchaus klar, daß er der Intelligenz des Herzens niemals komplett den Rang ablaufen würde und niemals komplett die Seele überdecken würde. Denn letztlich ist das wahre Leben nicht mit dem Verstand weder wahrzunehmen noch zu beschreiben oder zu erklären.

        Heil und Segen
        Annegret

      4. 1.2.4

        Annegret Briesemeister

        Zu 1. 2. 1

        Werter Age

        Erlaube mir noch einen kleinen Nachtrag. Es heißt nichts Unwirkliches kann bestehen bleiben und nichts Wirkliches kann jemals zerstört werden.
        Das heißt schlicht unbeseelte Wesen sind unwirklich, nicht von Substanz und werden somit nicht bestehen bleiben. Seelen aber sind wirklich, sie bilden die Quelle ab, sind Substanz aus der Quelle, Teil der Quelle selbst und können somit niemals zerstört werden.
        Es ist mehr den je an uns, die Unbeseelten zu entlarven, sie selbst werden ihrer “ Natur “ gemäß dazu beitragen, sie zu benennen und ihnen endlich vollkommen unsere Energie dauerhaft zu entziehen. Unsere Energie ist ihre Nahrung, wir haben sie geschaffen und ihnen mit unserer Energie ermöglicht Wesenheiten zu werden. So sind wir es, die unsere Energie jetzt wieder vollständig auf uns verwenden und ihnen ihre Nahrung entziehen, sie werden verhungern und wie zu lange wabernde Nebel verschwinden. Dann wird das vollkommene Licht an diese Stelle treten und wir mit Mutter Erde und allem auf ihr Beseelten endgültig heilen. Seit den vergangenen Rauhnächten werden wir mehr denn zuvor von der Quelle darin unterstützt, ja geradezu gedrängt.

        Heil und Segen
        Annegret

      5. 1.2.5

        Age

        Werter Berwart,

        dir stimme ich vollkommen zu. Die Kinder, vor allem in Städten lebend, werden zur Unselbstständigkeit erzogen, zu Sklaven im Endeffekt. Deren Eltern (wie auch meine) wurden ebenso erzogen. So ist es ein elender Kreislauf….
        Auf dem Land aufwachsende Kinder sind selbstständiger.

        Werte Annegret,
        vielen Dank für deine Meinung! Ich nahm an, daß es eine Art Knackpunkt gegeben hätte – also ein gabz bestimmtes Ereignis in der Geschichte. (vergleichbar mit 9/11 – das war ja auch der Knackpunkt (Türöffner) für so vieles..)
        Aber nun gut, es war dann eben doch „nur“ eine langsame Entwicklung.
        „daß wir selbst diese “ dunklen Kräfte “ durch unsere Ängste geschaffen haben. Diese nahmen über alle Jahrtausende die die Menschen existieren immer stärker zu und manifestierten sich so, daß sie eigene körperliche Form annahmen, die aber ohne Seele blieb, daher negativ geprägt und sich gegen uns, die Beseelten wendend.“

        Gruß
        Age

  2. 2

    Annegret Briesemeister

    Heil dir Bernwart

    Hab einmal mehr meinen aufrichtigen Dank für diese wahrhaftigen und grundlegend wichtigen Erkenntnisse, die du uns immer wieder in liebevoller Weise näher bringst.
    Daraus kann die Seele ableiten und hineinspüren, darin erneut erkennen.

