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6 Kommentare

  1. 1

    Kruxdie

    „Die menschliche Lebensform des Neuen Zeitalters, muss das Gleichgewicht sein. Die gleichgewichtige Partnerschaft zwischen dem Männlichen mit dem Weiblichen. Die Gleichgewichtigkeit zwischen Geist und Materie!“ Das sehe ich genauso.

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  2. 2

    Bernwart

    Heil Euch,

    zu Herman Wirth und seinen Werken, hat UR-EUROPA bemerkenswertes veröffentlicht, und es wäre zu schade, ginge alles wieder verloren:

    Herman Wirth – sein Leben und Werk
    Prof. Dr. Herman Felix Wirth Roeper Bosch (1885-1981) ist der Begründer mehrerer Wissenschaftszweige als Ergebnis seiner regen schöpferischen Forschungstätigkeit. Als Verfasser grundlegender Werke zur Symbolkunde und Urreligionsgeschichte hat er auf eine bis dahin unbekannte Hochkultur der Vorzeit aufmerksam gemacht und erwarb sich damit bereits in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts einen beachtlichen Ruf in Deutschland und Europa.

    Seine reiche Sammlung an fachübergreifenden Zeugnissen aus aller Welt für seine neuartigen Thesen sind so bedeutend, daß er damit Zeit seines langen Lebens immer wieder die verschiedenartigsten Gegner aus Wissenschaft, Politik und sogar Kirche zu heftigen Disputen und Ablehnung herausforderte. Welche Brisanz in den neuen Erkenntnissen dieses Forschers über eine vorgeschichtliche Hochkultur steckt, zeigt, daß er – nach anfänglichen Erfolgen – , bis zu seinem Tod und darüber hinaus verleumdet und regelrecht bekämpft wurde.

    Andererseits gibt es neuerdings viele Veröffentlichungen von Forschungsprojekten, die manche seiner Erkenntnisse über eine Hochkultur zur Steinzeit nachträglich durchaus bestätigen.

    Quelle und weiter HIER

    Ebenso über die HEILIGE URSCHRIFT DER MENSCHHEIT:

    Urschrift aus Kalendersymbolik
    Herman Wirth fand in seinen Forschungen nach den Uranfängen von Sprache und Schrift überraschende Ergebnisse. Schon im Vorwort zum ersten Band seiner „Heiligen Urschrift der Menschheit“ (Leipzig 1931) schrieb Herman Wirth: „ … die Geschichtslehre der Schriftsysteme war bislang die formale Wissenschaft von einem nutzzwecklichen Werkzeug, einem Mechanismus zur Übermittlung menschlicher Gedanken … Es fehlte dieser Schriftgeschichte aber jede tiefere entwicklungsgeschichtliche Erkenntnis und Begründung in Hinblick auf die zeitlich und räumlich ungleich größere Vorstufe der geschichtlichen Schriftsysteme.

    URSYMBOLGESCHICHTE
    Der hier nun erstmalig unternommene Versuch einer systematischen und methodischen Erschließung dieser urgeschichtlichen Vorstufe bringt als Ergebnis, daß diese Urschriftgeschichte eine Ursymbolgeschichte ist, eine Lehre und Kunde geistig-sinnbildlicher Zeichen und vergeistigter Sinnbilder … einer Urgeistesgeschichte der Menschheit… Denn es zeigt sich weiter, daß diese Ursinnbilder, diese Urzeichen, als kalendarische Symbolik die Beurkundung einer Weltanschauung, einer Weltallkunde, einer Kosmologie als älteste Geisteswissenschaft darstellen…, die ‚heilige Schrift‘ einer Urreligion.“ (21)

    Es folgten in 12 Bänden (einschließlich ‚Bilderatlas‘) unzählbare Beispiele aus vielen Teilen der Erde – vor allem auch aus Nordamerika – als Beweise für die Kalender- oder Jahreszeiten-Zeichen = weltweit vergleichbare Symbole, als Vorstufen zu den verschiedenen ersten Schriften der Menschheit. Diese Ursymbole waren aber nicht nur Ausdruck damaliger naturwissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern auch des – geistigen – Vermögens, diese Erkenntnisse sprachlich und sogar (symbol-) schriftlich Anderen zu vermitteln. Eine ungeheure kulturelle Leistung der arktisch-atlantischen Menschheit – zur (voreiszeitlichen) Altsteinzeit!

    DAS WORT WARD SCHRIFT
    Der Spracharchäologe Gert Meier faßt in seinem Buch Und das Wort ward Schrift (Bern 1991) die Ergebnisse Wirths zusammen: „Seine Erkenntnisse lassen den Schluß zu, daß … auch eine Archäologie der Sinnzeichen möglich ist, mit deren Hilfe sich Herkunft und Entwicklung von menschlichen Vorstellungen entschlüsseln und zumindest erhellen lassen. Die Geschichte der Ideogramme … beginnt mit den altsteinzeitlichen Petroglyphen. (Felsritzungen, d. Verf.)

    Ihr frühestes Erscheinen, ihre Verbreitung und Vertiefung, ihre Wechselformen und ihre Veränderungen sind ein getreues Abbild der Entwicklung und Wandlung der menschlichen Vorstellung … Diese erkannt und beschrieben zu haben ist das verbleibende Verdienst von Herman Wirth.“ (22) Auch Gert Meier betont die enge Verbindung zwischen diesen Symbolen und den Ursprüngen einer Religion der frühen arktisch-atlantischen Menschheit, die sich anschließend über weite Teile der Erde verbreitet hat, verändert wurde, und deren Vorstellungen in den heutigen Weltreligionen noch zum Teil nachweisbar sind.

    Quelle:
    21) HW „Die heilige Urschrift der Menschheit“ (HU) Koehler und Amelang, Leipzig, (1931) S.1
    22) Gert Meier „Und das Wort ward Schrift“ Paul Haupt, Bern (1991), Schlußkapitel

    MdG.

    Bernwart

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    1. 2.1

      Der Wolf

      Danke, für diesen spannenden Beitrag. Zur Spracharchäologie: „Wralda“ gemahnt an niederländisch „wereld“, englisch: world, deutsch: Welt. Das deutsche Wort „Welt“ erinnert an das Walten und die Waltung (vgl. hierzu den altdeutschen Namen Walther > der „waltende Herr“). Im Wort ‚Wralda‘ klingt auch noch das All mit an. Freie Übersetzung meinerseits: Wralda, das „Überall Waltende“.

      Heil und Segen!

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      1. 2.1.1

        Bernwart

        Heil Dir Wolf,

        das ist eine schöne und schlüssige Erklärung des Namens WRALDA für den ALLGEIST, des ALLES WAS IST,- für ALLVATER.

        Heil und Segen!

        Bernwart

  3. 3

    Georg

    Interessant hierzu, daß Miguel Serrano, einer der ganz großen Wissenden, Wirth persönlich besucht hat und zu dem gleichen Ergebnis gekommen ist wie der Kurze bezüglich des Matriarchats.

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  4. 4

    Arhegerich Od Urh

    Heil und Segen,

    Matriachat wird oft mit Herrschaft des Mutterrechts übersetzt. Patriachat aber immer mit gewalttätiger Unterdrückung alles Weiblichen/ Mütterlichen.

    Bei uns hat es immer das Mutterrecht und das Vaterrecht gegeben.
    Es war immer im Gleichgewicht. Und vergesst nicht, als die Kirche (unter welcher Führung wohl?) bestimmte Dinge einführte, galt dies auch für die Männer.
    Der Mensch insgesamt wurde versklavt, doch nicht nur die Frau.

    Und nochmal: Die Matriarchin ist die Großmutter und der Patriarch der Großvater. Lassen wir doch diese Fremdwörter weg.
    So sehr ich Herrmann Wirth schätze (ich habe seine Bücher), so hatte dieser doch für meine Begriffe ein zuwenig an Mutterliebe bekommen.
    Denn sein Hang, überall nur die Muttergöttin zu sehen und überall das angeblich damals vorherrschende Mutterrecht, ist dermaßen was im Ungleichgewicht, daß es schon buchstäblich ist.

    Bei den Druiden stand in der Tat über „Das Goth“ oder „Allvader“, Wrala.

    Und Der Wolf hat es fast wörtlich geschrieben, was vor über 25 Jahren der Druide uns im Gebirge um Salzburg um Mitternacht am Lagerfeuer erzählt hat.

    Ich bin immer wieder begeistert hier, denn schau i num,
    schau i rum, lauter Druiden um mi rum. Auch wenn diese
    sich in den allermeisten Fällen nicht mehr Er-Inn-ern.

    Accon Sal Beverina

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