Narzissenfest im Salzkammergut
Externsteine
Leuchtturm
Festung Kufstein bei Nacht
Burschenschank Oststeiermark
Licht und Schatten am Untersberg

Über den Autor

Artikel zu vergleichbaren Themen

14 Kommentare

  1. 1

    Torsten

    Wunderbar, dieses Video erklärt sich selbst. Die Dualität und gleichzeitig die Spiegelung. Mittendrin daß Wesen – tliche! Heil und Segen mit Uns!🌞

    Antworten
    1. 1.1

      Bernwart

      Heil Euch!

      Mittig sieht man durch die Spiegelung die sitzende Erdmutter FRIGGA/EGGE. Sie hat auch in germanischen Landen mehrere Namen; und der Eggesternstein gehörte zu ihren Kultplätzen. Nicht weit davon entfernt, befindet sich auch das Eggegebirge.
      Dem Kommentar von Torsten stimme ich voll und ganz zu.

      Alaf Sal Fena!

      Bernwart

      Antworten
      1. 1.1.1

        Kurzer

        „… Wer du sein magst, Frigga, holde, zählst du Hellias Reiche zu:
        Mir, im Haar von lichtem Golde bist Allmutter Erde du …“

        Falkenstein – Die grosse Göttin

    2. 1.2

      Der Alte Fritz

      Heil euch

      ich kann mich ebenfalls Torstens Worten nur anschließen!

      Ich würde gerne an die Runde hier eine Frage stellen und zwar würde mich ein Buch interessieren, was den germanischen Glauben etwas tiefer beschreibt, vor allem zum Opfergaben. Da meine Familie streng katholisch ist, wird von diesen (und von der ,,seeligen Mutter Kirche“) immer wieder behauptet, dass es bei den Germanen Menschenopfer gegeben habe….Was ich nicht glaube! Deshalb mein Frage, kennt von euch jemand ein Buch was diesen ,,Opferkult“ näher beschreibt, was geopfert wurde und wieso?

      Den Menschopfer, Menschenfresserei etc. sind mir eigentlich hauptsächlich vom ,,auserwählten Volk“ bekannt!

      Danke schon mal für eure Antworten.

      Mit deutschem Gruße

      Der Alte Fritz

      Antworten
      1. 1.2.1

        Bernwart

        Heil Dir Alter Fritz,

        mit Deiner Vermutung liegst Du schon richtig!

        Unsere Urahnen brachten hauptsächlich Tieropfer unseren Göttern. Das Opfertier für Odin-Wotan war z.B. das weiße Pferd, der Schimmelhengst. Das Westfalen-Ross ist auch heute noch im Wappen von Niedersachsen. Die Opfertiere Wotans wurden speziell in Westfalen gezüchtet. Weitere Opfertiere waren auch z.B. Auerochse und Eber. Die Opfertiere wurden im Beisein der ganzen Sippe oder des Stammes getötet; ein Teil bekam die Gottheit und der Rest wurde von der anwesenden Gemeinschaft gebraten und verzehrt. Der Kopf des Opfertieres wurde an einem besonderen Baum im Heiligen Hein/Hag genagelt. Neben den Tieropfern gab es auch Speise,- Trank,- und Sachopfer. Selbst die steinzeitlichen „Hängeopfer“ von Menschen hatten nichts mit Mystik zu tun. Ihr Hintergrund waren Erkenntnisse und Wissen über die Wiederkehr allen Lebens und daher sachliche Gerichtsurteile. Auch die Hinrichtungen römischer Kriegsgefangener nach der Hermanns-Schlacht war mehr Rache als Götteropfer.

        Neben den Werken des Guido v. List, kann ich Dir das Werk von Otto Hantl empfehlen: „Der Urglaube Alteuropas“, Grabert-Verlag 1983.

        Mit deutschem Gruss!

        Bernwart

      2. 1.2.2

        Mica

        Also in meiner Heimat Mecklenburg wurden vor 1100 schon der ein oder andere Priester auf Missionsreise geopfert, und zwar im Zentralheiligtum Rethra, so die Auskunft der zeitgenössischen christlichen Historiker.

        Es kann sich aber auch schlichtweg um Hinrichtungen aufgrund von Fehlverhalten der Missionare gehandelt haben. Jedenfalls gab es 1068 einen Rachefeldzug sächsischer Krieger, nachdem 1066 sogar der Bischof von Mecklenburg seinen Kopf in Rethra verlor.

        Nach ca. 200 Jahren Abwehrkampf wurden schließlich im 12. Jahrhundert auch Mecklenburg und Vorpommern christianisiert. Die Gegend war zuvor von Nachfahren der Langobarden (Obotritenland, später Mecklenburg-Schwerin), Wandalen (Redariergau, später Mecklenburg-Strelitz) und Rugiern (Rügen und Vorpommern) besiedelt, die noch unserem alten Glauben anhingen.

        Radegast als angeblicher Hauptgott der Redarier war vermutlich in Wirklichkeit der Wandalenkönig Radegais, der mit einer großen Heerschar von Germanen in den Jahren 405 und 406 als erster Rom attackierte, um den dort schon herrschenden Christentum den Garaus zu machen.