    Ich möchte hier etwas mit aufgreifen, was Thomas gestern schrieb. Es geht um die Beschreibung, die ich von der Wahrheit für ihn gut getroffen habe. So sah ich mir die Worte Beschreibung und das dazugehörige Erklärung etwas genauer an, um beide zu analysieren.
    Schlussfolgerung :
    Die von “ Außen “ abgegebenen Erklärungen und Beschreibungen sind selten dem dienlich, was wir “ der Wahrheit näher kommen “ bezeichnen. Immer stet dahinter eine Absicht des Erklärers, des Beschreibenden und diese Erklärungen sind daher für uns allenfalls temporär befriedigend.
    Wenn wir allerdings selbst in uns erforschen und aus unserem Inneren, dem Selbst, in Verbindung zum UR wissen der Quelle allen Seins schöpfen, daraus dann beschreiben und erklären, fühlt das Gegenüber eine wahrhaftige Erklärung, die zur KLARHEIT und eine wahrhaftige Beschreibung, die zur ERKENNTNIS führt. Die Seele des Gegenüber fühlt, daß sie sich einschwingen möchte, verstanden und gut beraten wird.
    So können wir allmählich immer mehr wie ein Seismograh erspüren, ob Erklärung und Beschreibung einer wahrhaftigen Seele entspringt oder der weiteren Verwirrung und Verhaftung im Außen dienen soll.
    Und so komme ich folgerichtig zum Instinkt und der Intuition.
    Neben den Tieren sind auch Pflanzen und Mineralien noch vollkommen an ihre kosmische Datenbank angeschlossen. Bei genauer Beobachtung und dem Hineinspüren kann man dies gut erfahren und davon eigene Erkenntnisse ableiten, so man möchte und es vermag.
    Der Instinkt und die Intuition sind beim Menschen nicht nur größtenteils abhanden gekommen, sondern selbst der Begriff, zumindest der des Instinktes wurde und wird nahezu verbrämt, da in diesem Falle bedauerlicherweise und vollkommen irregeleitet als “ niederer Instinkt “ den Tieren zugeordnet.
    Der Verstand als Kompensierung lässt dafür jeglichen Geist, das Gefühl, die Sprache der Seele nahezu verstummen.
    So leistet er Beachtliches, aber zugleich Seelenloses. Der gesunde Menschenverstand ist hiermit weder gemeint noch darin enthalten, denn er unterscheidet sich nicht nur von ihm, sondern ist lebensnotwendig.
    Die dem Verstand allgemein zugeordnete Intelligenz, der Intellekt, vielgepriesen, deckt das Wesentliche, die WAHRE INTELLIGENZ der Seele zu.
    Sie allein ist es aber, die uns nicht nur aus der Quelle mitgegeben, uns aus ihr beständig schöpfen, wissen lässt, sondern auch das Ausschlaggebende für WAHRE VERÄNDERUNGEN, für wirklich NOT wendige Veränderungen, für die Rückkehr zur natürlichen Ordnung.
    Ich denke, anders als Dieter Broers, daß die Erfahrungen im Irdischen nicht notwendig damit einhergehen sollten, den Schleier über das Wissen, die Ausblendung allen Wissens der Quelle bedeuten müssen.
    Ich denke, irdisches Leben war von Anbeginn aus der Quelle kommend vorgesehen und andere “ Umstände „…wahrscheinlich auch vorgesehene …führten zum fast vollständigen Vergessens von ALL em was ist und immer sein wird.
    Ich denke ebenso nicht allein die Bewusstwerdung ist Erklärung für das Lüften des Schleiers, denn ohne daß sich die beseelten Menschen im Innern in ihrer Seele über diesen vorhandenen Schleier klar sind, würde auch keine Bewusstwerdung nützen. Bevor wir inkarnieren fassen wir als Seele unseren Plan für das irdische Leben und kommen also uns bereits des Schleiers bewusst, hierher. Sonst wären wir für mein Verständnis nicht in der Lage, überhaupt zu erkennen, zu erinnern, zu verändern.

    Vertraue deiner Intuition,
    hinterfrage lieber die anderen.

    Am Anfang war das Wort,
    und das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. 😉

    denn :
    es ist ALL es schon gesagt,
    nur noch nicht von ALL en. 😉

    Heil und Segen
    Annegret

    Antworten
  3. 3

    Albert Leo Schlageter

    Autorin lebt babyfrei „Ein Kind ist das Schlimmste für die Umwelt“

    Da wünscht man sich doch, auf diese glänzende Idee wären schon die Eltern dieser Kreatur gekommen!

    Antworten
    1. 3.1

      Age

      Purer Wahnsinn! Schau in die Augen dieser Kreatur – da ist Eiseskälte.
      Und von wegen „Deutsche“ Autorin – dem Namen nach (und der Nase?) ist die J**in.
      Schon rein äußerlich erinnert die sehr stark an die Kreatur Barbara Lerner Spectre.

      Antworten
  4. 4

    Bernwart

    Heil Euch,

    ich möcht doch gerne die Diskussion wieder zum Thema des MIMIRSBRUNNEN zurück führen.
    Zum Titelbild des Mimirsbrunnen habe ich folgende Erklärung: Thale, ein hübsches Städtchen im Nordharz gelegen, unweit von Wernigerode und Quedlinburg gelegen, ist wie der ganze Harz (Herz) von zahlreichen alte-germanischen Kultplätzen umgeben. Dazu gehört die „Roßtrappe“, der Hexentanzplatz, die Teufelsmauer und das ganze Bodetal. Der Name Bode für das kleine Flüßchen ist der Sage nach der Name eines „bösen Ritters, der eine Prinzessin raubte, und bei der Verfolgung mit seinem Pferd von der Roßtrappe, über das tiefeingeschnittene Bodetal hinweg, zum Hexentanzplatz springen wollte und dabei aber in den Fluß stürzte. Der „Bode“ erinnert aber sehr stark an WODE – WODAN.
    Nun, am besagten Brunnen steht ODIN-WODAN und füllt sein Trinkhorn mit dem klaren Quellwasser, das als Springbrunnen aus dem Brunnenfelsen spritzt. Umgeben ist Odin-Wodan von vier Zwergen und anderen mythischen Edda-Figuren. Der Brunnen nennt sich in Thale „Brunnen der Weisheit“ und befindet sich direkt vor dem Rathaus. (Ob sich der Planer etwas dabei gedacht hat ?) Der Brunnen ist ein Teil des Mythenweges (der Edda), der sich durch den ganzen Ort hinzieht. Dazu kann man den Thaler Stadtvätern nur gratulieren.

    Mythenweg in Thale

    Bilder HIER

    Ein Besuch lohnt sich, auch mit Kindern.

    Heil und Segen

    Bernwart

    Antworten
    1. 4.1

      Annegret Briesemeister

      Lieber Bernwart

      Der Brunnen der Weisheit vor dem Rathaus spricht wohl für den Wunsch des Planers, in diesem Hause mögen weise Entscheidungen getroffen werden. Interessant zu wissen wäre es, ob sich die Menschen die in Thale und Umgebung leben, sich der Bedeutung des von dir geschilderten bewusst sind. Ich war leider noch nie in Thale, nur in der Schulzeit in Wernigerode und Quedlinburg.
      Umso mehr freue ich mich über deine Beschreibungen und Erklärungen und das du unsere Aufmerksamkeit zurück lenkst auf das Wesentliche, die Erwähnung der zahlreichen germanischen Kultplätze im Harz. Am meisten bekannt ist sicherlich Roßtrappe und Hexentanzplatz, aber auch deren wahre und ursprüngliche Bedeutung dürfte bereits wenn nicht verloren gegangen, so doch verwässert in den meisten Überlieferungen sein.

      Heil und Segen
      Annegret

      Antworten
      1. 4.1.1

        Bernwart

        Liebe Annegret,

        da hast Du leider recht! Die alten Heimatsagen des Harzes, sind alle christlich überlagert und trotzdem erkennt man in den meisten noch ihren alte Botschaft, wenn man statt Teufel den Wotan und statt Hexen, die weisen Frauen, Hagedisen einsetzt. Es waren alles alte Kultplätze der Thüringer und Sachsen. Besonders der sog. „Hexenalter“ auf dem Brocken, dem Blocksberg des Dr. Faust. Wahrscheinlich haben sich in der Frühzeit der Christianisierung Germaniens, dort an den Kultplätzen die alten Getreuen mit Teufelsmasken maskiert, um die Christen abzuhalten, damit sie ungestört ihre alten Feste feiern konnten.

        Heil und Segen

        Bernwart

      2. 4.1.2

        Annegret Briesemeister

        Zu 4. 1. 1

        Lieber Bernwart

        Das ist eine schlüssige Erklärung, daß die alten Getreuen mit dem Aufziehen der Teufelsmasken die Christen abhalten wollten, um ihre Feste zu begehen.
        Somit haben sie Klugheit angewandt und den “ christlichen Teufel “ vordergründig in seine eigene hässliche Fratze blicken lassen.

        Heil und Segen
        Annegret

    2. 4.2

      Mann René

      Heil dir Bernwart,

      ich war im Mai 2016 mit Weib und Tochter in Thale und auf dem „Hexen“tanzplatz.
      Unbeschreiblich, welch Energie sich dort befindet und empfinden lässt. Damals empfand ich sie regelrecht erdrückend. Rückblickend mag es daran gelegen haben, dass ich diese Energie noch nicht einordnen konnte. Soviel zum Thema Intuition und Instinkt, da diese dennoch funktionierte.

      Ironischer Weise sei noch erwähnt, dass mein Reisegefährt, kurz vor Erreichen des Ziels einen Kilometerstand von 66666 anzeigte. Und dass, trotz einiger nicht bewusst geplanter „Um“wege vor Erreichen des Ziels. Das empfinde ich als Weckruf mit dem Ganzen Zaunfeld, anstatt nur mit dem Zaunpfahl.

      Heil Euch

      René

      Antworten
  5. 5

    Joachim Mader

    Liebe Freunde und Gleichgesinnte,

    als Schuljunge habe ich die germanischen Götter- und Heldensagen gelesen, ich habe sie geradezu verschlungen und in mich aufgenommen. Es war eine Gedankenwelt, in der ich mich geborgen und heimisch fühlte. Daher ist mir auch die christliche Religion fremd geblieben, als etwas nicht unserer Natur Entsprechendes erschienen. Die tiefere Bedeutung der Sagen und der Edda erschließen sich erst nach und nach. Insofern bin ich für die Ausführungen von Bernwart dankbar.
    Wo ich uns derzeit sehe, ist die brennende Halle an Etzels Hof, in der die Nibelungen ihrem Ende entgegensehen. Mögen unsere wahren Götter einen neuen Aufstieg, einen Neubeginn für unser geschundenes Volk ermöglichen.

    Antworten
    1. 5.1

      Bernwart

      Heil Dir Joachim Mader,

      im Gegensatz zu den Nibelungen in der brennenden Halle König Etzels können wir die Hoffnung und Gewißheit eines sieghaften Ausgang unserer Schlacht haben, da unser König Gunter vorgesorgt hat. Das letzte Bataillon wird ein deutsches sein, und es wird noch rechtzeitig eingreifen!

      Heil und Segen

      Bernwart

      Antworten
  6. 6

    Bernwart

    Heil Euch allen!

    Auch DIE WISSENSCHAFT scheint langsam zu erkennen:

    Naturwissenschaft Aktuell:

    Panpsychismus – „Universum ist sich seiner selbst bewußt“.
    09. März 2019
    Die Naturwissenschaftler der neuen Generation mit dem Wissenschaftszweig namens „Panpsychismus“ sind aufgrund ihrer Messungen zu der Überzeugung gelangt, dass sich das Universum seiner selbst bewusst ist.
    Ein ganz neuer Zweig der Naturwissenschaft ist frisch im Entstehen und nennt sich Panpsychismus. Dieser besagt, dass das Universum in der Lage sein könnte, sich seiner selbst bewusst zu sein. Diese Betrachtung würde Vieles verändern.
    ——
    In seiner letzten Veröffentlichung könnte die Menschheit Teil eines Universums sein, das ein proto-bewusstes Feld besitzt und sich über den gesamten Raum ausdehnt. Kurzum möchte er nahelegen, dass das Universum sich seiner selbst bewusst ist.

    Quelle HIER

    Was unsere Ahnen schon vor Jahrtausenden wußten und DAS GOHT oder ALLGEIST und ALLVATER nannten, wird so langsam auch „wissenschaftlich“ erkannt.

    Alaf Sal Fena!

    Bernwart

    Antworten
    1. 6.1

      Annegret Briesemeister

      Lieber Bernwart

      Oje, oje. …beinahe hätte ich dir Unrecht getan…ich lese deine Zeilen und denke, was für ein uralter Hut. Dann aber fiel mir ein, für uns und unsere Ahnen ist und wahr es immer schon das normale Wissen, sozusagen, andere dagegen müssen sich da erst herantasten. Und etwas zuzugeben, was man bisher abgelehnt hat, erfordert Mut.
      Vergib mir bitte meine vorschnelle Reaktion.
      Aber irgendwie hatte ich auch ein Grummeln im Bauch. Ich musste unwillkürlich an Pan, den Gott denken. Warum mich das irritiert weiß ich nicht.
      Aber dann mal nachgesehen unter

      PANPSYCHISMUS …entdecke ich, diese Wissenschaft gibt es schon sehr lange und die Bedeutung ist obskur.

      PANPSYCHISMUS ist die Vorstellung nach der alle Natur beseelt ist, auch die nicht belebte.

      Was soll nicht belebte Natur sein. ALL es besteht aus Molekülen und jedes Molekül ist auch immer und zwingend belebt. Jeder Stein, jedes Mineral etc.

      Es heißt da in der Erklärung, alles hat Geist und Seele – aber nur lebendes hat Geist und Seele …es gibt nichts Unbelebtes ….es gibt Materie aber die Bestandteile sind lebendig und selbst die Bestandteile der unbeseelten Wesen sind lebend ….sonst würde es doch gar nicht funktionieren.
      Selbst tote Körper sind in ihren Bestandteile zersetzt doch wieder zurückgeführt zum Ganzen nur nützlich weil sie leben in den Atomen. Sonst hätte ALLVATER es nicht so eingerichtet.
      Mein Fazit nach meinem Verständnis, ALL es ist Leben …immer unaufhörlich.

      Aber ich möchte dich unbedingt etwas anderes fragen. Weißt du mehr über Pan und seine Bedeutung. Es kann sein, daß du schon mal darüber berichtet hast, ich hab es leider nicht in Erinnerung. Ich weiß im Augenblick nur, Pan entstammt der griechischen Mythologie und wird auch Hirte oder Gott der Hirten genannt.

      Heil und Segen
      Annegret

      Antworten
      1. 6.1.1

        Bernwart

        Liebe Annegret,

        über den griechischen Hirtengott PAN, den mit der Flöte, Ziegenhörnern und Ziegenbeinen kann ich Dir leider auch nichts sagen. Ich kann mir aber vorstellen, da die Hellenen, die alten Griechen, die ihren Ursprung auch in Germanien hatten, ihr altes Wissen und Vorstellungen mit in ihre neue Heimat genommen haben. (Neues Land, neue Sprache, neue Namen) Pan könnte der griechische Gott der Natur und der Fruchtbarkeit sein. Ähnlich dem germanischen Freyer/ Fro, dem Bruder der germanischen Liebes- und Frühlingsgöttin Freya.

        Panpsychismus erinnert auch an den Begriff Paganismus und der bedeutet Naturreligion – Heidentum.

        Heil und Segen

        Bernwart

      2. 6.1.2

        Annegret Briesemeister

        Zu 6. 1. 1

        Lieber Bernwart

        Das Pan der Natur und Fruchtbarkeit zugeordnet wird, hatte ich auch schon vor längerem gelesen. Was mich an der Gestalt bis heute irritiert sind weniger die Ziegenbeine, denn die Hörner einer Ziege. Ich erinnere mich an ein Buch aus meiner Kinderzeit, das schon meiner Mutti gehörte, Die silberne Brücke. In diesen Märchen waren oft furchterregende Gestalten die Hauptakteure, die aus meiner heutigen Erkenntnis allesamt Gleichnisse für die Ängste von Kindern und Erwachsenen waren. Aber Pan erinnert mich auch an diese merkwürdige Figur des Baphomet. Und so fühlte ich intuitiv eine Verbindung. Nun habe ich heute einmal die Suchmaschine bemüht und tatsächlich eine Verbindung finden können, die mich nicht gerade begeistert. Um dies aber genauer und vor allem verständlicher zu beschreiben, muss ich mich noch weiter einlesen. Eines lässt sich jedoch schon jetzt erkennen, Pan “ spielt “ sozusagen zwei Rollen, einmal die segnende und Fruchtbarkeit spendende, sanfte, fast heilige und zum anderen, die der Lüsternheit, des Überflusses, der Übertreibung und Verderbnis. Fluch und Segen, Schande und Tugend zugleich. Die Flöte dient gespielt offenbar dem, was auch dem Rattenfänger von Hameln nachgesagt wird, sie lockt und verführt, andererseits beschreiben ihre Töne den Zauber der Natur und vermögen selbst zu verzaubern.

        Heil und Segen
        Annegret

      3. 6.1.3

        Bernwart

        Liebe Annegret,

        Der griechische PAN hat bestimmt nichts mit dem Baphomet zu tun, der heute bekannt ist.

        Das ist der Baphomet der Freimaurer, der Satan, den sie für ihre FM-Rituale benutzen.

        Es gibt aber noch einen andere Baphomet-Figura, den der Templer, den auch die Herren vom Schwarzen Stein verehren:

        Eine Figur, bestehend aus einem Kopf aber mit einem weiblichen und einem männlichen Gesicht, umhüllt von langen weiblichen Haaren, die zu einem Pferdeschwanz gebunden sind.

        Dieser Baphomet dient den magischen Ritualen der DHvSS. und ist wohl eher Frya und Frayer/ Fro und auch Pan zuzurechnen, als die Satansfigur der Freimaurer.

        Accon Sal Beverina

        Bernwart

      4. 6.1.4

        Annegret Briesemeister

        Zu 6. 1.2

        Lieber Bernwart

        Ich danke dir sehr für deine Erläuterung, schrieb ich doch, mich noch weiter einlesen zu wollen. So war mir nicht bekannt, daß es zwei verschiedene Baphomet Figuren gibt. Es gab zwar im Text eine Andeutung zu den Templern, aber keine genaue Erklärung. Da werde ich weitersuchen.
        Und es schließt sich gleich eine nächste Frage an.
        Die Templer wurden doch hinterrücks ermordet und der Schatz der Templer entwendet. So meine ich mich zu erinnern. Ist es dann vielleicht gezielte Absicht, eine Art Verhöhnung des Baphomet der Templer für ihre freimaurerischen Zwecke zu nutzen?
        Stecken dahinter möglicherweise besondere Energien?
        Alles wird ins Gegenteil verkehrt.

        Hab noch mal Dank für deine Mühe.

        Heil und Segen
        Annegret

      5. 6.1.5

        Der Wolf

        Liebe Kameraden,

        zum freimaurerischen Baphomet kommt mir folgende Deutung:

        Ganz allgemein fällt an der freimaurerischen Figur die Betonung der Dualität (nicht zu verwechseln mit der Polarität!), die Darstellung des Tiermenschen, sowie dessen schimärenhafte Androgynität auf.

        Bemerkenswert ist weiter das Fehlen der Sonne. Stattdessen finden wir eine reine Mondsymbolik vor (weißer, aufgehender Mond/ Schwarzer, abnehmender Mond) als altbekannte Symbole für Magie und Okkultismus sowie deren Anbindung an den Mondrhytmus und den damit verbundenen Zeitqualitäten. In der Abwesenheit der Sonne drückt sich allerdings die Abwesenheit von Geist und Göttlichem und der Gegensatz zum kosmischen Gesamtplan aus. Das Tier- und Triebhafte wird weiterhin dadurch betont, daß der Kopf als Sitz des Geistes durch einen Ziegenbockkopf dargestellt wird, also vom Männlich-Triebhaften bestimmt ist (man vgl. hierzu auch das Tier in der sog. christlichen Apokalypse).

        Der rechte Schwurfinger zeigt nach oben, der linke (mit gestrecktem Arm) nach unten (Aufhebung des Schwurs/ Lüge/ Meineid/Betrug > vgl. hierzu das Kol-Nidre-Gebet der J*den).

        Aufschrift des rechten Arms (mit erhobener Schwurhand): „solve“ = löse auf! (zerstöre!)
        Aufschrift des linken Arms (mit entgegengesetzter, aufhebender Schwurhand): „coagula“ = füge zusammen!

        Energetisches Prinzip: Auflösung durch Lüge und Betrug; das Zusammenfügen entspricht dem angewandten Mittel, kann also niemals eine höhere Ordnung hervorbringen (was eigentlich der positiv-schöpferische Zweck des alchemistischen Prozesses von „solve et coagula“ sein sollte).

        Gezeugt werden also Bastarde, Monster, Kretins, Schimären – typische dämonische Schöpfungen.

        Im übrigen bedeutet die Aufhebung der geschworenen Eide auch die Versicherung der baphometischen Wesenheit, daß sie ihre Verehrer zur gegebenen Zeit ebenfalls hintergehen und betrügen wird. Hier finden wir – den verblendeten Verehrern der satanischen Macht verborgen – den geheimen Fallstrick jedes Teufelspaktes, wie wir ihn aus unseren Volksmärchen und -sagen zur Genüge kennen.

        Der Baphomet in seiner Gestaltung verkörpert das oben genannte Prinzip (Auflösen bestehender harmonisch-ausgewogener Formen, um es als Schimäre = mißgestaltetes Mischwesen wiederauferstehen zu lassen).

        Die Flügel stehen für die Aura, die in diesem Falle schwarz sind. Sie verkörpern daher die Macht der Finsternis und des Bösen. Da Flügel in der Regel mit Engel assoziiert werden, kann man die freimaurerische Baphomet-Figur ohne weiteres mit dem Engel des Todes gleichsetzen. Sowieso wirkt die ganze Gestalt auf den Betrachter durch und durch finster und dämonisch.

        Das Pentagramm als Schutzsymbol (vgl. hierzu Goethes Faust), versiegelt das Dritte Auge (genauer gesagt: das Stirnchakra als Sitz des Denkens und Planens) das ja eigentlich offen sein sollte. Hier geht es vermutlich darum, daß die Gedanken, Ziele und Pläne der freimaurerischen Baphomet-Verehrer verborgen bleiben müssen, andererseits wird dadurch sichergestellt, daß fremde (feindliche) Vorstellungen und Gedanken (damit allerdings auch subtile, lichtvolle Wahrnehmungen aus der göttlichen Sphäre) kein Zutritt gewährt wird. An sich müßte daher das Pentagramm auf dem Kopf stehen, um das satanische Prinzip der Umkehrung zu kennzeichnen, was es hier allerdings nicht tut. Doch darf davon ausgegangen werden, daß der hier abgebildete Baphomet sowieso nur den unteren Einweihungsstufen jener sog. Erleuchteten gezeigt wird. Zu offensichtlich will man es denn vielleicht auch wieder nicht machen. Es genügt ja schon der allgemeine Hinweis auf Lüge und Betrug in der Darstellung der Schwurhand und ihrer gleichzeitigen Aufhebung. Daß sie ganz nebenbei auch noch die Körperstellung der Naudiz-Rune zeigt, dürfte ein weiterer verdeckter Hinweis auf die Not und Zerstörung sein, die die „Erleuchteten“ und ihre geneigte Herrschaft über die Welt zu bringen gedenken („ordo ab chao“).

        Die Flamme über dem Haupt des Baphomet verkörpert die umgewandelte Energie, die über die drei grundlegenden Energiekanäle vom Wurzelchakra aus, versinnbildet durch den von zwei Spiralen umwundenen Stab, in das dem Scheitelchakra übergeordnete 8. bzw. 9. Chakra gelenkt wird. Möglicherweise drückt es auch aus, daß die durch das Wurzelchakra erzeugte Energie einer anderen Sphäre zugeführt wird, die sich davon ernährt. Dies wird dann wohl als Erleuchtung ausgegeben, ist es aber natürlich nicht. Der Kern dürfte in einem Od-Opfer an die Finstermächte bestehen.

        Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, daß das Wurzelchakra seine Entsprechung in der tierhaften Gestalt des Baphomet findet.

        Einseitigkeit und damit Zerstörung der Harmonie und der natürlichen polaren Ordnung sind somit das wesentliche Kennzeichnen dieser Figura.

        Im übrigen: Da Sexualakte eine bestimmte Form des Od erzeugen, die je nach ihrer Qualität bestimmten feinstofflichen Wesenheiten als Nahrung dient, ist es verständlich, daß der sexuelle Mißbrauch von Kindern, aber auch Frauen generell, wie überhaupt jede Form sexueller Perversionen im Mittelpunkt bestimmter okkulter Praktiken stehen, die dazu dienen, die geistigen Herren dieser sog. Erleuchteten mit (allerdings recht grober und verschmutzter) feinstofflicher Nahrung zu versorgen; dies ist notwendig, da jene Wesenheiten von der wahren göttlichen Quelle als Energielieferant abgeschnitten sind. Nicht umsonst erklärt Krishna seinem Schüler Arjuna: „Alle Dinge sind in mir, aber ich bin nicht in allen Dingen“.

        Damit ist nicht jede Form der Sexualität bzw. des sexuellen Austauschs des Teufels, allerdings kommt es doch sehr darauf an, wie dieser im einzelnen von statten geht. Der Unterschied dürfte in der geistigen Achtsamkeit und seelischen Verbundenheit (Liebe) einerseits und der harmonischen Verbindung von weiblichen und männlichen Anteilen andererseits liegen, denn nur dadurch kann der Mensch dem Göttlichen näher kommen, da das ursprünglich Göttliche immer einer Ganzheit entspricht, und unsere Aufgabe als Menschen eben darin besteht, zu dieser ursprünglichen Ganzheit wieder zurückzufinden.

        Ob obige Interpretation unbedingt der freimaurerischen Selbstwahrnehmung entspricht, läßt sich freilich nicht sagen. Aber die verwendeten Symbole sprechen ihre eigene Sprache und sind zumindest in der zugänglichen, umfangreichen esoterischen Literatur keineswegs unbekannt.

        Accon und Beverina

      6. 6.1.6

        Annegret Briesemeister

        Zu 6. 1. 5

        Lieber Wolf

        Tiefgründig und umfassend wie immer beschreibst du klare Zusammenhänge.
        Aber aber. ..du nimmst mir das Denken darüber ab …nun weiß ich nicht, soll ich weinen oder lachen, denke ich doch sooooo gerne 😉😉😉
        Ich werde lachen und mich freuen, denn du Lieber hast mir eine Aufgabe zum Denken übrig gelassen :

        Krishna zu Arjuna, seinem Schüler :
        “ Alle Dinge sind in mir, aber ich bin nicht in allen Dingen. “

        Du weißt ja noch : Humor ist der Knopf. ..

        Danke
        Heil und Segen
        Annegret

  7. 7

    Bernwart

    Liebe Annegret,
    noch etwas zur Baphomet- Figura:

    Ein Baphomet-Fels

    Am Fuße des Untersbergs, nicht weit von den alten oberen Stallungen der HvSS, liegt ein Felsbrocken, der Rätsel aufgibt; denn deutlich und tief in ihn eingeritzt, beinahe schon fachmännisch ausgeführt, wie Steinmetze es tun, ist auf diesem Felsenstück das magische Symbol für Baphomet zu sehen. Da der Stein irgendwann einmal gerollt worden ist, sieht der Betrachter das Baphomet-Symbol heutzutage waagerecht, und nicht aufrecht, wie es sein müßte, doch daran, was dieses Zeichen ist, kann kein Zweifel bestehen. Dergleichen ergibt sich nicht durch die Natur, da ist Menschenhand am Werk gewesen.

    Das magische Symbol für Baphomet, wie es auch auf Makaara-Scheiben zu sehen ist, gibt an sich schon einige Rätsel auf. Grafisch gesehen, erscheint dieses Zeichen wie eine Symbolisierung einer Templer-Figura. Es kann durchaus die beiden Köpfe über der Flechtensäule darstellen. Vieles spricht für diese Deutung. Im Makaara hat dieses Zeichen mehrere Bedeutungen. Es steht unter anderem für Zweisamkeit, für Vereinigung, auch für das Schöpfen frischer Kräfte …

    Quelle und komplett HIER

    Heil und Segen

    Bernwart

    Antworten
    1. 7.1

      Annegret Briesemeister

      Lieber Bernwart

      Ich danke dir sehr, habe ich doch gestern erkannt, auch nach dem ich weitersuchte, daß so viele Informationen Teile der Wahrheit enthalten und dann doch gezielt in eine andere Richtung weisen. Das ist mit ein Grund für mich, einmal mehr noch sorgsamer zu sein.
      Was mir aber auch wieder begegnete, war beinahe so deutlich wie kaum zuvor, daß mein klares Fühlen sich einschaltete und so sozusagen auszusortieren begann.
      Das überwältigte mich beinahe vollständig.
      Und mich auf das Gefühlte wieder verlassend und mit dem Verstand abgleichend fließen die Erkenntnisse unaufhörlich. Alles wird klar und ist eindeutig erkennbar.

      Baphomet nimmt hier sicher in seiner sozusagen “ doppelten “ und ja widersinnigen Bedeutung eine beinah eigenständige Rolle ein.
      Durch dich nun zur wahren Bedeutung geführt ist wie ein erster Dominostein, der die folgenden mit sich reißt und dadurch den Blick auf das Wesentliche ermöglicht.

      Heil und Segen
      Annegret

      Antworten
  8. 8

    Marel

    An dieser Erkenntnis sieht man wieder sehr gut, dass die Edda nicht wörtlich, sondern sinnbildlich zu nehmen und verstehen ist! Wie auch sonst sollte man metaphysische Prozesse anschaulich beschreiben, als in Sinnbildgeschichten. Den URgrund in den Sinnbildgeschichten wird zwar nicht jeder verstehen, doch das URgrundWissen wird erhalten ..

    .. oder glaubt hier jemand wirklich die beschriebene Entstehungsgeschichte allen Sein’s habe sich zugetragen, wie es wörtlich in der Ginnungagap-Geschichte geschrieben steht?

    wenn Du magst, komme in unsere Telegramgruppe
    @weden_asatru

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