        Die Erinnerung an jenen kühnen Feldzug wurden in der Urheimat der Wandalen hochgehalten, auch wenn Radegais noch an einem eiligst aufgestellten Römerheer scheiterte (unter Stilicho, der als Dank? zwei Jahre später von seinem Kaiser ermordet wurde)

        Die Eroberung Roms gelang dann vier Jahre später dem Westgoten Alarich 410 n.Chr. und 455 n.Chr. dann auch dem Enkel Radegais‘ und ebenfalls Wandalenkönigs Geiserich.

        Auch wenn moderne Historiker bei den Wenden (=Wandalen) im Mecklenburg der Jahre 900-1200 von angeblichen Slawen sprechen, so ist dies doch falsch (siehe Buch „Die Slawenlegende“).

        Die dortigen Bewohner sprachen Zeitgenossen zufolge dieselbe Sprache wie die westlich lebenden schon um 800 christianisierten Altsachsen und wie auch die östlich wohnenden „polnischen“ Stämme. Und sie verehrten das weiße Pferd Odins sowie den Eber, der ja bekannlich das Fleisch beim allabendlichen Festmahl in Walhalla gibt.

        Pferd und Eber wurden in Rethra den Göttern zu Ehren geopfert und anschließend auch großteils verspeist. Menschenfleisch haben meine Vorfahren aber sicher nicht gegessen, auch nicht das von Priestern oder Bischöfen. (kleiner etwas makabrer Scherz am Rande, sorry, aber das brauch ich jetzt mal, nach all der Sch.. über Jahrhunderte).

      3. 1.2.3

        Der Alte Fritz

        Danke euch beiden Bernwart und Mica.
        Buch von Otto Handl ist bestellt 🙂

        Schönen Abend euch

  2. 2

    SELBSTSCHUTZ

    Allerbesten Dank, wir haben diesen exzellenten Beitrag auch mit unseren Lesern geteilt. 😉

    Revanche: HIER noch eines unserer Lieblingsvideos, natürlich auch auf den Externsteinen gedreht.

    Zum direkten Herunterladen HIER klicken.

    Heil und Segen!

    Eure SELBSTSCHUTZ-Aktivisten von https://logr.org/selbstschutz

    Antworten
    1. 2.1

      Marco

      Grüsse Euch, Kameraden,

      Heil und Segen,

      nochmal versendet für hartnäckige Fälle 🙂

      PEGIDA und die Israel-Connection

      Antworten
  3. 3

    Lüne

    Jawoll, meine lieben Zeitgenossen . . .

    Dieser Film über die Egge-Stern-Steine ist eine Qualität für sich . . .

    Durch die Spiegelungen, die unter verschiedenen Spiegelpunktansätzen gestaltet wurden, ergeben sich Bilder, welche die Mystik dieses Naturdenkmales mehr als nur unterstreicht.

    Überhaupt erst einmal auf so eine Idee zu kommen ist schon sehr beachtlich und ich könnte mir vorstellen, daß es sich bei dieser Idee um eine wahrhaftige EINGEBUNG handelt.

    Ein ganz großes Dankeschön an Rainer Schulz und an die Macher dieses Filmes, für diese erfüllende, Geist und Fantasy anregende kulturelle Bereicherung . . .

    In diesem Sinne, meine lieben Zeitgenossen, ACCON SAL BEVERINA und ALAF SAL FENA, zuversichtlichst Euer Z. B.

    Antworten
  4. 4

    Bernwart

    Danke Mica für Deinen weiter erhellenden Kommentar. Das Pferdeopfer war bei unseren Urahnen so verbreitet, daß die Kirche (sprich Karl der Sachsenschlächter und Nachfolger) den Verzehr von Pferdefleisch bei Todesstrafe verboten hatte. Deshalb haben auch heute noch viele Zeitgenossen Scheu vor dem Genuss von Pferdefleisch, ist wohl in ihrem Unterbewußtsein gespeichert.

    Alaf Sal Fena

    Bernwart

    Antworten
  5. 5

    Sherina

    Ich bedanke mich auch für das wunderbare Video. Ich war als Kind oft bei den Externsteinen und später auch. Es ist ein ganz unglaublicher Kraftort. Aber ihn so mystisch zu sehen, das hat mir eine ganz neue „Thyr“ geöffnet. Und ich werde mir das ganz sicher noch öfters ansehen. Wie perfekt die Steine zusammengesetzt sind, habe ich erst jetzt bemerkt und es hat eine immensive Aussagekraft.

    Ich schließe mich den Kommentatoren an, die Spiegelung und das Wesen in den Steinen ist höchst faszinierend und bedeutsam.

    Accon und Beverina von Sherina

    Antworten
  6. 6

    Torsten

    Hallo Ihr Lieben,

    mir ist nach dem wunderbaren Video wieder etwas eingefallen.
    Es erinnert mich an die Trigometrie = Hypotenuse – Sinus und Cosinus (Grafik)!
    Ich wünsche innig allen, Heil und Segen!

    Antworten

Ihre Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: